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Marktreport 30. April 2021

Marktreport 30. April 2021

Inflation ist da – Bitcoin trotz starker Entwicklung noch immer unter dem Radar

Lieber Leser, liebe Leserin,

in der April-Ausgabe des monatlichen Reports betrachten wir heute ein paar interessante Entwicklungen in sowohl Bitcoin als auch Wirtschaft und Kapitalmärkten allgemein. Bitcoin ist in den vergangenen Wochen und Monaten zwar stark im Preis gestiegen, läuft aber gefühlt für den Otto Normalverbraucher weiterhin unter dem Radar. Firmen und teils auch Staaten hingegen erkennen immer mehr, das Bitcoin nicht einfach wieder verschwinden wird. Sie suchen nach Wegen, smart von der Entwicklung der Kryptowährung zu profitieren. Welche Entwicklungen uns dort noch erwarten und wieso dies für die bröckelnde Wirtschaft wichtig wird, darüber schreibe ich im heutigen Beitrag.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen des Reports!

Inflation macht sich bemerkbar

Wir reden bereits seit Anbeginn unseres ersten Newsletters sehr häufig darüber, dass die Inflation eher früher als später ihre hässliche Fratze zeigen wird. Die historisch ungesehene Menge an Währung, die tagtäglich von den größten Zentralbanken aus dem Nichts erschaffen und durch Corona gerechtfertigt werden, beginnen langsam, ihren Tribut zu zollen.

Wie in einigen Beiträgen bereits erwähnt, erscheint die Inflation nicht einfach unvorbereitet aus dem Nichts. Sie begleitet uns schon eine ganze Weile, konnte sich aber bisher recht erfolgreich im Aktien- und Immobilienmarkt vor den Augen des Durchschnittsinvestors verstecken. Es scheint, als käme diese Periode langsam zu einem Ende, wie insbesondere der Markt für Baustoffe zeigt. Immer mehr Händler und Kunden klagen teils über hohe Preise oder nicht verfügbar Produkte. Allein der Preis von Bauholz ist in weniger als einem Jahr von rund $300 auf über $1.000 gestiegen. Auch wenn hier und da behauptet wird, dass die Corona-„Pandiemie“ die Ursache für diese Entwicklung ist, ist dieser Faktor lediglich eine Verstärkung der bereits vorhandenen Problematik. Das Corona-Dilemma trägt bestimmt ihren Teil dazu bei, verursacht hat es diese Problematik jedoch nicht. Der Fehler liegt im Geldsystem, dass durch seine Beschaffenheit Anreize setzt, unendlich viel Währung ohne Gegenwert zu erschaffen, somit die Zukunft beleiht und die Wirtschaft in den Abgrund druckt.

Verlassen wir die Welt der Baustoffe, in der Bauholz nur eines von vielen inflationsgebeutelten Produkten ist. Auch aus dem Nahrungsmittelbereich häufen sich die Berichte, dass der Einkauf gefühlt teurer geworden ist. Und spätestens an dieser Stelle sollte man hellhörig werden, denn was langsam anfängt, kann sich exponentiell entwickeln. Es ist zwar hart zu sagen, aber wer die Augen vor der Inflation verschließt und keine entsprechenden Gegenmaßnahmen trifft, wird schwer mit den Folgen zu kämpfen haben.

Schlechter bevor es besser wird

Zwar ziehen die Einschränkungen, bedingt durch die Corona Maßnahmen, augenscheinlich langsam Richtung Ende, doch eine Besserung ist vorerst nicht in Sicht. Die bereits entstandenen Schäden in der Wirtschaft haben teils tiefe Spuren hinterlassen und lassen sich nicht so einfach durch Click, Test and Meet wieder korrigieren. Insbesondere bestimmte Branchen wie Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie und weitere leben zu großen Teilen nur noch von der Unterstützung des „Staates“. Und speziell die noch aktive Insolvenzantragspflicht, die bereits heute ausläuft, dürfte die Lage positiver darstellen, als sie ist.

Kapitalmärkte sind Augenwischerei

Ein schneller, oberflächlicher Blick auf die Kapitalmärkte trägt leider auch nicht zu einer realistischen Einschätzung der Lage bei. Egal, ob wir nach Deutschland oder die USA oder sonst eine entwickelte Nation schauen, quasi überall sind die Märkte weiterhin auf Höchstständen. Und das trotz Pandemie. Es fordert uns nicht mehr als 2 bis 3 Gedankengänge und es sollte uns klar werden, dass das irgendwie nicht hinhauen kann. Überall geschlossene Läden, überall Einschränkungen, ganze Industrien kurz vor dem total Knock-Out – aber die Aktien- und Immobilienmärkte steigen weiter. Wie geht das? Die Antwort darauf ist recht leicht und besteht lediglich aus den Komponenten Gelddrucken und politische Markteingriffe.

Warum lassen sich Gold und Silber so bitten?

Diese Frage dürfte insbesondere langjährige Edelmetallverfechter ganz schön umtreiben. Speziell die sogenannten Goldbugs prophezeien seit vielen Jahren, dass das Schuldgeldsystem zum Scheitern verurteilt ist und predigen Gold als Alternative. Und das an sich auch zu Recht, denn Gold ist seit tausenden von Jahren im Wert stabil und war lange Zeit das beste Geld, das dem Menschen zur Verfügung stand. Umso merkwürdiger scheint es, dass im Zuge der nun doch rasant an Fahrt aufnehmenden Inflation die Preise von Gold und Silber aktuell eher seitwärts verlaufen. Ich sehe für diese Verhalten zwei Gründe:

1. Noch ist die Lage nicht sehr offensichtlich. Die Inflation beginnt sich, wie oben beschrieben, in den ersten Sektoren zu zeigen, schwebt für viele jedoch noch unter dem Radar. Besonders das ewige Beteuern der Zentralbanken, dass sie verzweifelt versuchen ihr Inflationsziel zu erreichen, dürfte dazu beitragen, dass ein Großteil davon noch nicht so richtig Wind bekommen hat. Passend zu dieser Einschätzung präsentieren sich auch die jeweiligen Charts von Gold und Silber, die aus charttechnischer Sicht aktuell viel Potenzial nach oben zeigen. Es kann also davon ausgegangen werden, dass ein Ausbruch bevorsteht, der wohl größtenteils durch die Inflationsentwicklung bedingt sein wird.

2. Auch wenn es einige Goldverfechter nicht hören wollen: Es gibt mittlerweile besseres Geld, und zwar in Form von Bitcoin. Ich schreibe über dieses Thema ausführlich in unsere Wirtschafts- und Kryptoschule, doch an dieser Stelle sei bloß gesagt, dass Geld im Grunde ein Konstrukt ist, welches vom Gut Gold über eine lange Zeit gut abgebildet wurde. Bitcoin hingegen erfüllt die Anforderungen des Konstruktes Geld an das zu verwendende Gut besser als Gold, wodurch der Zusatzwert, den Gold durch seine Funktion als Geld erhält, zunehmenden zu Bitcoin wandert. Das bedeutet nicht unbedingt, dass Gold sofort abgeschrieben ist, langfristig ist es jedoch nur logisch, dass Bitcoin sich gegen Gold als Geld durchsetzen wird.

Bitcoin ist zunehmend salonfähig

Auch hier läuft ein Großteil der Entwicklung für den normalen Bürger vollkommen unter dem Radar. Bitcoin hat neben der extrem starken Preisentwicklung in den vergangen Wochen so enorm viele Dinge erreicht, dass jedem, der sich genauer damit beschäftigt, schwindelig werden sollte. Wir sehen immer mehr Unternehmen Bitcoin in jeglichen Formen verwenden, sei es als Store of Value (Microstrategy, Tesla), Zahlungmittel (Paypal, Visa) oder Investmentvehikel (Steigende Zahl an Finanzprodukten wie

ETFs). Auch einstige Erzfeinde Bitcoins haben ihren Ton komplett geändert und beginnen, Bitcoin in ihr Geschäft zu integrieren und es ihren Kunden anzubieten (JP Morgan, Goldman Sachs usw.). Und auch der Börsengang von Coinbase, einer der größten Kryptobörsen überhaupt, ist ein wegweisendes Ereignis gewesen. Mit einer Bewertung von rund  100 Mrd. US-Dollar war dies der größte IPO in der Geschichte (Mglw. nicht, wenn man das Ganze von der Inflation bereinigt.) Wer aktuell immer noch glaubt, dass Bitcoin einfach wieder verschwindet oder reine Spekulation ist, hat den Knall scheinbar noch nicht gehört. 

Kryptomarkt wird insgesamt attraktiver

Die rasante Entwicklung von Bitcoin endet allerdings nicht dort. Auch der Altcoin Markt hat in den vergangenen Wochen sehr viel an Fahrt aufgenommen. Selbst einige große Projekte konnten teils immense Gewinne erzielen und es breitet sich wieder eine generelle Hype-Stimmung in der Kryptowelt aus. Nachdem zuerst Decentralised Finance seinen ersten Boom erzielt hatte und kurz darauf NFTs starkt in den Fokus rückten, scheint die Euphorie sich nun wieder im gesamten Kryptomarkt auszubreiten. Doch wie immer gilt es auch hier zu beachten, dass Chance und Risiko nah beieinander liegen. 2018 hat viele Investoren gelehrt, dass Altcoins nicht nur extrem steigen, sondern auch extrem sinken können. Und insbesondere nach starken Aufwärtstrends ist es definitiv nicht auszuschließen, dass wir solch eine Entwicklung erneut sehen. Wer sich also mit Altcoins beschäftigt, sollte stets wissen, was er tut und die Entwicklung akribisch beobachten. Zur besseren Einschätzung diverser Projekte stehen unseren Pro- und Expert-Mitglieder eine ständig wachsende Zahl an Altcoin Analysen zur Verfügung.

Der April, der April…

der macht, was er will. So oder so ähnlich sah auch die Bitcoin Preisentwicklung in diesem Monat aus und hat sicher den ein oder anderen etwas unruhig gestimmt. Betrachtet man jedoch die fundamentale Entwicklung von Wirtschaft, Bitcoin und Kryptomarkt, sollte deutlich werden, dass die kurzfristig einsetzende Angst nicht wirklich begründet ist. Auch unsere Vorhersagemodelle und unsere künstliche Investment Intelligenz sprechen eine klare Sprache, wenn es um die zukünftige Entwicklung von Bitcoin geht. Wir können zeitlich begrenzte Korrekturen weiterhin gelassen sehen und uns sollte vielmehr klar werden, dass Bitcoin eine einmalige Chance für sowohl den Einzelnen als auch die gesamte Gesellschaft ist und wie dankbar sein können, dies mitzuerleben.

In diesem Sinne wünsche ich einen guten Start in den Mai und einen angenehmen Feiertag,

Marc Fuchs

 

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Marktbrief #10

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1.9 Billionen Dollar „for free“– Bitcoin erholt sich – DeFi erklärt

Lieber Leser, liebe Leserin,

in der zehnten Ausgabe des Wirtschaftsfuchs Newsletters behandeln wird das neue US-Stimulus-Programm in Höhe von 1,9 Billionen US-Dollar und seine zu erwartenden Auswirkungen. Außerdem sprechen wir neben den fundamentalen und kurzfristigen Entwicklungen von Bitcoin auch über die Folgen eines bedingungslosen Grundeinkommens und die Rolle von Decentralized Finance für Bitcoin und den gesamten Kryptomarkt.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen des Newsletters!

