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Erneuter Bitcoin Crash: Diese 3 Gründe sprechen dagegen

Erneuter Bitcoin Crash: Diese 3 Gründe sprechen dagegen

Sowohl in den Jahren 2014 bis 2016 als auch 2018 bis 2020 war Bitcoin von einem oftmals als Krypto-Winter bezeichneten Bärenmarkt geprägt. Die einstigen Hochpunkte waren mit bis zu rund 80% Kursverlust in Vergessenheit geraten und viele einstige Spekulanten wurden in dieser Zeit zu Hodlern. Interessant an diesem Verlauf ist auch, dass der Bitcoinpreis in USD gemessen dabei scheinbar einem Muster folgte, was diverse Zyklusmodelle wie bspw. das Rainbow Model oder auch das Stock to Flow Model hervorbrachte.

Lasst uns einen Blick auf die Bitcoin-Marktzyklen werfen und herausfinden, warum es möglicherweise keinen weiteren Bitcoin Crash mehr geben wird!

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Spätestens nach dem letzten, vollen Zyklus, der seinen Höhepunkt im Dezember 2017 fand, entstand ein immer größeres Bewusstsein über den offensichtlich zyklischen Verlauf Bitcoins

Mit der Erstellung des Stock to Flow Models durch PlanB konnte neben dem charttechnischen und historischen Zusammenhang nun auch erstmals eine mögliche Kausalität gefunden werden, bei der die Inflationsrate von Bitcoin als potenzieller Treiber dieser Zyklen entdeckt wurde. Seit 2019, als das S2F Modell entstand, berufen sich eine Vielzahl von Investoren, Spekulanten und Analysten auf dessen Prognosen und scheinen sich sicher zu sein, dass wir das gleiche Prozedere erneut sehen. Doch ist das wirklich wahrscheinlich? Diese Punkte sprechen dagegen…



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1. Die Mehrheit liegt falsch

Ohne Frage ist das Stock to Flow Modell ein gigantischer Zugewinn für die Bitcoin Community und konnte sich dadurch auch nicht ohne Grund so rasant und flächendeckend verbreiten. Einerseits ist seine Vorhersagekraft mathematisch sehr signifikant, andererseits liefert es auch eine hinreichende Erklärung für den Preisverlauf. Genau aus diesen Gründen haben wir das von PlanB entwickelte Modell selbst als Grundlage für unsere Fuchs-Modelle verwendet. Dennoch sind wir uns im Klaren – und das sollte sich jeder sein – dass es sich um ein VorhersageMODELL handelt, und nicht um eine Vorhersage. Eine Garantie für die zukünftige Richtigkeit kann es daher unmöglich liefern.

Besonders interessant bei der Betrachtung ist aber auch, dass mittlerweile jeder Wald und Wiesen Investor das Modell kennt und in der Annahme liegt, dass der kommende Verlauf erneut in einem vergleichbaren Zyklus resümiert. So wartet jeder genüsslich auf das Top, das er dann verkauft, um den Boden 1-2 Jahre später wieder zu kaufen. What could possibly go wrong…

Durch das Entstehen des Wissens über den vermeintlichen Stock to Flow Zusammenhang ergeben sich jedoch einige Implikationen. Da wären z.B. die von mir liebevoll genannten Smartness-Level, in denen diese Information genutzt wird. Ähnlich wie bei Schnick-Schnack-Schnuck kann man unterschiedliche Strategie-Ebenen beschreiten. Geht man davon aus, dass sein Gegner als nächste Stein verwendet, würde man daraus resultieren Papier wählen. Geht man nun aber davon aus, dass der Gegner denkt, man selbst nimmt an, dass er Stein spielt, weshalb man Papier wählt, würde er Schere nehmen, weshalb man selbst Stein wählt. Ziemlich verwirrend – Allerdings zeigt es, dass Entscheidungen auf Annahmen basieren, die in beliebig viele Ebenen abstrahiert werden können. Und mit der Information des Stock to Flow Zusammenhangs wurde nun eine völlig neue Spielwiese geschaffen.

Der Rest ist Psychologie.

