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BiTcOiN iS dEaD – Warum das wohl eher nicht der Fall ist

BiTcOiN iS dEaD – Warum das wohl eher nicht der Fall ist

Ross Gerber vergleicht Bitcoin mit Kakerlaken, in Florida setzt sich ein Politiker für Zahlungen in Kryptowährungen ein und MicroStrategy kauft einmal mehr den Dip.

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BiTcOiN iS dEaD

Bitcoin und Ethereum sind wie Kakerlaken, sie werden einfach nicht sterben… Bitcoin und Ethereum sind langfristig der beste Weg, um diese Vermögenswerte zu spielen.“

So Ross Gerber, CEO von Gerber Kawasaki Wealth & Investment Management, im Interview mit Yahoo! Finance. Auch wenn die beiden Kryptowährungen bereits kurz vor dem Aussterben gewesen wären, sollen sie jetzt stärker denn je zurückkommen.

„In den sieben Jahren habe ich sie mehrmals fast sterben sehen, und sie überleben weiter, so wie Kakerlaken es seit Tausenden, wenn nicht Millionen von Jahren tun.“

Auch Ron DeSantis, Mitglied der republikanischen Partei und Gouverneur von Florida, setzt sich vermehrt für die Krypto-Adoption ein. Laut DeSantis sollen Regierungen Unternehmen erlauben, staatliche Gebühren mit Kryptowährungen zu zahlen. Die gesamte Ausschüttung aus dem Haushalt an die Kryptowährungsindustrie beläuft sich auf 700.000 US-Dollar. Abschließend sagte DeSantis:

„Dies ist etwas, das wir begrüßen, und wir wollen sicherstellen, dass die Landesregierung kryptofreundlich ist.“


Bitcoin in 12 Stunden verstehen

Der Bitcoin Shortcut ist speziell dafür entwickelt, dir Bitcoin in Null Komma Nix zu erklären. Er ist so aufgebaut, dass du ohne jegliches Vorwissen Bitcoins Vorteile im Handumdrehen verstehst.

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PlanB über den weiteren Verlauf dieses Bullruns

Währenddessen rangiert der Bitcoin Kurs um 48.000 US-Dollar. Der Krypto-Analyst PlanB geht davon aus, dass der BTC Kurs noch Potenzial auf ein neues Allzeithoch habe. Bitcoin habe sein absolutes Allzeithoch in diesem Zyklus noch nicht erreicht.

„Ich glaube nicht, dass $69.000 der Höhepunkt dieses Halbierungszyklus war. Wenn $69K das Top waren, dann würde ein typischer Bärenmarkt -80% Drawdown den Boden auf $14K bringen… unter das ATH von 2017 ($20K) und unter den gleitenden 200 Wochen-Durchschnitt ($18K).“

Für PlanB geht der Bitcoin Kurs momentan Richtung 100.000 US-Dollar. Denn auch wenn die momentane Abweichung vom Stock-to-Flow Model groß erscheint, so zeigt das Zooming-Out ein anderes Szenario.

Ähnlich bullisch ist auch das Softwareunternehmen MicroStrategy gestimmt. MicroStrategy kaufte zum Preis von 57.477 US-Dollar rund 1.434 Bitcoin. Dokumente der US-amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) zeigen, dass MicroStrategy im Zeitraum zwischen dem 29. November und dem 8. Dezember rund 82,4 Millionen US-Dollar für die Aufstockung der unternehmenseigenen BTC-Reserven ausgegeben hat. Somit steigt der in Bitcoin gehaltene Wert auf 5,9 Milliarden US-Dollar, wobei MicroStrategy bereits 2,2 Milliarden US-Dollar Gewinn durch das Investment in Bitcoin gemacht hat.



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Bitcoin jetzt mehr wert als Tesla während MasterCard BTC-Zahlungen integriert

Bitcoin jetzt mehr wert als Tesla während MasterCard BTC-Zahlungen integriert

Während der Bitcoin Kurs von einem zum nächsten (und übernächsten?) Allzeithoch springt, beschäftigt sich der Zahlungsriese MasterCard mit der Bitcoin-Zahlungsintegration in Asien. Gleichzeitig überlegen Marktexperten, ob der Ethereum Kurs den Bitcoin Kurs langfristig überholen könnte – und warum!

