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Mieten steigen. Lebensmitteleinkäufe werden teurer. Die Benzinpreise überschlagen sich. Während Reiche immer reicher werden, werden Arme immer ärmer – die Vermögenslücke steigt unaufhaltbar und sorgt nicht nur für mehr Ungleichheit, sondern auch für immer stärkere, wirtschaftliche Eingriffe seitens der Politik. Mietendeckel hier, Subvention da, Mindestlohn dort. Die Situation wirkt verfahren und was auf den ersten Blick wie eine hochkomplexe Problematik aussieht, lässt sich im Grunde recht leicht auf einen grundlegenden Fehler reduzieren: die Funktionsweise des Geldsystems.

Das Kernproblem: Währung kann unbegrenzt vermehrt werden

Mit der Abschaffung der auf Gold basierenden Währungen im Jahr 1971, wurde gleichzeitig die Entstehung des sogenannten Fiatgeldes besiegelt – Währung, denen kein realer Wert unterliegt. Durch diese Entkopplung wurde es im weiteren Verlauf möglich, Währung einfach durch die Aufnahme neuer Schulden zu erschaffen. Bei diesem buchhalterischen Vorgang wird grundlegend nichts anderes praktiziert, als dass ein Staat Währung von der Zentralbank erhält und verspricht, diese zurückzuzahlen. Der Erstellung von Währung steht also nicht mehr entgegen als ein Versprechen, die Schulden zurückzuzahlen. Als Sicherheit dafür dient der Bürger, der das durch zukünftige Steuerzahlungen finanzieren soll.

Was dabei als “Geldpolitik” deklariert wird, hat in der Realität allerdings zwei grundlegende negative Auswirkungen:

  1. Währung kann (und muss sogar) unbegrenzt vermehrt werden
  2. Die Erstellung und Kontrolle von Währung unterliegt einem Monopol (Staaten & Zentralbanken)

Sowohl dieser als auch die folgenden Mechanismen sind wichtig zu verstehen – denn nur so kannst du dich selbst in die Lage bringen, die bevorstehende, stürmische Zeit komfortabel zu überstehen.

Mehr “Geld” – Weniger Kaufkraft

Was zunächst den Eindruck erwecken mag, als könne man damit problemlos mehr Wohlstand schaffen, ist in Wahrheit das Erschaffen von Inflation. Ein Begriff, der in letzter Zeit vermehrt die Runde macht und oft fälschlich automatisch mit steigenden Preisen gleichgesetzt wird, was jedoch nicht der Kerneigenschaft von Inflation entspricht. Denn Inflation beschreibt die Entwertung von Währung – oder anders ausgedrückt: den Verlust von Kaufkraft. Dieser drückt sich dann in steigenden Preisen aus, da die Menge an Währung schneller wächst als die ihr entgegenstehenden Produkte und Dienstleistungen. Die Folge ist ein zunehmender Verlust an Kaufkraft, obwohl das Vermögen nominell steigt. Und genau aus diesem Grund ist Inflation eine gefährliche und trügerische Angelegenheit – sie bleibt lange im Verborgenen und ist für den unaufmerksamen Beobachter anfänglich nur schwer zu erkennen. Sobald du die Problematik allerdings verstanden hast, stellt sich gleichermaßen die Frage: Was soll ich tun? Die Antwort ist von großer Bedeutung für den Einzelnen.

Ein beispielhafter Blick auf die Entwicklung der Kaufkraft des US-Dollars über die letzten 100 Jahre zeigt uns, dass die Kaufkraft des Dollars in diesem Zeitraum um über 95% gesunken ist. Oder anders gesagt: Für etwas, das ich damals für 1$ kaufen konnte, muss ich nun mehr als 20$ zahlen. Wir sind also nicht reicher geworden, obwohl wir heute über mehr Währung als damals verfügen.

Besonders brisant dabei: Hat die Inflation einen bestimmten Punkt erst einmal überschritten, wird es unmöglich, sie aufzuhalten. Was dann passiert, sehen wir unter anderem an den Beispielen Zimbabwe und Venezuela: Eine Unmenge an Kaufkraft wird zerstört, Menschen können sich die grundlegendsten Lebensmittel nicht mehr leisten und die Währung kollabiert letztlich. Selbst ein Millionär ist dann innerhalb kürzester Zeit verarmt, wenn er seinen Wert nicht in anderen Gütern sichert.

Die traurige Realität ist: Wir haben den Punkt der Umkehr bereits überschritten und die Implosion der Fiatwährungen wird nicht mehr abzuwenden sein. Und dabei kommt es noch schlimmer, denn wir als Bürger haben bei Entscheidungen rund um unser Geldsystem kein Mitspracherecht. Mehr Geld in den Kreislauf geben? Wir können es nicht ändern. Gelder an ausgewählte Gruppen verteilen? Wir können es nicht ändern. Geldflüsse zensieren? Wir könnten es nicht ändern. Uns bleibt nur eine Option. Und diese lautet nicht Aktien, und auch nicht Immobilien.

