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Der Fall Kasachstan – Strom & Internet als Gefahr für Bitcoin? – #ZeroFuchsGiven

Der Fall Kasachstan – Strom & Internet als Gefahr für Bitcoin? – #ZeroFuchsGiven

In dieser Ausgabe von #ZeroFuchsGiven beschäftigen wir uns mit der Entwicklung von Bitcoin im geopolitischen Kontext. Während in Kasachstan die Bitcoin-Miner leiden, schafft Spanien eine innovationsfördernde Infrastruktur – Bitcoin, the peaceful revolution?

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!


Was genau gerade in Kasachstan geschieht, dürfte für uns alle schwer zu beurteilen sein…

Ohne einen Blick auf politische Hinter- und Beweggründe zu werfen, sehen wir jedoch, dass den Minern der Zugang zum Bitcoin Netzwerk genommen wurde, was scheinbar auf das Abstellen der Internetversorgung zurückzuführen ist.

Die Hashrate ist um rund 13% gefallen, was zu der schätzungsweise 12% – 20% der aus Kasachstan kommenden Miningpower passt. Auch der Bitcoin Preis hat gelitten, was durchaus mit dem Abfall der Hashrate zusammenhängen kann, da dies einen weiteren Unsicherheitsfaktor begründet.

Interessant ist, dass darauffolgend aus bspw. Spanien die ersten Rufe kommen, ein sicheres Umfeld für Bitcoin und Kryptowährungen im eigenen Land zu schaffen. Dass dieser Ruf nun zeitgleich mit dem Ausfall in Kasachstan kommt, macht vor allem aus der Sicht von geopolitischer Spieltheorie Sinn, denn Regierungen dürften längst begriffen haben, welche entscheidende Rolle Bitcoin auch in Zukunft spielen wird.

Zwar dürften die meisten Regierungen nicht sonderlich gewillt sein, Bitcoin zu seinem weiteren Erfolg zu verhelfen, allerdings entstehen durch bloßes Nichtstun oder gar Sanktionen essenzielle Gefahren. Der Anschluss könnte verloren gehen und ganze Länder bei der nächsten technologischen Entwicklung auf der Strecke bleiben.

Es wird zunehmend auch in der öffentlichen Meinung sichtbar, dass Bitcoin durchaus in der Lage ist, die bestehenden Finanzstrukturen nachhaltig zu verändern und eine Rolle als Reservewährung einzunehmen. Und genau hier müssen Regierungen vorsorgen und die entsprechende Infrastruktur schaffen.


Bitcoin in 12 Stunden verstehen

Der Bitcoin Shortcut ist speziell dafür entwickelt, dir Bitcoin in Null Komma Nix zu erklären. Er ist so aufgebaut, dass du ohne jegliches Vorwissen Bitcoins Vorteile im Handumdrehen verstehst.

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Bitcoin, Strom und Internet – BiTcOiN iSt OhNe StRoM nIcHtS

Die Hashrate trägt maßgeblich zur Stabilität und Sicherheit von Bitcoin bei, weshalb solche Entwicklungen natürlich zumindest als unschön betitelt werden können.

Parallel zum Abfall der Hashrate konnten wir auch einen Kursrutsch beobachten, wobei man nicht zwangsläufig von einer vorhandenen Kausalität sprechen sollte. Schön zu sehen ist dagegen, dass das Bitcoin-Netzwerk nichtsdestotrotz normal weiter läuft und alle 10 Minuten ein neuer Block entsteht.

Mit Blick auf das Internet lässt sich sagen, dass dies immer noch einen kritischen Punkt in der reibungslosen Funktionalität Bitcoins darstellt. Zwar gibt es zunehmende Bestrebungen, sich von nationalen Internetversorgern unabhängig zu machen, wie beispielsweise über Satelliteninternet oder Netzwerkkommunikation über Radiowellen – Zum jetzigen Zeitpunkt stecken diese Entwicklungen allerdings noch in den Anfängen.