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MasterCard bringt BTC-Zahlungen nach Asien

Das Unternehmen MasterCard zeigt schon seit längerem Interesse am stetig wachsenden Krypto-Markt. Kein Wunder – schließlich werden die Krypto-Zahlungen mit fortschreitender Adoption und Integration der Kryptowährungen immer wichtiger. Und um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, schließt sich MasterCard dem Krypto-Versum an.

Nun hat sich MasterCard mit drei Plattformen für digitale Vermögenswerte in Asien zusammengeschlossen: mit dem Hongkonger Krypto-Finanzunternehmen Amber Group, der thailändischen Krypto-Börse Bitkub und der australischen Handelsplattform Coinjar. In Zusammenarbeit soll hier das Segment mit Kryptowährungen verbundene Kredit-, Debit- und Prepaid-Karten sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen im gesamten asiatisch-pazifischen Raum entstehen.

Kunden können Bitcoin und andere Kryptowährungen sofort in Fiat-Währungen umwandeln und somit online und offline bei allen MasterCard Akzeptanzstellen einsetzen. Warum grade Asien? Weil hier rund 5 Prozent mehr (45 statt 40 Prozent) der Verbraucher Interesse an Kryptowährungen zeigen!

Rama Sridhar, Executive Vice President von MasterCard, der für digitale Partnerschaften im asiatisch-pazifischen Raum verantwortlich ist, erklärte gegenüber Reuters:

„In Zusammenarbeit mit diesen Partnern, die sich an die gleichen Grundprinzipien halten wie MasterCard – dass jede digitale Währung Stabilität, regulatorische Konformität und Verbraucherschutz bieten muss – erweitert Mastercard die Möglichkeiten von Kryptowährungen, um den Menschen eine noch größere Auswahl und Flexibilität bei der Art und Weise, wie sie bezahlen, zu bieten.“

Den wachsenden asiatischen Markt dürfte der Konkurrent VSIA ebenfalls bemerkt haben. Somit werden wir die nächsten Jahre eine Vielzahl neuer Produkte der großen Zahlungsunternehmen kennenlernen, die eine Brücke zwischen Krypto und traditionellem Finanzbereich schlagen.


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Bitcoin und die Altcoin-Season: Schafft Ethereum das Flippening?

Der Bitcoin Kurs konnte kürzlich bei über 68.000 US-Dollar ein neues Allzeithoch ausbilden. Und das kurz nach einem neuen Allzeithoch des BTC Kurses bei knapp über 66.000 US-Dollar. Doch im Vergleich hat die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum im letzten Monat mehr bullisches Momentum gezeigt: 35 Prozent Wachstum beim ETH Kurs, 25 Prozent Wachstum beim BTC Kurs.

Auf Forbes lesen wir:

„Nun, da Händler und Investoren jubeln, dass der gesamte Kryptomarkt zum ersten Mal die 3-Billionen-Dollar-Grenze überschreitet, hat ein Hedgefonds-Manager die Vorhersage gemacht, dass Ethereum Bitcoin als wertvollste Kryptowährung schon 2022 überholen könnte.“

Gegenüber BusinessInsider erklärte Rahul Rai, der Co-Leiter von Market Neutral bei BlockTower Capital

„Ethereum versucht, die Schienen des gesamten globalen Finanzwesens in der Zukunft anzutreiben, und das ist ein viel größerer Markt, wenn es [Ethereum] erfolgreich ist. Wenn es [Ethereum] erfolgreich ist und die These aufgeht, dann wird der Marktwert Billionen von Dollar an globaler Aktivität erfassen, und das ist ein viel größerer Markt als der, auf den Bitcoin zusteuert.“


Das etwas andere Flippening

Lasst uns nun einen Blick über den Tellerrand werfen und uns ansehen, wie es mit Bitcoins Marktkapitalisierung im Vergleich großer Unternehmen steht: Bitcoin hat nämlich mittlerweile Tesla und Facebook in Bezug auf die Marktkapitalisierung überholt.

Während Tesla mit 1,16 Billionen US-Dollar bewertet wird, liegt Facebook/Meta bei 975 Milliarden US-Dollar. Zudem hat Bitcoin NVIDIA, Berkshire Hathaway, Tencent, JPMorgan Chase, VISA und Alibaba bereits überholt.

Wen es jetzt noch einzuholen gilt, sind Amazon, Saudi Aramco, Google, Apple und Microsoft. Wenn das nicht bereits auf eine Hyperbitcoinization hindeutet…


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Der Ethereum-Killer Cardano im direkten Vergleich!

