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2020 geht zu Ende, wird aber in Erinnerung bleiben – Wirtschaftslage kritisch – Bitcoin zahlt sich aus & ist bereit für 2021

Lieber Leser, liebe Leserin,

wieder geht ein Jahr zu Ende und ich möchte diese Ausgabe des Newsletters nutzen, um ein paar grundlegende Learnings aus 2020 zu ziehen, diese in einen Kontext zu setzen und einen Ausblick auf das Jahr 2021 zu geben. Wir sind nun mittlerweile bei der fünften Ausgabe des Newsletters und ich freue mich sehr, dass du den Weg zu uns gefunden hast. Wie das bei jungen Projekten der Fall ist, bieten sie noch viel Raum für Entwicklung und Verbesserung. Aus diesem Grund haben wir noch einiges mit dem Newsletter vor und arbeiten daran, eine vollumfängliche Anlaufstelle für Bitcoin-, Wirtschaft- & Geld-Interessierte zu erschaffen. 2021 werden wir diesem Ziel ein deutliches Stück näherkommen und ihr dürft euch auf Dinge wie neues Design, einen Login-Bereich auf der Website mit Live-Prediction-Daten und einem Altcoin-Vergleichstool, tiefgründig recherchierte Fachartikel sowie jede Menge Lernmaterial freuen.

Unser Ziel ist es, unser Angebot stetig zu verbessern, was uns jedoch nur mit deiner Hilfe gelingen kann. Aus diesem Grund sind Anreize, Ideen und Feedback jederzeit herzlich willkommen. Viel Spaß bei der heutigen Ausgabe!

2020 – Ein denkwürdiges Jahr endet

Über das Jahr 2020 werden in Zukunft sicherlich noch gesamte Bücher geschrieben, da die Geschehnisse auf so vielen Ebenen das Leben eines jeden beeinflusst haben und  dies wohl auch nachhaltig werden. Abgesehen von dem Coronavirus an sich und der für die Wirtschaft desaströsen Maßnahmen, werfen wir unseren Blick auf einen Auszug der Folgen, namentlich der wirtschaftlichen Entwicklung. Ich habe es bereits oft erwähnt und betone es nun erneut, da dies ein extrem wichtiger Aspekt ist, den sich jeder verinnerlichen sollte: Eine Krise a la 1929, oder möglicherweise noch gravierender, war schon seit Jahren vorprogrammiert. Corona ist nur einer der potenziell unendlichen Auslöser, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Ein Geldsystem, das nur durch das Beleihen der Zukunft und den Raub an der Kaufkraft des Bürgers (Inflation) funktionsfähig ist, muss an einem gewissen Punkt in sich zusammenfallen. Ein Blick in die Geschichte und das Anwenden reiner Logik lässt keine andere Schlussfolgerung zu. Dieser Punkt steht vor der Tür und der point-of-no-return ist schon lange überschritten. Auch wenn es für viele noch nicht sichtbar ist, war 2020 der Startschuss für die Talfahrt unserer Wirtschaft.

Die Liquiditätskrise

Die Ausbreitung des Virus, die Hilflosigkeit der Bürger, Politiker und Institutionen sowie eine Menge zumindest äußerst fragwürdige Entscheidung brachten zu Beginn des Jahres bereits den ersten Schock. Unsicherheit machte sich breit und dies bedeutet in der Regel, dass den Märkten Kapital entzogen wird, was wiederum negative Auswirkungen auf die Preise hat. Egal wo man hinsah, die Kurse purzelten rapide, selbst bei den „sichere Häfen“ Gold und Bitcoin. Kritiker traten auf den Plan und verdammten insbesondere Bitcoin, da er sich offensichtlich überhaupt nicht als Wertspeicher eignete. Doch ist das tatsächlich so? Hat dieser erste Crash im März 2020 gezeigt, dass Bitcoin kein sicherer Hafen ist?