Auf lange Sicht werden sie jedoch eine weitere Festigung der Infrastruktur Bitcoins mit sich bringen. Und das ist auch gut so, denn Bitcoin zeichnet sich primär durch seine Unabhängigkeit aus. Das Netzwerk ist dabei mittlerweile so groß und resilient, dass ihm an sich nur noch wenig etwas anhaben kann. Kritische Stellen werden aktuell quasi nur noch durch die angrenzende Infrastruktur ermöglicht, also primär Stromversorgung und Netzwerkzugang.


Warum im Kosovo Bitcoin Mining-Equipment beschlagnahmt wird…

Für mich sieht das Ganze eher nach einer Verzweiflungstat gemischt mit einer Schuldumkehr aus.

Auf der einen Seite will scheinbar auch im Kosovo die Regierung nicht dazu beitragen, dass ein dezentrales und unkontrollierbares Geld dem Fiatgeld den Rang abläuft, auf der anderen Seite finde ich es schwer vorstellbar, dass das Abstellen der Bitcoin Miner einen großen Einfluss auf die Energieversorgung des Landes haben soll.

Wie so oft können wir auch hier nur Annahmen über die wahren Beweggründe treffen, wobei auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Regierung die Absicht verfolgt, die Macht über das Mining lieber in seine Kontrolle als in die der Bürger zu bringen.



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Dann schreib uns eine Mail an fragen@fuchs-inc.de oder per Twitter an @TheRealAlexKo


Der wahre Grund für Chinas Bitcoin Verbot

Der wahre Grund für Chinas Bitcoin Verbot

China hat Bitcoin den Laufpass gegeben – zuerst den Minern, dann den Usern. Dabei war das Land bis vor kurzem noch für mehr als fünfzig Prozent des weltweiten Bitcoinhandels verantwortlich – alleine im ersten Halbjahr 2021 wurden laut Chainalysis hundertfünfzig Milliarden US-Dollar in chinesische Wallets eingezahlt – die zweitgrößte Summe nach den USA.

Warum hat China also den U-Turn gemacht und von jetzt auf gleich sämtliche Kryptowährungen mit Ausnahme des digitalen Renmimbi verbannt?

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Die Financial Times schreibt dazu, dass China die inländischen Finanzströme kontrollieren will und Angst vor Kapitalflucht oder unerwünschten Zahlungseingängen hat – beispielsweise auf Konten uigurischer Menschenrechtsorganisationen.

Meiner Meinung nach ist das Quatsch.

In China treffen zurzeit mehrere Faktoren aufeinander, die Krypto-Mining unmöglich machen. Beispielsweise schreibt die Zentralregierung die Energiepreise vor, gleichzeitig sind aber die Preise für Kohle aufgrund verschiedener Probleme von Chinas Kokslieferanten Indonesien, Australien, Mongolei und Russland stark angestiegen. Australien war bis zum Handelskonflikt für 39 Prozent der chinesischen Kohleeinfuhren verantwortlich.

Kohlekraftwerke sind gewinnorientierte Gesellschaften, dürfen aber die höheren Rohstoffpreise nicht an die Kunden weitergeben. Also reduzieren sie ihren Ausstoß und produzieren nur noch ein Minimum an Strom, um so wenig Verluste wie möglich zu machen.


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Kohlekraftwerke sind gleichzeitig Chinas wichtigster Energieträger und stellen fünfzig Prozent der gesamten Landesversorgung sicher

Das führt dazu, dass es vor allem jetzt, wenn der Winter kommt, regelmäßig Stromausfälle gibt, die nicht nur Chinas Privathaushalte betreffen, sondern vor allem die Produktionsbetriebe hart treffen, während gleichzeitig der dortige Stromverbrauch seit Pandemiebeginn 2020 stark angestiegen ist: Während die Welt weitgehend im Stillstand lag, war das Coronavirus in China bereits gebannt und es wurde wie verrückt produziert, um den ganzen Globus im Lockdownmodus zu beliefern.

Goldman Sachs sagt dazu, dass fast vierundvierzig Prozent aller chinesischer Produktionsbetriebe direkt von den Stromausfällen betroffen sind, weshalb das chinesische Wirtschaftswachstum dieses Jahr voraussichtlich auf 7,8 Prozent sinken wird, im Vergleich zu 8,2 Prozent im Vorjahr.