Fortwährender Stimulus

In den Vereinigten Staaten wird aktuell das neue „Corona-Hilfspaket“ diskutiert und gilt bereits als verabschiedet, wobei nur noch ein paar Details geklärt werden müssen. Das Paket beinhaltet insgesamt 1,9 Billionen US-Dollar, wobei jeder Bürger der USA einen Betrag von 1.400 US-Dollar erhält, wenn sein Einkommen unter der Grenze von 75.000 bis 80.000 US-Dollar pro Jahr liegt. Höhere Einkommen erhalten einen abnehmenden Betrag. Was auf den ersten Blick viele Bürger freuen dürfte, ist ein weiterer Schritt in eine extrem gefährliche Richtung. Denn schauen wir uns die Implikationen daraus an, gibt es an solch einem Programm fast nur Negatives zu finden:

1. Jemand muss die Party zahlen: Die Währung ist nicht umsonst, denn Wohlstand kann nicht aus dem Nichts erschaffen werden. Wäre das so, müsste niemand von uns mehr arbeiten. Was ich dem Einen kostenlos gebe, muss ich einem Anderen wegnehmen. Besonders bizarr wird es, wenn ich dem, dem ich etwas gebe, gleichzeitig auch etwas wegnehme. Und genau das passiert mittels der durch das Gelddrucken rasanten Inflation. Die breite Bevölkerung versteht das jedoch in der Regel nicht und nimmt das trojanische Geldpferd mit Kusshand an.

2. Die Kombination aus Arbeitsverboten, Kaputtregulieren (durch Lockdowns, enorme Beschränkungen usw.) und auf der anderen Seite „staatlicher“ Finanzierung ist das perfekte Instrument, um Menschen in Abhängigkeit zu bringen. Man nimmt ihnen ihre Lebensgrundlage und kann sie mittels des staatlichen Finanzhahns an die kurze Leine nehmen. Besonders unter einem komplett bargeldlosen System ist solch ein Mechanismus äußerst gefährlich.

3. Es ist ein Türöffner für den verbotenen Garten: Wenn diese Linie immer weiter überschritten wird, stellt das sogenannte Helikoptergeld kein Tabu mehr dar. Es wird in Zukunft immer leichtfertiger zu diesem Mittel gegriffen und aus 1,9 Billionen US-Dollar werden dann schnell 5 Billionen oder 10 Billionen US-Dollar usw. Hyperinflation und Enteignung sind unumgänglich.

Außerdem darf nicht vergessen werden, welche Signale das an den Rest der Welt sendet. Wenn Bürger aus anderen Nationen sehen, dass in den USA Geld verschenkt wird, werden sie es auch wollen und es sich zunehmend einfordern. Wer sich ein bisschen in diesem Bereich informiert, hört die Rufe nach einem bedingungslosen Grundeinkommen immer lauter werden. Das ist eine beängstigende Entwicklung – ich erkläre auch grob warum:

Der Fallstrick des bedingungslosen Grundeinkommens

Die Idee und Motivation hinter einem bedingungslosen Grundeinkommen mag die Richtige sein, dennoch werden die Folgen daraus außer Acht gelassen. Wie wir wissen, wird solch eine Finanzierung auf dem Rücken des Bürgers ausgetragen, und zwar vorrangig von denen, die produktiv sind und Fortschritt schaffen. Sie schaffen Mehrwert und werden dafür in Form von guter Bezahlung belohnt. Genau so sollte ein Markt funktionieren. Wenn ich nun aber den Anreiz setze, auch ohne jeglichen Beitrag am Fortschritt und der Mehrwerterzeugung Bezahlung zu erhalten, setze ich gleichermaßen den Anreiz für Stillstand. Ich muss nichts leisten und erhalte trotzdem etwas. Für viele ist genau dies der Freifahrtschein tatsächlich nichts mehr zu leisten, was bei aller Kritik an dem bedingungslosen Grundeinkommen auch nicht verwerflich ist, es ist menschlich.

Was am Anfang möglicherweise noch von der produktiven Bevölkerung zu tragen ist, wird mit der Zeit immer mehr Menschen in den Sog des Grundeinkommens ziehen, was zu weiter abfallender Produktivität führt – ein sich selbst beschleunigender Effekt. Hinzu kommt der Aspekt der Abhängigkeit. Für viele Menschen wird es so laufen, dass sie mit dem Grundeinkommen allein zufrieden sind und sie keinen Grund sehen, zusätzlich selbstständig zu agieren. Und jeder, der sich in solch eine Situation begibt, macht sich abhängig und angreifbar. Wer verspricht uns, dass solch ein Grundeinkommen für immer ohne jegliche Bedingung gezahlt wird? Es ist ein Werkzeug, dass ideal für ein totalitäres System genutzt werden kann. Das heißt nicht, dass dies passieren muss, aber es öffnet die Tür dafür und sollte kritisch betrachtet werden.

Wenn ich mir die Entwicklung der letzten Monate und gar Jahre ansehe, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten werden. Gerechtfertigt durch die „schlimmste Pandemie aller Zeiten“ hat man eine wunderbare Grundlage, um dem Otto Normalverbraucher diesen Schritt als notwendig zu verkaufen.

EXKURS: Ein kurzer Blick in die junge Vergangenheit

Denken wir einfach einmal ein paar Jahrzehnte zurück: Damals wären Billionen-Beträge abseits jeder Vorstellungskraft gewesen. Wenn dort Pakete im Multi-Millionen Bereich geschürt wurden, war das schon eine enorme Angelegenheit, wogegen ein solches Multi-Millionen Paket heute nahezu wirkungslos wäre. Und woran liegt das? An der exponentiell steigenden Geldmenge, die zu einer exponentiell steigenden Inflation führt, die sich unter anderem auch an den Aktienmärkten zeigt.

Bitcoin ist ein deflationäres Gut

Auch das ist wieder ein Aspekt, der uns das Potenzial von Bitcoin deutlich macht. Zwar beinhaltet Bitcoin momentan noch eine Inflation, durch die Begrenzung der Gesamtmenge wird Bitcoin aber ab einem bestimmten Zeitpunkt deflationär werden. Und diese deflationäre Struktur ist genau das Gegenteil zu dem, was wir aktuell sehen. Die oben beschriebene, immer weiter exponentiell wachsende Menge an Währung schafft immer neue Probleme. Die daraus entstehende Umverteilung von arm zu reich macht es irgendwann notwendig, Maßnahmen wie Hilfspakete, bedingungsloses Grundeinkommen und generell „Free Stuff“ einzuführen. Diese bekämpfen aber nur die Symptome, beseitigen nicht die Ursache und verstärken die Probleme sogar noch. Bitcoin hingegen packt das Problem an der Wurzel und macht betrügerische Vorgehensweisen von Finanzelite, Banken & Regierungen unmöglich. Es zwingt sie zum Haushalten und zur sinnvollen Verteilung des vorhandenen Geldes.

Bitcoin Preisentwicklung

Ein interessanter Aspekt, auf den wir das Augenmerk richten wollen, ist der weiterhin starke Abfluss von großen Mengen an Bitcoin runter von Exchanges in private Wallets. Gepaart mit weiteren Kaufmeldungen von institutionellen Investoren wie u.a. erneut MicroStrategy und einem norwegischen Milliardär aus der Öl-Industrie, zeichnet diese Entwicklung ein rundes Gesamtbild. Auch Paypal vertieft sein Engagement in Krypto und hat die Krypto-Sicherheitsfirma Curv gekauft. All das sind gute Anzeichen, dass wir weiterhin auf großes Interesse ausgehend von Firmen und Großinvestoren zusteuern.

Und auch hier nochmal die Verdeutlichung des Verhältnisses: Bitcoin liegt aktuell bei einem Gesamtmarktvolumen von ca. $1 Billion. In den USA wurden gerade mal eben $1.9 Billionen erschaffen. Also überschlagen heißt das, dass die FED soeben die doppelte Menge an Währung des Werts aller Bitcoins druckt. Wenn die Währungen dieser Erde weiter abwerten und Menschen beständige Alternativen brauchen, werden sie Bitcoins Geldfunktionen zu schätzen wissen. $1 Billion ist dabei verhältnismäßig wenig

Betrachten wir uns zusätzlich die kurzfristige Preisentwicklung, gibt unser Stock to Flow Modell einen schönen Ausblick auf das, was uns bevorstehen dürfte.

Unser verbessertes Stock to Flow Modell zeigt, dass der Bitcoinpreis weiterhin unter dem Vorhersagepreis liegt. Nachdem der tatsächliche Preis beim letzten Allzeithoch knapp an den Modellpreis herangekommen ist, riss die darauffolgende Korrektur wieder ein Loch zwischen beide Linien. Mit der jüngsten Erholung sehen wir erneut eine Annäherung, was neben den gesamten fundamentalen Entwicklungen für die Wiederaufnahme der Rallye sprechen sollte. Bisher konnte es der Bitcoinpreis noch nicht schaffen, über den Modellpreis zu steigen. Werfen wir hingegen einen Blick auf den unten abgebildeten, langfristigen Chart, sehen wir deutlich, dass es in der Vergangenheit immer wieder zu solchen Phasen gekommen ist. Man könnte daher die Annahme machen, dass auch in diesem Aufwärtstrend ein Zeitpunkt kommt, an dem der tatsächliche Preis deutlich über den Modellpreis steigt. Das würde dafür sprechen, dass kurz- bis mittelfristig viel Potenzial vorhanden ist und die 100.000 Dollar-Marke schneller erreicht sein könnte, als man unter Umständen denken mag.

Altcoins: Die Rolle von Decentralized Finance

Auf die zunehmende Anzahl der Wünsche unserer Abonnenten werden wir heute das Thema Decentralized Finance (kurz: DeFi) etwas genauer betrachten. DeFi hat in der jüngsten Vergangenheit sehr viel Aufmerksamkeit erfahren und wird unserer Einschätzung nach auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Der Bereich Decentralized Finance fasst im Grunde alle Blockchain-Projekte zusammen, die es durch ihr Angebot ermöglichen, Finanzgeschäfte ohne zentrale Partei durchzuführen. Prominente Beispiele sind in diesem Fall Krypto-Lending (Kreditvergabe mittels Kryptowährungen) und dezentrale Exchanges (Krypto-Börsen ohne zentrale Autorität, wie es z.B. bei Binance & Co. der Fall ist). Auch Oracle Dienste wie z.B. Chainlink können in den DeFi Bereich einsortiert werden, da die Bereitstellung von vertrauensunabhängigen Preisdaten für automatisierte, dezentrale Finanzgeschäfte von Bedeutung sind. 

