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Band Protocol : Real World Bridges – Oracles

Band Protocol widmet sich einem für Blockchains relevantem Problem: Oracles. Finanziert durch u.a. Sequoia Capital und Binance (Launchpad) wird daran gearbeitet, zum einen Daten aus der realen Welt trustless auf die Blockchain zu bringen, zum anderen wird versucht, Blockchain Projekte untereinander zu verbinden.

Neben den namhaften Investoren findet sich auch ein Forbes „30 under 30“ gelisteter Unternehmer im Management, der bereits außerordentliche Erfolge erzielen konnte.

Angesichts des aktuell größten Players Chainlink, der ein deutliche größeres Marktvolumen aufweist, gibt es zum einen starke Konkurrenz in diesem Bereich, andererseits zeigt es aber auch die positive Gesamtentwicklung im Bereich Oracles. Insbesondere, da dieser Markt vermutlich kein „Winner-takes-it-all Markt“ ist.

Band Protocol kommt mit einer schön umgesetzten Lösung daher, die im Vergleich zu Chainlink sogar auf ihrer eigenen Blockchain läuft und Staking mit sehr guten Erträgen (derzeit ca. 17%) ermöglicht, wodurch eine starke Steigerung des Marktvolumens möglich ist, was dementsprechend auch eine große Preissteigerung widerspiegeln würde.

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Projekt-Score

  • Markt
  • Produkt
  • Technologie
  • Team
  • Historie
  • Community

Marktanalyse

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Markt

  • Marktgröße
  • Wettbewerb
  • Bonus: Markteintrittsbarriere
  • Bonus: Marktpotential
Marktgröße

Um alle Vorteile der Blockchain Technologie vollumfänglich nutzen zu können, ist die Verbindung zwischen den einzelnen Chains sowie die Verbindung zu Real World Data unumgänglich. Der Mangel an diesen Verbindungen spielte in der Vergangenheit eine große Rolle und Band Protocol bietet eine gute Lösung. Insbesondere mit der weiteren Entwicklung des Blockchain-Ökosystems werden Oracles und Interoperabilität zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Wettbewerb

Band Protocol ist nicht der einzige Player in diesem Markt – insbesondere Chainlink spielt eine zentrale Rolle und verfügt über ein großes Marktvolumen. Dieser Aspekt ist es jedoch auch, der eine starke Preissteigerung möglich machen könnte, da der Markt für Oracles sich gut entwickelt. Hinzu kommt, dass Band Protocol (anders als z.B. Chainlink) auf einer eigenen Blockchain entwickelt wurde, was eventuelle Limitationen auflösen kann.

Markteintrittsbarriere

Der Markt für Oracles dürfte sich nicht zu einem „Winner-takes-it-all Markt“ entwickeln und Band Protocol nimmt auch eher eine Marktfolger-Rolle ein. Aufgrund der nicht führenden Marktstellung und der Möglichkeit für das Koexistieren verschiedener Projekte ergibt sich deshalb kein besonderer Vorteil gegenüber neuen oder bestehenden Wettbewerbern.

 

Marktpotenzial

Anhand der generellen Entwicklung des Marktvolumens von Oracles und angrenzenden Diensten sowie der steigenden Zahl der Anwendungsfälle lässt sich erkennen, dass der Markt für Oracles wächst. Band Protocols Marktvolumen ist aktuell im mittleren Bereich und insbesondere Chainlink zeigt in diesem Zusammenhang auf, welches Potenzial noch in diesem Markt steckt. Band Protocol hat noch viel Raum zum Wachsen.

Produkt

Problemlösung

Es handelt sich zwar um ein kryptospezifisches Problem, jedoch ist es ein entscheidendes. Ein Painkiller für viele unterschiedliche Blockchain-Projekte und wahrscheinlich ein zentraler Dienst für die weitere Entwicklung des Blockchain-Spaces. Der Zugang zu realen Daten zur Nutzung u.a. innerhalb von Smart Contracts spielt eine entscheidende Rolle für deren reelle Nutzbarkeit. Band Protocol ist auf einer eigenen Blockchain implementiert und kann Cross-Chain verwendet werden. Letzteres ist ein wichtiger Punkt, da die Glaubwürdigkeit von Oracles maßgeblich durch deren Dezentralität beeinflusst wird. Durch die mögliche Integration in viele verschiedene Blockchains kann man sich darauf fokussieren, das Problem an einer einzigen Stelle gut zu lösen und damit durch die erhöhte Nutzung die Dezentralität fördern.

