Seite wählen
Bitcoin Adaption – Folgt Panama jetzt El Salvador? Das spricht dafür!

Bitcoin Adaption – Folgt Panama jetzt El Salvador? Das spricht dafür!

Bitcoin Adaption – Folgt Panama jetzt El Salvador? Das spricht dafür!

In diesem Marktupdate geht es um drei wichtige Themen: Was grade in Panama passiert, warum die Weltbank El Salvador das Leben schwermacht und welche neuen Steuern sich das Bundesfinanzministerium für Krypto-Nutzer ausdenkt. Los geht’s!

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen unseres Marktupdates!

Oh, wie schön ist Panama

Nachdem El Salvador als erstes Land Bitcoin zur „legal tender“ gemacht hat, versucht Panama nun den Anschluss zu machen. Der Oppositionspolitiker Gabriel Silva erklärte, dass auch Panama großes Interesse daran habe die Alpha-Kryptowährung zum gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen. Somit hat El Salvador – wie erwartet – einen Dominoeffekt ausgelöst. Nun ist nicht mehr die Frage, „welche Länder kommen nach El Salvador?“, sondern vielmehr: Wie schnell folgen wie viele weitere Länder und welchen Effekt hat das auf Bitcoin und die Krypto-Welt?

Gabriel Silva erläuterte auf Twitter:

„Und Panama darf nicht zurückgelassen werden. Wenn wir ein echter Technologie- und Unternehmerstandort sein wollen, müssen wir Kryptowährungen unterstützen.“

Somit möchte Panama mit El Salvador nun in einen positiven Wettbewerb treten. In den kommenden Wochen widmet sich die Politik Panamas Diskussionen mit Anwälten, Bitcoin-Nutzern, Krypto-Unternehmen, Regierungsbeamten und mehr.

Interessant zu wissen ist, dass Panama generell offen gegenüber Währungen ist. Denn per Verfassung ist es dem Land verboten, nur bestimmte Währungen als gesetzliches Zahlungsmittel zu akzeptieren. Des Weiteren gibt es in Panama keine Zentralbank – den US-Dollar führte Panama 1904 im Rahmen eines Währungsabkommens ein. Übrigens wäre der Bitcoin nicht die einzige offizielle Währung neben dem US-Dollar, denn in Panama gibt es dazu noch eine zusätzliche lokale Währung namens „Balboa“.

Die Weltbank macht El Salvador das Leben schwer

Nachdem El Salvador Bitcoin zur offiziellen Währung gemacht hat, erklärt die Weltbank nun, dass sie bei der Umsetzung des Vorhabens keine Unterstützung bieten wird. Gegenüber Reuters sagte ein Sprecher:

„Wir sind bestrebt, El Salvador auf vielfältige Weise zu helfen, unter anderem bei der Währungstransparenz und bei Regulierungsprozessen. Obwohl die Regierung uns um Hilfe bei Bitcoin gebeten hat, kann die Weltbank dies angesichts der Umwelt- und Transparenzmängel nicht unterstützen.“

Am Mittwoch richtete sich El Salvadors Finanzminister Alejandro Zelaya an die Weltbank, um Unterstützung bei der Implementierung von Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel zu erhalten. Das Fazit nach einem Gespräch mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) war dafür positiv – der IWF sei „nicht gegen“ die Einführung von Bitcoin als „legal tender“. Allerdings sieht der IWF in Bezug auf Bitcoin auch makroökonomische, finanzielle und rechtliche Probleme auf das Land zukommen.

Plant das Bundesfinanzministerium neue Krypto-Steuern?

In einer Mail an die Länder gab das Bundesfinanzministerium heute bekannt, zusammen mit den Finanzbehörden der Länder an einem Entwurf zu Krypto-Steuern zu arbeiten. In einem vorläufigen Paper finden wir Hinweise auf eine Neuauflage der Krypto-Regulierung in Bezug auf die ertragsteuerliche Behandlung von Token im Allgemeinen und virtuellen Währungen wie beispielsweise Bitcoin im Speziellen. In einem Schreiben an die Länder lesen wir:

„Nach Prüfung der Stellungnahmen der Verbände und erneuter Abstimmung mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird das Bundesministerium der Finanzen die finale Fassung des BMF-Schreibens amtlich veröffentlichen. Damit soll den Praktikern in Verwaltung und Wirtschaft und dem einzelnen Steuerpflichtigen ein Leitfaden zur ertragsteuerlichen Behandlung von Token und virtuellen Währungen an die Hand gegeben werden.“

Ein Blick in den vorläufigen Bericht lohnt sich, denn dort geht es auch im Detail darum, wie die verschiedenen Facetten des Kryto-Space definiert werden und zu behandeln sind. Unter anderem geht das Bundesfinanzministerium auch im Detail auf Initial Coin Offering (ICO), Forks, Lending, Staking und Airdrops ein.

