Seite wählen
Bitcoin vs. Ethereum: Ein ungleicher Vergleich inkl. Infografik

Bitcoin vs. Ethereum: Ein ungleicher Vergleich inkl. Infografik

Wer sich einmal eingehender mit Bitcoin beschäftigt hat, stößt bei seiner Recherche zweifelsohne auch auf Ethereum. Was für den Einsteiger wie zwei vergleichbare Kryptowährungen anmuten kann, ist in der Realität anders. Denn ein genauerer Blick auf Bitcoin vs. Ethereum macht die teils gravierenden Unterschiede deutlich. In diesem Artikel stellen wir einen Vergleich von zwei sehr verschiedenen Kryptowährungen auf und erklären, warum Bitcoin besser ist.

Übersicht der Vergleichs-Kategorien

Marktgröße

Zweifelsohne haben wir es bei dem Vergleich Bitcoin vs. Ethereum mit den beiden bekanntesten Kryptowährungen zu tun. Doch nicht nur das: Auch die Marktvolumina von Bitcoin und Ethereum sind mit Abstand die größten. Zur Zeit der Veröffentlichung dieses Vergleichs lag das Marktvolumen von Ethereum bei rund 208 Milliarden, das von Bitcoin mit doppelt so viel bei 415 Milliarden. Zum Vergleich: Auf Platz drei rangiert der Stablecoin Tether mit rund 67 Milliarden, auf Platz vier der USD Coin mit 52 Milliarden und auf Platz fünf BNB mit 48 Milliarden. Danach kommt erstmal nicht viel, denn Binance USD auf Platz sechs verfügt über gerade einmal 19 Milliarden. Also nicht mal ein Zehntel des Marktvolumens von Ethereum. (Daten von 08/22)

Was sagt das Marktvolumen aus?

Grundsätzlich beschreibt das Marktvolumen eines Anlagewertes den Gesamtwert des Assets. Also den errechneten Wert aller Einheiten, der sich aus der Anzahl der Einheiten multipliziert mit dem Preis pro Einheit ergibt. In Bitcoins Beispiel sind das rund 19 Millionen Bitcoins multipliziert mit dem aktuellen Preis von rund 22.000 US-Dollar. Man betrachtet das Marktvolumen eines Assets, um herauszufinden, wie wertvoll der Anlagewert im Gesamten ist. Außerdem nutzt man diesen Wert, um Rückschlüsse auf die Verbreitung ziehen zu können. Das bedeutet allerdings nicht, dass man in der Lage wäre, alle Einheiten eines Assets für den Preis des Marktvolumens kaufen zu können. Es ist lediglich ein errechneter Hilfswert. Zum Vergleich: Gold zum Beispiel besitzt einen Marktwert von etwas über 11 Billionen US-Dollar.

Ableitung aus den Marktvolumina von Bitcoin vs. Ethereum

Bei der Betrachtung der Marktvolumina von Bitcoin vs. Ethereum wird zuallererst ersichtlich, dass Investoren Bitcoin für doppelt so wertvoll wie Ethereum halten. Worauf diese Annahme basiert, bleibt jedoch bei dieser Betrachtung verborgen. Es ist wichtig zu verstehen, dass beim Wertvergleich das Marktvolumen herangezogen wird. Und nicht der Preis. Für viele Investoren ist dieser irreführend. Denn es wird gerne angenommen, dass besonders günstige Anlagewerte extreme Gewinne abwerfen könnten, wenn sie erst einmal so viel kosten wie beispielsweise Bitcoin. Im Beispiel von Bitcoin vs. Ethereum gibt die Betrachtung der Marktvolumina zwar einen ersten Eindruck, hilft uns jedoch nicht sonderlich bei der Ursachenforschung. Damit wir eine Vorstellung der Gründe für die unterschiedliche Bewertung erhalten, müssen wir weitere Faktoren in Betracht ziehen, die wir im Folgenden erläutern.

Die Funktionalität von Bitcoin vs. Ethereum

Bitcoin und Ethereum sind die beiden bekanntesten und auch beliebtesten Kryptowährungen und werden von Investoren gerne in eine Schublade gesteckt. Oftmals wird angenommen, dass Währungen sich nicht wirklich unterscheiden und somit auch Bitcoin und Ethereum die gleichen Eigenschaften aufweisen. Das könnte nicht ferner von der Realität sein.

Bitcoins Funktionalität

Bitcoin war die erste Kryptowährung der heute bekannten Architektur und löste ein bis dato nicht lösbares Problem. Die Rede ist vom sogenannten Double Spending Problem. Bevor es Bitcoin gab, war es nicht möglich, ein digitales Gut kopiersicher zu machen, wodurch es mehrfach versendet (oder in diesem Fall ausgegeben) werden konnte. Erklärter Zweck von Bitcoin ist und war es, ein unabhängiges Geld zu erschaffen, das primär für genau diesen Zweck erstellt wurde. Bitcoins Anwendungsfall liegt also hauptsächlich darauf, ein perfektes Geld zu sein.

Bitcoin kaufen wie die Profis

Das klingt zwar verrückt, dennoch lässt sich ganz klar erkennen, dass der Erfolg beim Bitcoin kaufen sehr von dem Wissen über Bitcoin, seinem Ökosystem sowie der Funktionsweise des Geldsystems zusammenhängt. Ein tiefes Verständnis von Geld und seinen Mechaniken macht es in kürzester Zeit möglich, die eigenen Erfolge drastisch zu steigern. Wir haben das dazu notwendige Wissen hier zusammengestellt.