Produktreife

Da das Projekt rein technischer Natur ist, gibt es keine Usability im Sinne von Endnutzer-Erfahrung. Stattdessen geht es um die Einfachheit der technischen Integration und Dokumentation, sowie der Einfachheit ein Validator zu werden. Alle diese Punkte werden von BAND in hoher Qualität abgedeckt.

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Produkt

  • Problemlösung
  • Produktreife

Technologie

Technologische Umsetzung

Die verwendeten Technologien und der Code machen einen absolut soliden Eindruck, man sieht, dass hier Experten am Werk sind. Die Dokumentation ist ebenfalls gelungen und erleichtert Entwicklern einen einfachen Einstieg, was im Umfeld der Krypto-Projekte keinesfalls selbstverständlich ist.

Weiterentwicklungspotential / Skalierbarkeit

Die Implementierung des Protokolls ist sehr generisch. Außerdem ist es für jeden sehr einfach, ein Validator zu werden, was Skalierbarkeit und Dezentralität fördert.

Besondere Sicherheit

Es werden im Wesentlichen die Industriestandards im Blockchain-Bereich eingehalten.

Privatsphäre

Es sind keine besonderen Privacy Features vorhanden – allerdings spielt dies in diesem Anwendungsbereich auch keine große Rolle.

Blockchain-Lösung

Band Protocol verfügt über eine eigene Blockchain, welche als Oracle für verschiedene andere Blockchains (auch übergreifend) dienen kann.

Trust

Die Implementierung ist komplett trustless und wird umso vertrauenswürdiger, desto mehr Validators aktiv sind.

Demokratisches Verfahren

Band Protocol, als eine sehr minimalistisch gehaltene Oracle Plattform, ist in einer Form entworfen worden mit dem Ziel, dass keine Updates des Protokolls selbst notwendig sind. Die Oracles selbst werden in einer separaten Skriptsprache entworfen und sind somit vom Protokoll komplett getrennt. Daher spielt in diesem Fall Governance eine untergeordnete Rolle.

Innovativität

Band Protocol verwendet an vielen Punkten kreative Ansätze. Unter anderem sticht die Decentralized Validator Selection hervor, welche eine Dezentralität fördert und eine Manipulation schwierig macht, selbst unter einer relativ großen Anzahl kooperierender Angreifer.

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Technologie

  • Technologische Umsetzung
  • Weiterentwicklungspotential
  • Bonus: Besondere Sicherheit
  • Bonus: Privatsphäre
  • Bonus: Blockchainlösung
  • Bonus: Trust
  • Bonus: Innovativität

Team

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Team

  • Management
  • Berater / Investoren
  • Team
Management

CEO Soravis Srinawakoon war bei Forbes „30 under 30“ gelistet. Er ist zwar noch verhältnismäßig jung, konnte aber unter anderem auch bei der Programmierer Olympiade große Erfolge erzielen.

Berater / Investoren

Sequioa Capital (u.a. Apple und Google) ist Investor & Advisor dieses Projektes. Der ICO von BAND lief über das Binance Launchpad und Binance selbst ist einer der Stakeholder. Sequioa und Binance sind beides starke Backups, die enormes Know-How, Netzwerk und Marketing Ressourcen zugänglich machen können, das dem Projekt helfen sollte.

Team

Das Team macht einen guten Eindruck, ist aber relativ klein und nicht sonderlich divers.

Historie

Trackrecord

Der ICO von Band Protocol war im Sep. 2019, weshalb noch wenig historisch bewertbare Daten vorhanden sind. Die Entwicklung von Produkt und Community geht in einem anständigen Tempo voran und das Projekt macht generell einen guten Eindruck. Dennoch kann Band Protocol im Vergleich zu anderen Projekte in dieser Kategorie noch nicht vernünftig verglichen werden.