Insbesondere die steuerliche als auch rechtliche Behandlung innerhalb Deutschlands löst oft Diskussionen aus und die Einstellungen sind recht divers. Wenn du an solchen Diskussionen teilhaben willst, um ein Gefühl der generellen Einstellung zu bekommen, eigenen sich zunehmend auch unterschiedliche Chatgruppen, wie z.B. die der Beincrypto Community. Generell ist der Austausch für Einsteiger als auch Erfahrene wichtig, da sich der Space schnell entwickelt und man sich gegenseitig gut weiterbringen kann. 

Weitere Reports, Artikel & Analysen

Das Ende von KYC und die Rolle von Noise – #ZeroFuchsGiven

Das Ende von KYC und die Rolle von Noise – #ZeroFuchsGiven

In dieser Ausgabe von #ZeroFuchsGiven beschäftigen wir uns mit der Frage, wie ein KYC (Know Your Customer)-freies Leben aussehen könnte und ob wir in naher Zukunft Bitcoin ohne die Preisgabe unserer Identität kaufen können. Außerdem geht es um die Frage, wie wir Bitcoin-Noise/FUD und wertvolle Bitcoin-Informationen voneinander untersscheiden lernen.

* Affiliate Link. Wenn du über diese Schaltfläche einen Kauf tätigst, erhalten wir eine Provision. Wenn du das nicht möchtest, kannst du den Link alternativ auch auf direkte Weise aufrufen.

El Salvador: Welche enormen Risiken jetzt auf das Land zukommen

El Salvador: Welche enormen Risiken jetzt auf das Land zukommen

El Salvador: Welche enormen Risiken kommen auf das Land zu?

#ZeroFuchsGiven ist das Format, in dem Fuchs Inc. Begründer Marc Fuchs regelmäßig auf aktuelle Themen eingeht und die Fragen der Fuchs Inc Community beantwortet. Die Fragen können einfach per E-Mail oder Telegram gesendet werden, die Links dafür stehen unter dem Beitrag.

In der heutigen Ausgabe geht es um die Frage, welche Chancen sich für Lateinamerika durch die Einführung von Bitcoin als offizielles Währungsmittel ergeben. Außerdem werfen wir einen Blick auf die teils erheblichen Risiken und dir Frage, inwieweit dieser Schritt eine Überraschung für andere Nationen war – we keep you posted!

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen von #ZeroFuchsGiven!

El Salvador: First Mover, aber mit welchen Risiken?

Welche Chancen eröffnen sich durch BTC für Lateinamerika? Marc erklärt uns:

 „Ich sehe da viele Vorteile. Erstens ermöglicht die Adaption von Bitcoin eine Entkopplung des Einflusses anderer Staaten und Institutionen. Zweitens haben die Early Birds einen First Mover Vorteil. Kommt der Stein erstmal richtig ins Rollen, hat das unweigerlich enorme Auswirkungen auf den Bitcoinpreis und könnte kleine und/oder arme Nationen zu neuem Reichtum katapultieren. Des Weiteren können dadurch teils exorbitante Kosten für Überweisungen gespart werden, die bei einigen Ländern Milliardenbeträge einnehmen.“

Allerdings sagt Marc auch, dass wir die Risiken nicht außer Acht lassen dürfen:

„Die machthabenden Staaten und Institutionen wollen ihren Einfluss nicht verlieren, denn dieser Einfluss bedeutet primär Einnahmen. El Salvador hat sich mit diesem richtigen und mutigen Schritt eine Zielscheibe auf die Brust gemalt und wird sicherlich so einige Attacken durchstehen müssen, sei es finanzieller, militärischer oder infiltrativer Natur. Die größte Chance, diesen potenziell verehrenden Konsequenzen aus dem Weg zu gehen, dürften dabei Zusammenschluss und Kooperation sein. Denn im Zusammenschluss ist das System nicht nur resilienter, es bietet auch den Schutz der Masse. Das Zeitfenster für die Adaption gebeutelter Länder ist jetzt da und sollte wahrgenommen werden.“

Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen…

War die BTC Adaption in Südamerika eine Überraschung für andere Länder? Marc führt aus:

