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Bitcoin: Was zum Teufel ist bitte in Lateinamerika los!?

Bitcoin: Was zum Teufel ist bitte in Lateinamerika los!?

Bitcoin: Was zum Teufel ist bitte in Lateinamerika los!?

Während El Salvador Bitcoin mal eben zur neuen offiziellen Währung macht, entschließt sich China dazu drei der größten Krypto-Exchanges zu verbieten. Gleichzeitig lässt das den Bitcoin Preis eher kalt. Und: Wie einflussreich ist Teslas CEO mit seinem „Musk Effekt“ tatsächlich?

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen unseres Marktupdates!

Bitcoin erobert Lateinamerika

Dass die Alpha-Kryptowährung sich spontan in Lateinamerika zur offiziellen Währung gemausert hat, haben wir in unserem #ZeroFuchsGiven Format bereits ausführlicher behandelt. Falls du einen Blick in Bitcoins Vergangenheit werfen möchtest, dann klicke HIER.

Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel zu machen, startete mit dem Präsidenten von El Salvador, Nayib Bukele. Bukele, der sich auf Twitter übrigens mit Laseraugen zeigt, verkündete auf Twitter, dass Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel kurz- und langfristige Vorteile für die Bürger des südamerikanischen Landes mitbringen könnte. In einer Reihe von Tweets erklärte er ausführlicher, dass El Salvador vom Bitcoin-Wachstum profitieren wird. Mittlerweile ist der Bitcoin-Standard in El Salvador beschlossene Sache.

Nun war klar, dass andere Länder den historischen Schritt Bitcoin zur offiziellen Währung nicht zwangsläufig gut finden würden. Denn hiermit ändert sich das Finanz-Game ganz erheblich – El Salvador hat sich damit den First Mover Vorteil gesichert. Und ganz schnell zogen andere Staaten in Lateinamerika nach. Paraguay beispielsweise! Auch hier sehen wir den Kongressabgeordneten Carlitos Rejala jetzt mit Laseraugen und einer klaren Botschaft auf Twitter:

„Wie ich schon vor langer Zeit sagte, muss unser Land Hand in Hand mit der neuen Generation vorankommen. Der Moment ist gekommen, unser Moment. Diese Woche beginnen wir mit einem wichtigen Projekt, um Paraguay vor aller Welt zu erneuern!“

Und weiter ging es mit Panama, Argentinien, Mexiko, Nicaragua und Brasilien. Aber, bevor wir jetzt alle unsere Sieben Sachen packen und Hoffnung auf einen neuen Bitcoin Hub mit gutem Essen setzen, sollten wir doch erst einmal abwarten, wie sich diese Angelegenheit entwickelt, oder? Steuervorteile hat El Salvadors Präsident schonmal versprochen, das dürfte für einige Krypto-Fans ein wichtiges Argument sein sich näher mit der Flaggentheorie zu befassen…

Und China so: Nö

Ganz anders sieht es momentan in China aus. Die Regierung des Landes war noch nie dafür bekannt, besonders euphorisch gegenüber Bitcoin zu sein und hat nun zeitgleich zu El Salvadors historischem Moment beschlossen, drei große Krypto-Exchanges zu bannen. Seit dem 9. Juni 2021 haben alle chinesischen Suchmaschinen wie Baidu und Sogou die drei großen Börsen blockiert: Binance, Huobi und OKEx.

Nun ist davon auszugehen, dass Krypto-Nutzer in China den Umgang mit VPN-Clients kennen, dennoch ist das Vorgehen der Regierung ein klares Statement. Fraglich ist auch, ob es sich bei den China-Ban News wieder um FUD (Fear, uncertainty, and doubt) handelt.

Jetzt sind Diamond Hands gefragt

Ein rein hypothetisches Gedankenspiel: Während die letzten Marktbewegungen – und allen voran die Crashs – dem Musk-Effekt zugesprochen wurden, bleibt Bitcoin momentan – trotz der historischen Ereignisse in Lateinamerika – ruhig. Lässt sich daraus eventuell schließen, dass Elon Musk mit seinen Tweets doch nicht so einen großen Einfluss auf den Bitcoin Preis hat? Wer oder was steckt dann hinter dem Dip?