Ethereums Funktionalität

Ethereum wurde deutlich später als Bitcoin entwickelt und erschien im Jahr 2015. Die Kryptowährung wurde vordergründig aus dem Wunsch heraus entwickelt, die von Bitcoin möglich gemachte dezentrale Nutzung zu erweitern und für Anwendungsfälle abseits von Geld zu nutzen. Diese Funktionalität ist heute als Smart Contracts bekannt. Schon vor der Entwicklung von Ethereum, gab es bereits Bestrebungen, diese weiteren Funktionen auch in Bitcoin zu implementieren, was durch technische Änderungen und Konsens auch möglich gewesen wäre. Diese Vorschläge wurden jedoch nicht von der Mehrheit der Bitcoin Nutzer und Contributors geteilt. Und das aus gutem Grund: Denn Bitcoin soll in erster Linie ein perfektes Geld sein. Und je mehr Funktionalität abseits dieses Vorhabens eingebaut wird, desto fehleranfälliger wird Bitcoin letztlich.

Bitcoin vs. Ethereum – Kryptowährung ist nicht gleich Kryptowährung

Wie aus den oben beschriebenen Anwendungsfällen ersichtlich ist, spielen Bitcoin und Ethereum nicht in der gleichen Liga. Sie spielen nicht einmal das gleiche Spiel! Bitcoin ist Geld, Ethereum eine Plattform für dezentral laufenden Anwendungen. Man muss an dieser Stelle zwar auch erwähnen, dass Ethereum natürlich auch als Währung verwendet werden kann. Aus diversen Gründen ist es allerdings dafür nicht so gut geeignet wie Bitcoin. Es ist absolut kritisch, dass du diesen Unterschied verinnerlichst. Denn er hat immense Implikationen auf die Zukunft beider Kryptowährungen und sollte somit auch Einfluss auf dein Handeln haben.

Proof of Work und Proof of Stake

Die Konsensmechanismen, zu denen auch Proof of Work (PoW) und Proof of Stake (PoS) zählen, sorgen immer wieder für Verwirrung. Sie werden in den allermeisten Fällen nicht ausreichend verstanden, was leider zu fälschlichen Annahmen führt. Bei der Betrachtung von Bitcoin vs. Ethereum ist der Konsensmechanismus ein wichtiger Faktor, dem wir besondere Beachtung schenken müssen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels verwenden beide Kryptowährungen den Proof of Work Mechanismus, allerdings steht die Umstellung von Ethereum auf Proof of Stake kurz bevor.

Proof of Work

Der PoW Mechanismus ist ein ausgeklügeltes Verfahren, das auch der hauptsächliche Grund für Bitcoins Unabhängigkeit ist. In seiner Essenz sorgt er dafür, dass die Erzeugung und Nutzung von Geld nicht umsonst ist. Dies mag kontraintuitiv erscheinen, macht aufgrund der für gutes Geld notwendigen Funktionen jedoch extrem viel Sinn. Das alternative (Negativ)Beispiel wird momentan bei so gut wie allen Nationalwährungen ersichtlich. Denn diese können umsonst erschaffen werden, was letztlich zu der extremen Inflation führt, die wir jetzt zu spüren bekommen. Der PoW macht Geld also zu einem Gut, das nur durch Leistung entstehen kann. Und genau das ist ein wichtiger Treiber für die Wertigkeit Bitcoins.

Proof of Stake

Ein PoS Mechanismus verlangt auf der anderen Seite keinen Input von Leistung. Er verfügt somit aber auch nicht über die Eigenschaft, dass Geld nicht aus dem Nichts erschaffen werden kann. Die Funktionsweise ist dabei so aufgebaut, dass die Absicherung des Netzwerks nicht durch Leistung, sondern durch Vermögen funktioniert. Grundlegend verwendet dabei ein individueller Netzwerkteilnehmer sein vorhandenes Vermögen, hinterlegt es und erhält im Gegenzug Votingrechte. Je größer das Vermögen, desto mehr Rechte erhält man. Der Entfall von notwendiger Leistung sorgt zwar für Energieeinsparungen. Auf der anderen Seite wird eben durch dieses Vorgehen auch eine Zentralisierung ermöglicht, bei der darüber hinaus die Vermögendsten am meisten profitieren. Ein Zustand, den wir vom aktuellen Währungssystem kennen und der uns überhaupt erst in die aktuell schreckliche Lage gebracht hat. Die Nutzung von PoS sorgt demnach dafür, dass Ethereum überhaupt nicht mehr in der Lage ist, ein gutes Geld zu sein.

Bitcoins vs. Ethereum Konsensus – Wichtige Unterschiede

Die Betrachtung der Konsensverfahren eröffnet uns die klare Sicht darauf, dass Bitcoin und Ethereum grundlegend verschieden sind. Bitcoin ist ein unabhängiges, dezentrales Geld. Ethereum eine zu Zentralisierung tendierende Entwicklungsplattform, die als Geld ungeeignet ist. Aus diesem Grund ist es nicht sinnvoll, diese beiden Kryptowährungen miteinander zu vergleichen, da sie nicht nur unterschiedlich aufgebaut sind, sondern auch unterschiedliche Anwendungsgebiete adressieren und im Kern völlig verschieden funktionieren.

Bitcoin vs. Ethereum – die Hintergründe der Entstehung

Um ein besseres Bild von Bitcoin und Ethereum im Gesamten zu erhalten, müssen wir auch die Entstehungsgeschichten beider Assets verstehen. Sie geben Aufschluss darüber, welche Absichten verfolgt werden, welche Vor- und Nachteile es gibt und wie sich die Kryptowährungen in der Zukunft entwickeln werden. Besonders interessant ist, dass die Hintergründe sehr verschieden sind und sehr starken Einfluss auf den Fortbestand nehmen.