Der zu beobachtende Konsens bei kleinen Anlegern geht klar in die oben bereits skizzierte Richtung – Top verkaufen, günstiger wieder einkaufen. Dabei sind es jedoch nicht die kleinen Anleger, die die Regeln machen oder gar die Kraft haben, den Markt zu bewegen. Dies sind viel mehr professionelle Investoren, mit sehr tiefen Taschen und einem ganzen Arsenal an Ressourcen und Analysten. Diese werden um diesen Umstand genauso gut wissen wie ich und es dürfte äußerst unwahrscheinlich sein, dass der Wald und Wiesen Investor den Profi outperformt.


2. Die Bitcoin Arena ist eine andere

Ich möchte nicht völlig abstreiten, dass ein potenziell bevorstehender Bullrun nicht auch stark von Retailinvestoren getrieben werden kann. Angesichts der mittlerweile erreichten Marktkapitalisierung Bitcoins sowie der Anzahl an orange pilled people, nimmt der Einfluss der Retail Investoren jedoch ab. Hinzu kommt, dass die Marktplayer sich geändert haben. Betrachten wir allein MicroStrategy und El Salvador.

Das sind zwei bekannte Marktteilnehmer (neben potenziell zahlreichen unbekannten), die jeden Dip kaufen und Bitcoin als Investment für mindestens das nächste Jahrhundert betrachten. Begehen diese kein Wortbruch, sind sie ein Symbol dafür, dass Big Money bereits da ist, weiter hinzukommt und BLEIBT.

Das Bleiben ist hier entscheidend, denn das hat unmittelbare Auswirkungen auf die Preisentwicklung. Jeder Bitcoin, den diese Bitcoin-hungrigen Wale einsammeln, verschwindet vom Markt. Und viele der Bitcoins, die auf den Markt gelangen, werden von ihnen einverleibt. Dieser Umschwung im Denken und Handeln, gepaart mit der Front an unbändigen Hodlern schafft eine Mauer, von der China nur träumen kann. Und diese Mauer wird etwas dagegen haben, dass Bitcoin erneut um 80% fällt.


3. Die Geldpolitik der Zentralbanken spielt eine zentrale Rolle für Bitcoin

Bitcoin ist zwar das komplette Gegenstück zu den nationalen Währungen, dennoch in der Entwicklung nicht völlig losgelöst. Die vorgegebene Wertstabilität dieser Währungen konnte über die letzten Jahre noch recht gut vorgegaukelt werden, doch langsam zeigt die Inflation auch der breiten Öffentlichkeit ihre hässliche Fratze. Wenn es erstmal so weit gekommen ist, steht das Schlagen der letzten Stunde bevor. Wenn selbst Regierungszahlen von Inflationsraten von über 5% sprechen, ist die Kacke bereits mächtig am Dampfen. Wichtig zu verstehen ist dabei, dass Inflation exponentiell wächst: Was in ihren Anfängen Jahrzehnte dauert, resultiert in einem großen Finale (Währungszerstörung), das maximal Monate währt. Sobald die Glocken der letzten Stunde anfangen zu läuten, wird das unweigerlich Auswirkungen auf Bitcoin haben – und zwar positive. Und in diesem Fall, kann man getrost jedes Modell vergessen, denn es herrscht Ausnahmesituation.

Wir sehen also, dass die Annahme eines erneut klassisch zyklischen Verlaufs auch wackligen Beinen steht und bei falscher Handhabung sehr teuer werden kann. Verkauft man das „Top“ bei, sagen wir, 200k, um dann bei 40k wieder einzukaufen, das eigentliche Top aber ein Vielfaches darüber liegt, dann verringert sich die eigene Bitcoinmenge ebenfalls um ein Vielfaches. Es wäre für den Einzelnen wohl überaus traurig, wenn er die ganze Zeit auf dem richtigen Weg war und aufgrund von Gier am Ende nicht besser dasteht als der, der es nicht verstanden hat.

Niemand von uns kann in die Zukunft blicken und niemand kann vorhersagen, welche Dramen und Wendungen uns noch bevorstehen – Mit Hodln und Nachkaufen wird man jedoch stets auf der Sonnenseite bleiben.


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Bitcoin auf Talfahrt – Geht es jetzt noch weiter bergab?

Bitcoin auf Talfahrt – Geht es jetzt noch weiter bergab?