Ich habe es zu dieser Zeit bereits gesagt und meine Auffassung scheint sich neun Monate später zu bestätigen: Wir erlebten eine Liquiditätskrise. Liquidität beschreibt den Umstand, dass Kapital verfügbar ist. Nicht umsonst sagen wir auch „Ich bin grad nicht so liquide“. Durch den Schock Anfang des Jahres wurde viel Kapital abgezogen, da Risiken vermieden werden sollten. Die daraus entstehenden Preisstürze brachten wiederum andere Marktteilnehmer in Schwierigkeiten, da die generelle Risikobereitschaft an den Märkten durch den scheinbar ewig dauernden Bullenmarkt zuvor bereits gestiegen war. So war schon vor dem Crash zu beobachten, dass Käufe an Kapitalmärkten verstärkt mit Fremdkapital getätigt wurden, wodurch man größere Gewinne, aber eben auch größere Verluste erzielen kann. Wenn es nun zu rapiden Preisabfällen kommt, bringt das die eben genannte Investmentmethode sehr unter Druck, da die Verluste überproportional sind und die Gefahr besteht, das geliehene Fremdkapital komplett zu verlieren und sogar noch draufzahlen zu müssen. Dieses Szenario wird Margin Call genannt, vielleicht hast du diesen Begriff schon einmal gehört.

Wir befanden uns also in der Situation, dass ein nicht geringer Anteil der Investoren vor dem Punkt stand, ihr gesamtes Kapital zu verlieren. Mit dem Wissen, dass die Zentralbanken früher oder später eh einspringen würden, war der einzig sinnvolle Weg, eine Katastrophe abzuwenden, das Beschaffen von neuem Kapital. Und genau das war der Auslöser für die Liquiditätskrise, da nun jeder schnell Liquidität benötigte. An dieser Stelle kommen Gold und Bitcoin ins Spiel – zwei Märkte, die im Vergleich zu anderen Märkten wie z.B. Immobilien äußerst liquide sind. Um diese Liquiditätskrise an den Aktienmärkten und Co. nun zu überstehen, haben offenbar viele Investoren sich ihrer Gold- und Bitcoinbestände bedient und somit das fehlende Kapital durch Abverkäufe beschafft. Verkäufe bedeuten natürlicherweise ein steigendes Angebot, welches wiederum zu sinkenden Preisen führt. Und tada: Wir haben eine sinnvolle Erklärung für den Preisverlauf von Bitcoin, die nicht mit der Annahme eines sicheren Hafens im Konflikt steht. Denn Bitcoin ist (neben anderen Aspekten) sicher der Rettungsanker bei diesem sinkenden Schiff.

Zentralbanken außer Kontrolle

Wie von eigentlich jedem angenommen, wurden die Zentralbanken ihrem Ruf als Big Spender des Gelds der anderen gerecht und pumpten die Märkte mit Währung ohne Ende zu. Neben der Hoffnung verbreitete sich auch Liquidität und der erste Teil der Krise war überstanden (bzw. aufgeschoben) – die Finanzwirtschaft erholte sich rapide. Leider gilt dies jedoch nicht für die Realwirtschaft: Stellenkürzungen, Kurzarbeit, Geschäftsauflösungen und Arbeitslosigkeit wohin man blickt. Und hier sollten die Alarmglocken angehen! Wie kann es sein, dass die Aktienmärkte und Co. sich erholen, wenn die Wirtschaft schnurstracks den Bach heruntergeht? Richtig: Inflation heißt das Zauberwort. Und genau das predige ich seit geraumer Zeit, denn die Inflation hat uns an den E**** und wird uns nicht mehr loslassen. Vergesst die öffentlich publizierten Zahlen des Konsumentenpreisindex von 1-2%, die reale Inflation liegt bei etwa 10%, Tendenz steigend. Das Fiese bei Inflation ist, dass wenn sie erstmal in Gang gekommen ist, sie sich selbst beschleunigt. Es ist also meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit, bis sie auch wirklich im alltäglichen Bereich spürbar wird. Und dann werden Gold und vor allem Bitcoin mehr als nur der „sichere Hafen“ sein.

Make no mistake: Das Gelddrucken wird nicht aufhören. Im Jahr 2020 haben wir gesehen, dass Zentralbanken bereit sind, Billionen an Währung in den Kreislauf zu jagen. Die Bilanzen der Zentralbanken sind extrem gestiegen und allein in diesem Jahr wurde mehr Währung erschaffen, als in Jahrzehnten zuvor. Das macht für mich nicht den Anschein, als würde hier in naher Zukunft ein anderer Kurs gefahren werden. Warum sollte auch? Die Finanzelite profitiert von der steigenden Währungsmenge und Staaten können sie nutzen, um sich auf den Kosten der Bürger zu entschulden. Wir sollten also damit rechnen, dass dieses Spiel so lange weitergeht, bis das System in sich zusammenfällt. Wird das 2021 passieren? Möglicherweise.

Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem man geldpolitisch nur noch zwischen Pest und Cholera wählen kann. Wirtschaft „retten“, indem weiter Geld erschaffen wird und unsere Währungen damit zerstören oder Wirtschaft nicht „retten“, kein Geld erschaffen und durch die enormen Schulden zahlreiche Unternehmen und Bürger untergehen lassen. Politiker werden wohl immer ersteres wählen, da ihre Unfähigkeit (oder Böswilligkeit) besser versteckt ist – man hat ja „alles versucht“.

Exkurs: Warum die Schulden ohne Intervention die Wirtschaft erledigen würden

Würden Zentralbanken keine Währung mehr erschaffen – also für Liquidität sorgen – würde es an Liquidität fehlen. Dies wiederum führt dazu, dass Währung sehr gefragt ist und viele Marktteilnehmer sie benötigen. Sobald viele Marktteilnehmer Währung benötigen, jagt das die Zinsen in die Höhe, da der Kampf um die verfügbare Liquidität zunimmt. Wir hätten also zwei unmittelbare Folgen:

1. Banken und Staaten könnten sich nicht einfach refinanzieren, da es von der Zentralbank kein frisches Kapital gibt. Infolgedessen würden auch Unternehmen in Kapitalengpässe geraten, da sie kein schnelles, einfaches Kapital von den Banken erhalten. Und das in einer Zeit, in der sie eh starke Absatzeinbußen verkraften müssen. Die Liquidität ist einfach nicht da und viele würden hier unter die Räder geraten.

2. Die Zinsen könnten nicht weiter herunter manipuliert werden, was katastrophale Folgen für die Wirtschaft hätte. Bei den dann zwangsläufig steigenden Zinsen befänden sich Unmengen an Unternehmen und Privatleuten schnell in der Situation, ihre Kredite auf einmal nicht mehr bedienen zu können. Kreditausfälle führen zu Wertverlust für den Kreditnehmer (da er ggf. etwas dafür verkaufen muss, hinterlegt Sicherheiten verliert oder vielleicht sogar in Armut gerät) und – noch viel kritischer – zu Wertverlust bei den Kreditgebern, den Banken. Diese müssten die platzenden Kredite abschreiben, was zu herben Einbußen in ihren Büchern führen würde und die Banken ratz fatz zerlegen würde. Und wenn Banken kollabieren, ist die Kohle der Kunden auch weg. Da hilft auch nicht der Einlagensicherungsfonds, da dieser größtenteils über Bürgschaften gedeckt ist. Wenn aber keiner mehr Geld hat, kann das natürlich nicht aufgefangen werden. Hallo Pleitewelle.

Bilanzen der FED & der EZB

Die obere Grafik zeigt die Bilanz der FED (US-Zentralbank), die untere die der EZB (Europäischen Zentralbank). Die Bilanz einer Zentralbank gibt Aufschluss darüber, wie viel Geld durch die Institution erschaffen wurde. Zentralbanken halten in der Regel Staatsanleihen und teils auch andere Anleihen oder sogar Aktien. Insbesondere der Kauf von Staatsanleihen sowie billiges Geld für Banken tragen massiv zur Währungsvermehrung bei, da diese Währung in den Finanzkreislauf gerät und dort mittels Giralgeldschöpfung nochmals vermehrt wird. Wir erkennen bei beiden abgebildeten Institutionen, dass es einen massiven Anstieg im Jahr 2020 gibt. Ich persönlich rechne damit, dass dies erst der Anfang ist! Denn um die Methodik ungebremstes Gelddrucken aufrecht zu erhalten, muss im weiteren Verlauf exponentiell mehr Geld gedruckt werden. Das führt unweigerlich zu Hyperinflation.

