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Bloomberg prognostiziert 100k – UND: New York bald Bitcoin Hauptstadt?

Bloomberg prognostiziert 100k – UND: New York bald Bitcoin Hauptstadt?

New York wird zum Zentrum von Bitcoin und der New Yorker Bürgermeister erklärt den Kursrutsch: „Manchmal ist die beste Zeit zu kaufen, wenn die Dinge fallen.“ Gleichzeitig gehen die Experten von Bloomberg davon aus, dass der Bitcoin Kurs in diesem Jahr ein neues Allzeithoch bei 100.000 US-Dollar anvisieren wird.

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„Ich freue mich schon auf den ersten Gehaltsscheck in Bitcoin.“

Der Bitcoin Kurs ist unter die Marke von 43.000 US-Dollar gefallen, wobei PlanBs Stock-to-Flow-Modell einen sechsstelligen Kurs Ende des Jahres 2021 prognostiziert hatte. Der verhältnismäßig niedrige Kurs motiviert einige Bitcoin-Enthusiasten „den Dip zu kaufen“. Und auch der Bürgermeister von New York City, Eric Adams, sieht den Kurseinbruch eher als Chance, statt als Problem. In einem Interview mit Squawk Box von CNBC erklärt Adams:

„Manchmal ist die beste Zeit zu kaufen, wenn die Dinge fallen, so dass man, wenn sie wieder steigen, einen guten Gewinn gemacht hat.“

Und auch an anderer Stelle zeigte sich der Politiker bereits von Bitcoin überzeugt. Auf Twitter erklärte Adams im November, dass er seine ersten drei Gehälter in BTC entgegennehmen wird. Des Weiteren soll New York zur Hauptstadt der Kryptowährung werden:

„Ich habe meinen ersten Scheck noch nicht erhalten, aber ich denke, wir müssen die Technologie von Blockchain, Bitcoin und allen anderen Formen der Technologie nutzen, und ich möchte, dass New York City das Zentrum dieser Technologie ist. Ich freue mich schon auf den ersten Gehaltsscheck in Bitcoin.“


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Bloomberg Intelligence: Der Bitcoin Kurs könnte 2022 die Marke von $100.000 knacken

Immer wieder hören und lesen wir, dass der BTC Kurs in einem Jahr oder eigentlich besser vorgestern auf über 100.000 US-Dollar ansteigen wird. Bisher ist das allerdings noch nicht passiert.

Jedoch prognostizieren die Bloomberg-Analysten für das Jahr 2022 ein Allzeithoch bei 100.000 US-Dollar. Für alle Bitcoin-Hodler ist klar, dass Bitcoin diese Werte eines Tages sowieso erreichen wird – angetrieben durch die Inflation. In dem Bericht lesen wir:

„Ein zentrales Thema, das wir sehen, ist die Federal Reserve, die mit der größten Inflation seit vier Jahrzehnten konfrontiert ist und eher geneigt ist, die Zinsen zu erhöhen, wenn die Risikoaktiva weiter steigen.“

Laut den Analysten ist das anhaltende Gelddrucken der Zentralbanken ein „Win-Win-Szenario“ für Bitcoin:

„Krypto-Assets stehen an der Spitze der spekulativen und risikoreichen Anlagen, aber der Erstgeborene ist auf dem besten Weg, das digitale Reserve-Asset der Welt zu werden.“

Übrigens: Auch Goldman Sachs geht von einem neuen Allzeithoch in diesem Jahr bei 100.000 US-Dollar aus. Haben wir es hier mit einem klassischen Uptalking-Downtalking-Manöver zu tun?



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BiTcOiN iS dEaD – Warum das wohl eher nicht der Fall ist

BiTcOiN iS dEaD – Warum das wohl eher nicht der Fall ist

Ross Gerber vergleicht Bitcoin mit Kakerlaken, in Florida setzt sich ein Politiker für Zahlungen in Kryptowährungen ein und MicroStrategy kauft einmal mehr den Dip.

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BiTcOiN iS dEaD

Bitcoin und Ethereum sind wie Kakerlaken, sie werden einfach nicht sterben… Bitcoin und Ethereum sind langfristig der beste Weg, um diese Vermögenswerte zu spielen.“

So Ross Gerber, CEO von Gerber Kawasaki Wealth & Investment Management, im Interview mit Yahoo! Finance. Auch wenn die beiden Kryptowährungen bereits kurz vor dem Aussterben gewesen wären, sollen sie jetzt stärker denn je zurückkommen.