„Gut möglich, dennoch wahrscheinlich vorhersehbar. Ich persönlich vertrete ja die Meinung, dass da im Hintergrund mächtig was brodelt und die Staaten unserer Erde bereits vor einiger Zeit erkannt haben, welches Risiko Bitcoin für ihre Machtstellung und Währungsmonopole hat. Daraus schließe ich für mich persönlich, dass dort seit geraumer Zeit an vielen Stellen Bestrebungen laufen, um sich auf diesen Fall vorzubereiten. Vordergründig sahen und sehen wir viele Versuche, das Szenario von Bitcoin als Weltwährung zu unterwandern, in dem Verbote ausgesprochen, CBDCs entwickelt und enorm viel negative Presse produziert werden.“

Marc erklärt weiter, dass El Salvadors Entscheidung einen Dominoeffekt auslösen wird:

„Wenn die einzelnen Regierungen jedoch nicht komplett auf den Kopf gefallen sind, ist ihnen definitiv bewusst gewesen, dass die Verbreitung von Bitcoin weiter voranschreiten wird und in absehbarer Zeit auch einzelne Nationen, wenn auch aus unterschiedlichen Beweggründen, Bitcoin für sich entdecken werden. Und diese Entwicklung birgt ein äußerst großes Risiko, da der daraus entstehende Dominoeffekt starke geopolitische Auswirkungen haben wird. Ich möchte damit sagen, dass ich denke, dass andere Länder diesen Prozess auf dem Schirm hatten, bzw. sich davor gefürchtet haben. Dass diese Entwicklung in El Salvador startet und sich über vorrangig initial Lateinamerika ausbreitet, dürfte zwar eine Unbekannte gewesen sein, die Entwicklung an sich jedoch nicht. Erstmals sind wir in einer Situation, in der eine disruptive Technologie Machthaber dazu zwingt, zu reagieren, anstatt agieren zu können. Es macht den Eindruck, als würde versucht werden, einen Brandherd nach dem nächsten zu löschen doch der Flächenbrand ist zu weit vorangeschritten. Das alte System wird gerodet.“

Entdecke jetzt die Fuchs Inc. Altcoin Analysen:

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.

Apropos CBDCs: Nigeria auf dem Vormarsch

Nicht nur Cardano startet mit ADA in Nigeria voll durch, sondern auch die nigerianische Regierung geht voll und ganz im Konzept der digitalen Währungen auf und arbeitet an einer eigenen CBDC. Was läuft da?

„Grundsätzlich bin ich kategorisch gegen die Einführung von CBDCs, solange diese obligatorisch sind. Quasi jeder Unterstützer von Bitcoin und auch anderen Kryptowährungen verfolgt das Ideal, dass Geld sich in der Form manifestieren sollte, in der der Markt – also die Menschen – das wünschen. Und das ist ja auch das Schöne an Bitcoin, denn es entkoppelt Währung von Staat, zerstört Währungsmonopole und befreit den Geldmarkt.“

Marc führt weiter aus, dass CBDCs der Versuch der Machthaber sind, innerhalb des neuen Systems weiterhin die Kontrolle behalten zu wollen:

„Sollten sich hingegen CBDCs entwickeln, die freiwillig genutzt werden können, steht dem grundsätzlich nichts entgegen. Da diese Zentralbank Kryptowährungen Bitcoin als Geld jedoch unterlegen sind, werden sie oder so vom Markt abgelehnt werden. Zumindest so lange sie es nicht schaffen, Bitcoin sinnvoll zu ergänzen.“

Du hast Fragen ans Fuchs Inc.-Team?

Dann schreib uns eine Mail an fragen@fuchs-inc.de oder per Telegram an @TheRealAlexKo

Weitere Reports, Artikel & Analysen

Das Ende von KYC und die Rolle von Noise – #ZeroFuchsGiven

Das Ende von KYC und die Rolle von Noise – #ZeroFuchsGiven

In dieser Ausgabe von #ZeroFuchsGiven beschäftigen wir uns mit der Frage, wie ein KYC (Know Your Customer)-freies Leben aussehen könnte und ob wir in naher Zukunft Bitcoin ohne die Preisgabe unserer Identität kaufen können. Außerdem geht es um die Frage, wie wir Bitcoin-Noise/FUD und wertvolle Bitcoin-Informationen voneinander untersscheiden lernen.

* Affiliate Link. Wenn du über diese Schaltfläche einen Kauf tätigst, erhalten wir eine Provision. Wenn du das nicht möchtest, kannst du den Link alternativ auch auf direkte Weise aufrufen.