Bitcoins Entstehung

Um Bitcoins Entstehung ranken sich nach wie vor viele Mythen. Und in der Tat ist über den oder die Entwickler von Bitcoin nur wenig mehr bekannt, als dass das Pseudonym Satoshi Nakamoto verwendet wurde. Aus dem Verhalten von Satoshi Nakamoto sowie den Rahmenbedingungen bei der Entwicklung von Bitcoin lassen sich hingegen ein paar Erkenntnisse gewinnen.

Besonderes Augenmerk verdient, dass Satoshi Nakamoto bis heute seine Anonymität bewahren konnte sowie der Zeitpunkt von Bitcoins Entstehung. Der Anonymitätsaspekt ist insofern wichtig, als dass Gegnern von Bitcoin damit die Möglichkeit genommen wird, eine spezifische Entität an den Pranger zu stellen und gegen Bitcoin verwenden zu können. Wenn man nicht weiß, wer Satoshi ist, kann man auch niemanden an den Pranger stellen. Hinzu kommt, dass der Zeitpunkt von Bitcoins Start offenbar sehr bewusst gewählt wurde. Und zwar zum Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2009. Ein Bezug auf die absurden Handlungen während dieser Zeit findet sich dazu in der Bitcoin Blockchain.

Bitcoin ist nicht zu stoppen

Wusstest du schon, dass Bitcoin aufgrund seiner Eigenschaften das beste jemals verfügbare Geld ist? Und nein, es liegt weder an seiner Digitalität, noch an der oftmals angenommenen Anonymität. Finde es heraus, indem du dein Wissen über Bitcoin, Geld und Co. in nur ein paar Minuten in unserem kurzweiligen Bitcoin Quiz testest. Einige Antworten werden dich verblüffen. Zum Quiz

Ethereums Entstehung

Einige Jahre nach Bitcoins Entwicklung wurde Ethereum primär von Vitalik Buterin ins Leben gerufen. Buterin ist ein als Nerd auftretender, junger, kanadisch-russischer Softwareentwickler, der mithilfe des Thiel Fellowships die Möglichkeit hatte, das Konzept von Ethereum fertigzustellen. Er ist seitdem das Gesicht von Ethereum, besitzt über 350.000 Einheiten der Kryptowährung und ist aktiv an der Weiterentwicklung von Ethereum beschäftigt. Anders als es bei Satoshi Nakamoto der Fall ist, steht Buterin im Rampenlicht und liefert damit einen möglichen Angriffspunkt für Gegner von Ethereum. Hinzu kommt, dass ein Großteil der sich im Umlauf befindlichen Ether (70%) bereits vor dem offiziellen Start von Ethereum gemined wurden, also bereits unter den ersten Beteiligten aufgeteilt wurden, während andere ausgeschlossen waren. Ein Umstand, der nicht besonders für ein unabhängiges und dezentral kontrolliertes System spricht.

Die Notwendigkeit von Bitcoins vs. Ethereum

Wir haben bereits einige gravierende Unterschiede von Bitcoin vs. Ethereum betrachtet und konnten feststellen, dass die beiden in sich sehr unterschiedlich sind. An dieser Stelle wird es dann auch wichtig, die jeweilige Notwendigkeit zu betrachten. Denn sie gibt uns Anhaltspunkte für die Zukunftsentwicklung, die wir dann im nächsten Abschnitt betrachten.

Notwendigkeit von Bitcoin

„Geld regiert die Welt“. Was wie ein spaßiger Spruch klingt, bildet dabei auch recht gut die Realität ab. Wer viel Geld hat, kann sich viel leisten, viel erlauben und teils großen Einfluss auf zahlreiche Entwicklungen nehmen. Wer hingegen das Geld kontrolliert, kann damit so ziemlich alles machen. Die vergangenen Jahre haben nochmals sehr stark verdeutlicht, zu welchen katastrophalen Folgen ein zentral gesteuertes Geld führt. Boom und Bust Zyklen, Inflation, und schlechte Ressourcenverteilung sind nur die Spitze des Eisberges.

Der Problematiken des momentanen Geldsystems war sich auch Satoshi Nakamoto mehr als bewusst. Und genau wegen dieser Problematiken wurde Bitcoin entwickelt, wie an zahlreichen Stellen aus Bitcoins und Satoshis Vergangenheit ersichtlich wird. Wir haben es bei Bitcoin also mit einer gewollten, sinnvollen und erfolgreichen Revolution des Geldes zu tun. Von einem zentralisierten System, das einem kleinen Kreis nützt, hin zu einem System, das niemanden bevorzugt, die Kontrolle anderer Menschen mittels Geld zunichtemacht und faire Bedingungen schafft. Auch wenn es vielen Menschen noch nicht bewusst ist, besitzt Bitcoin eine sehr hohe Notwendigkeit.

Notwendigkeit von Ethereum

Ethereum auf der anderen Seite widmet sich der Erschaffung einer Plattform, die für das Entwickeln von dezentralen Applikationen genutzt werden soll. Damit schafft Ethereum keine Alternative für zentral kontrolliertes Geld, sondern eine alternative Architektur für Anwendungen. Lässt man diverse Problematiken wie das Premining, hohe Transaktionskosten und nicht komplette Dezentralität an dieser Stelle einmal außen vor, bietet Ethereum nichts anderes, als eine Entwicklungsumgebung, die sich von den vorherigen, zentralen Ansätzen unterscheidet. Wie notwendig dabei eine (teil)dezentralisierte und mitunter teurere Alternative für bereits existierende Produkte ist, bleibt allerdings vom Einzelfall abhängig und teilweise durchaus fraglich. Letztlich ist eine Blockchainlösung stark vom Anwendungsfall abhängig, wobei viele dieser Fälle keine besondere Notwendigkeit für Dezentralität aufweisen.

