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Bitcoin – ein nachhaltiger Aufwärtstrend?

Bitcoin – ein nachhaltiger Aufwärtstrend?

#NamePriceMarket CapChangePrice Graph (24h)

Das verrät uns der Bitcoin Chart

BTC legte in knapp vier Wochen um etwa 64% in der Spitze zu. Doch befindet sich der Kurs aus technischer Sicht derzeit an einer wichtigen Widerstandszone. Fünf Faktoren könnten dem aufglimmenden Optimismus ein jähes Ende bereiten.

Zunächst wäre da das Golden Pocket der letzten Abwärtsbewegung. Die eingezeichneten Fibonacci- Level stellen wichtige Korrekturmarken dar, die nach beendeten Trends gerne vom Kurs als Korrekturbereiche angelaufen werden. Besonders das Golden Pocket im Bereich zwischen dem 0,618er und 0,65er Fibonacci-Level stellt eine große Hürde dar und wird gerne als maximales Korrekturlevel angelaufen.

Der zweite Grund ist eine sich abzeichnende Korrrektur in Form eines aufsteigenden Dreiecks aus einer aufwärts gerichteten Impulsbewegung heraus. Eigentlich sollten Korrekturen dafür da sein, dass sich die jeweilige Partei, in diesem Fall die Bullen, ein wenig ausruhen können, um neue Kraft zu sammeln und bei tieferen Kursen wieder loszulegen. Doch dieses Korrekturmuster lässt die Bullen weiter powern und schwächt sie Zusehens.

Drittens befinden wir uns an einem Preislevel eines gebrochenen relevanten Tiefpunktes vom 25. April 2021, was einen zusätzlichen Widerstand darstellt.

Als vierter Punkt lässt sich das relativ geringe gesamte Handelsvolumen der letzten Wochen aufführen. In Verbindung mit einem rasant steigenden Kaufkraftindikator (RSI, unten im Bild), lässt dies auf einen eher emotionalen Markt schließen.

Das fünfte und letzte Anzeichen ist die im Daily-Chart sichtbare doppelte Divergenz im RSI. Eine Divergenz ist ein Ungleichheit zwischen dem Verlauf des Kurses und des Indikators und mahnt zur Vorsicht vor eventuellen Trendänderungen.

Für den Bitcoin Kurs wäre es nun wichtig, dass er sich in der Zone von 44.000 Dollar und 48.000 Dollar festsetzen, erholen und neue Kraft tanken kann. Ansonsten wäre die Marke um 40.000 erneut ein wahrscheinliches Ziel nach unten.

Diese Chartanalyse ist in Zusammenarbeit mit Tradmentor entstanden und als Sample auch für unregistrierte Besucher frei zugänglich. Mitglieder von Fuchs Inc. erhalten, neben vielen weiteren Zugängen, mehrfach in der Woche verschiedene Chartanalysen zu Bitcoin, Altcoins, Indizes und Co.

Außerdem findest du unsere vollständige Fuchs Inc. Fundamentalanalyse zu Bitcoin hier.

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BNB vor Breakout

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BNB vor Breakout Betrachtet wird der Chart BNB/BTC in der täglichen Ansicht. BNB hat seit Jahresanfang im Vergleich zu BTC einen wahren Boom...

Chartanalyse Bitcoin 25/02/21

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Kommt jetzt der Rücksetzer bei Bitcoin? In der jüngsten Vergangenheit hat sich der Bitcoin Kurs explosionsartig empor geschraubt. Selbst sonst...

Chartanalyse: Der DAX bricht aus – aber wie nachhaltig!?

Chartanalyse: Der DAX bricht aus – aber wie nachhaltig!?

Nach einer wochenlangen Seitwärtsphase hat es der DAX nun endlich geschafft bullisch darüber hinaus zu steigen. Abgesehen von einem Ausreißer nach unten markieren die zwei Daily Keylevel den seitlich verlaufenden Kanal. Mehrfach dockte der Kurs am oberen Keylevel an, schaffte in der Vergangenheit jedoch nicht den Sprung darüber. Nun endlich ist es geschafft – sollte man meinen. Leider lässt das schwache Ausbruchsvolumen sehr viele Fragen offen. Ist dies wirklich der Durchbruch oder nur der letzte Schwung einer drei-welligen Korrekturphase der vorangegangenen Impulswelle?