Bitcoin: Was zum Teufel ist bitte in Lateinamerika los!?

Bitcoin: Was zum Teufel ist bitte in Lateinamerika los!?

Bitcoin: Was zum Teufel ist bitte in Lateinamerika los!?

Während El Salvador Bitcoin mal eben zur neuen offiziellen Währung macht, entschließt sich China dazu drei der größten Krypto-Exchanges zu verbieten. Gleichzeitig lässt das den Bitcoin Preis eher kalt. Und: Wie einflussreich ist Teslas CEO mit seinem „Musk Effekt“ tatsächlich?

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen unseres Marktupdates!

Bitcoin erobert Lateinamerika

Dass die Alpha-Kryptowährung sich spontan in Lateinamerika zur offiziellen Währung gemausert hat, haben wir in unserem #ZeroFuchsGiven Format bereits ausführlicher behandelt. Falls du einen Blick in Bitcoins Vergangenheit werfen möchtest, dann klicke HIER.

Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel zu machen, startete mit dem Präsidenten von El Salvador, Nayib Bukele. Bukele, der sich auf Twitter übrigens mit Laseraugen zeigt, verkündete auf Twitter, dass Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel kurz- und langfristige Vorteile für die Bürger des südamerikanischen Landes mitbringen könnte. In einer Reihe von Tweets erklärte er ausführlicher, dass El Salvador vom Bitcoin-Wachstum profitieren wird. Mittlerweile ist der Bitcoin-Standard in El Salvador beschlossene Sache.

Nun war klar, dass andere Länder den historischen Schritt Bitcoin zur offiziellen Währung nicht zwangsläufig gut finden würden. Denn hiermit ändert sich das Finanz-Game ganz erheblich – El Salvador hat sich damit den First Mover Vorteil gesichert. Und ganz schnell zogen andere Staaten in Lateinamerika nach. Paraguay beispielsweise! Auch hier sehen wir den Kongressabgeordneten Carlitos Rejala jetzt mit Laseraugen und einer klaren Botschaft auf Twitter:

„Wie ich schon vor langer Zeit sagte, muss unser Land Hand in Hand mit der neuen Generation vorankommen. Der Moment ist gekommen, unser Moment. Diese Woche beginnen wir mit einem wichtigen Projekt, um Paraguay vor aller Welt zu erneuern!“

Und weiter ging es mit Panama, Argentinien, Mexiko, Nicaragua und Brasilien. Aber, bevor wir jetzt alle unsere Sieben Sachen packen und Hoffnung auf einen neuen Bitcoin Hub mit gutem Essen setzen, sollten wir doch erst einmal abwarten, wie sich diese Angelegenheit entwickelt, oder? Steuervorteile hat El Salvadors Präsident schonmal versprochen, das dürfte für einige Krypto-Fans ein wichtiges Argument sein sich näher mit der Flaggentheorie zu befassen…

Und China so: Nö

Ganz anders sieht es momentan in China aus. Die Regierung des Landes war noch nie dafür bekannt, besonders euphorisch gegenüber Bitcoin zu sein und hat nun zeitgleich zu El Salvadors historischem Moment beschlossen, drei große Krypto-Exchanges zu bannen. Seit dem 9. Juni 2021 haben alle chinesischen Suchmaschinen wie Baidu und Sogou die drei großen Börsen blockiert: Binance, Huobi und OKEx.

Nun ist davon auszugehen, dass Krypto-Nutzer in China den Umgang mit VPN-Clients kennen, dennoch ist das Vorgehen der Regierung ein klares Statement. Fraglich ist auch, ob es sich bei den China-Ban News wieder um FUD (Fear, uncertainty, and doubt) handelt.

Jetzt sind Diamond Hands gefragt

Ein rein hypothetisches Gedankenspiel: Während die letzten Marktbewegungen – und allen voran die Crashs – dem Musk-Effekt zugesprochen wurden, bleibt Bitcoin momentan – trotz der historischen Ereignisse in Lateinamerika – ruhig. Lässt sich daraus eventuell schließen, dass Elon Musk mit seinen Tweets doch nicht so einen großen Einfluss auf den Bitcoin Preis hat? Wer oder was steckt dann hinter dem Dip?