Notwendigkeit von Bitcoin vs. Ethereum in Vergleich

Grundsätzlich lassen sich hilfreiche Entwicklungen gut in Painkiller und Vitamine einordnen. Als Painkiller werden jene bezeichnet, die ein echtes Problem lösen. Vitamine hingegen lösen so gesehen kein wirkliches Problem, sondern schaffen einen Mehrwert. Soziale Netzwerke sind ein gängiges Beispiel für solch ein Vitamin. Übertragen wir diese Sichtweise auf Bitcoin und Ethereum, können wir Bitcoin eher in die Kategorie Painkiller einordnen, da das funktionsunfähige Geldsystem für massive Probleme an sehr vielen Enden sorgt. Ethereum lässt sich auf der anderen Seite eher in die Kategorie Vitamin einordnen, da die Plattform eine Entwicklungsumgebung für dezentralisierte Applikationen bietet, die dabei jedoch nicht immer die effizienteste Alternative ist.

Zukunftsaussichten

Eine der brennendsten Fragen für viele Anleger ist es, wie es mit sowohl Bitcoin als auch Ethereum weitergehen wird. Nach Betrachtung diverser Faktoren sind wir nun in der Lage, eine Vorstellung davon zu bekommen, welche Rolle die beiden Kryptowährungen in Zukunft spielen können.

Zukunft von Bitcoin

6 Voten, 4.7 Durchschnittssterne
84

Teste jetzt dein wissen!

Wie fit bist du im Umgang mit Geld und Bitcoin? Und machst du schon das Meiste aus deinen Finanzen? Finde es heraus! (Achtung knifflig)

1 / 24

Geld ist (Mehrfachauswahl möglich)

2 / 24

Bitcoin eignet sich als Geld

3 / 24

Welches Problem hat der Euro als Geld?

4 / 24

Was ist zwingend notwendig, damit ein Geld Wert speichern kann?

5 / 24

Währung ist automatisch auch Geld

6 / 24

Sehr langfristig setzt sich eine Form von Geld

7 / 24

Was hat einen inneren Wert? (Mehrfachauswahl möglich)

8 / 24

Das aktuelle Geldsystem (Dollar, Euro & Co.) basiert auf:

9 / 24

Geld für Kredite wird

10 / 24

Worauf basiert die Nutzung der jeweiligen Landeswährung?

11 / 24

Welche Faktoren sind für Bitcoins Erfolg absolut essenziell?

12 / 24

Was ist bei Bitcoin für Jedermann einsehbar? (Mehrfachauswahl möglich)

13 / 24

Die Inflationsrate (Kaufkraftverlust) von sowohl US-Dollar als auch Euro liegen aktuell bei knapp unter 10%. Bitcoins Inflationsrate liegt momentan bei ca.

14 / 24

Wie viele Bitcoins kann jeder Mensch der Erde durchschnittlich besitzen?

15 / 24

Welches zuvor unlösbare Problem löste Bitcoin?

16 / 24

Wie viele Bezahlvorgänge mit Bitcoin sind pro Sekunde möglich?

17 / 24

Welchen Wert (Kaufkraft) erreicht 1 Bitcoin, sollte Bitcoin den US-Dollar ablösen?

18 / 24

Bitcoins Nachteile sind, dass (Mehrfachauswahl möglich)

19 / 24

Bitcoin unterscheidet sich von dem Großteil der Altcoins (Mehrfachauswahl möglich)

20 / 24

Eine Blockchain ist

21 / 24

Was ist das Bitcoin Halving?

22 / 24

Für den Kauf von Bitcoin sollte man mindestens zur Verfügung haben

23 / 24

Welche Wallets sind am sichersten?

24 / 24

Welche Strategie erzielt im Durchschnitt die beste Rendite?

Vielen Dank für deine Teilnahme!

Bitte trag jetzt deine E-Mail-Adresse ein, damit wir dir dein Ergebnis sowie die detaillierte Auflösung der Fragen zusenden können.

Deine Punktzahl ist

Die durchschnittliche Punktezahl ist 50%

Wie hat dir das Quiz gefallen?

Mit dem klaren Fokus Bitcoins darauf, das marode Geldsystem zu revolutionieren und durch seinen überaus disruptiven Charakter, ist Bitcoin auf dem besten Weg das Fiatgeldsystem in den kommenden Jahren abzulösen. Entsprechende Entwicklungen sind bereits zu beobachten. Die ersten Nationen beginnen, Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel anzuerkennen, Bitcoins Rolle für den internationalen Handel nimmt weiter zu und weltweit agierende Unternehmen integrieren Bitcoin als Zahlungsmittel und fangen mit Bitcoin Mining an. Aufgrund seiner Beschaffenheit kann Bitcoin dabei im Grunde nur gewinnen und ist nicht aufzuhalten. Bitcoin greift also nach dem Status der Weltreservewährung, was ein unfassbar großen Markt repräsentiert. Und in der Welt der Kryptowährungen ist Bitcoin dabei recht konkurrenzlos, da keine andere Kryptowährungen ein vergleichbares Maß an Dezentralität in Kombination mit der enormen Netzwerkgröße aufweisen kann.