Der Ethereum-Killer Cardano im direkten Vergleich!

#NamePriceMarket CapChangePrice Graph (24h)

Derzeit wird viel über den möglichen „Ethereum-Killer“ Cardano berichtet. Dies geschieht fast ausschließlich auf fundamentaler Ebene. Doch wie sieht es charttechnisch mit dem direkten Vergleich aus? Kann Cardano den Kurs-Erwartungen gerecht werden oder ist es aktuell doch noch eher ein Hype? Dies wollen wir in der folgenden, technischen Analyse herausfinden.

Betrachtet wird hierbei der Kursverlauf in der Wochen-Ansicht. Eine Kerze spiegelt also eine Handelswoche wider. Die fünf eingezeichneten, wichtigen Keylevel wurden vom Kurs immer wieder als Support oder Resistance angelaufen und sind klar ersichtlich. Die Zone zwischen den beiden Keyleveln von 0.0005200 ETH und 0.0005655 ETH fungiert hierbei als Trennung zwischen oberer und unterer Range, in der sich der gesamte Kursverlauf abspielt.

Für eine weitere Kurssteigerung wäre es also ein starkes Zeichen, wenn sich der Verlauf in der oberen Zone fortführt. Dies würde bedeuten, dass sich Cardano im Vergleich zu Ethereum tatsächlich weiter stabilisieren kann und das Potential hat, die übergeordnete Range bullisch zu verlassen.

Ein Abfall in die untere Region der Range bedeutet ein erneutes Erstarken von Ethereum und eine Stagnation bzw. ein Kursrückgang bei Cardano.
 In der wöchentlichen Ansicht lässt sich aktuell keine klare Richtung erkennen. Demnach sind länger andauernde Positionen mit Vorsicht zu genießen.

Wenn du dich mehr für die fundamentale Bewertung von Ethereum und Cardano interessierst, findest du unsere vollständigen Fuchs Inc. Fundamentalanalyse zu Ethereum hier und zu Cardano hier.

Diese Chartanalyse ist in Zusammenarbeit mit Tradmentor entstanden.

 

Weitere Analysen

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Derzeit wird viel über den möglichen „Ethereum-Killer“ Cardano berichtet. Dies geschieht fast ausschließlich auf fundamentaler Ebene. Doch wie sieht es charttechnisch mit dem direkten Vergleich aus?

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Wir investieren, wie wir Auto fahren – Was wir daraus lernen können

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Niederlagen werden heruntergeschluckt, Siege werden übertrieben – das ist der typische Investor, wie man ihn kennt. Es gibt jedoch eine Sache, bei der die Bedingungen genau so sind wie in der Investmentwelt, bei der es aber recht einfach ist, zwischen Übertreibung und Wahrheit zu unterscheiden: Autofahrer. Los geht’s!

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Investieren und Auto fahren

Auch da halten sich alle für die Größten und Besten, während ihre Unfallschäden statistisch erfasst werden können.

Schauen wir uns daher hierzu eine Studie an. 1981 veröffentlichte der Psychologe Ole Svenson die Ergebnisse seiner Studie über die Selbsteinschätzung von Autofahrern hinsichtlich ihrer Fahrfähigkeiten. Es war eine vergleichende Studie, bei der er Amerikaner mit Schweden verglich.

Die Forschungsfrage lautete: Wenn ich mich mit den anderen (achtzig) Leuten vergleiche, die mit mir in diesem Raum sitzen, wo ordne ich mich in Bezug auf meine Fahrfertigkeiten und meine Fähigkeit, sicher zu fahren, ein?

Die Ergebnisse waren erschütternd: In Bezug auf ihre Fahrkünste stuften sich 7,5 Prozent aller Amerikaner als unterdurchschnittlich ein, 85 Prozent glaubten, im oberen Drittel der Fähigkeiten zu liegen, 60 Prozent glaubten, zu den besten 20 Prozent zu gehören und 22,5 Prozent sogar zu den besten 10.

Selbsteinschätzung und Risikomanagement

Die Schweden waren nicht weniger unrealistisch, aber zumindest etwas weniger hochtrabend in Bezug auf sich selbst: 7,2 Prozent glaubten, dass ihre Fähigkeiten unterdurchschnittlich sind, während sich knapp 80 Prozent zum oberen Drittel zählten. 46,1 Prozent gehören zu den Top 20 Prozent und 19,5 Prozent zu den Top 10.