Die chinesische Regierung hat landesweit (energieintensive) Betriebe angewiesen, während den Stoßzeiten Energie zu sparen bzw. sich auf bestimmte Tage zur Produktion zu beschränken.

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Viele Unternehmen sind deshalb in die Nebenzeiten ausgewichen, die bislang von den Krypto-Minern besetzt gewesen waren. Denn der Kryptomarkt wird vor allem zu westlichen Stoßzeiten genutzt, d.h. genau dann, wenn China schlafen geht oder aufsteht.


Kein Platz für Kryptostrom-Verschwender

China hat demnach Kryptomining verbannt, weil man sich deren Stromverbrauch nicht mehr leisten kann, ohne dadurch die eigene Wirtschaftsleistung zu gefährden. Denn mehr Kohlekraftwerke werden es zukünftig kaum werden, nachdem sich China im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens darauf verständigt hat, bis 2060 karbonneutral zu produzieren. Das bedeutet, das Reich der Mitte baut seine Energieversorgung um, sodass es für die weltweit einzige nicht-postindustrielle Nation zukünftig keinen Platz mehr für Kryptostromverschwender gibt.

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Bleibt noch die Frage offen, warum China nicht nur Bitcoin-Mining, sondern alle Kryptowährungen gleichzeitig verboten hat – sowohl Handel als auch Besitz.

Die großen Kryptofarmen haben einen großen Teil von Chinas Kryptostromverbrauch ausgemacht. Allerdings waren diese zumindest dezentralisiert und hatten sich überall dort breit gemacht, wo sie der Netzstabilität am wenigsten im Weg standen.

Ganz anders sieht das mit den individuellen Krypto-Usern aus, die von günstigen Grafikkarten und zentralisiert fixierten Strompreisen profitieren und von zu Hause aus minen was das Zeug hält.

Macht das einer, ist das kein Problem, aber wir sprechen von einem Volk von über einer Milliarde Chinesen – macht’s nur jeder tausendste, hat das Stromnetz ein Problem.

Was macht man als staatliches Zentralorgan am einfachsten dagegen? Sämtliche Kryptowährungen verbieten, und fertig.


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Wie Bitcoin die Finanzwelt & Geopolitik neu ordnet – Alles Wissenswerte dazu

Wie Bitcoin die Finanzwelt & Geopolitik neu ordnet – Alles Wissenswerte dazu

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#ZeroFuchsGiven ist das Format, in dem Fuchs Inc. Begründer Marc Fuchs regelmäßig auf aktuelle Themen eingeht und die Fragen der Fuchs Inc. Community beantwortet. Die Fragen können einfach per E-Mail oder Telegram gesendet werden, die Links dafür stehen unter dem Beitrag.

Die großen Investmentbanken machen vor allem eins: Chaos. Gleichzeitig entscheidet sich China gegen die Bitcoin Miner – schießt sich das fernöstliche Land damit ins Aus? Oder machen die USA, El Salvador und Co einen großen Fehler mit der Bitcoin-Adaption? Los geht’s!

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Großbanken: Bitcoin ist Betrug, nein doch ein Asset, aber mit Umweltproblemen

Goldman Sachs startet mit dem BTC-Futures Trading durch. Wie bewertest du das?

Marc erklärt:

„Also dieses ganze Hin und Her der großen Investmentbanken ist schon interessant. Mal ist Bitcoin Betrug, dann hat es Potenzial, dann eine Umweltsau und dann ein Tradingasset. Diese chaotisch wirkende Entwicklung teils selbst innerhalb eines einzelnen Unternehmens, kann für den Retail Investoren sehr verwirrend wirken, folgt meiner Meinung nach allerdings einem Plan.“

Marc erläutert, dass Bitcoin in den vergangenen Jahren extrem erfolgreich war und eine echte Disruption des bestehenden Geld- und Finanzsystems bietet:

„Das wissen natürlich auch die großen Player. Zwar sind sie aus der Natur ihres Geschäfts heraus kategorisch gegen diese Entwicklung, aufgrund des disruptiven Charakters sind ihnen jedoch die Hände gebunden und sie müssen einen Umgang damit finden. Und um in Zukunft nicht komplett an Relevanz zu verlieren, ist der beste Weg die Sicherung einer großen Menge des Bitcoin Supplys. Und Dinge wie Trading Desks spielen in diesem Szenario ebenfalls eine große Rolle, denn dadurch kann die Menge der eigenen Bitcoins gesteigert werden und außerdem durch große Orders der Markt in gewisser Weise beeinflusst werden, sodass einen Vorteil gegenüber dem Retailinvestor entsteht.“