#NamePriceMarket CapChangePrice Graph (24h)

Ein Blick auf den Bitcoin Chart

Wie wir in der letzten BTC-Analyse beschrieben haben, war der Bitcoin Kurs alles andere als bullisch eingestellt. Die Supportzone von 53.800 bis 55.340 Dollar hielt zunächst noch dem ersten Ausverkauf stand, konnte sich dem bärischen Druck aber dann doch nicht mehr widersetzen. Daraufhin folgte eine sehr heftige Bewegung, die in der orange markierten Unterstützungszone einiges an Kaufkraft fand. Aktuell rangiert der Kurs über dem Daily Keylevel bei ca. 48.150 Dollar. Diese Marke zählt schon seit Mitte September als wichtiges Preislevel – damals noch als Widerstand.

Die oben beschriebene, ehemalige Supportzone ist nun als Widerstand aktiv. Sollte der Kurs noch einmal dort hinauf kommen, müssen die Käufer mit einiger Gegenwehr der Verkäufer rechnen. So einfach wird diese Zone nicht als Widerstand aufgegeben werden. Fällt dann auch noch das 48.150er Daily Keylevel, sieht es für den Bitcoin Kurs weiterhin schwach aus. Die orangene Supportzone konnte den ersten Abverkauf abfangen. Doch weiß niemand, wie stark das Käuferverhalten dort tatsächlich ist. Dies sieht man dann erst, falls der Kurs wieder dort eintauchen sollte.

Sollte der Kurs auch dort hindurch rutschen, ist der Weekly Aufwärtstrend gebrochen und es könnte sich ein neuer Bärenmarkt etablieren. Eine genauere Einschätzung ist dahingehend zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch nicht möglich. Zu viele Faktoren beeinflussen eine mögliche Wahrscheinlichkeit diesbezüglich.
Einen Grund zur Panik gibt es trotz der letzten Kursverluste dennoch nicht. Der Kurs befindet sich weiterhin im Longterm-Aufwärtstrend.

Diese Chartanalyse ist in Zusammenarbeit mit Tradmentor entstanden.

Außerdem findest du unsere vollständige Fuchs Inc. Fundamentalanalyse zu Bitcoin hier.

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Bitcoin News: IWF kooperiert nun doch mit dem “coolsten” Diktator

Bitcoin News: IWF kooperiert nun doch mit dem “coolsten” Diktator

Nachdem El Salvador Bitcoin vor einigen Wochen als offizielles Zahlungsmittel integriert hat, hatte der IWF die Zusammenarbeit mit dem lateinamerikanischen Land infrage gestellt. Nun hat der IWF beschlossen, die Kooperation mit El Salvador doch weiterzuführen.

Aber wie hängen El Salvador, der Internationale Währungsfonds (IWF), Bitcoin und der US-Dollar zusammen?

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Die Zusammenarbeit geht weiter

Auf einer Pressekonferenz erklärte der amtierende Direktor der Abteilung Westliche Hemisphäre des Internationalen Währungsfonds, Nigel Chalk:

„Wir arbeiten aktiv mit der salvadorianischen Regierung zusammen und helfen ihr dabei, einige der Risiken und Nachteile zu durchdenken und zu bewältigen.“

Denn bereits vor der Bitcoin-Adoption hatte der IWF El Salvador vor den möglichen negativen Konsequenzen dieses Schritts gewarnt. Für den IWF sind die Folgen auf die Wirtschaft des Landes durch die Bitcoin-Adoption nicht absehbar und stellen somit ein hohes Risiko dar. Ferner geht es – wie so häufig – um die möglicherweise kriminelle Nutzung der ältesten Kryptowährung. Auf der Pressekonferenz erklärte Chalk, dass man auch in Hinblick auf die Terrorismusbekämpfung einem Risiko ausgesetzt sei. Doch mittlerweile weiß man, dass Bitcoin keine zwangsläufig von Terroristen bevorzugte Währung ist.

Marc Fuchs erklärt:

„Durch die Adaption von Bitcoin hat El Salvador einen Schritt in Richtung Unabhängigkeit zum US-Dollar gemacht. Der IMF könnte mit dieser Unterwanderung unzufrieden sein und gerät somit in einen Interessenkonflikt: Eine dem USD gegenüber rebellische Nation finanziell unterstützen oder auf Opportunitätskosten durch nicht eingenommene Zinsen sitzen bleiben.“



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1,3 Milliarden US-Dollar und ein Diktator

Der Präsident der Zentralbank von El Salvador, Douglas Rodriguez, erläuterte kürzlich, dass es um eine Kreditvereinbarung mit dem IWF in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar gehe.