Die Liquiditätskrise 2.0

Bleiben wir noch einen Moment im vergangenen Jahr: Nachdem Bitcoin im Sog des Liquiditätsmangels mit in den Abgrund gezogen wurde, konnten wir eine phänomenale Erholung sehen. Vom Tief bei rund 4.500 US-Dollar ist der Preis auf heute über 28.000 US-Dollar gestiegen. Bitcoin bleibt seinem zyklischen Verhalten bisher treu und zeigt enorme Stärke. Nicht nur im Kurs, auch die fundamentalen Entwicklungen in diesem Jahr können sich sehen lassen. Große Unternehmen sind mit Millionen bis Milliarden Beträgen in Bitcoin eingestiegen, Paypal bietet Bitcoin als Zahlungsmöglichkeit an und Wallstreet Banken überschlagen sich gegenseitig mit astronomischen Preisvorhersagen. Außerdem fangen erste Staaten an, Bitcoin zu nutzen, siehe das von Sanktionen geplagte Iran und das inflationsgebeutelte Venezuela.

Die Nachfrage nach Bitcoin steigt, wobei das neu-hinzukommende Angebot an Bitcoins sinkt. 2020 war auch das Jahr des dritte Halvings, bei dem die Menge der neuen Bitcoins, die erschaffen werden, halbiert wurde. Ca. alle zehn Minuten entstehen nun nicht mehr 12,5 neue Bitcoins, sondern 6,25. Dies wird noch bis zum Jahr 2024 so bleiben, bis das vierte Halving die Menge der neuen Bitcoins auf 3,125 halbieren wird.

Das Halving spielte in der Vergangenheit immer eine wichtige Rolle für die Bitcoin Preisentwicklung und so scheint es auch dieses Mal zu sein. Nach dem Halving im Mai dauerte es eine Weile, bis das nun geringere Angebot an Bitcoins im Markt merklich wurde. Langsam kletterte der Preis in die Höhe, bis die Ereignisse anfingen, sich zu überschlagen. Was wir momentan erleben, ist der Effekt des Halvings in vollem Gange. Gepaart mit steigender Nachfrage der Institutionen erfahren wir gerade erneut eine Liquiditätskrise – Nur dieses Mal ist nicht die Währung knapp, sondern die Menge an verfügbaren Bitcoins. Es entsteht also steigende Nachfrage bei knappem Angebot. Das Resultat daraus ist nicht schwer zu verstehen: Der Bitcoinpreis steigt. Und 2021 dürfte jeden Hodler erfreuen.

Was Bitcoin 2021 erwartet

Wie sich das kommende Jahr für Bitcoin genau entwickeln wird, liegt natürlich außerhalb meiner Vorhersage-Fähigkeiten. Allerdings kann ich das, was ich sehe, was ich aus der Vergangenheit weiß und was mir ein logischer Ansatz ermöglicht in einen Kontext setzen und daraus Schlüsse ziehen.

Unter Anbetracht der unter anderem oben bereits erwähnten Umstände wie der inflationären Lage im Währungsmarkt, institutionellem Interesse, Wallstreet Interesse, Bitcoin Liquiditätsengpass, der Wiederholung der Zyklen, unserem Stock to Flow Modell unserer Investment-KI und der generellen Stimmung im Krypto-Space starte ich extrem bullisch in das kommende Jahr. Eine Ampel nach der nächsten schaltet sich auf Grün.

Der beste Indikator ist und bleibt für mich die Tatsache, dass die großen Bankenhäuser der Wallstreet begonnen haben, äußerst positiv über Bitcoins Preisentwicklung in der mittelfristigen Zukunft zu schreiben. 300.000 US-Dollar hier, 400.000 US-Dollar da und 650.000 US-Dollar dort. Ich habe in der Vergangenheit bereits ausführlich darüber berichtet: Die Wallstreet macht das weder, weil sie dir etwas Gutes will, noch ohne Eigeninteresse. Die Reichsten der Reichen der Finanzwelt wären nicht dort, wenn sie sich großartig um andere kümmern würden. Sie haben die letzten drei Jahre genutzt, um günstig Bitcoin unter dem Tresen zu kaufen. Ihre Taschen sind voll. Jetzt sollen andere den Preis nach oben treiben.

Uns kann das in diesem Fall relativ egal sein, da dies ein Spiel ist, in dem wir nicht mitspielen. Das sind Wale, die große Wellen verursachen können. Wir sind eher die kleinen Putzerfische, die – wenn sie sich clever anstellen – gut davon profitieren können.