Damit die o.g. Lösungen auch gut abgebildet werden können, müssen die Dinge selbstverständlich etwas anders laufen, als das beim klassischen Banking & co. der Fall ist. Eine wichtige Voraussetzung ist die Möglichkeit zur Integration von Smart Contracts, da diese es erst überhaupt ermöglichen, gewisse vordefinierte Regeln festzuhalten und somit Interaktionen vertrauensunabhängig durchführbar machen. 

Eine zweite sehr wichtige Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf von DeFi ist das Vorhandensein von Liquidität: Um einen Kredit ausgeben zu können, benötige ich Liquidität. Um in sehr kurzer Zeit einen Handel über eine Börse machen zu können, benötige ich Liquidität. Im klassischen Banking wird dies in der Regel von den Banken übernommen, wie es z.B. bei der Kreditvergabe der Fall ist. Dort erschafft man die benötigte Liquidität einfach per Knopfdruck. Im Krypto-Bereich ist das jedoch etwas anders, denn hier funktioniert dieser zweifelhafte Mechanismus nicht.

Durch die Notwendigkeit der Liquidität eröffnen sich jedoch auch Chancen, die es sonst nicht so einfach wahrzunehmen gibt. Wenn Liquidität benötigt ist, muss ein Mechanismus gefunden werden, um diese anzuziehen. Und genau das passiert bei DeFi. Es werden Strukturen eingebaut, die einen dazu animieren, Liquidität bereitzustellen. Dies erfolgt in der Regel über Zinsen oder andere Returns. Beim Krypto-Lending z.B. kann man seine Liquidität zur Verfügung stellen, sodass andere sie dann leihen können. Darauf erhält man Zinsen. Bei dezentralen Exchanges ist es dasselbe Prinzip: Stelle ich Liquidität zur Verfügung, sorgt diese dafür, dass Trades flüssig durchgeführt werden können. Und als Anreiz dafür, dass ich meine Liquidität bereitstelle, erhalte ich einen Return, z.B. eine Beteiligung an den Transaktionskosten oder die Kryptowährung der Plattform, über die es läuft. Wobei wir dann auch schon bei dem Begriff Yield Farming sind. Yield Farming ist grundsätzlich nichts anderes, als für das Bereitstellen von Liquidität mit einer Kryptowährung bezahlt zu werden. Dieser Ertrag unterscheidet sich etwas von einem Zins, da wir keinen genauen Return vorhersagen können. Dieser ist in der Regel stark von der Preisentwicklung des jeweiligen Tokens abhängig. Und genau das dürfte auch einer der Gründe sein, warum Yield Farming so einen enormen Hype erfahren hat. Denn insbesondere bei kleinen, vielversprechenden Projekten können die Returns auf bereits kleine Beträge enorm werden. Denn erstens erhält man bei wenig vorhandener Gesamtliquidität einen recht hohen Anteil am Yield Farming und zweitens kann der Wert der erhaltenen Token im Erfolgsfall regelrecht explodieren. 

Abschließend zu diesem kleinen Exkurs in die DeFi Welt möchte ich noch hinzufügen, dass wir der Meinung sind, dass DeFi eine entscheidende Rolle für Bitcoin spielen wird. Bitcoin ist aufgrund der mangelnden Fähigkeit zur Implementierung von Smart Contracts nicht in der Lage, solche Finanztätigkeiten abzubilden. Die Möglichkeit zum Abwickeln von Finanzgeschäften im Allgemeinen spielen aber eine wichtige Rolle und DeFi macht diese im Krypto-Bereich möglich. Gepaart mit Projekten wie „Wrapped Bitcoin“, wobei Bitcoin auf Ethereum verwendbar wird, kann Bitcoin somit auch wunderbar für Finanzgeschäfte genutzt werden. Und um die Nummer 1 des genutzten Geldes zu werden, wird Bitcoin dieses Feature benötigen.

 

Altcoin der Ausgabe – Secret Network

Das heutige Altcoinprojekt der Ausgabe ist das Secret Network mit seinem SCRT Token. Secret Network ist ein aus Enigma entstandenes Smart Contract Netzwerk, das sich durch die Möglichkeit geheimer Smart Contracts von seinen bereits etablierten Wettbewerbern differenziert. Anders als es z.B. bei Ethereum der Fall ist, bietet das Secret Network eine clevere Art der Privatsphäre. So wird es durch Secret möglich, dass Besitztümer auf Wunsch offengelegt werden können, einzelne Vorgänge jedoch im Verborgenen bleiben. Dieser Mechanismus unterscheidet sich dabei auch von Privacy Lösungen wie z.B. Monero, bei denen alle Bewegungen komplett verschlüsselt sind, was zu Nachteilen bzgl. Regulationen führen kann.

Altcoin der Ausgabe

Die nun bereits 10. Ausgabe unseres Newsletters ist nicht nur ein Jubiläum, sie ist auch eine ganz besondere Ausgabe, denn sie wird die letzte in dieser Art sein. Wir haben in den vergangenen Monaten sehr hart gearbeitet, um dir ein besseres Erlebnis und noch weitere Inhalte zur Verfügung stellen zu können und das Resultat kann sich langsam sehen lassen. Deswegen möchten wir dich einladen, in den kommenden zwei Wochen mit uns auf die neue Website umzuziehen und tolle neue Dinge zu entdecken. Unsere neue Lounge hält neben den nun monatlich erscheinenden Marktbriefen auch wöchentliche Marktupdates für dich bereit. Alle Altcoin Analysen sind einfach aufrufbar und vergleichbar. Wir haben außerdem eine Blogseite eingerichtet, auf der dich spannende Fach- und Gastartikel erwarten. Das Stock to Flow Modell präsentiert sich in einem interaktiven Chart und wir haben sogar ein noch besseres Vorhersage-Modell für dich entwickelt. Ergänzt wird das Ganze durch die von mir selbst erstellte Krypto- & Wirtschaftschule, die bereits mit dem ersten Kapitel auf dich wartet. Dort kannst du viel Wissenswertes über alle relevanten Themen lernen und dein Wissen im Anschluss testen. Dies und einiges mehr wirst du in den kommenden zwei Wochen entdecken können. Weitere Informationen folgen in diesem Zeitraum per Email.

Auch wenn der Newsletter in dieser Form nicht mehr erscheint, werden wir dich natürlich weiterhin über alle Updates auf unserer Website auf dem Laufenden halten, sodass du keine neuen Inhalte verpasst.

Und auch heute: Sollten dir die Chart Analysen gefallen haben, kannst du cryptory.de gerne einen Besuch abstatten. Sehr sympathisches und professionelles Team.

Viele liebe Grüße,
Marc

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Marktbrief #9

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Stimulus & steigende Zinsen – Regierungen gegen Bitcoin – Bitcoin Konsolidierung

Lieber Leser, liebe Leserin,

Bitcoin geht durch die Decke, um anschließend heftig zu fallen. Ob die Verbote von Bitcoin in einigen Ländern oder die negativen Aussagen von Regierungssprechern Einfluss darauf haben? Wie verhalte ich mich am besten in solch einer emotionalen Frage und wie wird es wahrscheinlich weitergehen? Diese Fragen und mehr wollen wir heute im neunten Marktbrief untersuchen. Sei gespannt auf einen schönen Mix aus aktuellen Entwicklungen und Erklärungen zu deren Hintergründen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen, spannende Einblicke und lehrreiche Informationen!

Stimulus & steigende Zinsen

Mit den anhaltenden Maßnahmen im Umgang mit dem Coronavirus und den nicht vorhandenen Lockerungen gibt es daraus resultierend auch keine neuen Anreize in der Realwirtschaft. Der Lockdown „Light“ läuft noch mindestens bis zum 7. März und betrachtet man die Historie, erscheint es wenig wahrscheinlich, dass dieser dann auch tatsächlich endet. Die Realwirtschaft ächzt dementsprechend und braucht erneut Unterstützung aus der Finanzwirtschaft. Dies ist insbesondere den Zentralbanken mehr als bewusst und es wird weiter aus vollen Rohren mit monetärem Stimulus gefeuert. Die EZB kommuniziert, dass sich alle Vertreter darin einig sind, dass ein umfangreicher geldpolitischer Stimulus weiterhin notwendig sein wird. Und auch ein Blick auf Amerika zeigt, dass dort höchstwahrscheinlich der nächste Stimulus-Scheck in Höhe von 1,9 Billionen US-Dollar im März ansteht.

Interessant am Stimulus in den USA ist, dass sich die Notendrucker – wie wir schon seit langer Zeit voraussagen – immer mehr in Richtung Helikoptergeld (Geldflut direkt an die breite Bevölkerung) entwickelt. Das Stimulus-Paket in den USA sieht es vor, dem Bürger 1.400 US-Dollar zu geben, außerdem sind Streichungen in den Studienkrediten vorgesehen.

Was viele Bürger im ersten Moment freut, wird zwangsläufig in einer Katastrophe enden, denn was dem Großteil auf den ersten Blick nicht bewusst ist:

Irgendjemand zahlt die Party! Selbst wenn Geld gedruckt wird, entsteht damit nicht einfach mal so mir nichts, dir nichts neuer Wert. Er wird lediglich umverteilt, und zwar auf Kosten des Bürgers. Denn wie wir bereits lernen konnten: Mehr Währung führt zu weniger Kaufkraft der Währung, was am Ende ein Nullsummenspiel ist. Der einzige daraus entstehende Effekt ist eine Umverteilung von sehr arm, arm, gut-bürgerlich und wohlhabend zu sehr wohlhabend.

 

Eine andere sehr interessante Entwicklung zeigt sich außerdem in den Staatsanleihen der USA, wo der Ertragszins (US: Yield) für u.a. die 10-jährigen Staatsanleihen (US10Y) in den vergangenen Tagen zunehmend gestiegen ist. Dieser Yield sagt aus, was der Ertrag auf das Investment am Ende der Laufzeit wäre.

Wenn wir nun also steigende Yields in den USA sehen, kann man das als steigende Risikoprämie für die Investoren interpretieren: Sie werden unsicherer, ob sie ihr Investment auch tatsächlich im gleichen Wert wieder zurückerhalten werden. Sollte sich so ein Trend beschleunigen, ist dies eine aus der Sicht von Regulatoren äußerst unerfreuliche Entwicklung und es wird stets versucht, dies zu unterbinden. Denn sinkendes Vertrauen in einen Staat macht zum einen den Zugang zu frischer Währung schwieriger und teurer. Zum anderen hätte es in einer komplett auf Unmengen von Schulden basierenden Welt katastrophale Folgen, da der Großteil an Krediten nicht mehr bedient und damit abgeschrieben werden müsste, was einen Bankrott Dominoeffekt auslösen würde.