„Wir sehen keine Risiken. Vielleicht Aufwärtsrisiken. Bitcoin wird ein Zahlungssystem werden, ein System für finanzielle Inklusion.“

Nicht nur der IWF sieht die Bitcoin-Adoption kritisch, sondern auch einige Bürger. Für den Präsidenten Nayib Bukele sind die kleinen Proteste aber kein Grund zur Sorge. Denn in diesem Retweet rückt er die Größenverhältnisse in ein anderes Licht.

Richter Esli Carrillo erklärt, warum er Teil der Protestbewegung ist:

„Wir sind auf die Straße gegangen, weil wir uns in Richtung Autoritarismus… Diktatur bewegen.“

‘El Dictador más cool del mundo mundial’: The coolest dictator in the world.
Ein Bild von Twitter

Präsident Nayib Bukele beantwortete die Proteste mit einer Veränderung in seiner Twitter-Bio zu „der coolste Diktator der Welt“.

Der coolste Diktator der Welt nutzt aber nicht nur seine Twitter-Reichweite, sondern auch Instagram. Mit den Worten „ein paar Bilder auf Instagram haben eine größere Wirkung als jede Rede in dieser Versammlung“, machte der Politiker ein Selfie auf dem Podium der UN-Generalversammlung im September.



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Warum Olaf Scholz (zurecht) Angst vor Bitcoin hat #ZeroFuchsGiven

Warum Olaf Scholz (zurecht) Angst vor Bitcoin hat #ZeroFuchsGiven

Auch Olaf Scholz grenzt sich in seiner Einstellung zu Bitcoin und Kryptowährungen nicht von dem Großteil anderer Politiker ab. Verwundern tut das nicht, denn es führt immer wieder auf den gleichen Grund zurück: die Angst vorm Machtverlust. Um die Bitcoin entgegensetzte Einstellung zu rechtfertigen, werden dabei auch immer wieder die gleichen Argumente herangezogen: Bitcoin ist umweltschädlich, Bitcoin wird zur Terrorfinanzierung und Geldwäsche genutzt, Bitcoin ist durch nichts gedeckt (aber Fiat oder was xD) und so weiter und so fort.

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Bitcoin und die Tuplen-Blase, Take 1923874387

Germany’s new chancellor Olaf Scholz warned over a “tulip”-style bubble developing in the crypto market—adding “the currency monopoly” must remain in the “hands of states.”

Ein Zitat aus Forbes

Jeder neugierige Mensch, der einmal einen Fußtritt abseits der von einer Handvoll Unternehmen kontrollierten Massenmedien-Landschaft setzt, findet ohne großen Aufwand heraus, dass keines dieser Argumente auch nur ansatzweise eine Daseinsberechtigung hat. Auch wir haben in unserem Magazin schon häufig dargelegt, dass jeder einzelne Aspekt lediglich ein Pseudo-Argument ist.

Olaf Scholz weiß als zukünftig installierter Kanzler ganz genau, welche Risiken Bitcoin für Währungs- und somit auch Staatsmonopol birgt. Mit Finanzen kennt er sich nach der Cum Ex Affäre ja offenbar recht gut aus.

“I do not support private sector digital currencies,” he said in November last year, going on to say: “We must do everything possible to make sure the currency monopoly remains in the hands of states.”

Ein Zitat aus Forbes

Bitcoin wird das System, das auch einen Olaf Scholz nährt, in unzählige Einzelteile zersprengen und so muss er naturgemäß dafür kämpfen, dies zu verhindern. Wenn er schlau ist, was bei den heutigen Politikern zurecht infrage gestellt werden darf, weiß er bereits, dass dieser Kampf aussichtslos ist. Aber wie es bei vielen größenwahnsinnigen Menschen der Fall ist, halten sie bis zum Ende an einer verlorenen Sache fest. Ob er zu dieser Kategorie zählt, wird sich zeigen.

Wichtig für jeden Bürger ist es jedoch, die Glotze hin und wieder auch mal auszulassen (oder einfach aus dem Fenster schmeißen) und den eigenen Verstand zu verwenden, Bitcoin & Geld zu verstehen und die Entwicklungen zu kombinieren. Daraus ergeben sich logische Schlussfolgerungen. Wenn das Währungsmonopol fällt, fallen auch die restlichen Machtstrukturen und die Menschheit kann endlich (ohne Maske) aufatmen.


