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Bitcoin auf neuem Allzeithoch, Coinbase an der Börse

Lieber Leser, liebe Leserin,

Es ist nicht zu leugnen, dass der Krypto-Bereich und der klassische Finanzsektor sich immer weiter annähern. Während US-amerikanische PayPal Kunden Kryptowährungen über den traditionellen Bezahlservice erwerben können, hat sich nun eine der größten Krypto-Exchanges für den Börsengang entschieden: Coinbase.

Außerdem werfen wir diese Woche einen Blick auf das Thema „Krypto und Geldwäsche“ und was Gary Gensler, ehemaliger Staatssekretär des Finanzministeriums für Inlandsfinanzierung in den USA, bei der SEC (Securities and Exchange Commission) zu suchen hat. 

Wir wünschen viel Freude und interessannte Einblicke beim Lesen unseres Marktupdates!

Bitcoin Preis von CoinMarketCap

Bitcoin auf neuem Allzeithoch bei über 62k

Der Bitcoin Preis versuchte sich in den letzten Wochen schon länger an der 60.000 US-Dollar Marke, konnte diesen Bereich aber nicht übersteigen. Dafür validierte der Bitcoin Preis einige Supportlevel, die wohl viele Bitcoin Investoren sich nicht einmal als neues Allzeithoch vorstellen konnten. Nun rangiert der Bitcoin Preis bei über 62.000 US-Dollar und ist, so wie die Indikatoren das vermuten lassen, wahrscheinlich mit dem bullischen Trend noch nicht fertig.

Allein in diesem Jahr haben die Bitcoin Investoren gleich mehrere Allzeithochs bei der ältesten Kryptowährung miterleben dürfen. Das lässt natürlich auch den Rest der Welt aufhorchen: Die Bubble Bitcoin muss stärker reguliert werden.

Ganz nebenbei überholte Bitcoin einige der etablierten FIAT-Währungen und ist nun die sechstgrößte Währung weltweit. 

Coinbase: Von Rassismusvorwürfen zum Börsengang

Vor fünf Monaten machte Coinbase als eine der größten Krypto-Exchanges der Welt negative Schlagzeilen. Am 26. November kündigte die New York Times einen Artikel über Coinbase an, in dem ehemalige Mitarbeiter über Rassendiskriminierung im Unternehmen berichteten. Nur zwei Monate zuvor kündigte Brian Armstrong, CEO von Coinbase, eine tiefgreifende Änderung in Bezug auf die Unternehmenspolitik an. Ziel war ein neutraler oder unpolitischer Arbeitsplatz, bei dem etwaige Diskussionen über arbeitsfremde Themen vermieden werden sollte. Das brachte natürlich heftige Kritik mit sich, Armstrong ließ sich von seinem Vorhaben aber nicht abbringen.

Coinbase Aktie: Ein Screenshot von finanzen.net

Der Erfolg dieser Strategie gipfelt nun in dem Börsengang von Coinbase, das somit als erste Krypto-Exchange einen Platz im klassischen Börsenumfeld einnimmt. Für den Börsengang unter dem Ticker „COIN“ sicherte sich Coinbase via IPO einen legendären Start, bei dem der Aktienkurs nicht mit dem von der NASDAQ festgelegtem Referenzpreis von 250 US-Dollar durchstartet, sondern mit über 30% Plus bei 328 US-Dollar landete und damit eine Marktbewertung von knapp 85 Milliarden US-Dollar erreichte. Somit haben Anleger jetzt die Chance am Wachstum von Coinbase via Aktie teilzuhaben. Und wem der Umweg über die Börse zu traditionell ist, kann sich tokenisierte Coinbase Aktien bei Binance sichern.

Gary Gensler jetzt neuer Vorsitzender der SEC

Gary Gensler wurde schon länger als der neue Vorsitzende der SEC (Securities and Exchange Commission) gehandelt, ist es nun aber nach einer 53-45-Abstimmung durch den US-Senat am Mittwoch offiziell. Um das Ganze kurz in einen Bezug zu setzen: Gary Gensler hat bereits mehrfach erwähnt, kein großer Fan der Kryptowährungen zu sein und eine strikte Regulierung zu unterstützen. Momentan steckt die SEC bereits knietief in einem Rechtsstreit mit Ripple, weil die native Kryptowährung XRP angeblich ein Wertpapier sein soll.

Gensler möchte die Nutzer vor den mannigfaltigen Gefahren der Kryptowährungen schützen, sagte er während einer Verhandlung vom Bankenausschuss des Senats im letzten Monat. Für Gensler steht fest, dass XRP ein Wertpapier ist und es noch viele weitere Krypto-Projekte gibt, die möglicherweise gegen die Bestimmungen der SEC gehen könnten. Nun bleibt abzuwarten, inwieweit Gensler Einfluss auf die Entfaltung des Krypto-Bereichs nehmen kann und wird.

Die mannigfaltigen Gefahren der Kryptowährungen

Von Krypto-Kritikern wird gerne behauptet, dass Bitcoin und Co. DAS Mittel schlechthin für illegale Zwecke sind. Schließlich bedienen sich Nutzer von Marktplätzen im Darknet verschiedener Kryptowährungen, um ihre finanziellen Transaktionen abzuwickeln. Häufig wird dabei vergessen, welche Verbrechen in der Historie der FIAT-Währungen über diese abgewickelt wurden – und immer noch im großen Stil werden, schließlich sind die FIAT-Währungen weit verbreitet.

Und das ideale Tool zur Geldwäsche scheinen die Kryptowährungen tatsächlich nicht zu sein, wie Michael Morell, ehemaliger CIA Mitarbeiter, in seinem Bericht „An Analysis of Bitcoin’s Use in Illicit Finance“ erläutert:

 „Die Fälle von Geldwäsche durch Bitcoin sind im Vergleich zu den durch das traditionelle Bankensystem gewaschenen Bargeldmengen weiterhin gering.“

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