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Chainlink: Real World Bridges – Oracles

Chainlink ist ein auf Ethereum erstellter Token, der eine Lösung für den Transfer von Daten aus der realen Welt auf die Blockchain bietet.

Für diesen Mechanismus wird, wie bei Vorgängen innerhalb einer Blockchain, ein Ansatz benötigt, der ohne jegliches Vertrauen funktioniert, wobei Chainlink eine wichtige Rolle spielt. Der Markt für Oracles im Allgemeinen wird in Zukunft womöglich eine wichtige Rolle spielen, wobei Chainlinks Position als größter Player sowohl Vor- als auch Nachteile beinhaltet. Die vorherrschende Stellung bietet ein breites Netzwerk und gute Adaptionsmöglichkeiten, zugleich sorgt sie dafür, dass das Wertsteigerungspotential verhältnismäßig geringer als bei anderen Projekten ist. Dies liegt vorrangig daran, dass der Markt auch andere gute Player zulassen kann und Chainlink in Zukunft verstärkt mit besserem Wettbewerb zu tun haben wird.

Produktseitig hat man hier ein gut entwickeltes und laufendes Produkt erstellt, das aber nicht durch technologische Innovation glänzt. Man kann Chainlink in diesem Zusammenhang eher als ein solides Projekt sehen, dass seine Größe offenbar vorrangig aus guter Positionierung und Geschäftsgeschick erzielt. Das Team leistet gute Arbeit, kann jedoch keinen Rockstar vorweisen. Das Tokenmodell befindet sich in einem blockchain-üblichen Bereich und ist weder besonders positiv, noch besonders negativ.

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Projekt-Score

  • Markt
  • Produkt
  • Technologie
  • Team
  • Historie
  • Community

Marktanalyse

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Markt

  • Marktgröße
  • Wettbewerb
  • Bonus: Markteintrittsbarriere
  • Bonus: Marktpotential
Marktgröße

Chainlink operiert primär im Bereich der Oracles, ein Mechanismus, der die Übertragung von Daten aus der realen Welt auf die Blockchain ermöglichen soll. Oracles spielen bereits in vielerlei Hinsicht eine größere Rolle und werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen, da durch das wachsende Ökosystem, mitsamt der Vielzahl an Netzwerken und Smart Contract Lösungen, der Bedarf für das vertrauenslose Implementieren von Daten auf die Blockchain weiter wachsen wird.

Wettbewerb

Chainlink ist aktuell der größte und bekannteste Player im Bereich der Oracles und nimmt eine starke Stellung im Markt ein. Man erkennt vor allem in Bekanntheitsgrad und in der Geschäftsentwicklung einen Vorsprung zur Konkurrenz. Diese sollte jedoch für die zukünftige Entwicklung nicht außer Acht gelassen werden, da andere gute Player schon in den Startlöchern stehen.

Markteintrittsbarriere

Chainlink hat sich aufgrund seiner Marktstellung in eine gute Position gebracht und kann daraus, im Vergleich zum Wettbewerb, Vorteile ziehen. Ein kompletter Schutz dieser Anführerrolle ist jedoch bei Weitem nicht garantiert.

 

Marktpotenzial

Gerade aufgrund der Größe des Projektes, auch mit Hinblick auf das Marktvolumen, schmälert dies das Potenzial für überdurchschnittliche Gewinne. Der Markt hat sicher noch viel zu bieten, im Vergleich zu anderen Projekten ist das Potential jedoch verhältnismäßig kleiner.

Produkt

Problemlösung

Oracles sind eines der wichtigsten Bauteile, um Smart Contracts zu entwickeln, welche Realitätsbezüge zur echten Welt haben. Insbesondere auch Decentralized Finance hängt hier stark von ab, wenn es um Synthetics geht – ein Markt der gerade enorm an Aufschwung gewinnt. Theoretisch gesehen unterstützen Smart Contract Plattformen wie Ethereum Konzepte wie Oracles bereits von Haus aus. D.h. man braucht nicht unbedingt eine eigene Plattform hierfür. Aber das ist mehr Theorie als Praxis – eine eigene Plattform, welche sich komplett auf Oracles spezialisiert, hat den Vorteil, Oracles leichter nutzbar zu machen und zugleich auch überhaupt erst das Ökosystem entstehen zu lassen, ohne jedes Mal alles von vorne zu erfinden. Chainlink ist hierbei eine von vielen Lösungen und aus verschiedenen Perspektiven nicht unbedingt die beste – aber definitiv aktuell die Größte.