Ohne mich an dieser Stelle zu weit aus dem Lambo-Fenster zu lehnen, aber wäre es auch möglich, dass hier einige große Wale, Großinvestoren der Wallstreet oder Nationen am Werk sind, die noch mehr Liquidität sehen möchten? Durchaus vorstellbar wäre doch, dass bei einem so begrenzten Gut wie Bitcoin, einige Wale noch waliger werden möchten und entsprechend die kleinen und mittleren Anleger in eine Art Abverkauf treiben. Wir wissen recht wenig darüber, wer die wirklich großen Wale im Bitcoin-Geschäft sind, noch weniger wissen wir, wer eigentlich hinter Bitcoin steckt. Aber wie wir die Weltgeschehnisse kennen, lohnt es sich hier sicherlich, etwas über den Tellerrand zu schauen und geopolitische Verflechtungen und Interessen mit in die Betrachtung einzubeziehen.

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Was ist in den letzten Tagen im Krypto-Raum passiert? Nachdem US-amerikanische Kunden von PayPal nun schon länger Kryptowährungen dort erwerben können, erweitert der Zahlungsanbieter das Angebot. Gleichzeitig verkündigte der Gründer von Bridgewater Associates, Ray Dalio, dass er in Bitcoin investiert hat. In den USA bereitet man sich währenddessen auf einen Ansturm von Krypto-Enthusiasten vor. Los geht’s.

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Ray Dalio: „I have some Bitcoin”

Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates, geht davon aus, dass der US-Dollar kurz vor einer heftigen Abwertung stehe. Ferner sieht er in China eine Bedrohung für die Reservewährung, was Bitcoin als Alternative immer attraktiver macht. Dalio verwaltete mit seinem Unternehmen Bridgewater Associates im Jahr 2021 rund 101,9 Milliarden US-Dollar. Er erklärte in einem Gespräch gegenüber Coindesk:

„Ich persönlich hätte lieber Bitcoin als eine Anleihe.“

Ferner erklärte Dalio, dass er selbst „some“ Bitcoin besitze, nachdem er sich im November des vorherigen Jahres überaus kritisch gegenüber den Kryptowährungen gezeigt hatte. Des Weiteren warnte er davor, dass durch Bitcoin bedrohte Regierungen gegen die BTC-Halter vorgehen könnten.

„Das größte Risiko für Bitcoin ist der Erfolg.“

PayPal ermöglicht Nutzern Krypto-Transfer

Nachdem der Zahlungsriese PayPal schon vor einiger Zeit den US-amerikanischen Kunden Zugang zum Reich der Kryptowährungen gewährt hatte, weitet das Unternehmen den Krypto-Service nun aus. Jetzt können die Nutzer ihre Coins auch an ihre eigene Wallet, also Wallets von Drittanbietern, senden. Das war bisher nicht möglich und so eröffnet sich für die PayPal-Nutzer die Möglichkeit ihre Kryptos von der Plattform zu transferieren. Da Ponte erklärte zu dem Schritt:

„Wir wollen es so offen wie möglich gestalten und unseren Verbrauchern die Wahl lassen, damit sie auf jede Art und Weise bezahlen können, die sie bezahlen möchten. Sie bringen ihre Krypto zu uns, damit sie sie im Handel verwenden können. Und wir möchten, dass sie die von ihnen erworbene Kryptos mitnehmen und an das Ziel ihrer Wahl bringen können.“

Somit wird PayPals Krypto-Angebot nun deutlich benutzerfreundlicher und entspricht damit stärker den Ansprüchen von Bitcoin- & Kryptowährungsnutzern, die zuvor die Beschränkung in der Versendung außerhalb von Paypal kritisiert hatte.

Ein weiteres großes Unternehmen, dass sich stärker im Krypto-Bereich engagieren möchte, ist offensichtlich Apple. Das Technologieunternehmen sorgte mit einer aktuellen Stellenbeschreibung nach Kandidaten aus dem Bereich der „alternative payments“ für viel Aufsehen und ermöglichte jede Menge Raum für Spekulationen:

„Wir suchen einen bewährten Fachmann für globale alternative und aufkommende Zahlungslösungen. Wir benötigen Ihre Hilfe bei der Bildung von Partnerschaftsrahmen und Geschäftsmodellen, der Definition von Implementierungsparadigmen, der Identifizierung von Hauptakteuren und der Verwaltung der Beziehungen zu strategischen alternativen Zahlungspartnern.“

Bitcoin Preis: Ein Bild von CoinMarketCap

Fucking wild: Der Bitcoin Crash

Den jüngsten Bitcoin Dip dürfte wohl kein Hodler/Investor verpasst haben. Nachdem unsere Lieblingskryptowährung ein neues Allzeithoch am 14. April 2021 bei 64.000 US-Dollar fand, ging es für Bitcoin eher bergab. Mittlerweile rangiert der Bitcoin Preis bei unter 40.000 US-Dollar und eine Frage bleibt dabei unbeantwortet: Warum?