Zukunft von Ethereum

Wie aus den vorangestellten Vergleichspunkten schon ersichtlich geworden ist, gilt für Ethereum ein komplett anderes Szenario. Seine Beschaffenheit ist anders als die von Bitcoin. Wodurch Ethereum auch überhaupt nicht in der Lage ist, mit Bitcoin zu konkurrieren. Ethereum ist hingegen mit mehreren Problematiken konfrontiert, die für den weiteren Erfolg kritische Ausgänge nehmen können. Zum einen ist der adressierte Markt viel fragmentierter, was deutlich mehr Raum für Ethereum-Konkurrenten und -Alternativen schafft.

Ethereums Anwendungsfall ist außerdem viel stärker durch technologische Entwicklungen geprägt, womit Ethereum nur eine raffinierte Entwicklung vom Aussterben entfernt ist. Die Zahl der Konkurrenten ist bereits massiv und diverse Portierungsmöglichkeiten zwischen den Blockchains schaffen eine Grundlage, Ethereums Netzwerkgröße anzuzapfen und von außen zu unterwandern. Neben dem Markt- und Konkurrenz-Problem, fällt allerdings noch eine andere Herausforderung ins Gewicht. Und zwar die Fragestellung, inwiefern die durch Ethereum möglichen Verwendungszwecke die voll-zentralisierten Lösungen sinnvoll ablösen. Insbesondere durch den recht hohen Grad an Zentralisierung in Kombination mit den Limitationen einer Blockchain, bleibt die weitere Entwicklung durchaus fraglich.

Das Fazit zu Bitcoin vs. Ethereum

Unser Vergleich von Bitcoin vs. Ethereum zeigt deutlich, dass beide Währungen sich stark unterscheiden und an sich nicht verglichen werden können. Dennoch ist dieser ungleiche Vergleich notwendig. Denn er adressiert in den meisten Fällen eine Thematik, von der viele Investoren nicht einmal wissen, dass sie sie nicht wissen. Dabei ist es jedoch absolut kritisch, die im Artikel ausgeführten Unterschiede zu kennen, da sie eine enorme Auswirkung auf das eigene Investmentverhalten haben. Nur wer den Kern der Funktionalitäten, Notwendigkeiten und Hintergründe kennt, kann dies sinnvoll in seine Investmentstrategie einbeziehen.

Die Informationen aus dieser Übersicht repräsentieren nur einen kleinen Teil dessen, was für den Erfolg mit Bitcoin berücksichtigt werden muss. Denn nur zu wissen, dass Bitcoin bessere Eigenschaften als Ethereum aufweist, reicht noch nicht aus, um langfristig Gewinne zu erzielen. Der Schlüssel zum Erfolg ist es, Bitcoins Notwendigkeit im Kern zu verstehen, Fehlern zu entgehen und sicher zu handeln. Die Anleitung dazu findest du hier.

Infografik

Die Infografik in neuem Tab öffnen

Eine Infografik über die größten Fehler beim Bitcoin kaufen

Weitere Artikel ansehen

BiTcOiN iS dEaD – Warum das wohl eher nicht der Fall ist

BiTcOiN iS dEaD – Warum das wohl eher nicht der Fall ist

Ross Gerber vergleicht Bitcoin mit Kakerlaken, in Florida setzt sich ein Politiker für Zahlungen in Kryptowährungen ein und MicroStrategy kauft einmal mehr den Dip.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!


BiTcOiN iS dEaD

Bitcoin und Ethereum sind wie Kakerlaken, sie werden einfach nicht sterben… Bitcoin und Ethereum sind langfristig der beste Weg, um diese Vermögenswerte zu spielen.“

So Ross Gerber, CEO von Gerber Kawasaki Wealth & Investment Management, im Interview mit Yahoo! Finance. Auch wenn die beiden Kryptowährungen bereits kurz vor dem Aussterben gewesen wären, sollen sie jetzt stärker denn je zurückkommen.

„In den sieben Jahren habe ich sie mehrmals fast sterben sehen, und sie überleben weiter, so wie Kakerlaken es seit Tausenden, wenn nicht Millionen von Jahren tun.“

Auch Ron DeSantis, Mitglied der republikanischen Partei und Gouverneur von Florida, setzt sich vermehrt für die Krypto-Adoption ein. Laut DeSantis sollen Regierungen Unternehmen erlauben, staatliche Gebühren mit Kryptowährungen zu zahlen. Die gesamte Ausschüttung aus dem Haushalt an die Kryptowährungsindustrie beläuft sich auf 700.000 US-Dollar. Abschließend sagte DeSantis:

„Dies ist etwas, das wir begrüßen, und wir wollen sicherstellen, dass die Landesregierung kryptofreundlich ist.“


Bitcoin in 12 Stunden verstehen

Der Bitcoin Shortcut ist speziell dafür entwickelt, dir Bitcoin in Null Komma Nix zu erklären. Er ist so aufgebaut, dass du ohne jegliches Vorwissen Bitcoins Vorteile im Handumdrehen verstehst.

Du willst Bitcoin Experte werden?


PlanB über den weiteren Verlauf dieses Bullruns

Währenddessen rangiert der Bitcoin Kurs um 48.000 US-Dollar. Der Krypto-Analyst PlanB geht davon aus, dass der BTC Kurs noch Potenzial auf ein neues Allzeithoch habe. Bitcoin habe sein absolutes Allzeithoch in diesem Zyklus noch nicht erreicht.

„Ich glaube nicht, dass $69.000 der Höhepunkt dieses Halbierungszyklus war. Wenn $69K das Top waren, dann würde ein typischer Bärenmarkt -80% Drawdown den Boden auf $14K bringen… unter das ATH von 2017 ($20K) und unter den gleitenden 200 Wochen-Durchschnitt ($18K).“

Für PlanB geht der Bitcoin Kurs momentan Richtung 100.000 US-Dollar. Denn auch wenn die momentane Abweichung vom Stock-to-Flow Model groß erscheint, so zeigt das Zooming-Out ein anderes Szenario.

