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Polygon: Networks – 2nd Layer Solutions

Polygon (ehemals Matic) ist eine sogenannte 2nd Layer Lösung, die es sich zur Aufgabe macht, bestehende Blockchains performanter zu machen, wobei der Fokus dabei erstmal klar auf Ethereum liegt. Dies ist insbesondere der Entwicklung der Innovationen geschuldet, die in der Regel auf der größten Smart Contract Plattform Ethereum startet. Im Fall von Polygon wird dabei zum einen eine bessere Skalierbarkeit erreicht, andererseits ermöglicht das Projekt das Vernetzen von Blockchains über eben diese zweite Ebene. Polygon verwendet einen Proof of Stake Algorithmus, der schnelle und günstige Transaktionen möglich macht und hat durch die sogenannten Bridges eine elegante Lösung geschaffen, Tokens leicht auf Polygon zu portieren. Das Projekt kommt mit einem sauberen Produkt daher, das besonders durch seinen relevanten Usecase auffällt. Der verwendete Code besteht vorrangig aus vorher bereits existierendem Open Source Code, wobei dieser dementsprechend vielfach geprüft und solide ist.

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Projekt-Score

  • Markt
  • Produkt
  • Technologie
  • Team
  • Historie
  • Community

Marktanalyse

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Markt

  • Marktgröße
  • Wettbewerb
  • Bonus: Markteintrittsbarriere
  • Bonus: Marktpotential
Marktgröße

Polygon ist eine 2nd Layer Skalierungslösung für Ethereum, operiert somit im Bereich der Smart Contract Networks und adressiert damit einen der größten Märkte im Krypto-Space. Der Markt für Smart Contract Netzwerke und dezentrale Applikationen ist ein riesiger Markt, der viel Potenzial für die Zukunft bereithält. Polygon ist durch seine Rolle als 2nd Layer auf Ethereum zwar zum einen von Ethereum abhängig, zum anderen kann das Projekt auch vom Ökosystem Ethereums profitieren. Tokens von Projekten, die auf Ethereum laufen, können einfach auf Polygon portiert und dort dann effizienter genutzt werden, als auf der Haupt-Blockchain Ethereum. Allein die Größe von Ethereum stellt bereits einen großen Markt dar, der unter Umständen sogar noch erweitert werden kann, sollte Polygon interoperabel werden.

 

Wettbewerb

Die Skalierungsproblematiken von Ethereum sind vielen Nutzern und auch Entwicklern ein Dorn im Auge und 2nd Layer Lösungen sind dabei ein Ansatz, dieses Problem zu beheben. Zum aktuellen Zeitpunkt ist Polygon das wohl größte und am schnellsten wachsende 2nd Layer Projekt in einem sich gerade entwickelnden Markt und könnte sich insbesondere durch die zukünftige Bereitstellung von Interoperabilität noch stärker vom Wettbewerb abheben.

 

Markteintrittsbarriere

Polygon bietet eine gute Lösung und rasantes Wachstum, was sich positiv auf den Netzwerkeffekt auswirkt, der bei der Betrachtung der Markteintrittsbarriere eine entscheidende Rolle spielt. Reine 2nd Layer Projekte verfügen naturgemäß zwar nicht über einen sonderlichen Schutz vor neuen Wettbewerbern, durch die Integration von Interoperabilität änder sich das im Fall von Polygon jedoch. Entscheidend ist, wie schnell hier ein großes Ökosystem aufgebaut werden kann, wobei Polygon auf einem guten Weg dorthin ist.

 

Marktpotenzial

Bei Betrachtung der Größe von Ethereum, des Marktes für Smart Contract Networks im Allgemeinen, des verhältnismäßig mittleren Marktvolumens und des Mehrwerts durch die Skalierungsfunktion von Polygon, verfügt das Projekt über ein gutes Marktpotenzial.

Produkt

Problemlösung

Insbesondere Ethereum, aber auch andere frühe Blockchains für Smart Contract Netzwerke haben teils immer noch massive Schwierigkeiten mit Skalierbarkeit und Interoperabilität. Spätere Projekte im gleichen Bereich konnten zwar aus vielen „Fehlern“ der ersten Projekte lernen, haben aber aufgrund der Natur von Blockchains Schwierigkeiten damit, eine Verbindung ohne notwendiges Vertrauen zu den früheren, meist größeren Playern herzustellen. Polygon bietet für diese wichtige Herausforderung eine beeindruckende Lösung, indem mit einem 2nd Layer Ansatz gearbeitet wird, der zum einen Skalierbarkeit für die Blockchains mit Skalierungsproblemen bietet und zum anderen eine Andockstation für andere Smart Contract Netzwerke bereitstellt, wodurch Interoperabilität geschaffen wird.