War es doch Elon Musk, der mit seinem neusten Enthusiasmus für nachhaltige Energie den Bitcoin Preis in den Keller schickte? Oder doch die Gerüchte um einen möglichen Krypto-Ban in China? Sind die Bitcoin Preise ganz normale Schwankungen eines volatilen Assets?

Was wäre aber nun, wenn ganz andere Kräfte im Hintergrund aktiv Interesse daran hatten Bitcoin ein wenig zu drücken, um eigene Ziele durchzusetzen? Hier kann wohl jeder selbst etwas spekulieren.

Ein Screenshot von Reddit

Nebraska: Krypto Hub in den USA

Um den Bundesstaat Nebraska an die Spitze der nationalen Innovationen im Bereich der Finanzaufsicht zu bringen, hat Gouverneur Pete Ricketts das Gesetz 649 unterzeichnet, das auch als Nebraska Financial Innovation Act bekannt ist. Die von Senator Flood eingeführte Gesetzgebung ermöglicht eine staatliche Bankcharte für Depotbanken für digitale Vermögenswerte. Das Unternehmen Telcoin unterstützte den Senat bei der Ausarbeitung der Charta. Paul Neuner, CEO von Telcoin, erklärt dazu:

„Im Kern stellt diese neue Charta eine alternative Art von Bank dar, die nicht das Recht hat, Ihr Geld an jemand anderen zu leihen. Institutionen im Rahmen dieser neuen Charta werden Blockchain-Technologie einsetzen, um Benutzern die Möglichkeit zu geben, digitale Vermögenswerte selbst zu verwahren und ihr Geld für ihren eigenen Nutzen einzusetzen.“

Telcoin hofft, so auch unterversorgte Teile der Gesellschaft, die vom traditionellen Bankensystem ausgeschlossen sind, einen Zugang zum Finanzmarkt zu geben. Ferner soll Nebraska langfristig zu einem wichtigen Zentrum für Unternehmen digitaler Vermögenswerte werden.

Eine ganz ähnliche Entwicklung fördern die Senatorin von Arizona, Kyrsten Sinema, und die Senatorin, Cynthia Lummis. Sie haben den parteiübergreifenden Financial Innovation Caucus des US-Senats ins Leben gerufen. Darüber sollen verantwortungsvolle Innovationen im US-Finanzsystem gestärkt werden. Lummis erklärt dazu:

„Die Vereinigten Staaten sind weltweit führend im globalen Finanzsystem, aber diese Position ist ein Privileg, kein Recht. Es ist auch ein großer, oft unterschätzter Vorteil für jeden Amerikaner. Wir müssen zusammenarbeiten, um unser Finanzsystem in das 21. Jahrhundert zu bringen, um unsere Führung aufrechtzuerhalten und sicherzustellen, dass zukünftige Amerikaner die gleichen Chancen und den gleichen Wohlstand genießen können, die wir heute erleben.“

Wir sehen also, dass trotz der jüngsten, heftigen Korrektur einiges rund um Bitcoin geschieht. Neben unseren wöchentlichen Updates untersuchen wir unter anderem auch fortlaufend die Preisentwicklung von Bitcoin und unsere Lounge Mitglieder erhalten nicht nur mehrmals wöchentlich Chartanalysen zu Bitcoin & Co., sondern bekommen auch Einblicke in unsere Altcoins Analysen, Bitcoin Preisvorhersagen und die Kauf- & Verkaufssignale unserer künstlichen Trading Intelligenz. Die Anmeldung ist hier kostenlos möglich.