Im Wochen-Chart lässt sich jedenfalls eine mehrfache Unstimmigkeit zwischen RSI-Indikator und der Preisbewegung erkennen. Der steigende Kurs wird von schwindendem Kaufinteresse begleitet, was zu Vorsicht mahnt. Auch das schon angesprochene geringe Volumen ist ein weiterer Vorsichtsfaktor.

Sollte der Kurs noch einmal zum oberen Keylevel zurück kommen und den dann erfolgenden Retest dieses Levels nicht bestehen, könnte der deutsche Leitindex in den nächsten Monaten noch einmal viel tiefere Regionen anpeilen. Sogar bis hin zu der ehemaligen, langen Widerstandszone von 13.470 Euro bis 13.790 Euro.

Diese Chartanalyse ist in Zusammenarbeit mit Tradmentor entstanden.

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BNB vor Breakout

BNB vor Breakout

BNB vor Breakout Betrachtet wird der Chart BNB/BTC in der täglichen Ansicht. BNB hat seit Jahresanfang im Vergleich zu BTC einen wahren Boom...

Chartanalyse Bitcoin 25/02/21

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BNB vor Breakout

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#NamePriceMarket CapChangePrice Graph (24h)

BNB vor Breakout

Betrachtet wird der Chart BNB/BTC in der täglichen Ansicht. BNB hat seit Jahresanfang im Vergleich zu BTC einen wahren Boom erlebt und befindet sich nunmehr seit Mitte Mai in einer seitwärts gerichteten Konsolidierung (orange). Diese neigt sich dem Ende zu und in den nächsten Tagen ist ein Breakout wahrscheinlich. Solche Konsolidierungen sind eher neutral ausgerichtet – mit einer leicht erhöhten Wahrscheinlichkeit, dass sich der vorherige Trend fortsetzen kann. Das seit Wochen abnehmende Volumen lässt ebenso vermuten, dass es nicht mehr lange so weiter gehen kann. Die Richtung vorherzusagen, ist angesichts der aktuellen Seitwärtsphase von Bitcoin allerdings fast unmöglich.

Der Kurs liegt derzeit bei 9.379 Satoshi. Erste Ziele nach oben sind bei ca. 15.478 Satoshi und darüber 17.366 bzw. 20.445 Satoshi. Sollte sich der Kurs für die bärische Variante entscheiden, markiert das erste Ziel die Zone von 7.157 Satoshi bis 7.400 Satoshi, welche durch das Golden Pocket des Fibonacci-Retracements und der täglichen exponentiellen gleitenden Durchschnittslinie mit der Periodenberechnung 200 gestützt wird. Darunter, bei einem noch massiveren Kursverlust, liegt eine weitere, starke Unterstützungszone (obere türkise Zone). Diese wird von viel Range-Volumen und einem Weekly Keylevel gestützt. Komme was wolle, in beide Richtungen lassen sich gute Prozente mitnehmen!

Wenn du dich mehr für die fundamentale Bewertung der Binance Smart Chain interessierst, findest du unsere vollständige Fuchs Inc. Fundamentalanalyse zur Binance Smart Chain hier.

Diese Chartanalyse ist in Zusammenarbeit mit Tradmentor entstanden und als Biespiel auch für Gäste sichtbar. Regelmäßige Chartanalysen zu Altcoins, Indizes, Edelmetallen und Co. sind für unsere Mitgleider kostenlos aufrufbar. 

 

Weitere Analysen

BNB vor Breakout

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Chartanalyse Bitcoin 25/02/21

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Silber Chart: Bullische Konsolidierung bei Silber

Silber Chart: Bullische Konsolidierung bei Silber

Bullische Konsolidierung bei Silber!

