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Der wahre Grund für Chinas Bitcoin Verbot

Der wahre Grund für Chinas Bitcoin Verbot

China hat Bitcoin den Laufpass gegeben – zuerst den Minern, dann den Usern. Dabei war das Land bis vor kurzem noch für mehr als fünfzig Prozent des weltweiten Bitcoinhandels verantwortlich – alleine im ersten Halbjahr 2021 wurden laut Chainalysis hundertfünfzig Milliarden US-Dollar in chinesische Wallets eingezahlt – die zweitgrößte Summe nach den USA.

Warum hat China also den U-Turn gemacht und von jetzt auf gleich sämtliche Kryptowährungen mit Ausnahme des digitalen Renmimbi verbannt?

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!


Die Financial Times schreibt dazu, dass China die inländischen Finanzströme kontrollieren will und Angst vor Kapitalflucht oder unerwünschten Zahlungseingängen hat – beispielsweise auf Konten uigurischer Menschenrechtsorganisationen.

Meiner Meinung nach ist das Quatsch.

In China treffen zurzeit mehrere Faktoren aufeinander, die Krypto-Mining unmöglich machen. Beispielsweise schreibt die Zentralregierung die Energiepreise vor, gleichzeitig sind aber die Preise für Kohle aufgrund verschiedener Probleme von Chinas Kokslieferanten Indonesien, Australien, Mongolei und Russland stark angestiegen. Australien war bis zum Handelskonflikt für 39 Prozent der chinesischen Kohleeinfuhren verantwortlich.

Kohlekraftwerke sind gewinnorientierte Gesellschaften, dürfen aber die höheren Rohstoffpreise nicht an die Kunden weitergeben. Also reduzieren sie ihren Ausstoß und produzieren nur noch ein Minimum an Strom, um so wenig Verluste wie möglich zu machen.


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Der Bitcoin Shortcut ist speziell dafür entwickelt, dir Bitcoin in Null Komma Nix zu erklären. Er ist so aufgebaut, dass du ohne jegliches Vorwissen Bitcoins Vorteile im Handumdrehen verstehst.

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Kohlekraftwerke sind gleichzeitig Chinas wichtigster Energieträger und stellen fünfzig Prozent der gesamten Landesversorgung sicher

Das führt dazu, dass es vor allem jetzt, wenn der Winter kommt, regelmäßig Stromausfälle gibt, die nicht nur Chinas Privathaushalte betreffen, sondern vor allem die Produktionsbetriebe hart treffen, während gleichzeitig der dortige Stromverbrauch seit Pandemiebeginn 2020 stark angestiegen ist: Während die Welt weitgehend im Stillstand lag, war das Coronavirus in China bereits gebannt und es wurde wie verrückt produziert, um den ganzen Globus im Lockdownmodus zu beliefern.

Goldman Sachs sagt dazu, dass fast vierundvierzig Prozent aller chinesischer Produktionsbetriebe direkt von den Stromausfällen betroffen sind, weshalb das chinesische Wirtschaftswachstum dieses Jahr voraussichtlich auf 7,8 Prozent sinken wird, im Vergleich zu 8,2 Prozent im Vorjahr.

Die chinesische Regierung hat landesweit (energieintensive) Betriebe angewiesen, während den Stoßzeiten Energie zu sparen bzw. sich auf bestimmte Tage zur Produktion zu beschränken.

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Viele Unternehmen sind deshalb in die Nebenzeiten ausgewichen, die bislang von den Krypto-Minern besetzt gewesen waren. Denn der Kryptomarkt wird vor allem zu westlichen Stoßzeiten genutzt, d.h. genau dann, wenn China schlafen geht oder aufsteht.


Kein Platz für Kryptostrom-Verschwender

China hat demnach Kryptomining verbannt, weil man sich deren Stromverbrauch nicht mehr leisten kann, ohne dadurch die eigene Wirtschaftsleistung zu gefährden. Denn mehr Kohlekraftwerke werden es zukünftig kaum werden, nachdem sich China im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens darauf verständigt hat, bis 2060 karbonneutral zu produzieren. Das bedeutet, das Reich der Mitte baut seine Energieversorgung um, sodass es für die weltweit einzige nicht-postindustrielle Nation zukünftig keinen Platz mehr für Kryptostromverschwender gibt.