 

Produktreife

Polygon liefert ein ausgereiftes Produkt, das sehr gut funktioniert und ein elegantes User Interface bereitstellt. Mittlerweile haben viele weitere Projekte erkannt, dass Polygon sich hervorragend als skalierbare Lösung innerhalb des Ethereum Netzwerkes eignet und beginnen, verstärkt auf Polygon zu migrieren. Auch viele neue Projekte starten direkt auf Polygon, da das Netzwerk erstklassig funktioniert und dennoch die Ökosystemvorteile Ethereum mit sich bringt. Diese Adaption macht die Nutzbarkeit von Polygon noch stärker deutlich. 

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Produkt

  • Problemlösung
  • Produktreife

Technologie

Technologische Umsetzung

Polygons Lösung ist auf Peppermint aufgebaut, welches eine spezielle Variante von Tendermint ist. Die Technologie basiert sehr stark auf Open Source Code, der von vielen Projekten als Standard genutzt wird. Ein prominenter Vertreter ist zum Beispiel das Blockchain Projekt Cosmos. Die Basis des Codes ist in Go implementiert und durch die großteilige Verwendung von Open Source Code zwar keine Neuerfindung, dafür jedoch sehr solide. Hervorzuheben sind insbesondere die Plasma- und Proof of Stake Bridge, die es extrem einfach und schnell machen, Tokens von bspw. Ethereum auf Polygon zu portieren.

 

Weiterentwicklungspotential / Skalierbarkeit

Der Code von Polygon ist flexibel gebaut und zu 100% kompatibel zur Ethereum Virtual Machine. Durch das Verwenden der gleichen Programmiersprache im Hintergrund ist das Migrieren von Smart Contracs einfach und Polygon kann dadurch einfach mit Ethereum skalieren. Hinzu kommt, dass Polygon eine Sidechain von Ethereum ist, die extrem schnell und kostengünstig funktioniert. Wie es bei einer 2nd Layer Skalierungslösung auch sein sollte, ist die Skalierbarkeit des Projektes sehr hoch und wird noch interessanter, sobald mehr Chains angeschlossen sind.

 

Besondere Sicherheit

Die Sicherheit ist im gleichen Maße wie bei beispielsweise Ethereum gegeben, wobei keine besonderen Sicherheitsmechanismen implementiert wurden.

 

Privatsphäre

Es sind keine besonderen Privacy Features implementiert.

Blockchainlösung

Polygon ist eine eigene Blockchainlösung, die als Sidechain von Ethereum funktioniert. Der verwendete Proof of Stake Mechanismus macht das Projekt skalierbar und die Kompabilität zu Ethereum bietet darüber hinaus großes Potenzial.

 

Trust

Das Netzwerk funktioniert komplett vertrauensunabhängig und jeder kann einen eigenen Node betreiben. Die eingebaute Staking-Möglichkeit erhöht die Sicherheit noch zusätzlich.

Demokratisches Verfahren

Polygon bietet einen demokratischen Ansatz und verwendet das Governance Tool der Cosmos SDK, wobei MATICs, der Token Polygons, zum Abstimmen verwendet werden können. 

 

Innovativität

Der von Polygon verwendete Code ist definitiv State of the Art, wobei die Technologie an sich ist nicht besonders innovativ ist, da die Basis stark aus vielfach erprobten Open Source Code besteht. Was jedoch für Innovativität bei dem Projekt sorgt, ist der äußerst sinnvolle Usecase, der es ermöglicht, einfach und umkompliziert von bspw. Ethereum auf Polygon zu switchen und dabei die Vorteile eines kostengünstigen und hochperformanten Netzwerkes zu nutzen. 

 

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Technologie

  • Technologische Umsetzung
  • Weiterentwicklungspotential
  • Bonus: Besondere Sicherheit
  • Bonus: Privatsphäre
  • Bonus: Blockchainlösung
  • Bonus: Trust
  • Bonus: Demokratisches Verf.
  • Bonus: Innovativität

Team

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Team

  • Management
  • Berater / Investoren
  • Team
Management

Die einzelnen Personen des Managements von Polygon verfügen über solide Hintergründe und Erfahrungen, dennoch sticht niemand sonderlich heraus, wie es bei manch anderen Projekten der Fall ist.

 

Berater / Investoren

Polygon vollzog seine Finanzierung über das Binance Launchpad, was grundsätzlich bereits für eine gewisse Güte des Projektes spricht. Hinzu kommt, dass Binance somit ein berechtigtes Interesse an dem Erfolg von Polygon erhält. Außerdem können einige relevante und namhafte Berater präsentiert werden, die über Beteiligungen längerfristig an das Projekt gebunden sind.