Nach einer mehrjährigen Durststrecke im Silber-Chart gibt es wieder Hoffnung für die Bullen. Mit einer Preissteigerung von knapp 160% seit des Corona-Tiefs konnte sich Silber aus der Seitwärtsphase befreien. Seit August 2020 pendelt der Kurs nun zwischen etwas unter 22 Dollar und 30 Dollar. Nach dem die 30 Dollar das erste Mal Anfang August 2020 erreicht wurden und der Relative Strength Index im teuren, überkauften Bereich lag, konnten sich die Bullen die Konsolidierung bis jetzt zunutze machen und neue Kräfte tanken.

Die in der Konsolidierung vorherrschenden Tiefpunkte steigen chronologisch an und der Kurs wird von den Bullen immer wieder an die Widerstandszone herangeführt. Wie wir wissen, bricht unter Druck irgendwann jede Zone, bis es auch hier eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein sollte, bis sich wieder höhere Kurse einstellen.

Einen Ausbruch direkt zu handeln, ist jedoch relativ gefährlich, da dies auch ein Fake-Ausbruch sein kann. Hierzu wartet man das Anlaufen des Kurses der ehemaligen Widerstandszone ab, wartet auf passende Kerzenformationen und minimiert so das Risiko eines Fehltrades. Die bullischen Ziele liegen nach dieser Strategie bei ca. 35 Dollar, 43 Dollar und 48 Dollar. Ein erstes bärisches Ziel, falls diese bullische Konsolidierung doch nach unten wegbrechen sollte, wäre bei 18,90 zu setzen.

Diese Chartanalyse ist in Zusammenarbeit mit Tradmentor entstanden und als Vorzeige Analyse frei zugänglich. Mitglieder unserer Lounge erhalten indes Zugriff auf die mehrfach wöchentlich erscheinenden Chartanalysen zu Bitcoin, Altcoin, Indizes, Edelmetallen und Co. Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.

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BNB vor Breakout

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Chartanalyse Bitcoin 25/02/21

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Chartanalyse: Deutet der Bitcoin Kurs auf einen Absturz des NASDAQs hin?

Chartanalyse: Deutet der Bitcoin Kurs auf einen Absturz des NASDAQs hin?

Deutet der Bitcoin Kurs auf einen Absturz des NASDAQs hin?

Kann ein Krypto-Asset der Vorreiter des NASDAQ sein? Betrachtet man die Kursformationen, besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich im NASDAQ genau das zeigt, was Bitcoin in den letzten Wochen bereits abgearbeitet hat. Nämlich eine Konsolidierung in Richtung des Haupttrends. Gepaart mit fallenden Hochs im RSI und der statistischen Wahrscheinlichkeit, dass Konsolidierungen in Richtung des Haupttrends gerne in die entgegengesetzte Richtung aufgelöst werden, sollte man mit längerfristigen Long-Positionen vorsichtig sein.

Hierzu eine Spekulation: Etwa seit Beginn der Konsolidierung des NASDAQ erholt sich parallel dazu der Gold-Preis und formte eine Trendwendeformation – einen Doppelboden. Die Geschichte zeigt regelmäßig, dass Kapital in Krisenzeiten gerne aus den spekulativen Anlagen wie Aktien herausgezogen und in Gold umgeschichtet wird. Mit dem Bruch des Downtrends bei Gold und einer erneuten Aufwärtsbewegung kann sich auf extrem lange Sicht eine Fortsetzungsformation bilden – ein Cup and Handle. Vielleicht sind dies kleine aber feine Indizien, dass die endlose Geldmaschine der Notenbanken nun langsam doch keine Wirkung mehr zeigt.

Diese Chartanalyse ist in Zusammenarbeit mit Tradmentor entstanden und eine von zahlreichen Chartanalysen, die neben Altcoin Analysen, Price Predictions und vielem mehr mehrfach wöchentlich für unsere Mitglieder erscheinen. Zur kostenlosen Anmeldung geht es hier. 