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Bleibt noch die Frage offen, warum China nicht nur Bitcoin-Mining, sondern alle Kryptowährungen gleichzeitig verboten hat – sowohl Handel als auch Besitz.

Die großen Kryptofarmen haben einen großen Teil von Chinas Kryptostromverbrauch ausgemacht. Allerdings waren diese zumindest dezentralisiert und hatten sich überall dort breit gemacht, wo sie der Netzstabilität am wenigsten im Weg standen.

Ganz anders sieht das mit den individuellen Krypto-Usern aus, die von günstigen Grafikkarten und zentralisiert fixierten Strompreisen profitieren und von zu Hause aus minen was das Zeug hält.

Macht das einer, ist das kein Problem, aber wir sprechen von einem Volk von über einer Milliarde Chinesen – macht’s nur jeder tausendste, hat das Stromnetz ein Problem.

Was macht man als staatliches Zentralorgan am einfachsten dagegen? Sämtliche Kryptowährungen verbieten, und fertig.


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Bitcoin & Sicherheit: Die 3 wichtigsten Fehler

Bitcoin & Sicherheit: Die 3 wichtigsten Fehler

Um es kurz zu machen: Es gibt im Umgang mit Bitcoin nur drei Fehler, die einem das Genick brechen können: 1. Sorgloser Umgang mit den eigenen Private Keys, 2. Ungeduld, und 3. Gier. Und genau darum geht es in diesem Artikel!

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!


1. Sorgloser Umgang mit Private Keys

Dort wo ich wohne, legen die Menschen sehr viel Wert auf Sicherheit. Dann aber gehen sie in den Laden und geben jeder x-beliebigen Verkäuferin ihre Geheimzahl preis.

Wer jetzt sagt “Wahnsinn”, sollte bedenken, dass eine Pin ohne Karte wertlos ist. Ganz anders sieht es bei den Private Keys bei Kryptowährungen aus: Diese sind Geheimzahl und Kreditkarte gleichzeitig, und hat jemand deinen Private Key, ist das gesamte Internet sein Geldautomat.

Die gute Nachricht ist: Private Keys kann man schützen. Dabei muss man sie aber nicht nur vor anderen, sondern vor allem vor sich selbst schützen; das meiste Geld verliert man bei Kryptos, indem man die eigenen Private Keys verliert. Unzählige Fälle sind bekannt, bei denen Menschen alte Festplatten mit den Zugriffscodes aus Versehen weggeworfen oder die Zettel mit den Daten darauf verbrannt haben. Die Anzahl der auf diese Weise herrenlos gewordener Kryptoguthaben ist gigantisch; man könnte damit wahrscheinlich die Staatsverschuldung eines mittelgroßen Landes tilgen.

Am häufigsten verloren gehen Cryptokeys in Cold Wallets. Diese sind gegenüber Fremden der sicherste Aufbewahrungsort, weil sie vom Internet getrennt sind und damit nicht online gestohlen werden können.

Hot Wallets dagegen sind unsicher aber bequem: einerseits kann man die Verantwortung für die eigenen Keys an dritte Parteien gegen Gebühr auslagern, andererseits kann an sie aber auch direkt auf den Servern von Kryptobörsen speichern – wo sie dafür wiederum das Ziel von Hackerangriffen, unehrlichen Betreibern oder deren Angestellten werden können.

Am sichersten sind definitiv Cold Wallets, aber gerade dort entsteht für viele aufgrund eigener Unachtsamkeit der größte Schaden. ⬇️


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2. Ungeduld

Bitcoins sind ein relativ langsames Medium: Es dauert mindestens zehn Minuten, bis eine Transaktion bestätigt wird. Man hat also immer genügend Zeit, alle Buchungseingaben mehrfach zu checken.

Trotzdem gibt es ebenso wie im Bankverkehr regelmäßig Zahlenverdreher, wodurch sehr viel Geld im Äther verschwindet.
Auch bei betrügerischen Angeboten spielt Ungeduld eine Rolle: ist man Verkäufer und erhält eine Transaktionsbestätigung, sollte man trotzdem mit dem Versand warten, bis es die finale Bestätigung gibt: begeht ein Käufer beispielsweise Double Spending und gibt denselben Bitcoin mehrfach aus, dauert es seine Zeit, bis die Bestätigungskette das erkennt und die Transaktion im Nachhinein als ungültig erklärt.