Marc betont, dass das vor allem für das Future Trading gilt, also den Handel mit Preisen, die noch in der Zukunft liegen und in der Regel nicht mit Bitcoin als unterliegendem Asset besichert sind:

„Dabei entsteht ein großer Hebel auf die Einflussnahme des Bitcoin Preises. Dies wiederum kann dann genutzt werden, um den Markt in die gewünschte Richtung zu beeinflussen und sich selbst die Taschen mit Bitcoin zu füllen.“

China, what the rig?

Der China Mining-Ban soll viele Miner nach Texas drängen – wie könnten sich hier die Machtpole in der Zukunft verschieben (Großmacht China oder Bitcoin als Trojanisches Pferd)?

Marc erklärt, dass die Entwicklung rund um Mining und Energienutzung momentan definitiv interessant ist:

„Berichten zufolge sollen jetzt gerade erst vor ein paar Tagen viele Miner in China ihre Server abgestellt haben und es gehen auch Gerüchte um, dass bereits einige Miner ihre Sachen gepackt haben, um sich an neuen Standorten niederzulassen. Durch den nun leichteren Zugang in z.B. Texas, könnte das ein guter Anreiz sein, mehr Mining in den Bundesstaat der USA zu holen.“

Marc erläutert, dass einige Bundesstaaten in den USA – darunter Wyoming und die Region Miami – durchaus an guten Bedingungen für Krypto-Unternehmen arbeiten.

„Generell begrüße ich diese Entwicklung sehr, da sie zum einen die hohe Konzentration der Miner aus China etwas lichtet und zumindest Teile der USA verdeutlichen, dass sie die Trendentwicklung erkannt haben. Hinzu kommt, dass China als Standort sowieso fragwürdig ist, da der politische Einfluss dort unerwünschte Entwicklungen annehmen kann (siehe Zensur im Internet) und ein großer Teil der für das Mining benötigten Energie von umweltschädlichen Quellen wie Kohle stammt. Solch ein Umbruch hat natürlich kurzfristig Auswirkungen auf Bitcoin und das unterliegende Netzwerk, was wir momentan auch gut am Preis und der Hashrate beobachten können. Langfristig ist das jedoch ein sehr positiv bewertbarer Umschwung, der Bitcoin mehr Stärke gibt und weiter innerhalb der breiten Bevölkerung legitimiert. Ob China sich damit ein Gefallen tut, wage ich zu bezweifeln. Allerdings sieht auch diese Nation den gleichen Problemen wie Großbanken entgegen, und zwar, dass sie es hier mit einer nicht mehr zu stoppenden disruptiven Entwicklung zu tun haben.“

Stock-to-Flow Model – Rekordabweichung

Rekordabweichung vom Stock-to-Flow Model – warum?

Marc führt aus, dass die Fragen in Bezug auf die Bitcoin Preisentwicklung immer spannend waren und meistens ohne zufriedenstellende Antwort blieben:

„Sicher spielt die Mining Entwicklung in China eine Rolle, außerdem wird kräftig mit dem Energieverbrauchs- und Umweltschädigungs-FUD um sich geworfen. Wir müssen diese Abweichung vom Stock to Flow Modell natürlich im Auge behalten, dennoch sehe ich noch keinen Grund zur Annahme, dass das Modell invalide geworden ist.“

Marc erklärt, dass wir uns nun einmal in einem Marktumfeld bewegen, das durch News und Interessen mächtiger Player geprägt ist, wodurch es kurz- und auch mittelfristig immer zu Ausreißern kommen kann:

„Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass es ein MODELL ist und keine definitive Vorhersage. Bevor man nun sagt, das Stock to Flow Modell funktioniert nicht mehr, könnte man auch überlegen, ob nicht gerade diese Diskrepanz ein Anreiz sein kann, weiter zu kaufen.“

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Daymak Spiritus wird das weltweit erste Elektroauto sein, das beim Parken Bitcoin und Dogecoin schürft. Gleichzeitig hatte das INDIANAPOLIS 500 Autorennen letzten Sonntag die höchste Zuschauerzahl der letzten fünf Jahre – unter den Rennwagen eines auf Bitcoin-Sponsoren-Basis. Und auch abseits der Automobilbranche mit ihren vielen Krypto-Facetten gibt es etwas zu berichten: Budapest errichtet eine lebensgroße Bronzestatue des Bitcoin-Schöpfers Satoshi Nakamoto. Los geht’s!