Ähnlich bullisch ist auch das Softwareunternehmen MicroStrategy gestimmt. MicroStrategy kaufte zum Preis von 57.477 US-Dollar rund 1.434 Bitcoin. Dokumente der US-amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) zeigen, dass MicroStrategy im Zeitraum zwischen dem 29. November und dem 8. Dezember rund 82,4 Millionen US-Dollar für die Aufstockung der unternehmenseigenen BTC-Reserven ausgegeben hat. Somit steigt der in Bitcoin gehaltene Wert auf 5,9 Milliarden US-Dollar, wobei MicroStrategy bereits 2,2 Milliarden US-Dollar Gewinn durch das Investment in Bitcoin gemacht hat.



Du hast Fragen ans Fuchs Inc.-Team?

Dann schreib uns eine Mail an fragen@fuchs-inc.de oder per Twitter an @TheRealAlexKo


Bitcoin jetzt mehr wert als Tesla während MasterCard BTC-Zahlungen integriert

Bitcoin jetzt mehr wert als Tesla während MasterCard BTC-Zahlungen integriert

Während der Bitcoin Kurs von einem zum nächsten (und übernächsten?) Allzeithoch springt, beschäftigt sich der Zahlungsriese MasterCard mit der Bitcoin-Zahlungsintegration in Asien. Gleichzeitig überlegen Marktexperten, ob der Ethereum Kurs den Bitcoin Kurs langfristig überholen könnte – und warum!

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!


MasterCard bringt BTC-Zahlungen nach Asien

Das Unternehmen MasterCard zeigt schon seit längerem Interesse am stetig wachsenden Krypto-Markt. Kein Wunder – schließlich werden die Krypto-Zahlungen mit fortschreitender Adoption und Integration der Kryptowährungen immer wichtiger. Und um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, schließt sich MasterCard dem Krypto-Versum an.

Nun hat sich MasterCard mit drei Plattformen für digitale Vermögenswerte in Asien zusammengeschlossen: mit dem Hongkonger Krypto-Finanzunternehmen Amber Group, der thailändischen Krypto-Börse Bitkub und der australischen Handelsplattform Coinjar. In Zusammenarbeit soll hier das Segment mit Kryptowährungen verbundene Kredit-, Debit- und Prepaid-Karten sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen im gesamten asiatisch-pazifischen Raum entstehen.

Kunden können Bitcoin und andere Kryptowährungen sofort in Fiat-Währungen umwandeln und somit online und offline bei allen MasterCard Akzeptanzstellen einsetzen. Warum grade Asien? Weil hier rund 5 Prozent mehr (45 statt 40 Prozent) der Verbraucher Interesse an Kryptowährungen zeigen!

Rama Sridhar, Executive Vice President von MasterCard, der für digitale Partnerschaften im asiatisch-pazifischen Raum verantwortlich ist, erklärte gegenüber Reuters:

„In Zusammenarbeit mit diesen Partnern, die sich an die gleichen Grundprinzipien halten wie MasterCard – dass jede digitale Währung Stabilität, regulatorische Konformität und Verbraucherschutz bieten muss – erweitert Mastercard die Möglichkeiten von Kryptowährungen, um den Menschen eine noch größere Auswahl und Flexibilität bei der Art und Weise, wie sie bezahlen, zu bieten.“

Den wachsenden asiatischen Markt dürfte der Konkurrent VSIA ebenfalls bemerkt haben. Somit werden wir die nächsten Jahre eine Vielzahl neuer Produkte der großen Zahlungsunternehmen kennenlernen, die eine Brücke zwischen Krypto und traditionellem Finanzbereich schlagen.


Bitcoin in 12 Stunden verstehen

Der Bitcoin Shortcut ist speziell dafür entwickelt, dir Bitcoin in Null Komma Nix zu erklären. Er ist so aufgebaut, dass du ohne jegliches Vorwissen Bitcoins Vorteile im Handumdrehen verstehst.

Du willst Bitcoin Experte werden?


Bitcoin und die Altcoin-Season: Schafft Ethereum das Flippening?

Der Bitcoin Kurs konnte kürzlich bei über 68.000 US-Dollar ein neues Allzeithoch ausbilden. Und das kurz nach einem neuen Allzeithoch des BTC Kurses bei knapp über 66.000 US-Dollar. Doch im Vergleich hat die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum im letzten Monat mehr bullisches Momentum gezeigt: 35 Prozent Wachstum beim ETH Kurs, 25 Prozent Wachstum beim BTC Kurs.

Auf Forbes lesen wir:

„Nun, da Händler und Investoren jubeln, dass der gesamte Kryptomarkt zum ersten Mal die 3-Billionen-Dollar-Grenze überschreitet, hat ein Hedgefonds-Manager die Vorhersage gemacht, dass Ethereum Bitcoin als wertvollste Kryptowährung schon 2022 überholen könnte.“

Gegenüber BusinessInsider erklärte Rahul Rai, der Co-Leiter von Market Neutral bei BlockTower Capital

„Ethereum versucht, die Schienen des gesamten globalen Finanzwesens in der Zukunft anzutreiben, und das ist ein viel größerer Markt, wenn es [Ethereum] erfolgreich ist. Wenn es [Ethereum] erfolgreich ist und die These aufgeht, dann wird der Marktwert Billionen von Dollar an globaler Aktivität erfassen, und das ist ein viel größerer Markt als der, auf den Bitcoin zusteuert.“


Das etwas andere Flippening

Lasst uns nun einen Blick über den Tellerrand werfen und uns ansehen, wie es mit Bitcoins Marktkapitalisierung im Vergleich großer Unternehmen steht: Bitcoin hat nämlich mittlerweile Tesla und Facebook in Bezug auf die Marktkapitalisierung überholt.