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BNB vor Breakout

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Chartanalyse Bitcoin 25/02/21

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Bitcoins Energieverbrauch: Ein Roundup

Bitcoins Energieverbrauch: Ein Roundup

Bitcoins Energieverbrauch: Ein Roundup

Der Energieverbrauch von Bitcoin wird momentan stark diskutiert. Während Elon Musks Bitcoin-Rückzug aufgrund von BTCs Energiekonsum kaum ernst zu nehmen ist, widmen sich dennoch immer mehr Menschen der Frage, was es mit der Energie für das Krypto-Netzwerk auf sich hat.

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen!

Bitcoins enormer Energieverbrauch

Alex de Vries, Data Scientist bei De Nederlandsche Bank, veröffentlichte im Mai 2018 bereits einen Artikel zu Bitcoins Energieverbrauch:

„Diese Methoden zeigen, dass das Bitcoin-Netz derzeit mindestens 2,55 GW Strom verbraucht und in Zukunft einen Verbrauch von 7,67 GW erreichen könnte, was es mit Ländern wie Irland (3,1 GW) und Österreich (8,2 GW) vergleichbar macht.“

Auf seinem Blog „Digiconomist“ veröffentlicht Alex de Vries regelmäßig aktualisierte Zahlen zu Bitcoins Energieverbrauch.

Klar ist, dass bereits einige andere Kryptowährungen – wie beispielsweise Cardano – Abstand vom Proof-of-Work Mechanismus nehmen, um den Energieverbrauch des Netzwerks zu reduzieren. Die Alpha Kryptowährung basiert aber nach wie vor auf PoW. Energie, die das Bitcoin Netzwerk verbraucht, lässt die Blockchain sicher laufen und sichert somit unsere Werte auf dieser.

Wo sitzen die Miner?

Um herauszufinden, wie es um den Energieverbrauch von Bitcoin steht, muss natürlich der Standort der Miner hinzugezogen werden. Denn regional gesehen, gibt es durchaus Unterschiede, was die Energieerzeugung angeht. 

In einer Studie mit dem Titel „Der CO2-Fußabdruck von Bitcoin“ (Stoll et al. 2019) geht es genau um diese regionalen Unterschiede. Hier haben Forscher anhand der IP-Adressen von Minern einen Blick auf die Standorte und die damit verbundene Art der Energieerzeugung geworfen. Und auch Cambridge widmete sich im Jahr 2020 diesem Thema und kam zu dem Schluss, dass etwa 39 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen stammt. Denn es gilt zu unterscheiden – zwischen Energieverbrauch und CO2-Ausstoß. 

Bezogen auf Teslas pauschalierte Aussage zum Energieverbrauch Bitcoin bringt neben Anthony Pompliano, der auf den großen Anteil der erneurbaren Energien beim Bitcoin Mining hinweist, auch Michael Saylor einen weiteren Faktor ins Spiel:

„Ironisch, weil bei einer #Bitcoin-Transaktion keine inkrementelle Energie verwendet wird. Die Energie wird zur Sicherung des Krypto-Asset-Netzwerks verwendet. Und die Nettoauswirkungen auf den Verbrauch fossiler Brennstoffe im Laufe der Zeit werden unter allen Umständen negativ sein.“

Wichtig zu beachten ist, wie sich der Energiekonsum von Bitcoin langfristig entwickeln wird.

Fiat oder Krypto – was verbraucht mehr Energie?

Bitcoins Energieverbrauch zu kritisieren, ergibt nur dann Sinn, wenn wir einen Vergleich haben – und zwar mit anderen Zahlungssystemen. Nehmen wir also Fiat zum Vergleich, was gar nicht mal so leicht ist. In einem Medium Artikel von Galaxy Digital Mining lesen wir:

„Das Bankensystem ist nicht wirklich mit Bitcoin vergleichbar. Das Privat- und Geschäftsbankensystem erfordert mehrere Abwicklungsebenen, während Bitcoin die endgültige Abwicklung anbietet. […] Die Bankenbranche meldet die Stromverbrauchsdaten nicht direkt.“

Alex de Vries gibt an, dass VISA weltweit insgesamt 740.000 Gigajoule Energie (aus verschiedenen Quellen) für alle seine Aktivitäten nutzt. Dies bedeutet, dass VISA einen Energiebedarf hat, der dem von rund 19.304 US-Haushalten entspricht. Im Vergleich dazu ist eine Bitcoin Transaktion also energieintensiver. Digital Galaxy sieht das anders und zeigt das anhand dieser Grafik deutlich.