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Nayib Bukele hingegen sieht das Ganze etwas anders und sorgte für die Einführung von Bitcoin als Nationalwährung

Doch wie siehst du das: Welche Problematiken könnten wir durch eine politisch motivierte Adaption von BTC sehen?

Im Grunde genommen sehe ich dabei keine großen Probleme. Grund dafür ist, dass Bitcoin nun einmal open source, transparent und nicht kontrollierbar ist. Welche Probleme sollten durch die Adaption für den Bürger entstehen?

Transparentes Handeln des Staates? Keine weiteren Schulden? Kontrollverlust seitens des Staates?

Für sich betrachtet ist eine Positionierung im Lager „pro Bitcoin“ auch politisch nicht unclever. Die Bitcoin Nutzer und Befürworter wachsen stetig an und bilden mittlerweile keine zu verachtende Minderheit mehr. Wer die Entwicklung von Bitcoin versteht und bereit ist, den ersten Gegenwind in Kauf zu nehmen, kann sich dabei sehr gut für die Zukunft positionieren. Nicht, dass ich ein großer Fan von Politik generell und ihrer ganzen Deception und Spielerein wäre. Allerdings bringt es die Bewegung voran und es ist sicher auch utopisch zu glauben, dass ein über Jahrhunderte bestehendes System einfach ersetzt wird. Bitcoin muss (und wird) für den Erfolg in das bestehende System eindringen und das sowieso schon wacklige Fundament zu Fall bringen. Und in diesem speziellen Fall endlich einmal zum Wohl der Bevölkerung.

Wir sehen hier geopolitische Spieltheorie in Echtzeit und das größte Problem werden Bürger jener Länder haben, deren Regierungen sich zu lange dagegen stellen. Der Reichtum der Erde wird umverteilt und es werden diejenigen incentiviert, die sich für Fortschritt, Innovation und Gerechtigkeit entscheiden. Eine Situation, von der man eigentlich nur träumen kann. Man darf gespannt sein, wer die führenden Nationen der Zukunft sind. El Salvador hat sich seinen Platz jedenfalls bereits gesichert.



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DAX korrigiert nach ATH – Das verrät der Wochenchart

DAX korrigiert nach ATH – Das verrät der Wochenchart

Erst in der letzten Woche wurde ein neues All Time High markiert, nur damit der Kurs diese Woche seither um über 6% fallen sollte. Was dies nun für den Kurs bedeutet und wieso man dennoch nicht in Panik verfallen sollte, möchten wir in dieser technischen Analyse genauer beschreiben.

Im folgenden Chart-Ausschnitt betrachten wir den wöchentlichen Timeframe. Zu erkennen sind zwei wichtige Unterstützungszonen. Eine direkt unter dem Kurs und die andere etwas tiefer liegend.

Widmen wir uns zunächst der unteren Zone, die über Jahre hinweg als eine starke Widerstandszone wirkte: Vor dem Corona-Crash kann man unter der Widerstandszone ein Kursmuster ausfindig machen, das sich auch aktuell wieder abzeichnet – eine Unterstützungszone unter dem Kurs mit minimal höheren Hochpunkten in einer eher seitlich ausgerichteten Phase.

Dieses Kursverhalten zeigt die Unsicherheit der Anleger ziemlich gut. Die Käufer wagen es nicht, höhere Kurse zu kaufen und die Bären sehen noch keine Chance, den Kurs zu drücken. Solange diese übergeordnete Unsicherheit anhält, wird es keine klare Entscheidung in eine Richtung geben.

Sollte die derzeitige Unterstützungszone allerdings brechen, ist ein Kursabfall in die untere Zone wahrscheinlich. Diese zieht sich von 13.478 – bis 13.744 Euro. Knapp darunter befinden sich auch wichtige und gerne angelaufene Korrekturlevel der großen und kleinen Aufwärtswelle seit des Corona-Crashes. Der Kaufkraftindikator RSI (unten im Bild) lässt im Wochen-Chart ebenfalls noch Platz nach unten. In der täglichen Ansicht befindet sich dieser Wert allerdings schon im günstigen, überverkauften Bereich. Ein weiterer Kursabfall ist dennoch nicht ausgeschlossen, sollten sich in der farblich markierten Unterstützungszone keine Käufer mehr finden.

Diese Chartanalyse ist in Zusammenarbeit mit Tradmentor entstanden.

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