„In den sieben Jahren habe ich sie mehrmals fast sterben sehen, und sie überleben weiter, so wie Kakerlaken es seit Tausenden, wenn nicht Millionen von Jahren tun.“

Auch Ron DeSantis, Mitglied der republikanischen Partei und Gouverneur von Florida, setzt sich vermehrt für die Krypto-Adoption ein. Laut DeSantis sollen Regierungen Unternehmen erlauben, staatliche Gebühren mit Kryptowährungen zu zahlen. Die gesamte Ausschüttung aus dem Haushalt an die Kryptowährungsindustrie beläuft sich auf 700.000 US-Dollar. Abschließend sagte DeSantis:

„Dies ist etwas, das wir begrüßen, und wir wollen sicherstellen, dass die Landesregierung kryptofreundlich ist.“


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PlanB über den weiteren Verlauf dieses Bullruns

Währenddessen rangiert der Bitcoin Kurs um 48.000 US-Dollar. Der Krypto-Analyst PlanB geht davon aus, dass der BTC Kurs noch Potenzial auf ein neues Allzeithoch habe. Bitcoin habe sein absolutes Allzeithoch in diesem Zyklus noch nicht erreicht.

„Ich glaube nicht, dass $69.000 der Höhepunkt dieses Halbierungszyklus war. Wenn $69K das Top waren, dann würde ein typischer Bärenmarkt -80% Drawdown den Boden auf $14K bringen… unter das ATH von 2017 ($20K) und unter den gleitenden 200 Wochen-Durchschnitt ($18K).“

Für PlanB geht der Bitcoin Kurs momentan Richtung 100.000 US-Dollar. Denn auch wenn die momentane Abweichung vom Stock-to-Flow Model groß erscheint, so zeigt das Zooming-Out ein anderes Szenario.

Ähnlich bullisch ist auch das Softwareunternehmen MicroStrategy gestimmt. MicroStrategy kaufte zum Preis von 57.477 US-Dollar rund 1.434 Bitcoin. Dokumente der US-amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) zeigen, dass MicroStrategy im Zeitraum zwischen dem 29. November und dem 8. Dezember rund 82,4 Millionen US-Dollar für die Aufstockung der unternehmenseigenen BTC-Reserven ausgegeben hat. Somit steigt der in Bitcoin gehaltene Wert auf 5,9 Milliarden US-Dollar, wobei MicroStrategy bereits 2,2 Milliarden US-Dollar Gewinn durch das Investment in Bitcoin gemacht hat.



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Hyperbitcoinization & staatliche Ohnmacht – Ein Insidergespräch

Hyperbitcoinization & staatliche Ohnmacht – Ein Insidergespräch

Für unser #VoicesOfPlebs haben wir diesmal mit Loddi aka Daniel Tröster gesprochen. Bei unserem Gespräch ging es unter anderem um die Hartnäckigkeit von Bitcoin, „Blockchain fixes everything“ und die Sinnhaftigkeit von Regulierungen.

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„Ich habe mich über 60€ Gewinn gefreut und Bitcoin wieder verkauft“

Loddi ist Bitcoin-Enthusiast, Blogger und Podcaster, aber eigentlich in der Finanzbranche aktiv und beschäftigt sich dort mit allem, was den Zahlungsverkehr betrifft.

„Das heißt ich beschäftige mich immer schon ein Stück weit, oder hab da ein Interesse für FinTechs oder Neuerungen im digitalen Zahlen, die es so gibt. Im Jahr 2014 bin ich dann das erste Mal auf Bitcoin gestoßen, hab wahrscheinlich irgendeinen Artikel gelesen und hab dann relativ schnell und unüberlegt gekauft, mich über 60€ Gewinn gefreut und wieder verkauft. Ich habe mich null damit beschäftigt, damals gab es auch kaum Quellen, ich habe auch nicht ewig gesucht. Nach einiger Zeit bin ich dann wieder auf Bitcoin gestoßen – oh, Bitcoin gibt’s ja immer noch!“

Loddi sah erst keinen großen Mehrwert in Bitcoin, stieß aber im Jahr 2019 wieder auf die älteste Kryptowährung.