3. Gier

Ein immer wiederkehrendes Thema im Umgang mit Bitcoins ist Investment in ICO’s: wenn neue Kryptowährungen released werden und Token herausgegeben werden, werden die meisten Investments mit Bitcoin, Ether oder Fiats getätigt.

Was dabei häufig passiert, sind Exit Scams: Sobald sie genug Geld eingesammelt haben bzw. die neue Währung endlich auf den Markt kommen soll, verschwinden die Anbieter auf Nimmerwiedersehen und nehmen die ganzen Investments mit.

Im Jahr 2018 lag die Wahrscheinlichkeit, auf diese Weise übers Ohr gehauen zu werden, bei zwanzig Prozent.


Wie kann man das verhindern?

  • 1. White Paper lesen und sich fragen, ob das Projekt Sinn ergibt. Versteht man es nicht, Finger davon lassen.
  • 2. Das ICO-Personal prüfen. Jeder hat eine Vorgeschichte, und vor allem im ICO-Bereich sind bestimmte Namen gängig.
  • Kennt man keinen oder stößt auf Ungereimtheiten, gilt Geld sparen.
  • 3. Gier frisst Hirn: sind die Gewinnmargen zu gut oder sieht man, dass sehr viel Werbung für das Projekt gemacht wird, empfiehlt es sich, nicht einzusteigen: Werbung kostet, und hohe Gewinnversprechen kann man in der Regel nur dann machen, wenn man überhaupt nichts bezahlt.

Ein weiterer Fall, wo Gier gern das Hirn frisst, sind Cloud Mining-Angebote. Beim Cloud Mining wird in Cloud Server investiert, die Kryptowährungen schürfen soll. Dabei gibt es die fantastischsten Angebote, die vor allem deshalb funktionieren, weil Leute vom Mining keine Ahnung haben und wahnwitzige Renditen akzeptieren. Beim Cloud Mining wird man im Schnitt zu achtzig Prozent abgezogen. Das sollte man wissen, bevor man investiert. Ebenso sollte man ein Grundverständnis besitzen, wie Moneymaking durch Mining überhaupt funktioniert.

Das sollte für den Bitcoinanfang genügen: passt (vor allem vor euch selbst) auf eure Keys auf, lasst euch beim Tätigen von Zahlungen nicht aus der Ruhe bringen, und lasst Gier nicht die Kontrolle über euren Verstand übernehmen.


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Wie Banksters Bitcoin traden – Und was sie dabei falsch machen

Wie Banksters Bitcoin traden – Und was sie dabei falsch machen

Wie Banksters Bitcoin traden – Und was sie dabei falsch machen

Ich persönlich bin kein Bitcoinanalyst, von Kryptowährung hab’ ich kaum eine Ahnung, sondern schule mich noch. Stattdessen habe ich Wirtschaft studiert und Aktienkurse gemacht – gehöre also eher der klassischen Schule an und betrachte mich selbst höchstens als Krypto-offen und -neugierig.

Als klassischer Schüler weiß ich, dass meine Klassenkameraden andere geringschätzen, die nicht unserer Schule angehören. Beispielsweise Bitcoin. Kryptowährungen allgemein werden unter unsereins gerne als „Bullshitinvestments“ bezeichnet.

Für diesen Artikel habe ich mir eine FAZ Podcastfolge über Bitcoin angehört und kommentiert – oder umgekehrt.

Viel Freude beim Lesen!

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat am 11. Juni 2021 einen Podcast veröffentlicht, in dem FAZ-Finanzberater, Börsenpsychologen und Suchttherapeuten Bitcoins Abstürze der letzten Wochen kommentiert hatten. „Analysieren“ kann man es nicht nennen, denn keiner der Kommentatoren hatte von Bitcoins mehr als kaum Ahnung; trotzdem sahen sich alle dazu befähigt, darüber zu urteilen und haben auf diese Weise dreißig Minuten Rotz und Häme zusammengestellt.

Ich kenne meine Pappenheimer

Ich will nicht behaupten, dass ich wusste, dass der Podcast am Thema vorbeigehen wird. Was ich wusste, war nur, dass das Krypto-Thema in unseren Kreisen stark unterschätzt wird. Und deshalb hatte ich mich genauso geringschätzig wie meine geschätzten Kollegen verhalten und deren Podcast zunächst bereits bewertet, ohne ihn mir überhaupt angehört zu haben. Denn ich kenne meine Pappenheimer und kann beinahe blind darüber urteilen, wie diese sich verhalten, wenn sie mal wieder glauben, die Nudelsupp’ erfunden zu haben und sich thematisch nicht vorbereiten.