De Vries vergleicht Bitcoin auch gerne mit seinem physischen Äquivalent, Gold. Aber auch hier zieht Bitcoin nach de Vries Berechnungen den Kürzeren:

„Jedes Jahr werden rund 3.531 Tonnen Gold abgebaut, wobei sich die damit verbundenen Emissionen auf 81 Millionen Tonnen CO2 belaufen. Wenn wir dies mit der Kohlenstoffintensität beim Abbau von Bitcoins vergleichen, können wir feststellen, dass letztere die des Abbaus von echtem Gold übersteigt.“

Aber wie viel Energie sollte ein Währungssystem verbrauchen?

Hätten wir nun geklärt, dass sich momentan niemand einig darüber ist, wie viel Energie Bitcoin und Fiat wirklich verbrauchen. Stellen wir uns also eine andere wichtige Frage:  Wie viel Energie sollte ein Währungssystem verbrauchen?

Kürzlich veröffentlichte die Harvard Business Review einen Artikel zu Bitcoins Energiebedarf. Und hier lesen wir:

„Wenn Sie zu den zig Millionen Menschen weltweit gehören, die es als Instrument zur Vermeidung von Repressionen, Inflation oder Kapitalkontrollen einsetzen, denken Sie höchstwahrscheinlich, dass die Energie äußerst gut eingesetzt ist. Ob Sie der Meinung sind, dass Bitcoin einen gültigen Anspruch auf die Ressourcen der Gesellschaft hat, hängt davon ab, wie viel Wert Bitcoin Ihrer Meinung nach für die Gesellschaft schafft.“

Wirklich interessant wird es auch bei der Aussage, dass Bitcoin Energie verwendet, die keine andere Industrie nutzen kann. Beispielsweise nutzen Miner Erdgas als Nebenprodukt abgelegener Ölminen. Diese Energie würde ansonsten nicht genutzt:

„Aber Bitcoin-Miner von North Dakota bis Sibirien haben die Gelegenheit genutzt, diese ansonsten verschwendete Ressource zu monetarisieren, und einige Unternehmen suchen sogar nach Wegen, um die Emissionen weiter zu reduzieren, indem sie das Gas kontrollierter verbrennen.“

Alex de Vries kommt zum Fazit, dass das Bitcoin Protokoll und Bitcoin als Alternative zum traditionellen Finanzsystem die richtigen Anreize setzt und den massiven Energiekonsum durchaus rechtfertigt.

Macht Tesla Bitcoin sauberer?

Besonders spannend ist auch die neueste Entwicklung rund um das Thema Elon Musk, Tesla, Bitcoin und Energieverbrauch. Wie gerade erst in der vergangenen Nacht bekannt wurde, hat Michael Saylor auf Nachfrage von Elon Musk ein Meeting zwischen dem Tesla CEO und den größten Bitcoin-Minern in Nordamerika organiseren können. Der Outcome dieses Meetings ist das neue Bitcoin Mining Council, das die Nutzung erneuerbarer Energien für Bitcoin Mining vorantreiben sowie mehr Transparenz für die Verwendung der unterschiedlichen Energiequellen schaffen soll. Mit diesem Schritt von Musk verdichtet sich der Verdacht, dass dieser bereits von Beginn an einem Plan folgte, der unter Umständen vorgesehen haben könnte, dass Tesla in die Bereitstellung sauberer Energie für Bitcoin einsteigen könnte. Wir schrieben bereits vor gut zwei Wochen in unserem Artikel der neuen Reihe #ZeroFuchsGiven darüber, dass dies der Plan von Elon Musk sein könnte.

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