In Bezug auf sicheres Fahren gaben dagegen 22,9 Prozent der Amerikaner an, unterdurchschnittlich zu sein, während sich 65,7 Prozent im oberen Drittel sehen. 22,8 Prozent der Top 20 angehören und sich nur 5,7 Prozent als Teil der Top 10 empfinden.

Bei den Schweden sind es dagegen 31 Prozent, die sich als unterdurchschnittlich einschätzen, während „nur“ 51 Prozent im oberen Drittel rangieren. Unter den Top 10 der Sicherheitsperformer sehen sich magere 2,2 Prozent, während sich 15,5 Prozent als Top 20 bewerten.

Entdecke jetzt die Fuchs Inc. Altcoin Analysen:

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Was sagt uns das?

Bezogen auf beide Völker lässt sich sagen, dass diejenigen, die ihr fahrerisches Können voraussichtlich völlig überschätzen, zumindest noch so logisch denken können, um sich nicht zu den überdurchschnittlichen Sicherheitsperformern zu zählen: 22,5 Prozent sehen sich als Top 10 in Sachen Können an, 22,9 Prozent als unterdurchschnittlich in Sachen Sicherheit – das passt.

Die Schweden hingegen sind viel weniger arrogant, wenn auch natürlich immer noch sehr, wenn sie sich in Sachen Sicherheit als durchschnittlich einschätzen, aber natürlich weiterhin glauben, dass sie zu den Besten gehören, was ihre Fahrkünste angeht. Es bleibt nur ein Funken Restzweifel, der ihnen sagt: Junge, du bist nicht unbedingt der Vorsichtigste, wenn auch natürlich schon sehr.

In Bezug auf beide Völker bleibt jedoch die abschließende Feststellung, dass sich jeder für etwas Besseres hält als Hans Durchschnitt. Und daran kann auch keine Katastrophe was ändern: Preston und Harris hatten 50 Autofahrer auf offener Straße und 50, die im Krankenhaus lagen, gefragt, ob sie sich für fähige Fahrer halten. Die Ergebnisse beider Gruppen waren fast identisch, obwohl 34 der 50 im Krankenhaus liegenden Fahrer ihren Unfall laut Polizeibericht selbst verschuldet hatten.

Was lernen wir daraus?

Solange wir uns ständig selbst überschätzen oder unseren Nebenmann weniger wertschätzen als uns selbst, werden wir nie besser als der Durchschnitt sein. Stattdessen werden wir wie die 68 Prozent nach selbstverschuldeten Unfällen im Krankenhaus liegen und allen erzählen, wie toll wir sind und dass wir einfach nur Pech hatten oder etwas Unerwartetes dazwischenkam oder – der Klassiker – wir Opfer von bösen Mächten oder Machenschaften wurden. Schuld sind also alle, nur nicht wir selbst. 

Diesem Denkmuster liegt dabei der sogenannte fundamentale Attributionsfehler zugrunde, der aussagt, dass wir Erfolg stärker auf uns selbst beziehen und Misserfolg den äußeren Umständen beimessen. Für jeden Investor ist es wichtig, zu dieser Erkenntnis zu gelangen und das Verhalten dementsprechend anzupassen. Denn oft ist nicht entscheidend zu denken, was man alles weiß, sondern zu wissen, was man nicht weiß. Das kann einen vor schwerwiegenden Fehlern bewahren.

Von der Realität verzerrtes Denken hingegen macht uns durchschnittlich und durchschnittlich anfällig für Betrug – egal, ob wir eingebildete Amerikaner oder hochnäsige Schweden sind.

Hier schreibt Walter Leonhardt – Wissenschaftler, Analyst und Autor. Walter ist Experte für Scam und alles, was im Bereich des Betrugs stattfindet. Bei Fuchs Inc. präsentiert er euch wissenswerte Insights rund um Scams.

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Wenn wir über risikoreiches Finanzverhalten sprechen und Leute fragen: „Was denken Sie darüber?“, behaupten sie alle, sichere Investoren zu sein. „Glücksritter? Andere, sicher, aber ich, niemals“, ist die häufigste Antwort, die man kriegt. Und wenn wir diese in Zahlen ausdrücken, ergibt das: Auf einer Risikoskala von 1-10 haben die über 65-Jährigen die geringste Risikoaversion (3,72), während die 40-49-Jährigen die höchste haben (4,90).