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Bitcoins Debut beim Indy 500

Nicht nur hatte das Autorennen mit über 7 Millionen Zuschauern einen Zuschauerzuwachs von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr, sondern ging es hier auch um Bitcoin. Denn am 12. Mai gab Ed Carpenter Racing bekannt, dass Rinus VeeKay im Bitcoin Chevrolet Nr. 21 über den Ring fahren wird. Ferner integriert ECR Bitcoin auch als Zahlungsmittel für alle Mitarbeiter.

Ein Bild von Ed Carpenter

Um das in die Realität umzusetzen, hat sich ECR mit Strike zusammengetan. Strike wickelt die Zahlungen ab und trägt so maßgeblich zum Erfolg des Projekts bei. Jack Mallers, Gründer von Strike erklärt dazu:

„Eds Botschaft ist einfach; er will beim Indy 500 nicht um Kartoffelchips oder Erfrischungsgetränke fahren. In diesem Jahr kämpft Ed für menschliche Freiheit, finanzielle Bildung und finanzielle Inklusivität und nutzt die Plattform, die er sich im Laufe seiner Karriere verdient hat, um die kraftvollste Botschaft zu verbreiten, die möglich ist, um die Menschheit voranzutreiben. Wir sind sehr stolz, seine Bemühungen zu unterstützen.“

Autobranche adaptiert Bitcoin Mining

Daymak Spiritus wird das weltweit erste Elektroauto sein, das im geparkten Zustand für dich Dogecoin und – viel wichitger – Bitcoin abbaut. In den ersten 60 Tagen des Vorbestellungszeitraums wurden bereits Bestellungen im Wert von 350 Millionen US-Dollar aufgegeben. Klar, Tesla verfolgte ähnliche Ansätze, doch hat sich nach dem kürzlichen Musk-Effekt-Chaos einiges verändert. Diese Lücke könnte nun Daymark Spiritus mit dem Daymak Nebula Miner und dem Nebula Wallet füllen.

Aldo Baiocchi, Präsident von Daymak erläutert das Konzept wie folgt:

„Das Spiritus-Auto ist für diejenigen, die mehr im Leben wollen. Und wir sind bestrebt, unseren Kunden einen Vorsprung zu verschaffen. Wir stellen uns eine Zukunft vor, in der Ihre Autobahnmaut, Ihr Parkplatz und Ihre Durchfahrtsbestellung direkt mit Krypto bezahlt werden. Ihre Online-Rechnungen und Ihr Bankgeschäft können über dieselbe Softwareplattform abgewickelt werden, die in Krypto bezahlt wird. Und während die meisten Fahrzeuge abwerten, während sie in Ihrer Garage stehen, verdient der Nebula Miner Geld, während Ihr Spiritus geparkt ist. Die Anwendungsmöglichkeiten sind grenzenlos.“

Daymak sieht sich selbst als Champion für disruptive Technologien.

Satoshi Nakamoto Denkmal in Budapest

Ungarn ist das erste Land, dass eine Statue des mysteriösen Schöpfers von Bitcoin aufstellt. Schon bald können wir eine lebensgroße Bronze-Statue von Satoshi Nakamoto bewundern. Mittlerweile sind auch Details über das Design bekannt, das raffiniert die Anonymität des Bitcoin-Schöpfers aufgreift. Entsprechend wird das Gesicht eine reflektierende Fläche sein – „we are all Satoshi“.