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Historie

  • Bonus: Trackrecord

Community

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Community

  • Nutzer Community
  • Entwickler Community
  • Partner
Nutzer Community

Twitter und Telegram ist aktiv, die Anzahl der Follower und das Engagement sehen anständig aus. Community ist vorhanden, ebenfalls ein Blog auf dem regelmäßig gepostet wird. Band Protocol erfährt über die letzte Zeit mehr und mehr Aufmerksamkeit, fährt aber gefühlt noch immer etwas unter dem Radar.

Entwickler Community

Das Projekt wird von einem relativ kleinen Team gepflegt, welches aber aktiv ist und hochkompetent zu sein scheint. Es bleibt zu hoffen, dass das Team im Open Source Sinne in der Zukunft noch wächst.

Partner

Band Protocol hat ein paar bekanntere Krypto-Projekte als Partner, was im Krypto-Space recht gewöhnlich ist. Als sehr positiv ist jedoch die Partnerschaft mit der bekanntesten Plattform zur Übersicht und Preisentwicklung CoinMarketCap. Bei dieser strategischen Partnerschaft wird eng zusammengearbeitet und sie sollte Band zukünftig nicht nur eine gute Referenz, sondern auch Auftrieb verschaffen.

Token

Initialverteilung
Rund 20% für die Gründer, 5% für Berater, 25% für das Ökosystem und 22% für die Foundation ist keine sonderlich gute Verteilung für Investoren. Grund dafür dürften wohl auch die dahinterstehenden VCs spielen. Dies könnte aber immerhin noch einen positiven Effekt haben, da die Investoren somit “Skin in the game” und ebenfalls starkes Interesse an der positiven Entwicklung haben.
Marktbedingtes Wertsteigerungspotential
Der Markt für Oracles konnte in den vergangenen Monaten stark wachsen, was sicherlich auch durch die verstärkte Marktdurchdringung von Decentralised Finance bedingt ist. Dieser Anwendungsbereich scheint jedoch nur der erste einer möglichen Vielzahl zu sein und der noch zu erschließende Markt für Oracles dürfte gewaltig sein. Betrachtet man darüber hinaus das Marktvolumen, das der Marktführer Chainlink bereits ansammeln konnte, bleibt für den im Vergleich kleinen Konkurrenten Band Protocol noch sehr viel Luft nach oben. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Band Protocol ein gutes Produkt erstellt hat, ergibt sich ein hohes marktbedingtes Wertsteigerungspotenzial.  
Utility
Der BAND Token erfüllt vorrangig drei Funktionen: Er wird als Sicherheit für die Richtigkeit der Oracle Daten verwendet, beinhaltet eine Governance Funktionen und dient darüber hinaus klassisch als Tauschmedium innerhalb des Band Protocol Ökosystems. Insbesondere die Funktionsweise als zu hinterlegende Sicherheit für die Datenanbieter sollte bei zunehmender Adaption Auswirkung auf die Nachfrage haben, was dementsprechend für steigende Token Preise sorgen kann.
Inflationsmodell & Staking
Band Protocol hat das Inflationsmodell des Blockchain Projektes Cosmos übernommen, wobei die Inflation dafür genutzt wird, die relative Anzahl der gestakten Token bei 66% zu halten. Dies bedeutet, dass der BAND Token sowohl eine variable Inflation, als auch einen variablen Staking Reward beinhaltet. Die Inflation passt sich immer der Staking Rate an: Liegt die Staking Rate unter der angestrebten 66%, steigt die Inflation, wodurch auch der Staking Reward steigt, denn die Inflation geht zu 98% an die Staker (2% gehen in den Band Protocol Community Fund). Der höhere Staking Reward zieht dann mehr Staker an, wodurch man sich den 66% nähert. Liegt die Staking Rate über 66%, funktioniert dieser Prozess genau umgekehrt. Die Folge daraus ist, dass man in der Regel gut beraten ist, seine vorhandenen BAND Token zu staken, um nicht Opfer der Inflation zu werden. Außerdem sollte die Höhe der gewünschten Staking Rate dafür sprechen, dass Staker ihre Kaufkraft nicht nur erhalten, sonder langfristig steigern können.

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Token-Investment-Score

  • Tokenverteilung
  • Marktbedingtes Wertsteigerungspotenzial
  • Utility
  • Inflationsmodell

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