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Bitcoins Energieverbrauch: Ein Roundup

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Der Energieverbrauch von Bitcoin wird momentan stark diskutiert. Während Elon Musks Bitcoin-Rückzug aufgrund von BTCs Energiekonsum kaum ernst zu nehmen ist, widmen sich dennoch immer mehr Menschen der Frage, was es mit der Energie für das Krypto-Netzwerk auf sich hat.

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Bitcoins enormer Energieverbrauch

Alex de Vries, Data Scientist bei De Nederlandsche Bank, veröffentlichte im Mai 2018 bereits einen Artikel zu Bitcoins Energieverbrauch:

„Diese Methoden zeigen, dass das Bitcoin-Netz derzeit mindestens 2,55 GW Strom verbraucht und in Zukunft einen Verbrauch von 7,67 GW erreichen könnte, was es mit Ländern wie Irland (3,1 GW) und Österreich (8,2 GW) vergleichbar macht.“

Auf seinem Blog „Digiconomist“ veröffentlicht Alex de Vries regelmäßig aktualisierte Zahlen zu Bitcoins Energieverbrauch.

Klar ist, dass bereits einige andere Kryptowährungen – wie beispielsweise Cardano – Abstand vom Proof-of-Work Mechanismus nehmen, um den Energieverbrauch des Netzwerks zu reduzieren. Die Alpha Kryptowährung basiert aber nach wie vor auf PoW. Energie, die das Bitcoin Netzwerk verbraucht, lässt die Blockchain sicher laufen und sichert somit unsere Werte auf dieser.

Wo sitzen die Miner?

Um herauszufinden, wie es um den Energieverbrauch von Bitcoin steht, muss natürlich der Standort der Miner hinzugezogen werden. Denn regional gesehen, gibt es durchaus Unterschiede, was die Energieerzeugung angeht. 

In einer Studie mit dem Titel „Der CO2-Fußabdruck von Bitcoin“ (Stoll et al. 2019) geht es genau um diese regionalen Unterschiede. Hier haben Forscher anhand der IP-Adressen von Minern einen Blick auf die Standorte und die damit verbundene Art der Energieerzeugung geworfen. Und auch Cambridge widmete sich im Jahr 2020 diesem Thema und kam zu dem Schluss, dass etwa 39 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen stammt. Denn es gilt zu unterscheiden – zwischen Energieverbrauch und CO2-Ausstoß. 

Bezogen auf Teslas pauschalierte Aussage zum Energieverbrauch Bitcoin bringt neben Anthony Pompliano, der auf den großen Anteil der erneurbaren Energien beim Bitcoin Mining hinweist, auch Michael Saylor einen weiteren Faktor ins Spiel:

„Ironisch, weil bei einer #Bitcoin-Transaktion keine inkrementelle Energie verwendet wird. Die Energie wird zur Sicherung des Krypto-Asset-Netzwerks verwendet. Und die Nettoauswirkungen auf den Verbrauch fossiler Brennstoffe im Laufe der Zeit werden unter allen Umständen negativ sein.“

Wichtig zu beachten ist, wie sich der Energiekonsum von Bitcoin langfristig entwickeln wird.

Fiat oder Krypto – was verbraucht mehr Energie?

Bitcoins Energieverbrauch zu kritisieren, ergibt nur dann Sinn, wenn wir einen Vergleich haben – und zwar mit anderen Zahlungssystemen. Nehmen wir also Fiat zum Vergleich, was gar nicht mal so leicht ist. In einem Medium Artikel von Galaxy Digital Mining lesen wir:

„Das Bankensystem ist nicht wirklich mit Bitcoin vergleichbar. Das Privat- und Geschäftsbankensystem erfordert mehrere Abwicklungsebenen, während Bitcoin die endgültige Abwicklung anbietet. […] Die Bankenbranche meldet die Stromverbrauchsdaten nicht direkt.“

Alex de Vries gibt an, dass VISA weltweit insgesamt 740.000 Gigajoule Energie (aus verschiedenen Quellen) für alle seine Aktivitäten nutzt. Dies bedeutet, dass VISA einen Energiebedarf hat, der dem von rund 19.304 US-Haushalten entspricht. Im Vergleich dazu ist eine Bitcoin Transaktion also energieintensiver. Digital Galaxy sieht das anders und zeigt das anhand dieser Grafik deutlich.