Und genau dies dürfte auch ein Grund für eine schnelle und kräftige Intervention sein, weshalb wir uns ziemlich sicher sein können, dass das neue Stimulus-Paket in Höhe von unglaublichen 1,9 BILLIONEN US-Dollar kurzfristig kommen wird. Und das sind wieder 1,9 Billionen, die ein Stück der Kaufkraft der bereits bestehenden Währung verschlingen und somit direkt vom Bürger getragen werden. So etwas wie „Der Staat finanziert das“ gibt es nicht. Eher müsste es heißen „Der Bürger finanziert das, wobei der Staat es nach seinem Geschmack ausgibt.“

Ich mache an dieser Stelle auf die Entwicklung in den USA aufmerksam, das sie maßgeblich für das Vorgehen überall auf der Welt ist und somit Auswirkungen auf die gesamte Welt haben. Auch wenn wir also nicht jedes Detail der Europäischen Zentralbank besprechen, ist das Vorgehen und der Effekt daraus im Grunde gleich. Die Wirtschaft pfeift auf dem letzten Loch, Währung wird in irgendeiner Form in den Kreislauf gejagt, dies fordert auf absehbare Zeit noch mehr Währung, die dann wieder in den Kreislauf gejagt wird und so weiter und so fort, bis das System kollabiert.

EXKURS: Staatsanleihen

Eine Staatsanleihe ist die Geldaufnahme eines Staates, in dem er einen Kredit ausgibt und verspricht, diesen nach Ende der Laufzeit zurückzuzahlen. Wir können eine Staatsanleihe (im Englischen bonds) vereinfacht auch als Staatskredit bezeichnen, in dem der Staat der Schuldner ist. Steigt nun der Ertrag einer Staatsanleihe, ist das insbesondere ein Maß für das Risiko: Je höher das Risiko, desto höher muss der Ertrag sein, damit ein Investment getätigt wird. Aufgrund dieses Mechanismus haben wir vor Jahren auch die hohen Erträge auf z.B. griechische Staatsanleihen gesehen: Es war einfach mit großem Risiko behaftet. 

Regierungen gegen Bitcoin

Wir haben bereits oft darüber gesprochen, dass Zentralbanken und Regierungen alles andere als Fans von Bitcoin sind. Sie können Bitcoin nicht kontrollieren und somit nicht in ihrem Sinne vermehren, wodurch sie tatsächlich mal gut haushalten und sich dem Bürger gegenüber fair verhalten müssten. Aus dem jüngsten Statement der US-Finanzministern Janet Yellen geht diese Einstellung klar hervor, denn sie nannte Bitcoin „sehr ineffizient“ und Vehikel für kriminelle Tätigkeiten. Mal abgesehen davon, dass beide Aussagen haltlos sind, liegt das Ziel hier klar darin, Bitcoin bei der breiten Masse weiterhin schlecht zu machen. Die Kampfarena wird langsam eröffnet, was als nächstes kommt, wusste schon Gandhi:

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Als ehemalige Zentralbänkerin mit einer Vergangenheit geprägt durch sehr lockere Geldpolitik, ist es nicht verwunderlich, dass Yellen das Konzept von Bitcoin nicht passt. Und eine Intervention wird immer wichtiger, denn mit dem Überschreiten der $1 Billionen Marktvolumen Marke, wird Bitcoin immer sichtbarer. Zum einen zieht der stark steigende Preis neue Retail-Investoren an, die Gesamtmarktgröße macht es zudem auch für institutionelle Anleger und Unternehmen spannender. Wenn man Bitcoin noch Steine in den Weg legen will, sollte man es jetzt tun. Nicht, dass es Bitcoin stoppen würde, doch man könnte Bitcoins Sieg damit sicher noch hinauszögern.

Der Trend zum Bitcoin nimmt nämlich langsam immer mehr Fahrt auf: Nachdem Tesla groß investiert hat, schießt auch MicroStrategy nochmals 600 Millionen hinterher. Außerdem ist in Kanada der erste Bitcoin ETF gestartet, Mastercard & Paypal bauen die Integration mit Bitcoin stärker aus und große Banken und Investmenthäuser wie JP Morgan, Morgan Stanley, Deutsche Bank & Blockrock ziehen entweder ein Investment in Betracht oder wollen die Verwahrung von Bitcoin für ihre Kunden anbieten. Nicht vergessen: Wenn Banken überlegen, in etwas zu investieren, haben sie es in der Regel bereits gemacht.

Auf der anderen Seite sehen wir auch zunehmend Verbote von Bitcoin, wie z.B. in Indien oder Nigeria. Ob das geopolitisch langfristig Erfolg haben wird, bleibt mehr als fraglich, aber es zeigt uns eine weitere interessante Entwicklung. In Nigeria handelt Bitcoin mittlerweile um mehr als 30% über dem Marktwert. Trotz oder vielleicht auch aufgrund des Verbots, steigt also der Preis. Ein Indikator dafür, dass es schwer werden dürfte, Bitcoin einfach mal so zu verbieten.

Bitcoin Preisentwicklung

Nach dem enormen Anstieg innerhalb der auf den letzten Newsletter folgenden Tagen haben wir nun eine erneute, recht heftige Korrektur gesehen. Auch hier gilt es wieder, Ruhe zu bewahren. Im aktuellen Aufwärtstrend ist das erst die zweite größere Korrektur. Zum Vergleich: Im Aufwärtstrend 2017 gab es insgesamt acht solcher Konsolidierungen. Sie sind normal und sollten uns nicht vorschnell in Panik versetzen. Sicherlich ist es durchaus denkbar, dass wir in diesem Zyklus ein gleiches Muster wie vor 4 Jahren sehen, also dass es zu einem parabolischen Anstieg mit anschließendem Einbruch kommt, doch dürfte dies aus verschiedensten Gründen jetzt noch nicht der Fall sein. Wir verlassen uns dabei auch auf unsere Investment Intelligenz und unser Preisvorhersage Modell, denn sie haben in der Vergangenheit die Trends richtig eingeschätzt. Und insbesondere unser verbessertes Stock to Flow Modell zeigt aktuell deutlich, wie der weitere Verlauf wohl aussehen wird.

In unserem Vorhersage Modell können wir klar sehen, dass der Trend erstens weiterhin klar nach oben gerichtet ist und zweitens, dass wir uns immer noch unter der Vorhersage-Linie befinden. In den vergangenen Wochen befanden wir uns teils recht deutlich unter der Linie und haben darauf gewartet, dass der tatsächliche Preis aufholen kann. Mit dem jüngsten Ausbruch nach oben ist der Bitcoin Preis ziemlich genau an den Vorhersagepreis gelangt und wir können weiterhin optimistisch sein, dass die Linien sich wieder annähern werden. Neben den äußerst guten Fundamentaldaten ist dies also ein weiterer Anhaltspunkt, dass der aktuelle Aufwärtstrend weiterhin intakt ist.

Altcoin Markt & Altcoin der Ausgabe: Uniswap

Im Bereich der Altcoins sehen wir ein Verhalten, das wir nur zu gut kennen: Leidet Bitcoin, leidet der Altcoin-Markt umso heftiger. Nach der kürzlich starken Rallye der Altcoins im Vergleich zu Bitcoin sind die Verluste in den meisten Fällen jedoch nicht so enorm, wie die ihnen vorangegangenen Gewinne. Sollte Bitcoin jetzt wieder Fahrt aufnehmen, werden dies auch die Altcoins tun, vermutlich jedoch zunächst nicht im gleichen Ausmaß wie die Leit-Kryptowährung.

Auf Wunsch der Community haben wir uns in dieser Ausgabe der dezentralen Börse Uniswap gewidmet. Uniswap ist ein auf Ethereum basierender Token, der mittels Liquiditätspools ausreichend Liquidität zur Verfügung stellt und somit eine echte Alternative zu zentralisierten Exchanges wie z.B. Binance oder Coinbase ist. Die Entwicklung von Uniswap ist für den Kryptospace von Bedeutung, da sich viele Nutzer seit langem nach einer dezentralen Börse sehnen. Dennoch hat auch Uniswap mit Problematiken zu kämpfen, die typisch für Token auf der Ethereum Blockchain sind. Dazu zählen vor allem die teils extremen Transaktionskosten, die das Tauschen kleiner Summen sinnlos machen. Für den Nutzer und die Weiterentwicklung des Blockchain Ökosystems liefert Uniswap einen wertvollen Beitrag. Inwieweit das aktuell größte Projekt im Sektor dezentrale Börsen diese Position jedoch nachhaltig halten kann, ist fraglich. Die Konkurrenz entwickelt weitere Lösungen und auch der reine Governance Token von Uniswap könnte in Zukunft dafür sorgen, dass andere Player vorbeiziehen werden.

Altcoin der Ausgabe

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Dieser nun 9. Newsletter wird unserer Planung nach der vorletzte in diesem Format sein. In 14 Tagen wir die 10. Ausgabe wie gewohnt kommen und sollte nichts Unvorhergesehenes geschehen, wird zum Veröffentlichungstag der elften Ausgabe der Umzug auf unsere neue Website stattfinden. Dort warten dann sehr viele tolle Neuerungen und ein viel besserer Zugang zu allen unseren Inhalten auf dich. Du darfst gespannt sein 🙂

Viele liebe Grüße,
Marc

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Paraguay und goes Bitcoin & Bitcoin ist grüner als die EU

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Während Binance unter Beschuss steht, plant Square und Twitter CEO Jack Dorsey eine Bitcoin-basierte DeFi-Plattform plus Bitcoin Hardware Wallet. Außerdem äußert sich die Europäische Zentralbank zu den Plänen für den digitalen Euro.

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Marktbrief #8

Marktbrief #8

Realwirtschaft steht unter Beschuss – Hat die Wallstreet einen neuen Gegner? – Tesla kauft Bitcoin

Lieber Leser, liebe Leserin,

was waren das für zwei verrückte Wochen! Abgesehen von der durchschaubaren politischen Vorgehensweise zur schrittweisen Verlängerung der Pandemie-Maßnahmen und dem Amplifizieren der daraus entstehenden Katastrophe ist im Krypto- und vor allem Bitcoin-Bereich einiges passiert! Ergänzt wird das noch durch die auf Reddit (Social Media Plattform) gestartete Bewegung von Wallstreetbets, die offiziell ein Problem mit der Wallstreet und den ein oder anderen Hedgefonds ganz schön ins Schwitzen gebracht hat. Was genau passiert ist, was wir daraus lernen können und was Tesla CEO Elon Musk mit Bitcoin zu tun hat, erfährst du in der heutigen Ausgabe.

Ich wünsche viel Freude beim Lesen und spannende Erkenntnisse!

Wirtschaft, wo stehst du?

Bevor wir uns einzelne Details der vergangenen 14 Tage ansehen, verschaffen wir uns wie immer zuerst einen Überblick über die gesamtwirtschaftliche Lage, die sich leider wie zu erwarten weiterhin verschlechtert. Die Politik hält weiterhin an den strikten Maßnahmen zur Schließung der Geschäfte fest und legt damit den Grundstein, dass diese dann auch dauerhaft ist. Jede Hoffnung vom Ende es „Lockdown Light“ wird rasch durch erneute Verlängerung zerstört. Das tatsächliche Ausmaß dieses Verhaltens ist dabei jedoch noch überhaupt nicht abzusehen, nur abzuschätzen, da erneut die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht verlängert wurde. Diese Verlängerung sorgt damit dafür, dass wir gar keine zugänglichen Informationen bekommen, wie es um diese Geschäfte überhaupt steht. Dass diese Nummer hässlich enden wird, dürfte mittlerweile vielen klar sein. Nur denke ich, dass kaum jemand wirklich greifen kann, WIE hässlich es wird. Die Kaschierungsmethoden erfüllen aktuell noch ihren Zweck und Aussetzen der Insolvenzen und Vollpumpen mit Stimuluswährung verschleiern die prekäre Lage, lösen sie aber keineswegs.