 

Team

Das Team von Polygon macht einen guten Eindruck, ist vergleichsweise jedoch noch nicht sonderlich groß und etabliert, was auch an dem jungen Alter und starken Wachstum liegt. Der Aufbau eines nachhaltig soliden Teams ist aktuell noch eine wichtige Herausforderung.

Historie

Trackrecord

Anfangs noch als „Matic“ bekannt, veröffentlichte das heutige Polygon das erste Whitepaper bereits im Jahr 2017. Rund eineinhalb Jahre später wurde dann im April 2019 mittels IEO über Binance Geld für die Entwicklung eingesammelt. Polygon startete zu einer Zeit, in der viele Projekte mit dem anhaltenden Bärenmarkt zu kämpfen hatten, war aber dennoch in der Lage, ein starkes Produkt aus dieser Zeit hervorzubringen, was sehr für die Fähigkeiten des Teams und der Klasse des Projektes spricht.

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Historie

  • Bonus: Trackrecord

Community

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Community

  • Nutzer Community
  • Entwickler Community
  • Partner
Nutzer Community

Die Community ist so rasant gewachsen, wie das Projekt selbst. Polygon bestitzt neben einem sinnvollen und nützlichem Produkt mittlerweile auch ein großes Marktvolumen, was dafür sorgt, dass das Projekt bei vielen auf dem Radar erscheint. Die Nutzer von Polygon sind mit der Lösung sehr zufrieden und tragen aktiv dazu bei, das Netzwerk auszubauen.

 

Entwickler Community

Die Entwickler Community von Polygon ist mit aktuell 16 Contributors zwar sehr klein, jedoch ist dies in diesem Fall nicht überdurchschnittlich besorgniserregend. Grund dafür ist, dass durch die starke Verwendung von Open Source Code dieser bereits vielfach bis ins kleinste Detail gecheckt wurde und daher nicht erneut so intensiv untersucht werden muss.

 

Partner

Polygon kann einige strategisch sinnvolle Partnerschaften aufweisen, wobei es dabei keine gibt, welche das Projekt maßgeblich und überdurchschnittlich schnell zum Erfolg führen kann.

Token

Tokenverteilung

Insgesamt wurden  im April 2019 bei dem IEO 19% der insgesamt 10 Milliarden Token an Investoren verkauft. Diese öffentliche Finanzierungsrunde folgte zwei kleinen privaten Finanzierungsrunden, bei der bereits 3,8% der Tokens verkauft wurden. Insgesamt landeten somit rund 23% der Token bei Investoren. Das Team behielt insgesamt 16% der Tokens und schüttet weitere 4% an die Berater aus. Annähernd 22% verbleiben in der Foundation, rund 23% werden für das Voranbringen des Ökosystems genutzt und 12% für Staking Rewards vorgehalten. Diese Verteilung mag für early Stakeholders und die Verwendung für den Ausbau des Projekts zwar attraktiv sein, ist aber eher als unterdurchschnittlich fair bzw. attraktiv für den Investoren anzusehen.

 

Marktbedingtes Wertsteigerungspotenzial

Der MATIC Token hat durch das kürzlich starke Wachstum mittlerweile ein bereits ansehnliches Marktvolumen erlangt (aktuell ca. $10 Mrd.). Der potenzielle Markt für den MATIC Token ist als äußerst groß einzuschätzen und basierend auf dem bereits erreichten Marktvolumen des MATIC Tokens ist das marktbedingte Wertsteigerungspotenzial als gut, jedoch nicht mehr als stark überdurchschnittlich zu bewerten.

 

Utility

Der MATIC Token dient primär als Transaktionstoken innerhalb des Polygon Netzwerkes und erfüllt darüberhinaus keine weiteren Funktionalitäten wie bspw. Governance. Dies führt dazu, dass die Utility nur Werteinfluss erhält, wenn die Zahl der Nutzer und damit die Zahl der Transaktionen steigen und MATIC somit stärker nachgefragt wird.

 

Inflationsmodell

Der MATIC Bestand ist auf insgesamt 10 Mrd. begrenzt, wobei bereits am Anfang des Projektes 12% der Gesamtmenge für das Bereitstellen von Staking Rewards reserviert wurden. Momentan verfügt MATIC über eine Inflationsrate von 19%, die durch die hohen Staking Rewards einfach wieder gut gemacht werden können. Längerfristig wird das Angebot an MATICs in einem deflationären System enden, was in der limitierten Gesamtmenge begründet ist. Die Kombination aus Limitation und anfänglichem Staking macht insofern Sinn, dass insbesondere zu Beginn die Adaption gefördert werden kann, während man keine Einschnitte bei der dem deflationären Aufbau des Projektes machen muss.

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Token-Investment-Score

  • Tokenverteilung
  • Marktbedingtes Wertsteigerungpotenzial
  • Utility
  • Inflationsmodell

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