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Bitcoin Hodln ist Trend, Kiyosaki sieht BTC bei 1.2 Mio USD

Lieber Leser, liebe Leserin,

In dieser Woche beschäftigen wir uns mit der steigenden Marktkapitalisierung von Bitcoin, Robert Kiyosakis bullischer Bitcoin-Prognose, der fehlenden Liquidität auf den Exchanges und dem Schrei nach Regulation. Im Bitcoin-Space ist einiges los, wenn die Ereignisse auch eher subtiler Art mit deutlichen Hinweisen auf die zukünftige Entwicklung sind. 

 Wir wünschen viel Freude und interessannte Einblicke beim Lesen unseres Marktupdates!

Bitcoins Marktkapitalisierung: Bubble oder der Anfang einer unaufhaltsamen Revolution?

Die Marktkapitalisierung der Kryptowährungen hat einen Wert von zwei Billionen US-Dollar erreicht. 

Zum Vergleich: Das physische Pendant, also der Rohstoff Gold, hat eine Marktkapitalisierung von 11.042 Billionen US-Dollar. Das mag zunächst nach einem großen Unterschied aussehen, doch nicht zu leugnen ist, in welcher rasanten Geschwindigkeit der Krypto-Markt eine Marktkapitalisierung von zwei Billionen US-Dollar erreicht hat.

Ein Bild von 8Marketcap

Zoomen wir noch ein wenig mehr in die Details:

  • Bitcoin hält eine Marktkapitalisierung von rund 880 Milliarden US-Dollar
  • Ethereum folgt mit einem Bruchteil, und zwar 191 Milliarden US-Dollar
  • Gefolgt vom Imperiums-Coin, Binance Coin, von 48 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung
Marktkapitalisierung von CoinMarketCap

Klar dominant ist hier also Bitcoin. Und das hat die älteste Kryptowährung nicht zuletzt den institutionellen Investoren zu verdanken, die innovativ und zukunftsorientiert ihr Vermögen und das ihrer Unternehmen in das „Safe Heaven Asset“ Bitcoin geshiftet haben. Und je mehr Unternehmen, Großinvestoren und Kleininvestoren in den Bitcoin-Space einsteigen, desto knapper wird das Angebot. Die Leier „Angebot und Nachfrage bestimmen die Preise“ kennen wir, doch was hat das für die fleißigen Hodler von heute in der Zukunft zu bedeuten?

Bitcoin: Quo vadis und cui bono?

Hinzu kommt, dass wir in drei Jahren ein weiteres Halving erleben und der Nachschub an Coins nicht nur knapp ist, sondern auch immer schleppender laufen wird. Das könnte sich deutlich auf den Bitcoin Preis auswirken – im bullischen Sinne. Der bekannte persönliche Finanzautor Robert Kiyosaki geht davon aus, dass Bitcoin innerhalb eines halben Jahrzehnts kaum vorstellbare Preise erreichen könnte:

„Ich habe Bitcoin für 9.000 US-Dollar gekauft. Ich wünschte, ich hätte für 10 Cent gekauft, wie es viele Leute getan haben. Aber jetzt sehe ich wie ein Genie aus, denn heute sind es ungefähr 55.000 US-Dollar. Und ich denke, dass es in fünf weiteren Jahren 1,2 Millionen US-Dollar sein werden.“

Wer also ein paar Satoshis gebunkert hat, dürfte in Kiyosakis Zeit- und Finanzrechnung innerhalb der nächsten Jahre allein durch das Hodln reich werden. Ob sich bis dahin Bitcoin überhaupt noch in einem Fiat-Wert ausdrücken lässt, steht auf einem anderen Blatt. Und wer das Gresham-Gesetz kennt, der dürfte an seinen Bitcoins festhalten. Wie Kiyosaki:

 „Das Problem ist zu groß. Man weiß, dass unsere Renten zugrundegehen, Babyboomer haben kein Geld. Sie schließen die Wirtschaft und werden weitere 1,9 Billionen US-Dollar drucken. Es hat also nie funktioniert. Es ist Greshams Gesetz – schlechtes Geld vertreibt gutes Geld. Wenn also ein Typ wie ich ein Bitcoin in die Hand bekommt, ich gebe ihn niemals aus.“

Geht Bitcoin die Liquidität aus?

Nate Maddrey von Coinmetrics erklärt, warum dieser Bullrun in Bezug auf die Liquidität anders als die vorherigen Bullruns ist:

„36% der Adressen waren in den letzten 180 Tagen aktiv und lagen im Januar 2018 immer noch deutlich unter dem Höchststand von etwa 50%.“

Ferner zeigt die Analyse von Glassnode auf, dass Bitcoin Miner dazu übergehen ihre Bitcoins zu hodln, anstatt sie auf den Markt zu geben. Interessant wäre zu wissen, aus welchen individuellen Gründen immer mehr Investoren hodln. Ist es die steigende Inflation auf dem Fiat-Markt, die Hoffnung auf Gewinnmitnahme oder doch etwas völlig anderes?

Ein Bild von Coinmetrics

Wo bleibt die Regulation?

Der ein oder andere Bitcoiner befürchtet möglicherweise, dass Regierungen Innovationen wie Bitcoin kaputtregulieren könnten. Vielleicht sind wir bereits über den „point of no return“ geschritten und Regulierungen – egal in welcher Form – haben keinen großen Einfluss mehr auf die Hyperbitcoinization.

JPMorgan Boss Jamie Dimon, der Bitcoin bereits 2017 als „Betrug“ bezeichnete, äußerte sich in einem Brief an die Aktionäre entsprechend:

„Es gibt ernsthafte Probleme, die gelöst werden müssen – und zwar ziemlich schnell: das Wachstum des Schattenbankwesens, der rechtliche und regulatorische Status von Kryptowährungen, die ordnungsgemäße und missbräuchliche Verwendung von Finanzdaten, das enorme Risiko, das die Cybersicherheit für das System darstellt ordnungsgemäße und ethische Verwendung von KI, wirksame Regulierung von Zahlungssystemen, Offenlegung auf privaten Märkten und wirksame Vorschriften in Bezug auf Marktstruktur und Transparenz (Zahlung für den Auftragsfluss, Hochfrequenzhandel und Börsen).“

Aus dem Brief geht hervor, dass die Kryptowährungen Banken daran hindern ihren aktuellen Vorschriften nachzugehen. Entsprechend sollen Regulierungen dieser Entwicklung entgegenwirken. In der Vergangenheit wechselte JP Morgan ganz nach dem „uptalking and downtalking“-Trend die Seiten: Mal war Bitcoin ein Scam, mal gilt es sich dem neuen Trend anzuschließen.

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