Mal völlig abgesehen, was man von dem Virus und den Maßnahmen der Regierung hält, muss man sich langsam fragen, ob die Lösung nicht schlimmer als das Problem wird. Nur leider tun das zu wenige, da meines Erachtens dem Großteil der Bevölkerung nicht klar ist, was die Folgen eines wirtschaftlichen Totalausfalls sind. Vielen schwebt bei diesem Gedanken sicherlich vorrangig die Finanzkrise von 2008/2009 im Kopf rum: Und die Erfahrung mit dieser Krise löst bei den meisten nur Schulterzucken und die Überlegung „Davon hat man doch gar nichts gemerkt“ aus. Um mich dem Sprech führender Zentralbankpolitiker zu bedienen, möchte ich hier entgegenbringend „dieses Mal ist alles anders“ beipflegen.

In der Krise 2008 handelte es sich größtenteils um eine Verursachung durch die Finanzwirtschaft, welche dann Auswirkungen auf die Realwirtschaft hatte. Durch das Intervenieren der Zentralbanken in diese Finanzwirtschaft konnte die Realwirtschaft allerdings stabilisiert werden, mit dem Preis, dass die Finanzwirtschaft auf noch wackligere Beine gestellt wurde. In der aktuellen Phase haben wir es also mit einer unglaublich wackligen Finanzwirtschaft zu tun, bei der parallel dazu noch heftigst an der Realwirtschaft gesägt wird (Ladenschließungen, heftige Regulationen etc.). 

Durch die extremen Maßnahmen sorgen wir also dafür, dass das Fundament, auf dem unsere Gesellschaft aufgebaut ist, kurz vor dem Zerbröckeln steht. Und wenn der erste Stein in dieser Domino-Reihe fällt, wird kaum ein Sektor davon verschont bleiben. Was bringt mir Finanzwirtschaft, wenn die wichtigsten Dinge zum Leben kaum noch oder nicht mehr produziert werden?

Ich möchte hier einfach verdeutlichen, dass man über geldpolitisches Jonglieren zwar das ein oder andere vorerst deichseln kann, uns das alles aber nichts bringt, wenn keine Produkte und Dienstleistungen mehr erstellt bzw. erbracht werden und der Tausch zum Erliegen kommt. Ich möchte auch betonen, dass ich keinesfalls als Schwarzmaler auftreten will, aber betrachten wir die aktuelle Lage, gibt es leider kein Szenario aus dieser Misere, das einen guten Ausgang hat. Selbst wenn die Maßnahmen sofort enden und die Wirtschaft florieren würde, führte unser Schuldgeldsystem uns am Ende in den Abgrund.

Viele Davids gegen Goliath

Dass unser Finanzsystem von Betrug und Machteinfluss geleitet wird, fällt glücklicherweise einer zunehmenden Anzahl an Menschen auf und viele wollen diese Unfairness nicht auf sich sitzen lassen. Da die Finanzelite seit über einem Jahrhundert von der Ausbeutung des Otto Normalverbrauchers profitiert und sich dementsprechend als Goliath präsentiert, kann der Einzelne kaum etwas ausrichten. Es hat sich jedoch kürzlich ein Kollektiv zusammengeschlossen, das du eventuell schon unter dem Namen Wallstreetbets wahrgenommen hast. Dabei handelt es sich um eine Bewegung, die auf Reddit gestartet ist und versucht, große Investoren wie Hedgefonds in den Ruin zu treiben. Doch bevor ich erkläre, was da eigentlich genau passiert ist, möchte ich auf einen wichtigen Aspekt hinweisen: Nichts ist so, wie es scheint, die Wallstreet hat extrem viel Macht und sie besteht nicht aus Idioten, weswegen wir auch solche Entwicklungen immer kritisch betrachten sollten. Was das Thema Wallstreetbets angeht, haben wir keinen blassen Schimmer, wer tatsächlich dahintersteckt und welche Intentionen verfolgt werden. Trotzdem können wir uns ansehen, was passiert ist.

Der Gruppe Wallstreetbets ist es gelungen, ein äußerst riskantes Geschäft eines großen Hedgefonds mit der „GameStop“ Aktie zu identifizieren und dieses Vorgehen für einen Angriff zu nutzen. Und zwar war der Hedgefond „Melvin Capital“ eine enorm große Short Position bei der Aktie eingegangen, was bedeutet, dass sie sehr viele GameStop Aktien verkauft haben, ohne diese zu besitzen

EXKURS: Shorts bzw. Leerverkäufe

Ein Short ist im Grunde nichts anderes als das Wetten auf einen fallenden Kurs. Um diese Wette einzugehen, leiht sich der Short-Seller kein Geld, sondern die Aktie von einem Broker, um diese dann in den Markt zu verkaufen. Um seine Schuld zu begleichen, muss der Short-Seller dann die entsprechenden Aktien zurückgeben. Sollte der Preis wie angenommen fallen, kann der Short-Seller sich die Aktien zu einem günstigeren Kurs, als zu dem er verkauft hat, wieder am Markt einkaufen und zurückgeben. Die Differenz aus Verkaufspreis und Einkaufspreis ist dann der Profit.

Im Fall GameStop kam es dann aber dazu, dass Wallstreetbets eine Armada an Hobby-Investoren mobilisierte, die ohne Ende GameStop Aktien kaufte. Der dadurch entstandene Kaufdruck ließ den Preis in astronomische Höhen springen, wodurch Melvin Capital vor einem großen Problem stand: Um die geliehenen Aktien zurückzuzahlen, hätte man sie sich extrem teuer am Markt kaufen müssen. Die dafür aufzubringende Summe überstieg zwischenzeitig sogar zehn Milliarden US-Dollar, mehr als Melvin Capital überhaupt wert ist. Durch dieses Schwarmvorgehen war es also möglich geworden, den Hedgefond in die Insolvenz zu treiben. Das hört sich für viele schön an, hat aber unweigerlich starke Konsequenzen. Wenn eine Firma wie Melvin Capital pleite geht und die Aktien nicht zurückzahlen kann, ist die Sache damit nicht beendet. Die Schuld, die Melvin Capital sich damit aufgeladen hat, sorgt bei dem Gläubiger von Melvin Capital im Anschluss für herbe Probleme, da nun auch dieser einen extremen Wertverlust hat, was ihn in Richtung Insolvenz treibt. Seine Insolvenz wiederum führt seine Gläubiger in Richtung Insolvenz: Das Kartenhaus fällt zusammen.

Umso erschreckender zu sehen war es, dass dem Großteil der aufgestachelten Davids das überhaupt nicht bewusst war und sie keine Idee der Konsequenzen hatten. Versteh mich nicht falsch, ich bin sicherlich der Erste, der sich ein besseres Finanzsystem wünscht. Aber ich bin auch dementsprechend darauf vorbereitet. Und genau das ist übrigens auch eins meiner Ziele: Neben dem Aufzeigen der wahrscheinlichen Szenarien, möchte ich dich auf alle Eventualitäten vorbereiten.

Elon ist dem Chart beigetreten

Die meiste Aufmerksamkeit erntete wohl eine Handlung von Tesla CEO Elon Musk. Am 29. Januar 2021 änderte er kurzerhand seine Twitter Profilbeschreibung zu ausschließlich „#Bitcoin“, was einen enormen Ansturm auf die Kryptowährung verursachte. Als reichster Mann der Welt und mit fast 46 Millionen Followern hat Elon Musk einen enormen Einfluss und es wird teils sogar vom Elon-Musk-Effekt gesprochen. Allein die Änderung seiner Profilbeschreibung sorgte für einen kurzzeitigen Preisanstieg von über 10% bei Bitcoin. Unterstrichen wurde dieses dann noch von einer Aussage in einem Interview, in dem er sich positiv über Bitcoin äußerste.

Doch damit nicht genug: Kurz nachdem Musk auf Twitter mit Bitcoin im Profil für Aufsehen gesorgt hatte, wurde gerade frisch vor einigen Tagen bekannt, dass Tesla bereits letztes Jahr Bitcoin im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar gekauft hat und darüber hinaus sogar erklärte, dass man plane, in naher Zukunft auch Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Dieser Schritt von Tesla hat enorme Auswirkungen, da es die Wahrnehmung von Bitcoin für immer verändert. Wir können uns ziemlich sicher sein, dass nun viele weitere Unternehmen folgen und Unmengen an trashigem Fiatgeld in Bitcoin stecken werden. Für den Preis wird das extrem positiv sein.

Wir erkennen hier also klar den Trend, dass Bitcoin stärker in die Köpfe wohlhabender Menschen und Institutionen rückt. Ich habe in der Vergangenheit schon viel darüber geschrieben und die Zahl der Supporter und positiven Stimmen vergrößert sich stetig. Neben einer Investitionsplanung des Bill Miller Funds in Höhe von 300 Millionen US-Dollar hat auch z.B. Starinvestor Ray Dalio Bitcoin eine Store of Value Funktion zugesprochen. Begleitet wird diese Entwicklung von einem neuen Höchststand an aktiven Bitcoin-Adressen, was ein Zeichen für wachsende Adaption ist.

Auch die Entwicklung der Akzeptanz und Adaption von Bitcoin durch Staaten nimmt weiter und weiter zu. Der Iran besitzt mittlerweile über 45.000 Mining-Maschinen und die Ukraine zieht die Nutzung seiner Atomkraftwerke als Energielieferant für das Mining in Betracht. Anders als Bitcoin mit herben Regulationen zu bekämpfen, versuchen also einige Staaten sich den Space zunutze zu machen. Eine Entwicklung, über die ich auch bereits häufiger gesprochen habe, wenn Zweifel an einem Verbot von Bitcoin aufkamen: Geopolitisch gesehen versuchen sehr viele Nationen sich gegenseitig auszustechen und werden jede Möglichkeit dafür in Betracht ziehen. Und wenn jemand Bitcoin verbietet, ermöglicht dies einem anderen, daraus einen Vorteil zu erzielen, in dem man Regulationen senken und dadurch Kapital anziehen kann.



Chartanalyse Bitcoin 11/02/21

Bitcoin Midterm mit Potenzial. Nach vier Wochen Konsolidierung brach der Bitcoin nun aus einer recht kurzen Bullenflagge aus (orangener Kanal). Solche abwärtsgerichteten Korrekturen sind bullisch zu werten, da sie den Bullen eine kleine...

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Die für Bitcoin extrem guten Neuigkeiten hatten selbstverständlich sehr positiven Einfluss auf die Preisbildung und Bitcoin war erneut in der Lage, ein neues Allzeithoch zu erzielen. Ich habe in der letzten Ausgabe bereits darauf hingewiesen, dass die etwas herbere Korrektur niemanden aus der Fassung bringen und vielmehr als Kaufgelegenheit gesehen werden sollte, da erstens der Markt aus fundamentaler Sicher sehr gut aussieht und zweitens solche Preiskorrekturen insbesondere in starken Anstiegsphasen normal sind. Eine sehr gute Grundlage für unsere Annahmen bietet unser selbst entwickeltes Stock to Flow Modell, dass weiterhin einiges an Luft nach oben anzeigt.

