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Während Binance unter Beschuss steht, plant Square und Twitter CEO Jack Dorsey eine Bitcoin-basierte DeFi-Plattform plus Bitcoin Hardware Wallet. Außerdem äußert sich die Europäische Zentralbank zu den Plänen für den digitalen Euro.

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen!

Jack Dorsey: Auf dem Weg zum Bitcoin-Imperium?

Square und Twitter CEO Jack Dorsey ist schon länger als Fan der Alpha-Kryptowährung bekannt, und das nicht nur durch Squares großzügiges Investment in BTC. Nun plant Dorsey nicht nur eine Bitcoin Hardware Wallet, sondern auch eine auf Bitcoin basierende DeFi-Plattform.

„Square gründet ein neues Unternehmen (angeschlossen an Seller, Cash App und Tidal), das sich auf den Aufbau einer offenen Entwicklerplattform konzentriert, mit dem einzigen Ziel, die Erstellung von nicht-verwahrenden, genehmigungsfreien und dezentralen Finanzdienstleistungen zu vereinfachen. Unser Hauptaugenmerk liegt auf #Bitcoin. Der Name ist TBD.“

Gemessen an der Reichweite von Dorseys Unternehmen, könnte dieses Bitcoin-basierte DeFi-Projekt einen großen Einfluss auf den Bereich der dezentralen Finanzen haben.

Die ewige Energie-Diskussion: Wie grün ist Bitcoin?

In einem Thread der Europäischen Zentralbank (EZB) auf Twitter lesen wir:

„Unsere experimentelle Arbeit hat es uns bereits ermöglicht, Möglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre zu identifizieren. Es hat sich auch gezeigt, dass der Energiebedarf der Infrastruktur im Vergleich zum Energieverbrauch und dem ökologischen Fußabdruck von Krypto-Assets wie Bitcoin vernachlässigbar wäre.“

Ein Bild von Bitcoin Mining Council

Aber nicht so schnell! Denn das Bitcoin Mining Council hat herausgefunden, dass der nachhaltige Strommix des Bitcoin Minings BTC grüner als die Europäische Union macht. Dennoch bleibt es um die EZB interessant, denn in den kommenden Jahren soll Europa den digitalen Euro bekommen – der das Bargeld nicht ablösen soll.

Paraguay is next: Bitcoin als offizielle Währung

Nachdem El Salvador als erstes Land Bitcoin als offizielle Währung eingeführt hat, könnte jetzt Paraguay folgen. Der Kongressabgeordnete Carlos Rejala und der Senator Fernando Silva Facetti präsentierten kürzlich die finale Version der Initiative zur Krypto-Regulierung. Dabei geht es nicht nur um Bitcoin als offizielle Währung, sondern auch um den rechtlichen Rahmen für den Krypto-Markt und das Mining.

Auf Twitter erklärte Rejala:

„Wie wir bereits angekündigt hatten, haben wir gestern das Projekt „Bitcoin Law“ vorgestellt. Dieser Gesetzentwurf bietet einen klaren Regulierungsrahmen für die Branche des Krypto-Minings, die ausländische Investitionen in Paraguay anzieht.“

Binance: Massiver Druck

Dass Banken und Regierungen nicht zwangsläufig große Fans des Krypto-Bereich sein würden, war klar. Und während sich einige Unternehmen, Banken und Regierungen sich dem Krypto-Space annähern – um zu überleben oder um die Vision zu teilen – steht die weltweit größte Krypto-Bröse unter massivem Beschuss.

Wie so oft sorgt hier die nicht zeitgemäße Regulierung für Probleme. Zuletzt setzte Binance die SEPA-Zahlungen aus, jetzt zieht das Unternehmen die tokenisierten Aktien aus dem Angebot zurück. Halter der Token-Aktien haben jetzt 90 Tage Zeit, um die tokenisierten Wertpapiere loszuwerden. Aber Binance-Kunden sollten die Hoffnung nicht aufgeben, denn das Unternehmen lässt sich von der Totregulierung nicht unterkriegen. Denn Binance plant via der CM-Equity AG eine entsprechende Alternative für Einwohner des Europäischen Wirtschaftsraumes. In einem Blogbeitrag von Binance heißt es dazu:

„Diese Benutzer können ihre Aktien-Token-Guthaben auf die CM-Equity AG übertragen, sobald ihr neues Portal eingerichtet ist. Die Öffnung des Portals ist für etwa zwei bis vier Wochen vor dem 15.10.2021 (UTC) geplant, und zusätzliche KYC-Maßnahmen werden von der CM-Equity AG angefordert, um den Übergang abzuschließen.“



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