Während Tesla mit 1,16 Billionen US-Dollar bewertet wird, liegt Facebook/Meta bei 975 Milliarden US-Dollar. Zudem hat Bitcoin NVIDIA, Berkshire Hathaway, Tencent, JPMorgan Chase, VISA und Alibaba bereits überholt.

Wen es jetzt noch einzuholen gilt, sind Amazon, Saudi Aramco, Google, Apple und Microsoft. Wenn das nicht bereits auf eine Hyperbitcoinization hindeutet…


Du hast Fragen ans Fuchs Inc.-Team?

Dann schreib uns eine Mail an fragen@fuchs-inc.de oder per Twitter an @TheRealAlexKo


Der Ethereum-Killer Cardano im direkten Vergleich!

Der Ethereum-Killer Cardano im direkten Vergleich!

#NamePriceMarket CapChangePrice Graph (24h)

Derzeit wird viel über den möglichen „Ethereum-Killer“ Cardano berichtet. Dies geschieht fast ausschließlich auf fundamentaler Ebene. Doch wie sieht es charttechnisch mit dem direkten Vergleich aus? Kann Cardano den Kurs-Erwartungen gerecht werden oder ist es aktuell doch noch eher ein Hype? Dies wollen wir in der folgenden, technischen Analyse herausfinden.

Betrachtet wird hierbei der Kursverlauf in der Wochen-Ansicht. Eine Kerze spiegelt also eine Handelswoche wider. Die fünf eingezeichneten, wichtigen Keylevel wurden vom Kurs immer wieder als Support oder Resistance angelaufen und sind klar ersichtlich. Die Zone zwischen den beiden Keyleveln von 0.0005200 ETH und 0.0005655 ETH fungiert hierbei als Trennung zwischen oberer und unterer Range, in der sich der gesamte Kursverlauf abspielt.

Für eine weitere Kurssteigerung wäre es also ein starkes Zeichen, wenn sich der Verlauf in der oberen Zone fortführt. Dies würde bedeuten, dass sich Cardano im Vergleich zu Ethereum tatsächlich weiter stabilisieren kann und das Potential hat, die übergeordnete Range bullisch zu verlassen.

Ein Abfall in die untere Region der Range bedeutet ein erneutes Erstarken von Ethereum und eine Stagnation bzw. ein Kursrückgang bei Cardano.
 In der wöchentlichen Ansicht lässt sich aktuell keine klare Richtung erkennen. Demnach sind länger andauernde Positionen mit Vorsicht zu genießen.

Wenn du dich mehr für die fundamentale Bewertung von Ethereum und Cardano interessierst, findest du unsere vollständigen Fuchs Inc. Fundamentalanalyse zu Ethereum hier und zu Cardano hier.

Diese Chartanalyse ist in Zusammenarbeit mit Tradmentor entstanden.

 

Weitere Analysen

Der Ethereum-Killer Cardano im direkten Vergleich!

Der Ethereum-Killer Cardano im direkten Vergleich!

Derzeit wird viel über den möglichen „Ethereum-Killer“ Cardano berichtet. Dies geschieht fast ausschließlich auf fundamentaler Ebene. Doch wie sieht es charttechnisch mit dem direkten Vergleich aus?

* Affiliate Link. Wenn du über diese Schaltfläche einen Kauf tätigst, erhalten wir eine Provision. Wenn du das nicht möchtest, kannst du den Link alternativ auch auf direkte Weise aufrufen.

Wir investieren, wie wir Auto fahren – Was wir daraus lernen können

Wir investieren, wie wir Auto fahren – Was wir daraus lernen können

Wir investieren, wie wir Auto fahren – Was wir daraus lernen können

Niederlagen werden heruntergeschluckt, Siege werden übertrieben – das ist der typische Investor, wie man ihn kennt. Es gibt jedoch eine Sache, bei der die Bedingungen genau so sind wie in der Investmentwelt, bei der es aber recht einfach ist, zwischen Übertreibung und Wahrheit zu unterscheiden: Autofahrer. Los geht’s!

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen!

Investieren und Auto fahren

Auch da halten sich alle für die Größten und Besten, während ihre Unfallschäden statistisch erfasst werden können.

Schauen wir uns daher hierzu eine Studie an. 1981 veröffentlichte der Psychologe Ole Svenson die Ergebnisse seiner Studie über die Selbsteinschätzung von Autofahrern hinsichtlich ihrer Fahrfähigkeiten. Es war eine vergleichende Studie, bei der er Amerikaner mit Schweden verglich.

Die Forschungsfrage lautete: Wenn ich mich mit den anderen (achtzig) Leuten vergleiche, die mit mir in diesem Raum sitzen, wo ordne ich mich in Bezug auf meine Fahrfertigkeiten und meine Fähigkeit, sicher zu fahren, ein?

Die Ergebnisse waren erschütternd: In Bezug auf ihre Fahrkünste stuften sich 7,5 Prozent aller Amerikaner als unterdurchschnittlich ein, 85 Prozent glaubten, im oberen Drittel der Fähigkeiten zu liegen, 60 Prozent glaubten, zu den besten 20 Prozent zu gehören und 22,5 Prozent sogar zu den besten 10.