Altcoin Rallye & Altcoin der Ausgabe

Wie wir bereits vor 14 Tagen sehen konnten, sollten unsere Modelle recht behalten und die Altcoin Rallye ab Ende Januar Fahrt aufnehmen. Nach dem bereits zuvor verhältnismäßig hohen Anstieg der Altcoins konnten diese in den vergangen zwei Wochen nochmal ordentlich zulegen und das Gesamt-Marktvolumen aller Kryptowährungen außer Bitcoin hat sich seit Jahresbeginn fast um den Faktor 2,5 erhöht. Bitcoins Marktvolumen ist im gleichen Zeitraum um etwa 60% gestiegen. Da es jedoch den Anschein macht, als würde Bitcoin zum nächsten stärkeren Schub nach oben ansetzen, könnte dieser verhältnismäßig starke Anstieg der Altcoins wieder abflachen.

Auch für den Altcoin dieser Ausgabe haben wir wieder unsere Abonnenten abstimmen lassen und die Wahl ist auf das Oracle-Projekt Chainlink gefallen. Chainlink konnte in den letzten Monaten sehr viel Wertzuwachs verzeichnen, was das Projekt in die Top 10 nach Marktvolumen brachte. Chainlink ist ein auf Ethereum basierendes Projekt, das durch seinen Oracle Service den Transfer von Daten aus der realen Welt ohne notwendiges Vertrauen auf die Blockchain ermöglicht. Das Segment der Oracles ist im Blockchain Bereich definitiv ein Wachstumsmarkt, da mit Erweiterung der Möglichkeiten auch neue Herausforderungen, wie das Einspeisen von Daten aus der Welt außerhalb der Blockchain, notwendig werden.

Altcoin der Ausgabe



Chainlink (LINK) Fundamentalanalyse

Chainlink ist ein auf Ethereum erstellter Token, der eine Lösung für den Transfer von Daten aus der realen Welt auf die Blockchain bietet. Für diesen Mechanismus wird, wie bei Vorgängen innerhalb einer Blockchain, ein Ansatz benötigt, der ohne jeg...

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Chartanalyse Chainlink 11/02/21

Chainlink ist anders, als andere Altcoins Vergleicht man die Altcoin-Charts aus den letzten Analysen, erkennt man, dass sie sich grundlegend von LINK/BTC unterscheiden. Die vorherigen Charts kannten nur eine Richtung: Abwärts. LINK ist anders!...

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Und auch heute: Sollten dir die Chart Analysen gefallen haben, kannst du cryptory.de gerne einen Besuch abstatten – ein sympathisches und professionelles Team.

Ich hoffe wie immer, dass diese Ausgabe sowohl spannende als auch lehrreiche Einblicke liefern konnte. Die nächste Ausgabe kommt wie gewohnt in 14 Tagen! Möglicherweise werden wir für die darauffolgende Ausgabe dann bereits in der Lage sein, dich in die neue Mitglieder-Lounge einzuladen. Lass dich überraschen!

Viele liebe Grüße,
Marc

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Marktbrief #7

Marktbrief #7

Geldflut: Hyperinflation oder Crash? – Bitcoin schwächelt – Zentralbanken mögen Bitcoin nicht.

 

Lieber Leser, liebe Leserin,

in der heutigen Ausgabe des Newsletters beschäftigen wir uns wieder mit aktuellen Themen und schauen uns an, welche Folgen daraus am wahrscheinlichsten sind. Die wirtschaftliche Lage ist ungewiss und beginnt an vielen Existenzen zu nagen. Insbesondere Einzelhandel und Gastronomie stoßen in Reihen an ihre Grenzen und auch die Geldflut scheint dies nicht mehr aufhalten zu können. Kommt nun ein Crash? Oder sehen wir Hyperinflation? Diese Frage dürfte aktuell Vielen im Kopf rumschweben und ich gebe eine Einschätzung dazu ab.

Bitcoin hingegen durchläuft die erste größere Korrektur in diesem Aufwärtstrend, die vorrangig durch erste Gewinnmitnahmen und kritische Äußerungen von Zentralbanken und Regierungen getrieben sein dürfte. Diese teils heftigen Einbrüche haben so manchen schon ordentlich schwitzen lassen. Wie diese Entwicklung einzuschätzen ist, wie es weitergehen wird und was im Altcoin Segment gerade passiert, erfährst du im Laufe dieser Ausgabe.

Und nun geht es direkt zu den Themen, ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Geldflut tut selten gut

Nachdem die zuvor ungesehene wirtschaftliche Rettungsaktion in Form von Währung-erschaffen in der Finanzkrise 08/09 den Weg für unsere aktuelle Situation geebnet hat, bringt sie uns nun in eine Einbahnstraße. Das künstliche Erschaffen von Geld mag zwar temporär Wohlstand erzeugen, dieser steht jedoch auf äußerst wackeligen Beinen. Dieses Kartenhaus wurde zu und nach der Finanzkrise immer höher gebaut und stellt jede Volkswirtschaft in Zeiten von Corona vor die Zerreißprobe. Wie viel hält eine Währung aus?

Es mag vielen zwar nicht dämmern, dass auch Währungen kollabieren können, wofür es die unterschiedlichsten Gründe gibt. Sowas passiert doch nicht, dieses Mal ist alles anders, Zentralbanken wissen schon, was sie tun und viele mehr. Ganz so leicht kommen wir aus der Nummer allerdings nicht raus. Das Erschaffen von Währung hat im Grunde eine für jeden sehr leicht nachvollziehbare Auswirkung: Sie wird weniger wert.

EXKURS: Wenn es nur Äpfel und Währung gäbe

Ein einfaches Beispiel: Nehmen wir an, in einer Volkswirtschaft gäbe es nur eine Produktart, und zwar Äpfel. Außerdem gibt es noch Währung, mit der man die Äpfel kaufen kann. Angenommen es gäbe insgesamt 10 Äpfel und 10 Euro, dann würde jeder Apfel einen Euro kosten. Angenommen es gäbe 10 Äpfel und 20 Euro, dann würde jeder Apfel zwei Euro kosten. Bedeutet also: Mehr Währung bei gleicher Anzahl an Gütern führt zu Geldentwertung und somit zu höheren Preisen. Und genau das gleiche Prinzip tritt ein, wenn die Zentralbank einfach Währung erschafft.

All das Gerede von Geldpolitik, „stabilen“ Preisen, Zinsmanipulation, Repo-Geschäften, Rettungsschirmen, Velozität, Konsumentenpreis-Index und so weiter legt zwar einen Nebel auf dieses einfache Prinzip, ändert seinen Kern jedoch nicht. Auch wenn einem dieses Prinzip klar ist, heißt das noch lange nicht, dass auch die Folgen daraus klar sind. Wie geht es weiter?

Hyperinflation oder Crash?

In der Finanzkrise stürzten die Preise für Aktien, Immobilien und viele weitere Anlagen ins Bodenlose. Währung wurde en masse in das System gepumpt, um die in nächster Instanz folgenden Pleiten zu verhindern. Viele Insolvenzen konnten dadurch sicher verhindert werden, der Preis dafür ist jedoch nicht gering. Was für viele so aussieht, als würde „der Staat“ eingreifen, heißt grundlegend nichts anderes, als dass die Bevölkerung die Kosten trägt. Jeder Bürger gibt seinen Teil für die Rettung dazu, ob er will oder nicht. Denn die Erhöhung der Geldmenge ist genau das, nur in anderer Form. Man nimmt dabei nicht dem Einzelnen etwas weg, sondern erhöht einfach die Gesamtmenge und macht damit den Anteil des Einzelnen weniger Wert.

In der letzten Wirtschaftskrise sahen wir also einen Crash und die Inflation blieb erstmal im Verborgenen, von Hyperinflation keine Spur. Die zu dieser Zeit erschaffene Währung ist aber nicht weg, sie ist noch vorhanden und könnte in dieser schwierigen Phase zu einem anderen Outcome führen.



Chartanalyse SPX500 28/01/21

Steigende Kurse beim S&P500, trotz mangelndem Kaufinteresse Zunächst klingt die Aussage im Titel doch etwas befremdlich. Wie kann ein Kurs steigen, wenn das Asset von weniger Käufern begleitet wird? Doch genau das passiert schon seit mehreren Jahren! Es ist kein...

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Wie es bei so vielen wirtschaftlichen Fragen oftmals nahezu unmöglich ist, die zukünftigen Entwicklungen vorherzusagen, ist es auch in diesem Fall schwer abzusehen. Wenn wir uns jedoch den enormen Anstieg der Geldmenge vor Augen führen und einen Blick in die Realwirtschaft werfen, sieht es auf jeden Fall düster aus. Angesichts vergangener (z.B. Simbabwe) und aktueller Inflationen (z.B. Venezuela, aufgrund des Ölvorkommens einst eines der reichsten Länder der Welt) dürfen wir auf keinen Fall den Fehler machen und eine Hyperinflation als Ammenmärchen abtun. Die Inflation ist bereits in vollem Gang, was wir an den teils utopischen Bewertungen einiger Aktien- und Immobilienmärkte sehen.

Ich sehe die Situation so, dass eine Hyperinflation nur durch das Zurückfahren der Zentralbanken und einen daraus folgenden Crash aufzuhalten wäre. Dies hätte zur Folge, dass sehr, sehr viel Wohlstand zerstört würde, da es aufgrund der vielen Zombie-Unternehmen (siehe letzte Ausgabe des Newsletters) und der aktuellen wirtschaftlichen Lage plötzlich zu einer enormen Pleitewelle und Kreditausfällen käme. Banken würden implodieren und so ziemlich jeder Bürger seine dort gesparte Währung verlieren. Die Rechnung für das jahrzehntelange Beleihen der Zukunft würde bezahlt werden und Leid und Elend der Extraklasse wären vorprogrammiert. Ein Szenario, das man besser verhindern sollte, oder?

Hyperinflation ist mehr als wahrscheinlich

Machen wir uns nichts vor: Das Alternativszenario sieht nicht besser aus, denn es kann nur Hyperinflation sein. Die enorme Verschuldung fordert ihren Tribut in Form von immer mehr und mehr Währung, damit das Kartenhaus nicht in sich zusammenfällt. Schulden, die nicht bezahlt werden können, kumulieren sich immer weiter, sodass auch mehr Währung hinzugeführt werden muss. Und die Folgen einer Hyperinflation sind nicht besser, als die eines großen Crashs. Ein Blick nach Venezuela zeigt uns, in welche Armut die Menschen dort verfallen sind. Das Geld der Regierung ist nichts mehr wert, es liegt einfach auf der Straße rum. Es wird gar nicht mehr aufgesammelt, weil es sich schlichtweg nicht lohnt. 