Meine These lautete: das FAZ-Bitcoinschwafelteam macht den klassischen Anfängerfehler und hält Zertifikatehandel mit Leverage-Effekten („hoch oder runter“, in jeglicher Form) für echten Bitcoin-Handel und nicht dafür, was es ist: Mist, der aus der klassischen Bullshitinvestmentwelt auf den Kryptomarkt rüber geschwappt ist und alles genauso vergiftet, wie klassische Bullshitinvestments den normalen Aktienmarkt. Denn: Binary Options, CFDs und sonstige riskante Finanzwetten haben nichts mit dem herkömmlichen Anlagemarkt zu tun, wie jeder klassische Anleger weiß – warum sollte das auf dem Krypto-Markt anders sein?

Ich habe einen Artikel geschrieben, den ich wie eine Finanzwette gegen meine verehrten Kollegen gewonnen habe: Ich habe sie geringgeschätzt, weil ich sie kenne und daher mit hinreichender Wahrscheinlichkeit wusste, dass sie Dinge geringschätzen, die sie nicht kennen.

Was sie nicht tun, ist Bitcoins kaufen

Ein Auto charakterisiert sich durch vier Räder und einen Motor, sei es selbst einer, der auf Batterie läuft. Hat er das nicht, ist es kein Auto und benötigt keine Straßenzulassung. Man spricht dann von einem Kettcar oder Go-Kart, mit dem Kinder herumfahren.

Würde man Autos mit Kettcars gleichsetzen, was würden Leute dazu sagen? Blödsinn. So was weiß jeder.

Das Kettcar der Bitcoin-Welt sind Daytrader. Diese kaufen keine Bitcoins, sondern benutzen „Finanzinstrumente“, d.h, sie wetten auf steigende und fallende Kurse, gehen also „long“ oder „short“.

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Was sie nicht tun, ist Währung kaufen. Denn sie haben weder eine Ahnung davon, wie das geht, noch besitzen sie ein Wallet oder einen Zugang zu einer Krypto-Handelsplattform, auf der mit Bitcoins gehandelt wird. Stattdessen benutzen sie Kunstprodukte wie Binary Bitcoins oder ähnlichen Schrott und erzählen anderen, dass sie in Bitcoin-Trading machen. Also denselben Schrott wie in der klassischen Finanzwelt, wo Finanzwetten als die Schmuddelkinder der Investments gelten.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat einen Podcast veröffentlicht, in dem sich FAZ-Finanzfachleute, Börsenpsychologen und Suchttherapeuten über Kettcars auf der Bitcoin-Autobahn unterhalten. Den gesamten Podcast lang tun sie so, als ob Daytrader im Leveragegeschäft Bitcoiner Straßenverkehrsteilnehmer wären und irgendetwas mit Bitcoins zu tun haben – dementsprechend idiotisch ist das gesamte Podcastinterview:

Man vergleicht Äpfel mit Birnen und redet sich ein, dass beides Bananen sind, d.h. man zieht Lehren aus der Börsenwelt, die genauso gut wie der Vergleich des Go-Karts zum PKW passen.

Die Podcaster sagen, dass der Bitcoinkurs sich zuerst verhundertfacht und danach wieder halbiert hat – viele Menschen hätte deshalb die Gier gepackt und jetzt mal eben Haus und Hof verloren.

Das ist Quatsch.

Was lernen wir daraus?

Wer Bitcoins besitzt und nicht mit Anlageversprechen plus Hebeleffekten hoch oder runter spielt, hat gar nichts verloren, sondern sitzt mit seinen Bitcoins im Wallet zuhause und wartet, bis die Kurse wieder steigen.

Wer dagegen Short- und Longseller im Finanzproduktehandel ist, also die Kundschaft, die von den Podcastern fälschlicherweise für Bitcoiner gehalten wird, hat jetzt tatsächlich alles bis hin zu Haus und Hof verloren. Gehen nämlich die Kurse runter, während man selber keine Bitcoins sondern nur eine Long-Position besitzt, muss man solange Geld nachschießen, bis Oma’s Konto und die Kaffeekasse der Firma geplündert sind und die Position automatisch geschlossen wird.