Produktreife

Chainlink ist von allen Oracle-Plattformen die mit Abstand am meisten verwendete. Die Nutzbarkeit ist damit hochgradig erprobt und erwiesen.

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Produkt

  • Problemlösung
  • Produktreife

Technologie

Technologische Umsetzung

Chainlink ist in Go geschrieben – eine sehr gute Wahl für Blockchain Technologien. Der Code ist sauber dokumentiert, die Qualität des Codes ist hoch.

Weiterentwicklungspotential / Skalierbarkeit

Der Ansatz von Chainlink ist sehr allgemein gehalten – daher steht der Weiterentwicklung in der Zukunft nichts im Wege.

Besondere Sicherheit

Es gibt keine besonderen Sicherheitsfeatures, welche über den Standard im Blockchain-Bereich hinaus gehen.

Privatsphäre

Es gibt keine besonderen Privacy-Features.

Blockchainlösung

Chainlink löst das allgemeine Problem, welches auf Smart Contract Plattformen besteht, reale Daten in die Blockchain-Welt zu bringen. Daher ist Chainlink relevant für jegliche Projekte, die solche realen Daten benötigen – dies gilt insbesondere für große Bereiche des DeFi und Synthetics.

Trust

Chainlink ist im klassischen Blockchain-Sinne trustless. Zusätzlich versucht Chainlink durch sein Validierungs-System Transparenz über die Verfügbarkeit (Availability) und Korrektheit (Correctness) der verwendeten Oracles zu schaffen. Validators signieren dabei außerdem die gelieferten Werte – d.h. Bad Actors können im Nachhinein leicht identifiziert werden. Dies soll Entwicklern bei der Auswahl der Oracles unterstützen und Bad Actors aus dem Pool treiben.

Demokratisches Verfahren

Protokoll Updates werden nicht demokratisch durchgeführt. Aber es gibt eine andere Art der Governance, namentlich das Chainlink Validation System, welches zumindest dazu beiträgt, dass „gute“ Oracles sich etablieren, während „schlechte“ Oracles über die Zeit aussterben sollten.

Innovativität

Der Ansatz ist technisch solide, aber nicht sonderlich innovativ.

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Technologie

  • Technologische Umsetzung
  • Weiterentwicklungspotential
  • Bonus: Besondere Sicherheit
  • Bonus: Privatsphäre
  • Bonus: Blockchainlösung
  • Bonus: Trust
  • Bonus: Demokratisches Verf.
  • Bonus: Innovativität

Team

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Team

  • Management
  • Berater / Investoren
  • Team
Management

Der Chainlink CEO Sergey Nazarov weist relevante Berufserfahrung auf. Bevor er sich Blockchain Themen widmete, war er bereits als Gründer und auch im Venture Capital aktiv, wobei er aus allen Bereichen über gute Referenzen verfügt. Über den CTO Steve Ellis ist hingegen weniger bekannt. Nazarov und Ellis arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen und treten als eingespieltes Team auf.

Berater / Investoren

Chainlink kann auf ein gutes Netzwerk an Beratern zurückgreifen, die Erfahrung aus unterschiedlichen Bereiche in das Projekt bringen. Besonders auffällig ist dabei Tom Gonser, der Gründer des erfolgreichen Unternehmens DokuSign.

Team

Chainlink kann auf ein großes und diverses Team zurückgreifen, was beim weiteren Ausbau des Projektes hilfreich ist.

Historie

Trackrecord

Chainlink vollzog seinen ICO im September 2017 in einer Phase, in der der Krypto-Markt aufgeheizt war, was dem Projekt gerade zu Beginn Auftrieb verliehen hat. Den jedoch kurz darauf folgenden Bärenmarkt konnte Chainlink gut überstehen und zeigte im weiteren Verlauf eine beeindruckende Performance in sowohl Marktvolumen als auch Marktdurchdringung.

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Historie

  • Bonus: Trackrecord

Community

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Community

  • Nutzer Community
  • Entwickler Community
  • Partner
Nutzer Community

Sicherlich auch durch die mittlerweile erreichte Größe des Projektes hat Chainlink eine sehr große Basis an Unterstützern. Doch nicht nur ist die Anzahl dieser ansehnlich, auch der Überzeugungswille ist enorm. Die sogenannte Chainlink Army lässt keine Möglichkeit aus, ihren Support für das Projekt zu kommunizieren und arbeitet somit aktiv an der weiteren Ausbreitung des Bekanntheitsgrades.