Solange solch eine Situation ein einziges Land betrifft, ist das zwar schrecklich, aber es gibt Möglichkeiten, sich dieser schlimmen Situation zu entziehen. Geschieht das Ganze jedoch global, worauf wir hinsteuern, ist das die reinste Katastrophe. 

Bei dieser Betrachtung kommt hinzu, dass es unwahrscheinlich ist, dass Zentralbanken das System fallen lassen, indem sie die Gelddruckmaschinen stilllegen. Nicht nur könnten sie die Schuld dann nicht mehr von sich weisen, auch würde die Finanzelite herbe Verluste einfahren. Solange die Geldmaschine läuft, wird an der Spitze Geld verdient, welches auf der anderen Seite für das Erwerben von Sachwerten genutzt werden kann. Niemand killt seine goldene Gans. Ich gehe also stark von Hyperinflation aus, wobei diese womöglich auch durch einen herben Crash begleitet werden könnte. Das ist jedoch schwer absehbar, da man weder die Motive noch die Fähigkeit der Zentralbank auch nur halbwegs sicher annehmen kann. Vielleicht sind sie dieses Mal nicht in der Lage, das System zu stützen. Aber solange es ihnen dient, werden sie alles Menschenmögliche versuchen.

Wir sehen also, dass wir in einer verdammt miesen Lage sind und genau das ist einer der Gründe, warum Bitcoin so eine unglaublich wichtige Rolle spielt. Sollte eine Hyperinflation beginnen und sich wie ein Flächenbrand auf der Erde verteilen, ist Bitcoin wohl der beste Rettungsanker. Ein begrenztes Gut, das zugleich das beste Geld ist, das wir jemals hatten, kann solch eine Lage schnell unter Kontrolle bringen. Mit dem Effekt, dass diejenigen, die Bitcoin bereits vorher besaßen, zu unvorstellbarem monetären Reichtum gelangen werden. Die daraus entstehende Vermögensumverteilung wäre ungesehen.

Schwächelt Bitcoin?

Bereits in der letzten Ausgabe habe ich der Korrektur von Bitcoin einen Absatz gewidmet und darauf hingewiesen, dass dieser nicht als problematisch anzusehen ist. Nach diesem extrem schnellen Anstieg ist es überhaupt nicht verwunderlich, dass die Preisentwicklung sich etwas abkühlt. Selbst wenn alle fundamentalen Bewertungsfaktoren auf Vollgas voraus stehen – was bei Bitcoin aktuell an sich der Fall ist – kommt es immer wieder zu kurzfristigen Gewinnmitnahmen. Die gleiche Entwicklung sahen wir auch vor 4 Jahren, als Bitcoin innerhalb von ein paar Monaten vom alten Allzeithoch bei 1.100 US-Dollar auf rund 20.000 US-Dollar schnellte. Das sind knapp 2.000%. Aktuell sind wir rund 50% über dem letzten Allzeithoch, also besteht unter dieser Betrachtung noch viel Luft nach oben. Auch an dieser Stelle verweise ich gerne zusätzlich wieder auf die Vorhersage unseres Stock to Flow Modells, dem wir aufgrund seiner Genauigkeit starkes Vertrauen entgegenbringen. Und das Modell sagt uns noch eine wilde, freudige Fahrt voraus.

Zentralbanken & Regierungen mögen Bitcoin nicht

Nachdem Christine Lagarde, Vorsitzende der Europäischen Zentralbank, sich kritisch über Bitcoin und Kryptowährungen geäußert hat und behauptete, dass damit fast ausschließlich Geldwäsche und kriminelle Aktivitäten finanziert werden, hat nun auch die neue Finanzministerin der USA Janet Yellen (Ehemalige Vorsitzender der amerikanischen Zentralbank) eine stärkere Regulierung gefordert. „Man müsse die Nutzung einschränken“ ließ sie ebenfalls mit der Kriminalitäts-Argumentation verkünden. Wir sehen also, wie wir bereits angenommen haben, dass der erste Widerstand seitens Regierungen und Zentralbanken aufkommt. Dies ist eine nicht überraschende Entwicklung angesichts der Tatsache, dass Staaten und Zentralbanken es lieben, das Geld zu kontrollieren. Denn Geld regiert die Welt. Bitcoin können sie nicht kontrollieren und genau das ist der Dorn im Auge. Auch diese negativen Äußerungen könnten in den vergangenen Tagen einen negativen Einfluss auf den Preis gehabt haben. Meiner Meinung nach sollten solche Aussagen jedoch niemanden verunsichern, denn Bitcoin hat den Point of no return überschritten. Zu viele Menschen haben bereits verstanden, dass das grundlegende Problem des meisten Übels das derzeitige Geldsystem ist und dass Bitcoin die Lösung dafür bietet. Was im kleinen als idealistische Entwicklung startete, ist zu groß zum Stoppen geworden.



Chartanalyse Bitcoin 28/01/21

Kann Bitcoin den Support halten? Vor gut zwei Wochen fing Bitcoin an, in eine Korrekturphase überzugehen. Der Trend im Daily- Chart wendete sich von superbullisch zu „Ich gönne mir mal eine Verschnaufpause“. Das Keylevel bei ca. $30.775 hat...

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Interessant sind auch die sich häufenden Aussagen und steigenden Aktivitäten im Bereich der Zentralbank-Kryptowährungen. Diese sind laut Aussagen der Regulierer gut und bringen viele Vorteile mit sich. Zum Beispiel die Abschaffung von Bargeld, die Kontrolle allen Geldes und damit auch die Kontrolle über jedes Individuum. Keine schöne Aussicht.

Ein Blick auf unser Bitcoin Preisvorhersage-Modell zeigt hingegen eine schöne Aussicht. Durch die Korrektur des Preises auf der einen und die fortschreitende Steigung der Modellvorhersage auf der anderen Seite, haben sich die beiden Linien zunächst wieder voneinander entfernt. Die Betonung liegt hierbei auf zunächst, denn nicht nur der Chart, auch das generelle Sentiment ist weiterhin durchaus positiv geprägt. Und angesichts der momentan großen Schwankungen von Bitcoin kann sich der Preis in sehr kurzer Zeit rasant nach oben bewegen. In der Größenordnung, in der der Bitcoin-Preis sich aktuell befindet, können Schwankungen von 5.000 US-Dollar bis 10.000 US-Dollar in ein paar Tagen durchaus vorkommen.

Altcoin Rallye

In der letzten Ausgabe haben wir verkündet, dass unser Modell davon ausgeht, dass wir zu Ende des Monats eine verhältnismäßig stärkere Entwicklung im Altcoin Segment sehen werden. Und tatsächlich sehen wir, dass sich das Marktvolumen aller Altcoins im Vergleich zum Marktvolumen von Bitcoin im Januar stärker entwickelt hat. Dies zeigt, dass Altcoins im Schnitt stärker gestiegen sind. Bitcoins Marktvolumen lag zum Jahresstart bei 539 Milliarden US-Dollar und liegt aktuell bei knapp unter 600 Milliarden US-Dollar, was ein Anstieg von knapp 10% ist. Das Marktvolumen der Altcoins ist im gleichen Zeitraum um über 50% gestiegen, was ein klares Indiz für einen stärkeren Zuwachs ist. Unsere Modelle gehen davon aus, dass dies noch etwas länger gehen wird.

Altcoins der Ausgabe

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Und auch heute: Sollten dir die Chart Analysen gefallen haben, kannst du cryptory.de gerne einen Besuch abstatten – ein sympathisches und professionelles Team.

Wir hoffen, dass dir diese Ausgabe gefallen hat und dir ein paar spannende Einblicke eröffnen konnte.

Viele liebe Grüße,
Marc

Weitere Reports, Artikel & Analysen

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Paraguay und goes Bitcoin & Bitcoin ist grüner als die EU

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Marktbrief #6

Marktbrief #6

Raketenstart ins Jahr 2021 – Unternehmen vor Herausforderungen – Take Over der Zombie Firmen

 

Lieber Leser, liebe Leserin,

Was ist das nur für ein Start ins neue Jahr! Bitcoin scheint froh zu sein, dass wir 2020 endlich hinter uns lassen und eilt von einem Hoch zum nächsten. In der heutigen, sechsten Ausgabe des Newsletters werden wir uns anschauen, welche Treiber dahinterstecken. Außerdem werfen wir einen Blick auf das Ungeheuer „Insolvenzanträge“, das voraussichtlich ab dem kommenden Monat sein Unwesen treiben wird. Das wird im wahrsten Sinne des Wortes ein Angriff der Zombies. Doch mehr dazu weiter unten!

Und nicht nur Bitcoin macht ansehnliche Fortschritte, auch beim Wirtschaftsfuchs Newsletter stehen uns spannende Veränderungen bevor. Wir arbeiten gerade intensiv an einer neuen Website mit Member Login, in dem wir dir viele schöne neue Dinge präsentieren werden. Ansonsten schau auch gerne mal auf der Website vorbei, da dort nun regelmäßig Artikel zu diversen Wirtschafts- und Krypto-Themen hochgeladen werden.

Wir dürfen gespannt sein, was uns das neue Jahr bringt. Unsere Analysen stehen alle auf „GO“ und wir sind der Überzeugung, dass jeder Bitcoiner seine Freude haben wird.

Viel Spaß bei der heutigen Ausgabe!

Wenn man Insolvenzen nicht zulässt

Nachdem wir in den vorherigen Ausgaben bereits viel über die Folgen des Lockdowns und des unerbittlichen Gelddruckens berichtet haben, möchte ich heute ein weiteres, angelehntes Thema in den Vordergrund rücken. Wie du möglicherweise bereits mitbekommen hast, wurde im Rahmen der Pandemie die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt. Mit Beschluss im März 2020 wurde die Regelung zunächst bis zum 30. September 2020 eingeführt, anschließend bis zum 31. Dezember 2020 verlängert und nun nochmals bis zum 31. Januar 2021 erweitert. In Deutschland besteht normalerweise die Pflicht, eine Insolvenz anzumelden, was mit jenem Beschluss zeitweise außer Kraft gesetzt wurde. Ziel der Regierung war es, durch diese Maßnahme Unternehmen vor einem Bankrott aufgrund der Krise zu schützen. Was sich als edle Maßnahme zum Stützen der Wirtschaft präsentiert, steht nun kurz davor, zurückzufeuern, denn es wird der Punkt kommen, an dem diese Pflicht nicht mehr ausgesetzt ist. Aktuell ist das der 31. Januar 2021, es besteht jedoch die Möglichkeit, diese Frist nochmals zu verlängern.

Abgesehen von dem Zeitpunkt der Wiederherstellung der Pflicht, wird das Resultat daraus definitiv auf uns zu kommen. Und was für ein Resultat das sein wird: Insbesondere durch den verschärften und recht lang anhaltenden Lockdown wurden viele Unternehmen an den Rand ihrer Existenz getrieben. Besonders schwer getroffen sind Sektoren wie Gastronomie und Einzelhandel. Jedoch sollten wir uns davon nicht blenden lassen. Wie ich schon häufiger betont habe, ist ein Wirtschaftssystem stets komplex verwoben und Einschnitte an der einen Stelle entwickeln Konsequenzen an anderen Stellen. 