Hat man dasselbe mit Binary Bitcoin-Wetten gemacht, so hat man noch viel stärker verloren, weil man nach Abschluss der Wette überhaupt nichts mehr machen kann. Man setzte alles auf rot – und hat alles verloren.

Was lernen wir daraus? Wenn FAZ-Fachleute ohne Kryptoerfahrung Podcasts über Bitcoins machen, ist das so, als ob Laien Laien beraten. Und wenn Laien Laien beraten, kommt keine Beratung, sondern ein Scheiß heraus, bzw. in diesem Fall ein Podcast, den man sich anhören hätte sparen können.

Ein Bild von Unsplash

Und jetzt hören wir uns den Podcast mal an…

Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich lediglich vor mich hin philosophiert. Ich habe diesen Artikel auf Verdacht geschrieben, ohne den Podcast angehört zu haben. Das ist wahrscheinlich echt anmaßend, weil ich ja die Journalisten und Börsenpsychologen für Volldeppen halte. Hab sozusagen selbst darauf gewettet, genauso wie die ganzen Short- und Longseller auf Bitcoins setzen. Aber genau nach demselben Prinzip gehen die Bitcoin-Daytrader in Bezug auf Bitcoins vor: haben keine Ahnung davon und setzen darauf.

Gehen wir doch jetzt dazu über, uns den Podcast einmal anzuhören und unsere Theorie zu überprüfen.

  • Bei Minute 4 sprechen sie tatsächlich nicht von Bitcoin, sondern von Zertifikatprodukten.
  • Bei Minute 10 sprechen sie darüber, dass Bitcoin keine Währung ist (El Salvador?), sondern eine Anlageklasse und der Stromverbrauch mit Ägypten konkurriert (auf Grundlage von Strom, der ansonsten verpufft). Bislang: Amateurfunk ist professioneller. Die Expertin hat selbst Bitcoin Zertifikate gekauft. Es wird immer abstruser.
  • Bei der Hälfte setzen sie Bitcoin mit Daytrading gleich.
  • Tägliches Spekulieren bei Minute 20.
  • Minute 27: Noch drei Minuten übrig und sie sprechen noch immer über Daytrading mit Leverage-Effekt, also Finanzinstrumente.

Podcast fertig. Wette gewonnen.

Hier schreibt Walter Leonhardt – Wissenschaftler, Analyst und Autor. Walter ist Experte für Scam und alles, was im Bereich des Betrugs stattfindet. Bei Fuchs Inc. präsentiert er euch wissenswerte Insights rund um Scams.

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Niederlagen werden heruntergeschluckt, Siege werden übertrieben – das ist der typische Investor, wie man ihn kennt. Es gibt jedoch eine Sache, bei der die Bedingungen genau so sind wie in der Investmentwelt, bei der es aber recht einfach ist, zwischen Übertreibung und Wahrheit zu unterscheiden: Autofahrer. Los geht’s!

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen!

Investieren und Auto fahren

Auch da halten sich alle für die Größten und Besten, während ihre Unfallschäden statistisch erfasst werden können.

Schauen wir uns daher hierzu eine Studie an. 1981 veröffentlichte der Psychologe Ole Svenson die Ergebnisse seiner Studie über die Selbsteinschätzung von Autofahrern hinsichtlich ihrer Fahrfähigkeiten. Es war eine vergleichende Studie, bei der er Amerikaner mit Schweden verglich.

Die Forschungsfrage lautete: Wenn ich mich mit den anderen (achtzig) Leuten vergleiche, die mit mir in diesem Raum sitzen, wo ordne ich mich in Bezug auf meine Fahrfertigkeiten und meine Fähigkeit, sicher zu fahren, ein?

Die Ergebnisse waren erschütternd: In Bezug auf ihre Fahrkünste stuften sich 7,5 Prozent aller Amerikaner als unterdurchschnittlich ein, 85 Prozent glaubten, im oberen Drittel der Fähigkeiten zu liegen, 60 Prozent glaubten, zu den besten 20 Prozent zu gehören und 22,5 Prozent sogar zu den besten 10.