De Vries vergleicht Bitcoin auch gerne mit seinem physischen Äquivalent, Gold. Aber auch hier zieht Bitcoin nach de Vries Berechnungen den Kürzeren:

„Jedes Jahr werden rund 3.531 Tonnen Gold abgebaut, wobei sich die damit verbundenen Emissionen auf 81 Millionen Tonnen CO2 belaufen. Wenn wir dies mit der Kohlenstoffintensität beim Abbau von Bitcoins vergleichen, können wir feststellen, dass letztere die des Abbaus von echtem Gold übersteigt.“

Aber wie viel Energie sollte ein Währungssystem verbrauchen?

Hätten wir nun geklärt, dass sich momentan niemand einig darüber ist, wie viel Energie Bitcoin und Fiat wirklich verbrauchen. Stellen wir uns also eine andere wichtige Frage:  Wie viel Energie sollte ein Währungssystem verbrauchen?

Kürzlich veröffentlichte die Harvard Business Review einen Artikel zu Bitcoins Energiebedarf. Und hier lesen wir:

„Wenn Sie zu den zig Millionen Menschen weltweit gehören, die es als Instrument zur Vermeidung von Repressionen, Inflation oder Kapitalkontrollen einsetzen, denken Sie höchstwahrscheinlich, dass die Energie äußerst gut eingesetzt ist. Ob Sie der Meinung sind, dass Bitcoin einen gültigen Anspruch auf die Ressourcen der Gesellschaft hat, hängt davon ab, wie viel Wert Bitcoin Ihrer Meinung nach für die Gesellschaft schafft.“

Wirklich interessant wird es auch bei der Aussage, dass Bitcoin Energie verwendet, die keine andere Industrie nutzen kann. Beispielsweise nutzen Miner Erdgas als Nebenprodukt abgelegener Ölminen. Diese Energie würde ansonsten nicht genutzt:

„Aber Bitcoin-Miner von North Dakota bis Sibirien haben die Gelegenheit genutzt, diese ansonsten verschwendete Ressource zu monetarisieren, und einige Unternehmen suchen sogar nach Wegen, um die Emissionen weiter zu reduzieren, indem sie das Gas kontrollierter verbrennen.“

Alex de Vries kommt zum Fazit, dass das Bitcoin Protokoll und Bitcoin als Alternative zum traditionellen Finanzsystem die richtigen Anreize setzt und den massiven Energiekonsum durchaus rechtfertigt.

Macht Tesla Bitcoin sauberer?

Besonders spannend ist auch die neueste Entwicklung rund um das Thema Elon Musk, Tesla, Bitcoin und Energieverbrauch. Wie gerade erst in der vergangenen Nacht bekannt wurde, hat Michael Saylor auf Nachfrage von Elon Musk ein Meeting zwischen dem Tesla CEO und den größten Bitcoin-Minern in Nordamerika organiseren können. Der Outcome dieses Meetings ist das neue Bitcoin Mining Council, das die Nutzung erneuerbarer Energien für Bitcoin Mining vorantreiben sowie mehr Transparenz für die Verwendung der unterschiedlichen Energiequellen schaffen soll. Mit diesem Schritt von Musk verdichtet sich der Verdacht, dass dieser bereits von Beginn an einem Plan folgte, der unter Umständen vorgesehen haben könnte, dass Tesla in die Bereitstellung sauberer Energie für Bitcoin einsteigen könnte. Wir schrieben bereits vor gut zwei Wochen in unserem Artikel der neuen Reihe #ZeroFuchsGiven darüber, dass dies der Plan von Elon Musk sein könnte.

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Marktupdate: BiTcOiN iS dEaD und Cardano-Fairytales

Marktupdate: BiTcOiN iS dEaD und Cardano-Fairytales

BiTcOiN iS dEaD und Cardano-Fairytales

Die letzten Tage waren für Bitcoin-Investoren durchaus spannend. Während die einen mit Diamond Hands (Tesla und jeder bei Fuchs Inc) den Dip gelassen mitgenommen haben, gab es dort draußen auch einige unsichere Hodler, die ihre BTCs beim Kellertrend auf 30k losgelassen haben. Nun wird natürlich spekuliert, was es mit dem Einbruch auf sich hat.

Auf der anderen Seite werfen wir einen Blick auf das Krypto-Projekt Cardano und auch wieder auf Elon Musk, der Tipps zum Aufbau von Dogecoin bekommt. Außerdem arbeitet Cardano  intern an einigen erfolgsversprechenden Neuerungen arbeitet. Los geht’s.