Ein kurzes Beispiel:

Der Einzelhandel kommt zum Erliegen, Verkäufe sind kaum noch zu realisieren. Als Folge dessen wird von Herstellern nichts mehr bezogen, weshalb auch diese die Auswirkungen spüren, ihre Produktion herunterfahren und die benötigen Zulieferungen und/oder Rohstoffe nicht mehr einkaufen. Somit haben nun auch die Zulieferer und Rohstoffabbauer weniger Aufträge. Das resultiert im weiteren Verlauf darin, dass Stellen abgebaut werden müssen, da dies kurzfristig die letzte verbleibende Möglichkeit ist, Kosten einzusparen. Stellenkürzungen haben zur Folge, dass die ehemaligen Mitarbeiter nun kein oder nur ein geringeres Gehalt beziehen, weshalb sie ihren Konsum herunterfahren. Dies kann durch etwaige Ersparnisse eine Zeit lang hinausgezögert werden, da die Ersparnisse in der breiten Bevölkerung über die letzten Jahrzehnte jedoch ausgehöhlt wurden, bleibt kaum Raum übrig.

Wir sehen also, dass ein Einschnitt an einer Stelle langsam die gesamte Wertschöpfungskette befällt und im weiteren Verlauf auf andere Bereich übergreift. Dies geht so lange, bis der Großteil aller Bereiche betroffen ist und die Gesamtproduktion und Summe an Dienstleistungen an einem Minimum angelangt ist. Verstärkt wird das Ganze dann noch durch steigende Arbeitslosenzahlen. Mehr und mehr Menschen sind dann auf die Unterstützung der Staatskassen angewiesen, womit dann auch das letzte Quäntchen produktiver Überschuss aus der Bevölkerung abgesaugt wird, da dies ja auch irgendwie finanziert werden muss. Die Konsequenz daraus wird ein über Zentralbanken und Inflation finanziertes bedingungsloses Grundeinkommen sein. Klingt gut, ist es aber nicht! Ich werde in Zukunft noch darüber schreiben.

The Walking Dead – Angriff der Zombies

Als Folgen der Krise haben sich viele Firmen angesammelt, die mit Ende der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht auch das Ende ihres Unternehmens einsehen müssen. Das vollständige Ausmaß werden wir wohl erst in einiger Zeit erfahren. Was bei dieser Annahme jedoch außer Acht gelassen wird, ist die unglaubliche Menge an sogenannten Zombie Unternehmen, die seit Anbeginn der globalen Finanzkrise in 2008 durch das System geschleift werden.

Zombie Unternehmen sind jene, die aufgrund günstiger Kredite in der Lage sind, weiterhin operieren zu können. Sie stellen zwar keinen Mehrwert durch das Erstellen eines produktiven Angebots her, sind aber dennoch in der Lage, sich durch die geringen Kapitalkosten weiterhin über Wasser zu halten. Dies vereint zwei grundlegende Probleme:

1. Sowohl Kapital als auch Humankapital werden durch unproduktive Unternehmen gebunden. Würden diese Firmen Pleite gehen, so wie es auch sein sollte, könnten sich Anlagen, Know-How, Gewerbefläche und Mitarbeiter auf andere, produktive Firmen verteilen. Dies würde der Wirtschaft Mehrwert bringen.

2. Zombie Unternehmen sind eine tickende Zeitbombe. Denn die Pleite ist nicht aufgehoben, sondern lediglich aufgeschoben. Ein gewisser Anteil an Firmenpleiten ist normal und auch gesund, da sie die Neuverteilung aus 1. ermöglicht. Schiebt man die Insolvenzen jedoch immer weiter auf, kumuliert sich der Anteil der Pleitegänger und wächst zu einer Summe heran, die weitreichende, negative Folgen mit sich bringt. Der durchschnittliche Anteil an Pleiten seit der Finanzkrise liegt weit unter dem natürlichen Wert aus der Zeit davor. Es haben sich also sehr viele Unternehmen angestaut, die zwar dem Untergang geweiht sind, aber aktuell noch operieren können. Und diese werden wohl zusammen mit den Coronapleiten ein riesiges Loch in unsere Wirtschaftsleistung reißen, enorm viele Jobs kosten und viele Existenzen bedrohen.

Die größte Gefahr der ganzen Geschichte dürften aber wohl die Folgen für den Bankensektor sein. Banken lieben Kredite, die immer bezahlt, aber nie abbezahlt werden. Ihre größte Angst hingegen sind Kredite, die platzen. Und davon wird es in der Zombie-Apokalypse reichlich geben. Kredite, bei denen keine Rückzahlung erwartet werden kann (durch Insolvenzen), müssen von der Bank abgeschrieben werden. Das bedeutet, sie werden bilanziell nicht mehr als Vermögen gewertet. Da unsere Banken mit einem „Kernkapital“ von ca. 10% arbeiten (sie müssen 10% der ausgegebenen Kreditsumme auch tatsächlich hinterlegt haben), bringt ein solcher Verlauf jede Bank rasant unter diese geforderte Grenze. Die Folge: Bankeninsolvenz!

Und wenn das passiert, fängt die wilde Fahrt erst so richtig an. Entweder verlieren die Einleger ihr Erspartes oder der Staat springt ein, druckt Währung ohne Ende und der Sparer verliert sein Erspartes (Gemessen in der Kaufkraft). Also egal, wie rum wir es drehen: Der Bürger verliert.

To Bitcoin or not to Bitcoin

Völlig egal, ob Crash, Hyperinflation oder ein Mix aus beidem: Bitcoin dürfte der große Profiteur daraus sein. Ob wir einen wirklichen Crash erleben werden, ist angesichts der enormen Bestrebungen der Zentralbanken wohl unklar. Klar hingegen ist, dass sich die Währungen unserer Erde exponentiell entwerten werden. Diese Entwertung wird sich in steigenden Preisen, aber auch in steigendem Bitcoin-Wert widerspiegeln. Ich habe es in einem meiner letzten Tweets schon gesagt und möchte es auch hier unterstreichen:

„To Bitcoin or not to Bitcoin. Beides ist eine Entscheidung. Kein Bitcoin zu besitzen ist wohl die mit dem größeren Risiko.“


Trotz von der jüngsten Korrektur des Bitcoin-Preises ist das Umfeld weiterhin bemerkenswert positiv. Der Preis springt von einem Allzeithoch zum nächsten und wir können weitere spannende Entwicklungen identifizieren. Worauf ich dein Augenmerk in dieser Woche besonders lenken möchte, ist die Veränderung in der Menge der auf Exchange abgelegten Bitcoins.

Bitcoin korrigiert – das allein ist kein Grund zur Sorge

Alte Bitcoin Hasen haben diesbezüglich mittlerweile ein dickes Fell, für Neulinge kann solch eine heftige Korrektur schon mal für ein wenig Panik sorgen. Insbesondere, wenn man gerade frisch investiert hat und der Preis erstmal 20% absackt. Solltest du dir darüber Sorgen machen, kann ich dich beruhigen. Diese radikalen Preisbewegungen sind bei Bitcoin nicht ungewöhnlich und hängen primär mit der Größe des Marktvolumens zusammen. Bitcoin ist mit einem Marktvolumen von gerade einmal 650 US-Dollar Milliarden im Vergleich zu anderen Märkten wie Aktien, Immobilien, Währungen etc. enorm klein. Allein der US-Aktienmarkt hat aktuell ein Volumen von rund 50 US-Dollar Billionen und auch dort sehen wir hin und wieder Bewegungen in Bereich von ein paar Prozentpunkten am Tag. Die sogenannte Volatilität von Bitcoin sorgt also aufgrund des kleinen Marktvolumens für stärkere Ausschläge. Der langfristige Trend hingegen verläuft dabei an sich aber stets positiv und genau das ist es auch, was wir uns ansehen müssen. Das drum herum ist größtenteils Nebenrauschen.

Auch das ist einer der Gründe, warum unser Stock to Flow Modell für uns so wertvoll ist, da es uns etwas Planungsraum und Sicherheit gibt. Es zeigt klar den stets aufwärts gerichteten, langfristigen Trend, sodass wir kurze Einbrüche in diesem Kontext ignorieren können. Sie bieten höchstens gute Möglichkeiten, um einen Kauf zu tätigen.

Die Vorhersage des Modells ist auch weiterhin deutlich nach oben gerichtet und wir scheinen mit der Annahme, dass der Bitcoinpreis sich in Richtung Modellpreis bewegt recht gut zu liegen. Über die Vergangenheit hat das Modell uns noch nie enttäuscht und wir haben, abgesehen vom Modell selbst, viele Gründe, von der fortbestehenden Validität auszugehen.

Kommt die Zeit der Altcoins wieder?

Die Frage nach sogenannten „Alt-Season”, also einer Phase, in der die Altcoins stärker als Bitcoin steigen, beschäftigt die Kryptowelt immer wieder aufs Neue. Auch wir stellen uns diese Frage und gehen dabei von mehreren Dingen aus.

1. Es wird wieder eine Zeit kommen, in der die Altcoins relativ zu Bitcoin steigen.

2. Diese Anstiege tauchen in Phasen auf, in denen Bitcoin konsolidiert.

3. Unsere Modelle deuten darauf hin, dass diese nächste Phase zum Ende des Monats bevorsteht.

 

Wir arbeiten aktuell stark daran, die Parameter zur Vorhersage von Alt-Seasons herauszufiltern und durch Modelle abbilden zu können. Außerdem gehen wir davon aus, dass wir euch eines dieser Modelle bereits in den nächsten Wochen vorstellen können.

In der letzten Abstimmung über den Altcoin der Ausgabe machte Cardano (ADA) das Rennen. Cardano ist ein Projekt, dass ähnlich wie Ethereum an einer Netzwerklösung arbeitet, um verschiedene Problemlösungen sauber auf die Blockchain zu bekommen. Hervorzuheben ist dabei, dass bei diesem Projekt viel mit wissenschaftlichen Ansätzen gearbeitet wird und die Entwicklung schon einige Jahre dauert. Cardano ist ein bereits ziemlich bekanntes Projekt, was sich auch in dem hohen Marktvolumen von rund neun Milliarden US-Dollar ausdrückt. Nach dem Start am 31. Dezember 2016 konnte sich das Projekt in den Top 10 der Kryptowährungen mit dem größten Marktvolumen festsetzen. 

Altcoin der Ausgabe

Content-Wünsche, Themenvorschläge und Anreize jeglicher Art bitte am einfachsten über die Telegram Gruppe, alternativ auch per E-Mail an marc@wirtschaftsfuchs.de senden.

Und auch heute: Sollten dir die Chart Analysen gefallen haben, kannst du cryptory.de gerne einen Besuch abstatten – ein sympathisches und professionelles Team.

Wir sind sehr gespannt, was uns das Jahr 2021 bringt. Von unserer Seite aus wird es definitiv viel Neues und tolle Erweiterungen bringen. Wenn du dafür bestimmte Wünsche oder Ideen hast, teile sie uns gerne mit.

Viele liebe Grüße,
Marc

PS: Lass dich von Korrekturen in Bullenmärkten nicht zu sehr aus der Ruhe bringen!

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