Selbsteinschätzung und Risikomanagement

Die Schweden waren nicht weniger unrealistisch, aber zumindest etwas weniger hochtrabend in Bezug auf sich selbst: 7,2 Prozent glaubten, dass ihre Fähigkeiten unterdurchschnittlich sind, während sich knapp 80 Prozent zum oberen Drittel zählten. 46,1 Prozent gehören zu den Top 20 Prozent und 19,5 Prozent zu den Top 10.

In Bezug auf sicheres Fahren gaben dagegen 22,9 Prozent der Amerikaner an, unterdurchschnittlich zu sein, während sich 65,7 Prozent im oberen Drittel sehen. 22,8 Prozent der Top 20 angehören und sich nur 5,7 Prozent als Teil der Top 10 empfinden.

Bei den Schweden sind es dagegen 31 Prozent, die sich als unterdurchschnittlich einschätzen, während „nur“ 51 Prozent im oberen Drittel rangieren. Unter den Top 10 der Sicherheitsperformer sehen sich magere 2,2 Prozent, während sich 15,5 Prozent als Top 20 bewerten.

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Was sagt uns das?

Bezogen auf beide Völker lässt sich sagen, dass diejenigen, die ihr fahrerisches Können voraussichtlich völlig überschätzen, zumindest noch so logisch denken können, um sich nicht zu den überdurchschnittlichen Sicherheitsperformern zu zählen: 22,5 Prozent sehen sich als Top 10 in Sachen Können an, 22,9 Prozent als unterdurchschnittlich in Sachen Sicherheit – das passt.

Die Schweden hingegen sind viel weniger arrogant, wenn auch natürlich immer noch sehr, wenn sie sich in Sachen Sicherheit als durchschnittlich einschätzen, aber natürlich weiterhin glauben, dass sie zu den Besten gehören, was ihre Fahrkünste angeht. Es bleibt nur ein Funken Restzweifel, der ihnen sagt: Junge, du bist nicht unbedingt der Vorsichtigste, wenn auch natürlich schon sehr.

In Bezug auf beide Völker bleibt jedoch die abschließende Feststellung, dass sich jeder für etwas Besseres hält als Hans Durchschnitt. Und daran kann auch keine Katastrophe was ändern: Preston und Harris hatten 50 Autofahrer auf offener Straße und 50, die im Krankenhaus lagen, gefragt, ob sie sich für fähige Fahrer halten. Die Ergebnisse beider Gruppen waren fast identisch, obwohl 34 der 50 im Krankenhaus liegenden Fahrer ihren Unfall laut Polizeibericht selbst verschuldet hatten.

Was lernen wir daraus?

Solange wir uns ständig selbst überschätzen oder unseren Nebenmann weniger wertschätzen als uns selbst, werden wir nie besser als der Durchschnitt sein. Stattdessen werden wir wie die 68 Prozent nach selbstverschuldeten Unfällen im Krankenhaus liegen und allen erzählen, wie toll wir sind und dass wir einfach nur Pech hatten oder etwas Unerwartetes dazwischenkam oder – der Klassiker – wir Opfer von bösen Mächten oder Machenschaften wurden. Schuld sind also alle, nur nicht wir selbst. 

Diesem Denkmuster liegt dabei der sogenannte fundamentale Attributionsfehler zugrunde, der aussagt, dass wir Erfolg stärker auf uns selbst beziehen und Misserfolg den äußeren Umständen beimessen. Für jeden Investor ist es wichtig, zu dieser Erkenntnis zu gelangen und das Verhalten dementsprechend anzupassen. Denn oft ist nicht entscheidend zu denken, was man alles weiß, sondern zu wissen, was man nicht weiß. Das kann einen vor schwerwiegenden Fehlern bewahren.

Von der Realität verzerrtes Denken hingegen macht uns durchschnittlich und durchschnittlich anfällig für Betrug – egal, ob wir eingebildete Amerikaner oder hochnäsige Schweden sind.

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Risikovermeidung schützt vor Verlusten nicht – Was du dazu wissen solltest

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Wenn wir über risikoreiches Finanzverhalten sprechen und Leute fragen: „Was denken Sie darüber?“, behaupten sie alle, sichere Investoren zu sein. „Glücksritter? Andere, sicher, aber ich, niemals“, ist die häufigste Antwort, die man kriegt. Und wenn wir diese in Zahlen ausdrücken, ergibt das: Auf einer Risikoskala von 1-10 haben die über 65-Jährigen die geringste Risikoaversion (3,72), während die 40-49-Jährigen die höchste haben (4,90).