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Bitcoin in einer Konsolidierungsphase: BTFD

Der Bitcoin Preis zeigte bereits in den letzten Wochen einen leichten Hang zum Abwärtstrend, auch wenn es immer mal wieder erfreuliche Aufwärtsbewegungen gab. Für Bitcoin Neu-Investoren, die den letzten Bärenmarkt nicht miterlebt haben, war der Dip der letzten Stunden sicherlich eine nervenaufreibende Probe.

Bitcoin Preis: Ein Bild von CoinMarketCap

Galaxy Digital CEO Michael Novogratz geht davon aus, dass die Konsolidierungsphase noch einige Wochen gehen könnte. In einem Interview mit Bloomberg erklärte er:

„Ich denke, wir werden für eine Weile konsolidieren, vier bis sechs Wochen.“

Ausreichend Zeit also, um noch ein paar SATS dazuzukaufen und darüber nachzudenken, ob Elon Musks Abschied von Bitcoin als Zahlungsmittel für die Tesla-Luxusautos für den preislichen Einbruch mitverantwortlich war. Novogratz erläutert dazu:

„Ich nehme seine Mining-Kommentare als Nennwert. Ich denke nicht, dass das Bitcoin-spezifisch ist, das ist generell: Der Goldmarkt, YouTube – alle verbrauchen viel Strom. Und Elon hat Geschäfte mit sauberer Energie.“

In einem Medium Artikel  erklärt Galaxy Digital in Bezug auf den Energiekonsum von Bitcoin im Vergleich zum Fiat-Finanzsystem:

„Das Bankensystem ist nicht wirklich mit Bitcoin vergleichbar. Das Privat- und Geschäftsbankensystem erfordert mehrere Abwicklungsebenen, während Bitcoin die endgültige Abwicklung anbietet. […] Die Bankenbranche meldet die Stromverbrauchsdaten nicht direkt.“

Ferner ist die Konklusion des Artikels zur Frage, ob der Stromverbrauch des Bitcoin-Netzwerks einen akzeptablen Energieverbrauch hat, die folgende:

„Obwohl wir das Ausmaß des Energieverbrauchs verschiedener Branchen abschätzen und vergleichen können, ist die Frage im Grunde immer noch ein Werturteil. Die Antwort hängt von ihren Überzeugungen über den Nutzen von Bitcoin ab.“

Ein Bild von Galaxy Digital

Cardano Upgrade: Macht Alonzo Cardano zum Ethereum-Konkurrenten?

Am 16. Mai 2021 erreichte der ADA Preis bei 2,30 US-Dollar ein Allzeithoch. Das machte einige ADA-Investoren zu Millionären. Während des aktuellen Bullruns ist die Anzahl der ADA-Millionäre um das 13-fache gestiegen. Zwischen dem 1. Januar und dem 17. Mai 2021 stieg die Anzahl der ADA-Wallets, die einen Wert von mindestens einer Million US-Dollar in ADA halten. Somit gibt es momentan 6.710 Wallets, deren Besitzer ADA-Millionäre geworden sind.

Aber was hat es mit dem Aufstieg von Cardano zum Ethereum-Killer auf sich?

Die Vision von Cardano ist:

„Cardano ist eine Blockchain-Plattform für Veränderer, Innovatoren und Visionäre mit den Tools und Technologien, die erforderlich sind, um Möglichkeiten für viele und nur wenige zu schaffen und einen positiven globalen Wandel herbeizuführen.“

Bei Cardano beruht die Entwicklung des Ökosystems vor allem auf wissenschaftlichem Arbeiten. Das Team um Cardano-Gründer Charles Hoskinson agiert auf hohem Niveau und konnte dadurch schon einige Erfolge erzielen. Beispielsweise arbeitet Cardano eng mit der äthiopischen Regierung an Bildungsprojekten, was Cardano und ADA direkt in unsere physische Realität katapultiert.

Aber auch hinter den Kulissen passiert bei Cardano einiges, was die Investoren anlocken dürfte. Kürzlich kündigte Cardano die Alonzo-Fork an. Somit wird die Goguen-Era der Cardano Roadmap bald zu Ende gehen und Cardano wird mit einer Smart Contract-Implementierung zum Ethereum-Konkurrenten schlechthin.