Ich habe gedacht, irgendwas muss da ja dran sein, dass es das ja immer noch gibt. Nach Mount Gox und dem ganzen FUD bzgl. Energie und so weiter habe ich mich tiefergehend damit beschäftigt und so bin ich dann ein bisschen dazu gestoßen. Eine gewisse Affinität in dem Bereich hatte ich schon immer und 2019 hat es mich komplett gepackt, weil ich verstanden habe, was dahintersteckt, einfach was dezentral und Dezentralität bedeutet.“


„Blockchain fixes everything“

Und auch Loddi hat einen Ausflug in den Bereich „Krypto“ gemacht:

„Ich habe am Anfang alles mitgenommen. „Blockchain fixes everything“, habe gedacht, das kann man auf alles übertragen und bin so in dem Bereich gelandet. Also seit 2019 beschäftige ich mich jeden Tag mit dem Thema, viel mehr als ich es mir jemals hätte vorstellen können, aber es begeistert mich immer noch nach wie vor. Ich habe meine Einstellungen dazu in manchen Bereichen auch geändert, also Blockchain löst bestimmt nicht alle Probleme und ich sehe viel bzw. eigentlich alle „Altcoins“ auch sehr kritisch mittlerweile und ich bin kein Bitcoin Maximalist, weil ich schon glaube das es für einige „Altcoins“ Anwendungsbereiche gibt, aber ich sag schon Bitcoin muss man davon ein bisschen differenzieren.

Wir haben mit Loddi auch über das Thema NFTs gesprochen – und er denkt, dass der Hype noch gar nicht richtig angefangen hat:

„Jetzt gibt es Panini Bilder bald auf der Blockchain. Wenn ich jetzt 15 Jahre jünger wäre, ich hätte auf jeden Fall damals Pokémon oder Yugioh Karten in digitaler Form gesammelt und getauscht. Ich glaub, das wird richtig groß. Es ist dann auch nicht schlimm, dass das nicht auf Bitcoin läuft, denn das braucht nicht diese Dezentralität und Sicherheit. Aber ob das nachher Sinn ergibt oder Mehrwert schafft, das ist eine andere Frage.“


In seinem Bitcoin-bezogenen Alltag schreibt und spricht Loddi über alles rund um Bitcoin.

„Ich glaube, das geht jedem so, der sich mit Bitcoin beschäftigt. Man entwickelt ein Mitteilungsbedürfnis. Man will jedem die Probleme erklären, die man selbst gesehen hat.“

Dabei geht es auch um Wissen über den traditionellen Finanzbereich. Und so ist auch Loddis Webseite entstanden – als Wissens-Hub über Finanzen, mit speziellem Fokus auf Bitcoin. Seine go-to-Quelle für Bitcoin-Wissen ist Twitter:

„Twitter ist für mich die Schaltzentrale, wo ich interessante Sachen rausziehen kann.“


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„In Deutschland verschlafen wir den Trend um Bitcoin nicht gänzlich“

Durch die Arbeit bei einer regionalen Bank erhält Loddi auch Einsicht in die Krypto-Branche deutschlandweit.

„Ich find das richtig interessant, wie viel da in Deutschland schon passiert. Da wird die nächsten Jahre einiges kommen. Erst kürzlich hat MasterCard den Einstieg in den Wallet-Bereich angekündigt. Dann die kürzliche Zahlungsakzeptanz von WorldLine und BitcoinSuisse in der Schweiz.“

Gleichzeitig sehen wir immer mehr Regulierungen auf den Krypto-Bereich zukommen:

„Da hoffe ich eigentlich, dass sie das jetzt nicht zu hart regulieren, weil sie merken: Ok, Innovation brauchen wir. Gute Regulierung könnte vielen Unternehmen auch rechtliche Gewissheit geben. Oder auch den Nutzern: Wenn ich über PayPal eine Kryptowährung kaufe und damit eine Stunde später bezahle, habe ich vielleicht einen Kursgewinn. Wie will ich das steuerlich angeben? Die Regulierung passt nicht in die neue Welt.“

In Bezug auf Steuern sieht Loddi in anonym nutzbaren Wallets eine Lücke: Hier greift die Regulierung nicht, somit lassen sich hier Steuern hinterziehen. Eine Haftbarkeit könnte sich als schwierig gestalten, denn wer hat die Private Keys?