Selbsteinschätzung und Risikomanagement

Die Schweden waren nicht weniger unrealistisch, aber zumindest etwas weniger hochtrabend in Bezug auf sich selbst: 7,2 Prozent glaubten, dass ihre Fähigkeiten unterdurchschnittlich sind, während sich knapp 80 Prozent zum oberen Drittel zählten. 46,1 Prozent gehören zu den Top 20 Prozent und 19,5 Prozent zu den Top 10.

In Bezug auf sicheres Fahren gaben dagegen 22,9 Prozent der Amerikaner an, unterdurchschnittlich zu sein, während sich 65,7 Prozent im oberen Drittel sehen. 22,8 Prozent der Top 20 angehören und sich nur 5,7 Prozent als Teil der Top 10 empfinden.

Bei den Schweden sind es dagegen 31 Prozent, die sich als unterdurchschnittlich einschätzen, während „nur“ 51 Prozent im oberen Drittel rangieren. Unter den Top 10 der Sicherheitsperformer sehen sich magere 2,2 Prozent, während sich 15,5 Prozent als Top 20 bewerten.

Entdecke jetzt die Fuchs Inc. Altcoin Analysen:

Solana (SOL) Fundamentalanalyse

Solana (SOL) Fundamentalanalyse

Solana: Networks - Decentralized Applications Solana ist eine Plattform für dezentrale Apps, wobei die Lösung des klassischen Blockchain Trilemmas (Sicherheit, Skalierbarkeit, Dezentralität) im Fokus steht. Mittels des selbst entwickelten und...

Ethereum (ETH) Fundamentalanalyse

Ethereum (ETH) Fundamentalanalyse

Ethereum wird gerne als Blockchain 2.0 betitelt, da das Projekt das erste erfolgreiche seiner Art war und die Nutzung der Blockchain Technologie für die Verwendung von dezentralen Applikationen möglich machte. Mit der Realisierung der Nutzbarkeit …

Polygon (MATIC) Fundamentalanalyse

Polygon (MATIC) Fundamentalanalyse

Polygon: Networks - 2nd Layer Solutions Polygon (ehemals Matic) ist eine sogenannte 2nd Layer Lösung, die es sich zur Aufgabe macht, bestehende Blockchains performanter zu machen, wobei der Fokus dabei erstmal klar auf Ethereum liegt. Dies ist...

Was sagt uns das?

Bezogen auf beide Völker lässt sich sagen, dass diejenigen, die ihr fahrerisches Können voraussichtlich völlig überschätzen, zumindest noch so logisch denken können, um sich nicht zu den überdurchschnittlichen Sicherheitsperformern zu zählen: 22,5 Prozent sehen sich als Top 10 in Sachen Können an, 22,9 Prozent als unterdurchschnittlich in Sachen Sicherheit – das passt.

Die Schweden hingegen sind viel weniger arrogant, wenn auch natürlich immer noch sehr, wenn sie sich in Sachen Sicherheit als durchschnittlich einschätzen, aber natürlich weiterhin glauben, dass sie zu den Besten gehören, was ihre Fahrkünste angeht. Es bleibt nur ein Funken Restzweifel, der ihnen sagt: Junge, du bist nicht unbedingt der Vorsichtigste, wenn auch natürlich schon sehr.

In Bezug auf beide Völker bleibt jedoch die abschließende Feststellung, dass sich jeder für etwas Besseres hält als Hans Durchschnitt. Und daran kann auch keine Katastrophe was ändern: Preston und Harris hatten 50 Autofahrer auf offener Straße und 50, die im Krankenhaus lagen, gefragt, ob sie sich für fähige Fahrer halten. Die Ergebnisse beider Gruppen waren fast identisch, obwohl 34 der 50 im Krankenhaus liegenden Fahrer ihren Unfall laut Polizeibericht selbst verschuldet hatten.

Was lernen wir daraus?

Solange wir uns ständig selbst überschätzen oder unseren Nebenmann weniger wertschätzen als uns selbst, werden wir nie besser als der Durchschnitt sein. Stattdessen werden wir wie die 68 Prozent nach selbstverschuldeten Unfällen im Krankenhaus liegen und allen erzählen, wie toll wir sind und dass wir einfach nur Pech hatten oder etwas Unerwartetes dazwischenkam oder – der Klassiker – wir Opfer von bösen Mächten oder Machenschaften wurden. Schuld sind also alle, nur nicht wir selbst. 

Diesem Denkmuster liegt dabei der sogenannte fundamentale Attributionsfehler zugrunde, der aussagt, dass wir Erfolg stärker auf uns selbst beziehen und Misserfolg den äußeren Umständen beimessen. Für jeden Investor ist es wichtig, zu dieser Erkenntnis zu gelangen und das Verhalten dementsprechend anzupassen. Denn oft ist nicht entscheidend zu denken, was man alles weiß, sondern zu wissen, was man nicht weiß. Das kann einen vor schwerwiegenden Fehlern bewahren.

Von der Realität verzerrtes Denken hingegen macht uns durchschnittlich und durchschnittlich anfällig für Betrug – egal, ob wir eingebildete Amerikaner oder hochnäsige Schweden sind.

Hier schreibt Walter Leonhardt – Wissenschaftler, Analyst und Autor. Walter ist Experte für Scam und alles, was im Bereich des Betrugs stattfindet. Bei Fuchs Inc. präsentiert er euch wissenswerte Insights rund um Scams.

Weitere Reports, Artikel & Analysen

* Affiliate Link. Wenn du über diese Schaltfläche einen Kauf tätigst, erhalten wir eine Provision. Wenn du das nicht möchtest, kannst du den Link alternativ auch auf direkte Weise aufrufen.

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]