Die Hard Fork Alonzo ist die erste der Goguen-Era und läuft unter dem Codenamen Daedalus. Kürzlich erklärte Cardano zum Fortschritt:

„Das Team aktualisierte auch die interne Nachverfolgung nativer Token, arbeitete daran, die Funktion zur Adressüberprüfung zu Trezor-Hardware-Wallets hinzuzufügen und behebt derzeit ein Problem, bei dem externe Währungen offline nicht angezeigt werden.“

Via Alonzo erhalten die Nutzer eine verbesserte Nutzeroberfläche und den vereinfachten Umgang mit ihren ADA Token.

Und hier erklärt Charles Hoskinson, Gründer von Ethereum, wie Elon Musk als Unterstützer der Dogecoin-Entwickler den Meme-Coin auf die nächste Ebene heben könnte:

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Die Crypto Assets Conference bringt Technologieexperten, Vordenker, Brancheninnovatoren, Krypto-Investoren und Blockchain-Unternehmer zusammen, um die Zukunft der Blockchain und ihre Auswirkungen auf die Welt zu diskutieren.

Von der Covid-19-Pandemie und den derzeitigen Regulierungsbemühungen betroffen, erfreuen sich digitale Assets auf privater und institutioneller Ebene zunehmender Beliebtheit. Dies umfasst ein riesiges Spektrum an Krypto-Assets wie Bitcoin und dezentrale Finanzen, digitale Wertpapiere und deren Infrastruktur sowie den digitalen Euro und die Identität – alle basieren auf dezentralen Netzwerken. Auf der führenden europäischen Kryptokonferenz werden sich verschiedene Branchenexperten und Vordenker zusammenschließen, um Inhalte auf höchstem Niveau über aktuelle Trends bei DLT-, Blockchain- und Krypto-Assets in Reden, Diskussionen oder Gesprächen zu behandeln. Schließe dich mehr als 1500 Teilnehmern online an, um mit Kollegen und Experten zusammenzuarbeiten und über die folgenden Themen auf dem Laufenden zu bleiben:

  • Tag 1 (Montag, 31. Mai 2021): Bitcoin, Crypto Assets und dezentrale Finanzen

  • Tag 2 (Di., 1. Juni 2021): Digitale Wertpapiere und Infrastruktur

  • Tag 3 (Mi., 2. Juni 2021): Digitaler Euro und Identitäten

Leider findet die CAC21A in diesem Jahr rein online statt. Das Online-Konferenzformat war bereits Teil von CAC20B und bietet dir faszinierende Einblicke in die Blockchain-Branche. Es wird einen Video-Fernzugriff geben, während Redner den Campus der Frankfurt School of Finance & Management besuchen können.

Für die Fuchs Inc. Leser hält die CAC21A kostenlose Tickets bereit:

Buche dein Ticket über diesen Voucher CAC21A auf dieser WebseiteDie Agenda des CAC21A findest du hier.

Zu den Sprecher der CAC21A gehören unter anderem:

  • Alexander Höptner (Bitmex)

  • Thomas Nägele (NÄGELE Rechtsanwälte)

  • Michael Spitz (Ex-Commerzbank)

  • Katharina Gehra (Blockchainfonds von Immutable Insight)

  • Dr. Thomas Dünser (Finanzministerium Liechtenstein)

  • Prof. Dr. Ulrich Bindseil (Europäische Zentralbank)

  • Dr. Maximilian Marenbach (Kraken)

  • Doris Dietze (Bundesfinanzministerium)

  • Und viele mehr!

Frankfurt School Blockchain Center

Das Blockchain Center der Frankfurt School ist ein Think Tank und ein Forschungszentrum, das die Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf Unternehmen und deren Geschäftsmodelle untersucht. Neben der Entwicklung von Prototypen dient es als Plattform für Manager, Start-ups, Technologie- und Branchenexperten, um Wissen und Best Practices auszutauschen. Das Blockchain Center bietet auch neue Forschungsimpulse und entwickelt Schulungen für Studenten und Führungskräfte. Es konzentriert sich auf Bankwesen, Mobilität, „Industrie 4.0“ und den Energiesektor.

Weitere Informationen gibt es auf der Website, Facebook und Twitter.

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