Ohne mich an dieser Stelle zu weit aus dem Lambo-Fenster zu lehnen, aber wäre es auch möglich, dass hier einige große Wale, Großinvestoren der Wallstreet oder Nationen am Werk sind, die noch mehr Liquidität sehen möchten? Durchaus vorstellbar wäre doch, dass bei einem so begrenzten Gut wie Bitcoin, einige Wale noch waliger werden möchten und entsprechend die kleinen und mittleren Anleger in eine Art Abverkauf treiben. Wir wissen recht wenig darüber, wer die wirklich großen Wale im Bitcoin-Geschäft sind, noch weniger wissen wir, wer eigentlich hinter Bitcoin steckt. Aber wie wir die Weltgeschehnisse kennen, lohnt es sich hier sicherlich, etwas über den Tellerrand zu schauen und geopolitische Verflechtungen und Interessen mit in die Betrachtung einzubeziehen.

Weitere Reports, Artikel & Analysen

Das Ende von KYC und die Rolle von Noise – #ZeroFuchsGiven

Das Ende von KYC und die Rolle von Noise – #ZeroFuchsGiven

In dieser Ausgabe von #ZeroFuchsGiven beschäftigen wir uns mit der Frage, wie ein KYC (Know Your Customer)-freies Leben aussehen könnte und ob wir in naher Zukunft Bitcoin ohne die Preisgabe unserer Identität kaufen können. Außerdem geht es um die Frage, wie wir Bitcoin-Noise/FUD und wertvolle Bitcoin-Informationen voneinander untersscheiden lernen.

* Affiliate Link. Wenn du über diese Schaltfläche einen Kauf tätigst, erhalten wir eine Provision. Wenn du das nicht möchtest, kannst du den Link alternativ auch auf direkte Weise aufrufen.

Bitcoin wird offizielles Zahlungsmittel in El Salvador & dadurch auch weltweit offizielles Geld?

Bitcoin wird offizielles Zahlungsmittel in El Salvador & dadurch auch weltweit offizielles Geld?

#ZeroFuchsGiven: Bitcoin wird offizielles Zahlungsmittel in El Salvador und somit auch weltweit offizielles Geld?

#ZeroFuchsGiven ist das Format, in dem Fuchs Inc. Begründer Marc Fuchs regelmäßig auf aktuelle Themen eingeht und die Fragen der Fuchs Inc. Community beantwortet. Die Fragen können einfach per E-Mail oder Telegram gesendet werden, die Links dafür stehen unter dem Beitrag.

In der heutigen Ausgabe geht es um den riesigen Schritt des kleinen El Salvadors, Bitcoin als offizielle Währung einzuführen und welche Folgen daraus entstehen.

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen von #ZeroFuchsGiven!

Was bedeutet die Aussage vom Präsidenten von El Salvador, Nayib Bukele, dass Bitcoin als offizielle Währung eingesetzt werden soll?

Auch wenn El Salvador eine sehr kleine Nation ist, die gerade einmal über eine GDP von rund 27 Mrd. USD verfügt, sind diese Neuigkeiten dennoch enorm. Nachdem Nayib Bukele am zweiten Tag der Bitcoin Konferenz Bitcoin 2021 per Videobotschaft verkündet hatte, dass er Bitcoin in El Salvador zu „legal tender“ machen würden, also einer offiziell anerkannten Währung, ging dies zunächst wie eine Schockwelle durch die Bitcoin Community. Technisch gesehen muss diese Entscheidung noch durch das Parlament El Salvadors, es gilt jedoch als quasi sicher, dass dies auch geschieht.

Was ich und viele andere überzeugte Bitcoin bereits seit Jahren predigen, nämlich die Adaption Bitcoins durch Nationen, macht hier den ersten Schritt. Meiner Ansicht nach ist das der erste Nationen-Domino der dort fällt und andere, größere werden folgen.

Die Bitcoin Community hat die Entwicklung in El Salvador sehr gespannt aufgenommen und die weiteren Angebote des Landes dürften viele Investoren, Entrepreneure und Führungspersonen aus sowohl Bitcoin und auch andere Kryptowährungen anziehen. So wirbt El Salvador nun damit, dass Bitcoin keiner Kapitalertragssteuer unterliegt und Krypto-Entrepreneure sofort einen ständigen Wohnsitz erhalten.

Dabei hebt der Präsident auch hervor, dass es zahlreiche schöne Strandgrundstücke zu kaufen gibt, die keiner Grundstückssteuer unterliegen und verspricht Hilfe beim Erledigen bürokratischer Hürden. Klingt für meine Begriffe sehr verlockend, insbesondere wenn man sich die aktuelle Entwicklung in Deutschland und der EU generell ansieht. Ein Haus am Strand ohne unnötige Steuer, generell deutlich niedrigere Steuern, staatlicher Support für Bitcoin und das Anziehen der Krypto Community dürften aussagekräftige Argumente dafür sein, dass einige mittlerweile doch recht wohlhabende Krypto-Investoren diesen Schritt machen könnten.

