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#ZeroFuchsGiven: Die Hintergründe zum Bitcoin Crash, Schluss mit Krypto-Anonymität und Ende des Bitcoin Bullruns?

#ZeroFuchsGiven ist das Format, in dem Fuchs Inc. Begründer Marc Fuchs regelmäßig auf aktuelle Themen eingeht und die Fragen der Fuchs Inc. Community beantwortet. Die Fragen können einfach per E-Mail oder Telegram gesendet werden, die Links dafür stehen unter dem Beitrag.

In der heutigen Ausgabe geht es um die Frage, ob der aktuelle Bitcoin Bullrun schon zu Ende ist, warum das Bundesfinanzministerium bald einen Riegel vor die Krypto-Anonymität schieben will und wer oder was hinter dem letzten Bitcoin Crash stecken könnte…

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen von #ZeroFuchsGiven!

Ein Bild von Cryptomemelord

Wer oder was könnte hinter dem Bitcoin Crash stecken und was sind die Motive?

Das ist tatsächlich eine Frage, die ich sehr häufig höre. Nicht nur bei diesem, auch bei der Großzahl vergangener Einbrüche interessieren sich viele Investoren dafür, was der Grund für den jeweiligen Crash war. Meine Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen mir bei der Hinterfragung von Crashs und dem Umgang dabei zwei wichtige Aspekte: 

Viele Anleger sind auf der Suche nach DEM einen Grund, warum der Preis einbricht. In den vergangenen Monaten war aus der Sicht der Investoren oftmals Elon Musk der Schuldige, der angeblich mit einem Tweet den Bitcoin Preis halbieren konnte. Glaube ich, dass Elon Musk der Grund für den Crash ist? Nein, tue ich nicht. Er hat diese Entwicklung zwar potenziell getriggert, aber bei solch starken Bewegungen spielen viele weitere Faktoren eine große Rolle und in diesem Abschwung dürfen bei der Betrachtung auch die vielen gehebelten Positionen nicht außer Acht gelassen werden.

Im Grund genommen ist es nicht weiter wichtig, was Auf- oder Abschwünge auslöst. Der Mensch tendiert zwar dazu, für alles einen „Schuldigen“ bzw. einen Grund zu finden, dennoch ändert dies nichts an der Tatsache selbst. Wichtig für jeden Bitcoin Investor ist es meiner Ansicht nach, die Antwort auf die Frage „Warum Bitcoin“ zu finden. Denn diese gibt einem eine klare Sicht und lässt sogenannten Noise im Markt einfach nur Noise im Markt sein.

Das Bundesfinanzministerium möchte die Daten der Krypto-Halter ab 2023 wissen – wie gefährlich ist das für die Anonymität von Krypto-Nutzern tatsächlich?

Grundsätzlich ist es für jeden Vertreter von freien Märkten erstmal nicht wünschenswert, dass eine Institution des Staates damit beginnen möchte, Einblicke in jegliche Transaktionen zu erhalten. Denn diese Einsicht ermöglicht Eingriffe, Sanktionen, Besteuerungen, Verbote usw. – Alles Dinge, die Bitcoiner in der Regel ablehnen oder minimieren wollen.

Ein Bild von Cryptomemelord

Dass dieses Bestreben irgendwann kommen wird, war jedoch nicht anders zu erwarten und wird letztlich wohl in einem Katz- und Maus-Spiel enden. Innerhalb der Bitcoin Community ist der Wunsch nach Souveränität und Privatsphäre mittlerweile so groß geworden, dass diese Ideale nicht einfach durch ein Bundesfinanzministerium gekippt werden können. Technisch werden sich Bitcoin und Co. sowie das angrenzende Ökosystem immer weiterentwickeln. Und jeder, der schon mal Bekanntschaft mit der Bearbeitungsgeschwindigkeit öffentlicher Einrichtungen gemacht hat, wird wissen, dass die Bitcoin-Entwicklung schneller gehen wird, als die Regulierung dieser.

Ein Bild von Cryptomemelord

Was spricht dafür, dass der Bullmarket noch nicht vorbei ist?

Wirft man derzeit einen Blick auf das Fear & Greed Barometer, lässt sich bereits erahnen, dass diese Frage gerade ein heißes Thema ist und sich die Angst vor dem Ende des Bullenmarktes breit macht. Ich muss ehrlich sagen, dass ich diese Entwicklung allerdings mit Entspannung sehen kann.

Die aktuelle Korrektur hat zwar recht starke Ausmaße und hält länger als teils erwartet wird, dennoch spricht meiner Meinung nach vieles dafür, dass dies nur ein kleiner Boxenstopp ist.

Die fundamentalen Entwicklungen im Bitcoin Protokoll sowie das enorme Interesse institutioneller Investoren lässt bereits kaum andere Schlüsse zu. Was jedoch für mich und ich denke auch für alle Mitglieder der Fuchs Inc. Lounge noch eine Extraportion an Zuversicht gibt, sind unsere Vorhersagemodelle sowie unsere künstliche Investment Intelligenz. Ich verlasse mich gern auf diese beiden Indikatoren, da unser Microtrends Modell in der Vergangenheit unglaublich akkurate Vorhersagen getroffen hat und dabei (anders als z.B. beim Stock to Flow Modell) auch Bereiche anzeigen kann, in denen stärkere Korrekturen auftreten.

Gepaart mit der Investment Intelligenz, die selbstständig Kaufs- und Verkaufsentscheidungen trifft, hat man im Zweifel in weiteren Warnindikator, falls eine Verkaufsentscheidung getroffen wird. Betrachte ich also alle diese Faktoren zusammen, dürfte uns der Bullenmarkt noch nicht verlassen haben.

Du hast Fragen ans Fuchs Inc.-Team?

Dann schreib uns eine Mail an fragen@fuchs-inc.de oder per Telegram an @TheRealAlexKo

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