Wie steht es um deine Risikoaversion?

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen!

Wenn jetzt andere einwenden, dass das Alter nicht alles ist, sage ich: richtig! Ein deutlicheres Bild zeichnet sich bei der Betrachtung der Einkommenscluster: Diejenigen, die weniger als 25.000 pro Jahr verdienen, haben die niedrigste Risikoaversion von allen (3,0), während diejenigen, die mehr als 100.000 verdienen, die höchste haben (5,40). Die Werte für diejenigen mit 50-75.000 lauten 4,46, während die von 75-100.000-Verdienern 5,17 sind.

Gleichzeitig geben ausgerechnet 56 Prozent der investmenterfahrenen Senioren an, schon mindestens einmal bis zu 10.000 Dollar durch Anlagebetrug verloren zu haben, 31 Prozent sogar mehr als zehntausend.

Wie passt das mit der geringen Risikoaversion zusammen, die selbst bei denjenigen, die im sechsstelligen Bereich verdienen, knapp über Durchschnitt liegt? Wo sind die ganzen Highrisk-Spieler mit Risikoaversion 6,0 und höher? Gibt es die nicht? 

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Was sagt uns das dann über Anlagebetrugsopfer?

Entweder dass es keine Rolle spielt, wie investmenterfahren und risikoaffin man ist, sobald man über sich die Kontrolle verliert, oder dass alle Leute ihre Risikoaversion zu gering einschätzen; dass sie sich selber für das eine entscheidende Prozentpünktchen besser oder erfahrener oder schlauer betrachten als die ganze restliche Menge.

 Jeder ist etwas Besonderes oder will das zumindest sein. Vor allem, was Können und Erfahrung betrifft.

Woher wissen wir das?

Wie viele von euch sind über 40 und müssen noch arbeiten? Alle mit Ausnahme dessen, der schreibt?

Ich persönlich habe von sicheren Investments keine Ahnung, kenne dafür aber tausend Wege, die in den Abgrund führen.

Ich bin nicht risikoscheu, ich bin sicherheitsbewusst. Ich habe schon manchmal alles auf eine Karte gesetzt – und verloren. Und habe es später an anderer Stelle wieder zurückgewonnen. Denn ich gehe all-in, wenn meine Chancen auf Totalverlust gering sind und nicht, wenn meine Gewinnchancen hoch sind. Ich kenne die Karten der anderen nicht. Ich weiß auch nicht, was der Großteil der anderen Anleger tut, aber ich achte auf mein eigenes Blatt, beobachte den Markt und halte mich nicht für besser als der übrige Durchschnitt. Und deshalb gibt es zumindest eine Sache, auf die ich nicht hereinfalle: Ich lasse mich weniger verarschen. Darin bin ich ein bisschen unterdurchschnittlich. Mehr nicht.

Wer risikoscheu ist, verliert in der Not schnell den Kopf

Er gerät in Panik, denkt nur an sich selbst – und wird für andere berechenbar. Wenn man dagegen den Mut besitzt, mit sicheren Karten in der Hand Risiken einzugehen und weiß, dass man im Normalfall nicht allzu viel verlieren kann, wird man sich im Extremfall ganz anders verhalten – man macht vielleicht immer noch Verluste, weiß aber, dass die Entscheidung, groß einzusteigen, richtig war – unter gleichen oder sehr ähnlichen Umständen würde man die gleichen oder sehr ähnliche Entscheidungen treffen.

Wer das nicht tut und immer erst im Nachhinein seine Verlustwahrscheinlichkeit berechnet, verhält sich wie Captain Hindsight mit seinen drei Sidekicks Coulda, Shoulda und Woulda.

Danach weiß es jeder am besten.

 

Hier schreibt Walter Leonhardt – Wissenschaftler, Analyst und Autor. Walter ist Experte für Scam und alles, was im Bereich des Betrugs stattfindet. Bei Fuchs Inc. präsentiert er euch wissenswerte Insights rund um Scams. Diesmal basierend auf dem Forschungsbericht Financial Fraud And Fraud Susceptibility In The United StatesWalter Leonhardt hat 2020 zusammen mit BeNeLux-Betrugsexperten Frans Roest eine Forschungsarbeit über ein klassisches Bullshit-Investmentprodukt namens “binäre Optionen” veröffentlicht.

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