Entwickler Community

Das Projekt ist sehr aktiv, mit 60+ Entwicklern, die bereits zur Codebase beigetragen haben. Man muss allerdings sagen, dass 95% des Codes schon durch das Kernteam entwickelt wurden. Damit ist es sicherlich nicht die dezentralste Entwickler-Community in der Blockchain-Welt – aber dennoch hinreichend offen für externe Weiterentwicklungen außerhalb des Kern-Teams.

Partner

Da Chainlink aktuell DIE Plattform für Oracle Services ist, verfügen sie auch über das entsprechende Partnernetzwerk. Neben vielen bekannten Krypto-Projekten zählt dazu unter anderem auch die Google Cloud Plattform.

Token

Tokenverteilung

Bei dem ICO von Chainlink wurden insgesamt 35% an Investoren verkauft, 35% für zukünftige Incentivierung in den Node Operator Fund eingezahlt und 30% an das Team ausgeschüttet. 30% für das Team ist im Kryptobereich nicht als sonderlich gut für den Investor anzusehen, dennoch muss in diesem Fall auch der Zusammenhang zur laufenden Verteilung betrachtet werden. Von den Transaktionen der Tokens innerhalb der Chainlink Blockchain geht kein Anteil an Chainlink direkt, wodurch es keine laufenden Einnahmen gibt und das Team mit den 30% auch in Zukunft für die Weiterentwicklung auskommen muss. Dies ist auf lange Sicht ein fairer Mechanismus.

Innerhalb von Chainlink getätigte Zahlungen (für das Abrufen von Daten) gehen ausschließlich an den Datenanbieter, was es für diese äußerst interessant macht, die Chainlink Blockchain zu nutzen. Unterstützt wird dies durch den Node Operator Fund, der die Operators (Datenanbieter) incentivieren soll.

Marktbedingtes Wertsteigerungpotenzial

Chainlink ist in Hinsicht des Marktvolumens aktuell das Top Projekt in dem Segment der Oracles, wodurch sich kein Anhaltspunkt für ein wettbewerbsbedingtes Marktpotenzial ausmachen lässt. Angesichts der großen Wichtigkeit von Oracles ist jedoch davon auszugehen, dass es für den gesamten Markt nocht deutliches Potenzial gibt. In Kombinationen mit der starken Stellung Chainlinks ergibt sich daraus ein gutes marktbedingtes Wertsteigerungspotenzial.

Utility

Der LINK Token wird einerseites dafür verwendet, die innerhalb der Chainlink angebotenen Oracle Dienstleistungen zu bezahlen. Andereseits fungiert der Token als Sicherheit, die beim Anbieten von Oracle Services hinterlegt werden muss. Das Hinterlegen von LINK Token als Sicherheit dient dem Zweck, betrügerisches Verhalten zu unterbinden, das die hinterlegten Token im Betrugsfall verloren gehen. Der LINK Token erfüllt mit dieser Funktion einen sinnvollen Zweck, der mit steigernder Nutzung der Chainlink Blockchain auch für steigende Nachfrage sorgt, denn je mehr Oracle Dienstleistungen nachgefragt werden, desto mehr Anbieter treten in den Markt ein, welche wiederum LINK Token zum Anbieten der Leistungen benötigen.

Inflationsmodell

Die Menge an Tokens von Chainlink (LINK) ist auf eine Milliarde begrenzt und bereits ausgeschüttet, wodurch der Wert nicht inflationiert werden kann. Besondere Mechanismen zu weiteren Verringerung der Menge der Tokens sind nicht vorhanden.

 

Ertragsmöglichkeit (Staking)

Um mit dem LINK Token einen Etrag zu erzielen, ist das Betreiben eines Nodes notwendig. Dies ist sinnvoll, wenn man in der Lage ist, Services als Oracle innerhalb der Chainlink Blockchain anzubieten. Für den normalen Investor bietet sich jedoch nicht die Möglichkeit, LINK Tokens zu staken. Es gibt einige Projekte, die versuchen, dies möglich zu machen. Der Erfolg ist dabei jedoch überschaubar und beinhaltet unter anderem die Konsequenz, diesen Anbietern dann einen Teil des Ertrages abzugeben.

 

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Token-Investment-Score

  • Tokenverteilung
  • Marktbedingtes Wertsteigerungspotenzial
  • Utility
  • Inflationsmodell
  • Ertragsmöglichkeit (Staking)

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