„Ich bin froh, dass Taproot jetzt kommt, weil in 2 Jahren wären die Gesetzeshüter nochmal anders unterwegs. Die Gesetzgeber werden dann noch viel versuchen, aber sie werden am Ende keine Chance haben und das freut mich eigentlich.“


„Privatsphäre ist der wichtigste Punkt für die Leute!“

Zum Thema digitaler Euro erklärt Loddi:

„Es gab eine Umfrage der EZB zum digitalen Euro. Da haben die befragten Bürger mehrheitlich die „Privatsphäre“ als wichtigsten Punkt angegeben, was ich schon witzig finde. Ich glaube persönlich gar nicht, dass der digitale Euro für Privatkunden kommt. Wie soll die EZB 300 Millionen Leute eine Wallet anbieten und Legitimationsprüfung KYC machen, Antigeldwäsche. Das kriegen wir alles gar nicht hin. Außerdem wäre ich mir beim digitalen Euro nie sicher, ob die Transaktionen anonym ablaufen, es ist nicht Peer-to-Peer.“

Der extreme Gegenentwurf zum gläsernen Euro ist das Szenario der Hyperbitcoinisierung:

„Für mich der Zeitpunkt eigentlich erreicht, wenn ich überall damit bezahlen kann. Und zwar nicht mit meiner Coinbase VISA Card, sondern mit meiner Wallet.“

Danke, Loddi!



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#VoicesOfPlebs: Georg von Cryptory – „Wir hören so schnell nicht auf“

#VoicesOfPlebs: Georg von Cryptory – „Wir hören so schnell nicht auf“

Georg von Cryptory ist seit über 5 Jahren im Krypto-Space unterwegs. Mittlerweile widmet er sich dem Krypto-Geschehen hauptberuflich, unter anderem als Mentor in den Bereichen Investment, Trading und Decentralized Finance (DeFi).

„Wir möchten eine Anlaufstelle für Krypto-Lerninhalte werden und den Menschen unseren über die Jahre gesammelten Wissensschatz zur Verfügung stellen.“

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Aber wie begann das alles?

„Cryptory ist damals nur eine Idee gewesen. Wir haben damit angefangen uns einzulesen, Bitcoin zu verstehen. “

Georg selbst ist gerne im DeFi-Space unterwegs, entsprechend werden wir von Cryptory noch viele weitere DeFi-Inhalte in der Zukunft sehen.

„Wir haben auf jeden Fall gemerkt, dass da was brodelt, im Sinne von: Viele Leute haben einfach nicht verstanden, was Krypto ist, was Krypto sein kann, in den nächsten Jahren. Und da haben wir uns gefragt, wie kann das sein, dass wir das sehen, aber die anderen nicht? Du hast allen möglichen Leuten davon erzählt, warst so begeistert, was da eigentlich entstanden ist oder immer noch weiter entsteht. Das Internet vor den Augen aller Leute baut sich gerade auf und keiner rafft es. Also sind wir aktiv geworden.“

Und so ist Cryptory entstanden.


„Cryptory war am Anfang etwas, was völlig ideenlos war.“

Georg erzählt, wie die Idee zu Cryptory enstanden ist:

„Cryptory war am Anfang etwas, was völlig ideenlos war. Das bedeutet, wir haben einen Telegram Kanal aufgemacht, wir haben dies gemacht, wir haben Facebook Posts gemacht, ein paar Instagram Posts, ein bisschen YouTube. Also von allem ein bisschen, nichts mit richtigem Ziel.“

Vor rund 1,5 Jahren wurde dann aus privatem Interesse ein „Side Hustle“.

„Das bedeutet, wir – mein Partner Eddy und ich – haben die gesammelte Expertise weiter ausgebaut, Seminare und Kurse besucht und uns erstmal in die Richtung Trading umgesehen.“

Ganz schnell haben Eddy und Georg dann gemerkt, dass die Nachfrage nach Schulungen und Kursen da war.

„Es war eigentlich überhaupt nicht unsere Idee, Schulungen und Kurse anzubieten. Das ist dann aus der Nachfrage entstanden. Wir haben gemerkt, dass es dafür einen richtigen Markt gibt, Leute suchen nach Wissen. Und dementsprechend haben wir dann gesagt, wir machen ein Mentoring, Coaching. Wir schauen, ob es die Leute annehmen, wir schauen, ob es die Leute geil finden. Und ja, ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin überwältigt von der Nachfrage und glaube, dass wir so schnell nicht aufhören. Egal, wo Krypto jetzt die nächsten Jahre hingeht. Meiner Meinung nach gibt es eigentlich nur eine Richtung. Auf kurz oder lang werden wir natürlich Schwankungen im Markt sehen, aber Krypto is here to stay.“