Auch in den vergangenen 14 Tage konnten wir, wie in den vorherigen Ausgaben bereits erwartet, wieder eine Annäherung des tatsächlichen Bitcoinpreises an den Modellpreis erkennen. Unser Stock to Flow Modell gibt momentan einen Preis in Höhe von rund 44.400 US-Dollar vor, Bitcoins gestriger Schlusskurs lag bei 28.800 US-Dollar. Aufgrund der weiter oben beschriebenen, günstigen Bedingungen für Bitcoin können wir davon ausgehen, dass der Bitcoin-Preis weiter an Fahrt aufnehmen wird. Die fundamentalen Entwicklungen passen also gut mit der positiven Preisentwicklung zusammen. Sicherlich kann es hier und da zu vereinzelten Korrekturen oder Seitwärtsbewegungen kommen, mittelfristig sollten sich die Linien jedoch weiter angleichen. Auch aufgrund Bitcoins Hang zu dramatischen Preisbewegungen kann diese Entwicklung unter Umständen schnell eintreten.

Generell sollte man sich immer verdeutlichen, dass eine genaue Vorhersage von Preisen nicht möglich ist. Selbst das beste Modell dürfte kaum in der Lage sein, alle potenziellen Faktoren abzudecken. Situative Umstände und viele Nebengeräusche haben kurzfristig immer Auswirkungen auf die Preisentwicklung. Auch mithilfe unseres Stock to Flow Modells können natürlich keine Tages- oder Wochenpreise genau vorhergesagt werden, wir sind aber (basierend auf der historischen Erfahrung) offensichtlich durchaus in der Lage, den Trend dennoch recht reliabel vorherzusagen. Insbesondere als mittel- bis langfristig interessierter Investor sind diese Informationen sehr wertvoll. Gepaart mit den Signalen unserer Investment-KI (Trading-KI) haben wir dadurch ein gutes Toolset, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Altcoins – quo vadis:

Durch den kräftigen Anstieg des Bitcoin-Preises kommt zunehmend die Frage auf, wie es mit den Altcoins weitergehen wird. Viele der alternativen Coins geraten aktuell etwas unter die Räder und insbesondere die Stimmen der Bitcoin-only Unterstützer hetzen teils sehr gegen Altcoins. Wie es mit den Altcoins weitergeht, vermag ich nicht mit Sicherheit zu sagen, aber es gibt Indizien, an denen wir uns orientieren können. Grundlegend war es in der Vergangenheit immer so, dass Bitcoin vorgeht und erst danach die Altcoins aufholen. Da Bitcoin gerade Vollgas gibt, dürfte es also nicht wundern, dass das Kapital vorrangig in Bitcoin fließt. Sobald Bitcoin an Fahrt verliert bzw. eine Verschnaufpause einlegt, dürften Altcoins umso schneller aufholen. Darüber hinaus können wir uns das Verhalten der Altcoins im Jahr 2017 ansehen. Größere und bekanntere Coins folgten Bitcoin dort in der Regel etwas zeitversetzt, kleinere Coins zogen dann später auch nach. Es ist durchaus denkbar, dass wir dieses Verhalten in 2021 erneut beobachten können.

Auch in dieser Ausgabe stellen wir wieder die Analyse eines Altcoins vor, der von unserer Community ausgewählt wurde. Es handelt sich dabei um Aave (AAVE), ein Coin, der dem Bereich Lending zuzuordnen ist. Aave bietet die Möglichkeit, Kryptowährungen zu ver- und beleihen und konnte insbesondere durch kürzlich starke Preisanstiege Interesse wecken. Besonders interessant beim Aave Projekt sind die sogenannten Flash Loans wogegen das Marktumfeld mit den vielen Wettbewerbern eine der größten Herausforderungen sein könnte.

Altcoin der Ausgabe

Content-Wünsche, Themenvorschläge und Anreize jeglicher Art bitte am einfachsten über die Telegram Gruppe, alternativ auch per E-Mail an marc@wirtschaftsfuchs.de senden.

Und auch heute: Sollten dir die Chart Analysen gefallen haben, kannst du cryptory.de gerne einen Besuch abstatten – ein sympathisches und professionelles Team.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dir in das neue Jahr zu starten und das Beste daraus zu machen. 2021 dürfte mindestens genauso speziell wie 2020 werden und wir werden stets versuchen, dir bei der Einschätzung der wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Entwicklungen weiterzuhelfen.

Viele Grüße,
Marc

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