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Generell gilt Bitcoin bei Enthusiaten als ideale Absicherung gegen die Inflation. Unter anderem nennen wir Bitcoin deswegen auch digitales Gold. Doch (mindestens) eine Person sieht in Bitcoin kein Save Heaven Asset…

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!


Bitcoin, einfach zu ungetestet

Noelle Acheson, Leiterin der Abteilung für Markteinblicke bei Genesis Trading, erklärt, dass Bitcoin kein besonders gutes Asset zur Inflationsabsicherung ist.

Die Leiterin der Abteilung Markteinblicke erläuterte:

„Der Markt kämpft damit, zu begreifen, was Bitcoin ist, und viele gehen davon aus, dass es eine Absicherung gegen die Inflation ist, weil man ihnen das gesagt hat.“

Diese Aussage dürfte bei einigen Bitcoin-Investoren Fragezeichen auf die Gesichter zaubern.

Marc Fuchs erklärt, warum Bitcoin eigentlich ein ganz gutes Asset gegen die Inflation ist:

„Mit zunehmender Inflation steigt auch der Druck auf die Bevölkerung. Das Leben wird immer schwerer zu finanzieren und die Sorgen verstärken sich von Tag zu Tag. In solch einem Fall drängt die Inflation jeden dazu, sich nach Alternativen umzusehen, die erstens Wert erhalten (Hauptkriterium dafür ist Begrenztheit) und zweitens liquide sind. Und dafür gibt es kein besseres Asset als Bitcoin. Wer das noch nicht verstanden hat, wird es, sobald der Druck nicht mehr tragbar ist – allerdings bei einem deutlich höheren Bitcoin Preis.“

Aber was genau stört Acheson so sehr an der ältesten Kryptowährung?

Für Acheson fehlt es an Erfahrungswerten mit Bitcoin. Schließlich sei der inflationäre Vermögenswert als solches noch nicht ausreichend getestet worden. Gold hingegen schwirrt schon seit geraumer Zeit in unserer Finanzblase, sodass – zumindest für Acheson – die Erfahrung hier für sich spricht.


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Mit Taproot kommt noch mehr Privacy mit ins Spiel

Legen wir das Argument der Existenzdauer beiseite und sehen uns einen wichtigen Faktor an: Privatsphäre. Privatsphäre im Bereich der Finanzen ist absolute Mangelware. Klar, es gibt Bargeld, aber auch dies ist zumeist an den Finanzkreislauf angeschlossen und bietet somit auch nur begrenzte Privatsphäre.

Ein guter Inflationsschutz, der zusätzlich noch Privatsphäre bietet, ist Gold sicherlich nicht. Denn in den meisten Ländern ist der Kauf von Gold eben kein anonymer Vorgang. Wenn es also zusätzlich darum geht, sich bestmöglich vor Inflation abzusichern – und das auch noch auf anonyme Art und Weise – dann haben Bitcoiner Glück. Denn mit dem jüngsten Taproot Upgrade kommt flächendeckende Privatsphäre ins Bitcoin-Netzwerk.

Das erste Bitcoin-Upgrade seit vier Jahren – das Taproot-Update – ging am Sonntag mit Block 709.632 live. Das neue Upgrade bietet mehr Skalierbarkeit, Datenschutz und Effizienz. Mit Taproot kommt die neue Skriptsprache Tapscript ins Spiel, plus kombiniert Taproot das Schnorr-Signaturschema mit MAST (Merklized Alternative Script Tree).

Und ganz nach dem Motto „we can code faster than they regulate”, könnte sich Bitcoin in der Zukunft bei einigen Kritikern doch noch als inflationssicheres Asset präsentieren.


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