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„Um DeFi verstehen zu können, muss man erst mal das traditionelle Finanzsystem verstehen“

Georg erklärt, warum das DeFi-Rabbit Hole etwas ganz Spezielles ist:

„Um DeFi verstehen zu können, muss man erst mal das traditionelle Finanzsystem verstehen. Dann kommt ganz schnell die große Gap. Was haben wir vor 10, 15 Jahren an Zinsen auf dem Tagesgeldkonto erhalten? Und heute gibt es schon Banken, die Strafzinsen ab einer Geldeinlage von 5.000 Euro haben. Das finde ich absolut wahnwitzig. Wenn du dann hingegen hingehst und sagst, okay, Decentralized Finance, ich brauche keine Bank mehr, ich verleihe mein Geld z.B. durch Protokolle, kassiere darauf Renditen, kann mir dadurch auch Krypto kaufen, das wiederum anlegen. Das sprengt eigentlich jeden Kopf. Wenn man überlegt, was dadurch eigentlich möglich ist und das Ganze ohne eine zentrale Instanz dazwischen, finde ich das schon einen super spannenden Raum.“

Er erläutert aber auch, dass der DeFi-Raum ein paar Regularien braucht, um zu wachsen.

„Und ich glaube, das kommt auch mit der Zeit, weil es gibt da so diesen Spruch: Never underestimate the greed of Wall Street. Und die wollen da rein.“

Mittlerweile sehen wir immer mehr Projekte, die dezentrale und zentralisierte Finanzbereiche miteinander verknüpfen zu versuchen.

„Das finde ich so eigentlich den spannendsten Sektor überhaupt.“

Und weil das Thema DeFi so komplex ist, basteln Cryptory grade an einem DeFi-Kurs:

„Um DeFi zu verstehen, musst du halt ein bisschen Background haben und dann halt auch wirklich wissen, wie ein traditionelles Finanzsystem funktioniert. Also darfst du nicht mit irgendwelchen Wallets anfangen, sondern du musst den Leuten erst einmal einprügeln, wie die DeFi-Rekordrenditen zustande kommen. Ansonsten klingt das einfach verrückt. Erst mal musst du die Leute soweit kriegen, dass sie das traditionelle Finanzsystem verstehen können, bevor du dann anfängst denen zu sagen, hey und jetzt machen wir was richtig Verrücktes. Wir nehmen diesen Player, die Bank, raus. Und wir sorgen dafür, dass wir Handel treiben können ohne jemanden, der dazwischen sitzt. Das bedeutet, die ganzen Fees, die das Netzwerk produziert usw. werden weitergegeben. Also meinen Kopf sprengt das einfach und ich finde das einfach super cool, dass es sowas gibt. Und wer hätte gedacht, dass das Ganze einfach so entsteht.“


„So kommt das Internet nach Hause“

Wir haben mit Georg auch über den neusten Hype, den NFT-Bereich, gesprochen:

„Wenn man von NFTs redet, ist meistens, was den Leuten immer sofort in den Kopf kommt, Bilder, Gemälde, digitale Kunst. Und das ist irgendwie ein bisschen komisch und ein bisschen schade, weil das eigentlich so gar nicht der größte Sektor ist. Das heißt, mit NFTs kannst du so viel mehr machen als das. Das Argument von den meisten Leuten ist: wofür brauchst du NFTs? Ist doch völliger Blödsinn. Und das Coole aber ist, und dafür stehe ich auf jeden Fall, wir haben das erste Mal überhaupt die Möglichkeit digital Ownership festzuschreiben. Das gab es vorher nicht.“

Copy-pasten lassen sich digitale Gemälde zwar immer noch, aber die digitale Ownership wurde durch die Blockchain revolutioniert.

„Und mittlerweile gibt es ja richtig coole Sachen. Wie zum Beispiel 3D Anzeige-Geräte, die mit der Blockchain reden, wo du solche Bilder einfach abspielen lassen kannst. Das finde ich halt super cool. So kommt das Internet nach Hause. Und das Argument von vielen am Anfang ist: ja, was machst du denn damit, keiner kann das sehen. Da sage ich nee, ich habe das hier. Es steht an meiner Wand, schau es dir doch an. Da trifft auch Krypto wieder die reale Welt.“

Aber NFTs sind so viel mehr, wie Georg berichtet.