Der Wertzuwachs von Aktien & Immobilien trügt

Mit Erklärung der Wirkungsweise der Inflation wird nun immer deutlicher, woher die steigenden Mieten, die teureren Einkäufe und die hohen Benzinpreise eigentlich kommen.

Sobald wir verstehen, dass Inflation die Entwertung von Währung bzw. deren Kaufkraftverlust bedeutet, machen auch die krankhaft steigenden Preise von Aktien und Immobilien Sinn: Es ist nicht der Wert der Unternehmen und Gebäude, der steigt – Es ist der Wert der Währung, der sinkt und sich somit in höheren Preisen ausdrückt.

Warum aber primär Aktien und Immobilien?

Die Erklärung ist einfach: Wohlhabende Menschen sichern sich gerne durch diese als wertstabil angenommenen Werte gegen die Inflation ab. Sie können mit ihnen Gewinne einfahren und somit (vorerst) der Wertzerstörung der Inflation entgehen. Betrachten wir aber die Krankenschwester, den Altenpfleger, die Bäckerin oder den Friseur, erkennen wir, dass diese Personengruppen jedoch keine Chance haben, sich adäquat abzusichern. Ihnen fehlt schlichtweg das investierbare Einkommen, um den notwendigen Gewinn über Investments zu erwirtschaften. Die Folge daraus ist die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. Ein Zustand, der für viele nicht länger auszuhalten ist und schnellstens beendet werden sollte. Nur wie ist das realisierbar?

Die Politik beispielsweise versucht, mit ihrem Werkzeugkasten gegen diese Probleme anzugehen. Mietendeckel, Preiskontrollen, Subventionen und Co. Sie greift ein, wo sie es für notwendig hält, packt das Problem jedoch nicht an der Wurzel. Mehr Eingriffe schaffen mehr Probleme. Und ein schiefes Gebäude wird nicht dadurch gerade, dass man ihm einen neuen Anstrich verpasst. Es ist das Fundament, das gerichtet werden muss. Und dieses Fundament ist der Euro. Der Dollar. Das Pfund. Und alle anderen Fiatwährungen.

Der Wilshire 5000 Index spiegel die Performance des Aktienmarktes wieder (Schwarz). Die M2-Menge stellt die Geldmenge dar (Rot).

Bitcoin als passende Lösung

Um Herr des Problems zu werden, wird dementsprechend ein Geldsystem benötigt, das primär zwei Eigenschaften besitzt. Es muss zum einen begrenzt sein und darf zum anderen nicht aus einer Monopolstellung heraus kontrolliert werden.

Hast du dich schon mal gewundert, warum Bitcoiner so vehement auf Bitcoin schwören? Sie machen das aus zwei Gründen:

  1. Sie haben das oben beschriebene Problem des Schuldgeldsystems in noch viel größerem Ausmaß verstanden
  2. Sie haben erkannt, dass Bitcoin diese bestehenden Probleme beseitigt

Dieser Artikel geht um Bitcoin, und das, obwohl wir noch nicht einmal auf Details von Bitcoin eingegangen sind. Dies hat einen Grund: Ich arbeite mittlerweile seit vielen Jahren ausschließlich mit dieser Thematik und in dieser Zeit ist mir bewusst geworden, dass die Frage „Was ist Bitcoin?“ so lange irrelevant bleibt, bis die Frage „Warum Bitcoin?“ geklärt wurde.

Aber auch wenn nach diesem Artikel klarer ist, warum wir Bitcoin brauchen, sind die Fragen nach dem Was und dem Warum nicht innerhalb eines Artikels zu beantworten. Dafür benötigt es eine Kombination aus Willen, Zeit, Aufwand und Erfahrung des Einzelnen, um anschließend mit unbezahlbarem Wissen und Peace of Mind belohnt zu werden.

Wenn du diesen Artikel bis hierhin gelesen hast, konntest du deinen Willen bereits beweisen. Jetzt fehlen dir nur noch die notwendigen Informationen, mit denen du in Ruhe dein Wissen aufbauen kannst. Ich möchte dir an dieser Stelle eine sehr gute Ressource dafür ans Herz legen, die auf jahrelanger Erfahrung basiert und didaktisch so aufbereitet ist, dass sie dir in kürzester Zeit dazu verhilft, Bitcoin und seine Eigenschaften für den eigenen Vorteil zu nutzen. Es handelt sich dabei um unseren Einsteiger Guide, der die offenen Fragen zu Ende führt, denn genau dafür habe ich selbst ihn geschrieben.

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