Kornél Kalocsai, Präsident der Blockchain Hungary Association, führt aus:

„Die Idee kam Andráss Anfang des Jahres. András las über NFTs und darüber, wie diese Technologie den digitalen Kunstmarkt verändert. Also fing er an zu denken: NFT, Blockchain, Bitcoin, Satoshi, warum hat Satoshi keine Statue?“

Die von den beiden Bildhauern Réka Gergely und Tamás Gilly entworfene Bronzebüste wird vor allem nicht nur Satoshi Nakamoto, sondern auch die „Menschen des Internets“ repräsentieren.

Ein Bild der Blockchain Hungary Association

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Bitcoins Energieverbrauch: Ein Roundup

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Der Energieverbrauch von Bitcoin wird momentan stark diskutiert. Während Elon Musks Bitcoin-Rückzug aufgrund von BTCs Energiekonsum kaum ernst zu nehmen ist, widmen sich dennoch immer mehr Menschen der Frage, was es mit der Energie für das Krypto-Netzwerk auf sich hat.

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Bitcoins enormer Energieverbrauch

Alex de Vries, Data Scientist bei De Nederlandsche Bank, veröffentlichte im Mai 2018 bereits einen Artikel zu Bitcoins Energieverbrauch:

„Diese Methoden zeigen, dass das Bitcoin-Netz derzeit mindestens 2,55 GW Strom verbraucht und in Zukunft einen Verbrauch von 7,67 GW erreichen könnte, was es mit Ländern wie Irland (3,1 GW) und Österreich (8,2 GW) vergleichbar macht.“

Auf seinem Blog „Digiconomist“ veröffentlicht Alex de Vries regelmäßig aktualisierte Zahlen zu Bitcoins Energieverbrauch.

Klar ist, dass bereits einige andere Kryptowährungen – wie beispielsweise Cardano – Abstand vom Proof-of-Work Mechanismus nehmen, um den Energieverbrauch des Netzwerks zu reduzieren. Die Alpha Kryptowährung basiert aber nach wie vor auf PoW. Energie, die das Bitcoin Netzwerk verbraucht, lässt die Blockchain sicher laufen und sichert somit unsere Werte auf dieser.

Wo sitzen die Miner?

Um herauszufinden, wie es um den Energieverbrauch von Bitcoin steht, muss natürlich der Standort der Miner hinzugezogen werden. Denn regional gesehen, gibt es durchaus Unterschiede, was die Energieerzeugung angeht. 

In einer Studie mit dem Titel „Der CO2-Fußabdruck von Bitcoin“ (Stoll et al. 2019) geht es genau um diese regionalen Unterschiede. Hier haben Forscher anhand der IP-Adressen von Minern einen Blick auf die Standorte und die damit verbundene Art der Energieerzeugung geworfen. Und auch Cambridge widmete sich im Jahr 2020 diesem Thema und kam zu dem Schluss, dass etwa 39 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen stammt. Denn es gilt zu unterscheiden – zwischen Energieverbrauch und CO2-Ausstoß. 

Bezogen auf Teslas pauschalierte Aussage zum Energieverbrauch Bitcoin bringt neben Anthony Pompliano, der auf den großen Anteil der erneurbaren Energien beim Bitcoin Mining hinweist, auch Michael Saylor einen weiteren Faktor ins Spiel:

„Ironisch, weil bei einer #Bitcoin-Transaktion keine inkrementelle Energie verwendet wird. Die Energie wird zur Sicherung des Krypto-Asset-Netzwerks verwendet. Und die Nettoauswirkungen auf den Verbrauch fossiler Brennstoffe im Laufe der Zeit werden unter allen Umständen negativ sein.“

Wichtig zu beachten ist, wie sich der Energiekonsum von Bitcoin langfristig entwickeln wird.

Fiat oder Krypto – was verbraucht mehr Energie?