„Du kannst Tickets daraus machen, also Eintrittskarten. Du kannst Snippets daraus machen, Videos, Collectables, ein riesiger Markt.“

Georg rechnet damit, dass wir grade erst den Beginn dieser Entwicklung sehen.

„Und ich glaub, was Viele auch vergessen, dass eine Generation gerade heranwächst, die im Internet zu Hause ist. Also ich bin noch in Zeiten von 65k Modem online gegangen, in meinen Kinderjahren. Die neuen Generationen sind im Internet zu Hause.“

Danke, Georg!



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Bitcoin Kurs Crash – Doch Whales kaufen weiter auf dem Weg zu 100k

Bitcoin Kurs Crash – Doch Whales kaufen weiter auf dem Weg zu 100k

Von dem auf Bitcoin Preis Analysen spezialisierten PlanB sind wir bullische Bitcoin Kurs Prognosen gewohnt. Doch scheint es momentan eine Abweichung zwischen Prognose und tatsächlichem Preis zu geben – oder? Gleichzeitig hat Bitcoin einen Auftritt in der berühmten US-amerikanischen Zeichentrick-Sitcom South Park. Bitcoin gilt dort als „unseriöses Schneeballsystem“. Whales akkumulieren weiterhin und stocken ihre Wal-Türme auf…

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PlanB Bitcoin Kurs Prognose: Wir sind immer noch auf dem Weg zu 100k

Das Stock-to-Flow Model vom niederländischen Trader PlanB lag in der Vergangenheit schon öfter richtig. Beispielsweise sagte das S2F-Model den Bitcoin Kurs im August (47k) und Oktober (43k) richtig vorher. Für November führte PlanB eine BTC Kurs Prognose von 98.000 US-Dollar an. Nun sind es nur noch wenige Tage bis der Monat November zu Ende geht und der Bitcoin Kurs rangiert immer noch um die 55.000 USD-Marke.

Nun gibt es heftige Diskussion um die Richtigkeit der Bitcoin Kurs Vorhersagen durch das S2F-Model. Doch – für die BTC Kurs Prognose von 98k zog PlanB ein alternatives Model heran, und zwar das Floor-Model. Laut dem Stock-to-Flow Model ist der Bitcoin Kurs noch „in Form“ und zeigt uns das nächste Kursziel bei 100.000 US-Dollar.

“Floor-Modell $98K Nov close wird wahrscheinlich ein erster Fehlschlag sein (nach Erfolg im Aug, Sep, Oct). S2F-Modell nicht betroffen und in der Tat auf dem Weg zu $100K.”


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South Park: Bitcoin ist ein unseriöses Schneeballsystem

Normalerweise kennen wir Prognosen eher von den Simpsons. Doch jetzt versucht sich auch die US-amerikanische Zeichentrick-Sitcom South Park am Blick in die Glaskugel.

Laut Southpark soll Bitcoin als Zahlungsdienst der Zukunft dienen, aber gilt dabei als „unseriöses Schneeballsystem“. In der am 25. November 2021 ausgestrahlten Folge geht es um die Zukunft des Landes – inklusive Pandemie und technologische Entwicklungen.

Und so sieht das Ganze bei Southpark aus: Stan Marsh bezahlt für einen Aufenthalt im Motel Super 12 mit BTC. Fun Fact: Das Motel nimmt Bitcoin und andere Kryptowährungen als Zahlungsmittel an, da das manipulierte zentralisierte Finanzsystem nicht mehr existiert. Allerdings bezeichnet der Motel-Mitarbeiter den Krypto-Bereich als „Fly-by-Night-Ponzi-Schemata“.


Und die Whales kaufen weiterhin Ponzi-Coins

Im Allgemeinen gilt als Bitcoin Whale, wer zwischen 100 und 10.000 BTC hält. Mittlerweile halten diese Whales ein Gesamtvermögen von 2,36 Milliarden US-Dollar in BTC. Und es scheint fast so, als würde das Akkumulieren der Super-Bullen noch nicht zu Ende sein.

Denn laut dem Analyse-Unternehmen Santiment nutzten einige Bitcoin Whales den Dip in der letzten Woche bei 56.000 US-Dollar, um noch einmal nachzukaufen.

Und noch eine interessante Entwicklung entnehmen wir den Daten von Sentiment. Immer mehr Großinvestoren ziehen ihre BTC-Bestände von den Exchanges ab, haben also nicht vor in nächster Zeit zu verkaufen – trotz Bitcoin Kurs in stabilen Rekordwerten.


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