Entdecke unsere Altcoin Analysen

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.

Was bedeutet die Adaption El Salvadors für die Bitcoin Adaption generell?

Nicht nur steigt durch diese Entscheidung die Sichtbarkeit Bitcoins stark an, auch rechtlich entstehen einige interessante Veränderungen. Wenn Bitcoin offizielle Währung in El Salvador wird, hätte dies nämlich auch Implikationen auf die regulatorische Behandlung Bitcoins.

Ein Bild von Cryptomemelord

So würde dies dazu führen, dass Bitcoin für andere Staaten eine ausländische Währung ist und keine was-auch-immer-gerade-passt-Anlageklasse, was Auswirkungen auch sowohl Buchhaltung und auch Besteuerung hat. Hinzu kommt, dass es beispielsweise in den USA bisher nicht möglich war, dass einzelne Staaten Bitcoin als offizielle Währung anerkennen, da die Consitution das nicht ermöglicht. Wird Bitcoin jedoch anerkannte Währung eines anderen Landes, gäbe es dafür wohl eine Möglichkeit, wie z.B. Caitlin Long in dem sehr interessanten Thread darlegt.

Wir sehen hier also weitaus mehr als „nur“ eine Nation mit sehr kleinem GDP, die Bitcoin als Währung verwenden will – Wir sehen die potenzielle Öffnung der Tür, durch die Bitcoin einfallen und viele weitere Staaten einnehmen wird. Und wenn der Jeanny einmal aus der Flasche ist, wird er dort nicht wieder untergebracht werden können. Das Rennen der Nationen um den First Mover Vorteil ist eröffnet und andere Nationen sind nun in Zugzwang. El Salvador mag möglichweise aufgrund einiger länderspezifische Eigenschaften vielleicht erstmal nur einen kleineren Teil an gebildeten und wohlhabenden Ausländern anziehen, doch was passiert, wenn ein anderes, größeres Land diesen Schritt geht? Die führenden Nationen der Erde können das Abwandern von Kapital und Wirtschaftsleistung nur bis zu einem gewissen Grad riskieren – und ab einem bestimmten Punkt werden sie sich beugen müssen.

Ein Bild von Cryptomemelord

Welches Land folgt?

Das ist natürlich für uns kaum präzise anzunehmen, da ja auch die Entscheidung El Salvadors außer Jack Maller wohl niemand wirklich auf dem Schirm hatte. Es gehen jedoch bereits die ersten Gerüchte um, dass Paraguay Bestrebungen zum Folgen des Vorgehens von El Salvador macht.

Ich persönlich denke, dass zunächst ein paar weitere vom USD gebeutelte Ländern folgen werden und größere Industrienationen diese Entwicklung seeehr genau beobachten werden. Wahrscheinlich laufen die Bestrebungen, diese Entwicklung zu stoppen, im Hintergrund bereits auf Hochtouren. Es wird jedoch nicht zu stoppen sein, es kann maximal verzögert werden. Und keiner will dabei der Letzte sein. Ich denke, dass in vielen Staaten die Köpfe der Regierungsoberhäupter gerade rauchen und jeder versuchen wird, taktisch das Beste aus dieser Entwicklung zu machen.

Du hast Fragen ans Fuchs Inc.-Team?

Dann schreib uns eine Mail an fragen@fuchs-inc.de oder per Telegram an @TheRealAlexKo

Weitere Reports, Artikel & Analysen

Das Ende von KYC und die Rolle von Noise – #ZeroFuchsGiven

Das Ende von KYC und die Rolle von Noise – #ZeroFuchsGiven

In dieser Ausgabe von #ZeroFuchsGiven beschäftigen wir uns mit der Frage, wie ein KYC (Know Your Customer)-freies Leben aussehen könnte und ob wir in naher Zukunft Bitcoin ohne die Preisgabe unserer Identität kaufen können. Außerdem geht es um die Frage, wie wir Bitcoin-Noise/FUD und wertvolle Bitcoin-Informationen voneinander untersscheiden lernen.

* Affiliate Link. Wenn du über diese Schaltfläche einen Kauf tätigst, erhalten wir eine Provision. Wenn du das nicht möchtest, kannst du den Link alternativ auch auf direkte Weise aufrufen.

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]