Bitcoins Energieverbrauch zu kritisieren, ergibt nur dann Sinn, wenn wir einen Vergleich haben – und zwar mit anderen Zahlungssystemen. Nehmen wir also Fiat zum Vergleich, was gar nicht mal so leicht ist. In einem Medium Artikel von Galaxy Digital Mining lesen wir:

„Das Bankensystem ist nicht wirklich mit Bitcoin vergleichbar. Das Privat- und Geschäftsbankensystem erfordert mehrere Abwicklungsebenen, während Bitcoin die endgültige Abwicklung anbietet. […] Die Bankenbranche meldet die Stromverbrauchsdaten nicht direkt.“

Alex de Vries gibt an, dass VISA weltweit insgesamt 740.000 Gigajoule Energie (aus verschiedenen Quellen) für alle seine Aktivitäten nutzt. Dies bedeutet, dass VISA einen Energiebedarf hat, der dem von rund 19.304 US-Haushalten entspricht. Im Vergleich dazu ist eine Bitcoin Transaktion also energieintensiver. Digital Galaxy sieht das anders und zeigt das anhand dieser Grafik deutlich.

De Vries vergleicht Bitcoin auch gerne mit seinem physischen Äquivalent, Gold. Aber auch hier zieht Bitcoin nach de Vries Berechnungen den Kürzeren:

„Jedes Jahr werden rund 3.531 Tonnen Gold abgebaut, wobei sich die damit verbundenen Emissionen auf 81 Millionen Tonnen CO2 belaufen. Wenn wir dies mit der Kohlenstoffintensität beim Abbau von Bitcoins vergleichen, können wir feststellen, dass letztere die des Abbaus von echtem Gold übersteigt.“

Aber wie viel Energie sollte ein Währungssystem verbrauchen?

Hätten wir nun geklärt, dass sich momentan niemand einig darüber ist, wie viel Energie Bitcoin und Fiat wirklich verbrauchen. Stellen wir uns also eine andere wichtige Frage:  Wie viel Energie sollte ein Währungssystem verbrauchen?

Kürzlich veröffentlichte die Harvard Business Review einen Artikel zu Bitcoins Energiebedarf. Und hier lesen wir:

„Wenn Sie zu den zig Millionen Menschen weltweit gehören, die es als Instrument zur Vermeidung von Repressionen, Inflation oder Kapitalkontrollen einsetzen, denken Sie höchstwahrscheinlich, dass die Energie äußerst gut eingesetzt ist. Ob Sie der Meinung sind, dass Bitcoin einen gültigen Anspruch auf die Ressourcen der Gesellschaft hat, hängt davon ab, wie viel Wert Bitcoin Ihrer Meinung nach für die Gesellschaft schafft.“

Wirklich interessant wird es auch bei der Aussage, dass Bitcoin Energie verwendet, die keine andere Industrie nutzen kann. Beispielsweise nutzen Miner Erdgas als Nebenprodukt abgelegener Ölminen. Diese Energie würde ansonsten nicht genutzt:

„Aber Bitcoin-Miner von North Dakota bis Sibirien haben die Gelegenheit genutzt, diese ansonsten verschwendete Ressource zu monetarisieren, und einige Unternehmen suchen sogar nach Wegen, um die Emissionen weiter zu reduzieren, indem sie das Gas kontrollierter verbrennen.“

Alex de Vries kommt zum Fazit, dass das Bitcoin Protokoll und Bitcoin als Alternative zum traditionellen Finanzsystem die richtigen Anreize setzt und den massiven Energiekonsum durchaus rechtfertigt.

Macht Tesla Bitcoin sauberer?

Besonders spannend ist auch die neueste Entwicklung rund um das Thema Elon Musk, Tesla, Bitcoin und Energieverbrauch. Wie gerade erst in der vergangenen Nacht bekannt wurde, hat Michael Saylor auf Nachfrage von Elon Musk ein Meeting zwischen dem Tesla CEO und den größten Bitcoin-Minern in Nordamerika organiseren können. Der Outcome dieses Meetings ist das neue Bitcoin Mining Council, das die Nutzung erneuerbarer Energien für Bitcoin Mining vorantreiben sowie mehr Transparenz für die Verwendung der unterschiedlichen Energiequellen schaffen soll. Mit diesem Schritt von Musk verdichtet sich der Verdacht, dass dieser bereits von Beginn an einem Plan folgte, der unter Umständen vorgesehen haben könnte, dass Tesla in die Bereitstellung sauberer Energie für Bitcoin einsteigen könnte. Wir schrieben bereits vor gut zwei Wochen in unserem Artikel der neuen Reihe #ZeroFuchsGiven darüber, dass dies der Plan von Elon Musk sein könnte.

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