Wie steht es um deine Risikoaversion?

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Wenn jetzt andere einwenden, dass das Alter nicht alles ist, sage ich: richtig! Ein deutlicheres Bild zeichnet sich bei der Betrachtung der Einkommenscluster: Diejenigen, die weniger als 25.000 pro Jahr verdienen, haben die niedrigste Risikoaversion von allen (3,0), während diejenigen, die mehr als 100.000 verdienen, die höchste haben (5,40). Die Werte für diejenigen mit 50-75.000 lauten 4,46, während die von 75-100.000-Verdienern 5,17 sind.

Gleichzeitig geben ausgerechnet 56 Prozent der investmenterfahrenen Senioren an, schon mindestens einmal bis zu 10.000 Dollar durch Anlagebetrug verloren zu haben, 31 Prozent sogar mehr als zehntausend.

Wie passt das mit der geringen Risikoaversion zusammen, die selbst bei denjenigen, die im sechsstelligen Bereich verdienen, knapp über Durchschnitt liegt? Wo sind die ganzen Highrisk-Spieler mit Risikoaversion 6,0 und höher? Gibt es die nicht? 

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Was sagt uns das dann über Anlagebetrugsopfer?

Entweder dass es keine Rolle spielt, wie investmenterfahren und risikoaffin man ist, sobald man über sich die Kontrolle verliert, oder dass alle Leute ihre Risikoaversion zu gering einschätzen; dass sie sich selber für das eine entscheidende Prozentpünktchen besser oder erfahrener oder schlauer betrachten als die ganze restliche Menge.

 Jeder ist etwas Besonderes oder will das zumindest sein. Vor allem, was Können und Erfahrung betrifft.

Woher wissen wir das?

Wie viele von euch sind über 40 und müssen noch arbeiten? Alle mit Ausnahme dessen, der schreibt?

Ich persönlich habe von sicheren Investments keine Ahnung, kenne dafür aber tausend Wege, die in den Abgrund führen.

Ich bin nicht risikoscheu, ich bin sicherheitsbewusst. Ich habe schon manchmal alles auf eine Karte gesetzt – und verloren. Und habe es später an anderer Stelle wieder zurückgewonnen. Denn ich gehe all-in, wenn meine Chancen auf Totalverlust gering sind und nicht, wenn meine Gewinnchancen hoch sind. Ich kenne die Karten der anderen nicht. Ich weiß auch nicht, was der Großteil der anderen Anleger tut, aber ich achte auf mein eigenes Blatt, beobachte den Markt und halte mich nicht für besser als der übrige Durchschnitt. Und deshalb gibt es zumindest eine Sache, auf die ich nicht hereinfalle: Ich lasse mich weniger verarschen. Darin bin ich ein bisschen unterdurchschnittlich. Mehr nicht.

Wer risikoscheu ist, verliert in der Not schnell den Kopf

Er gerät in Panik, denkt nur an sich selbst – und wird für andere berechenbar. Wenn man dagegen den Mut besitzt, mit sicheren Karten in der Hand Risiken einzugehen und weiß, dass man im Normalfall nicht allzu viel verlieren kann, wird man sich im Extremfall ganz anders verhalten – man macht vielleicht immer noch Verluste, weiß aber, dass die Entscheidung, groß einzusteigen, richtig war – unter gleichen oder sehr ähnlichen Umständen würde man die gleichen oder sehr ähnliche Entscheidungen treffen.

Wer das nicht tut und immer erst im Nachhinein seine Verlustwahrscheinlichkeit berechnet, verhält sich wie Captain Hindsight mit seinen drei Sidekicks Coulda, Shoulda und Woulda.

Danach weiß es jeder am besten.

 

Hier schreibt Walter Leonhardt – Wissenschaftler, Analyst und Autor. Walter ist Experte für Scam und alles, was im Bereich des Betrugs stattfindet. Bei Fuchs Inc. präsentiert er euch wissenswerte Insights rund um Scams. Diesmal basierend auf dem Forschungsbericht Financial Fraud And Fraud Susceptibility In The United StatesWalter Leonhardt hat 2020 zusammen mit BeNeLux-Betrugsexperten Frans Roest eine Forschungsarbeit über ein klassisches Bullshit-Investmentprodukt namens “binäre Optionen” veröffentlicht.

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