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Wir investieren, wie wir Auto fahren – Was wir daraus lernen können

Wir investieren, wie wir Auto fahren – Was wir daraus lernen können

Wir investieren, wie wir Auto fahren – Was wir daraus lernen können

Niederlagen werden heruntergeschluckt, Siege werden übertrieben – das ist der typische Investor, wie man ihn kennt. Es gibt jedoch eine Sache, bei der die Bedingungen genau so sind wie in der Investmentwelt, bei der es aber recht einfach ist, zwischen Übertreibung und Wahrheit zu unterscheiden: Autofahrer. Los geht’s!

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Investieren und Auto fahren

Auch da halten sich alle für die Größten und Besten, während ihre Unfallschäden statistisch erfasst werden können.

Schauen wir uns daher hierzu eine Studie an. 1981 veröffentlichte der Psychologe Ole Svenson die Ergebnisse seiner Studie über die Selbsteinschätzung von Autofahrern hinsichtlich ihrer Fahrfähigkeiten. Es war eine vergleichende Studie, bei der er Amerikaner mit Schweden verglich.

Die Forschungsfrage lautete: Wenn ich mich mit den anderen (achtzig) Leuten vergleiche, die mit mir in diesem Raum sitzen, wo ordne ich mich in Bezug auf meine Fahrfertigkeiten und meine Fähigkeit, sicher zu fahren, ein?

Die Ergebnisse waren erschütternd: In Bezug auf ihre Fahrkünste stuften sich 7,5 Prozent aller Amerikaner als unterdurchschnittlich ein, 85 Prozent glaubten, im oberen Drittel der Fähigkeiten zu liegen, 60 Prozent glaubten, zu den besten 20 Prozent zu gehören und 22,5 Prozent sogar zu den besten 10.

Selbsteinschätzung und Risikomanagement

Die Schweden waren nicht weniger unrealistisch, aber zumindest etwas weniger hochtrabend in Bezug auf sich selbst: 7,2 Prozent glaubten, dass ihre Fähigkeiten unterdurchschnittlich sind, während sich knapp 80 Prozent zum oberen Drittel zählten. 46,1 Prozent gehören zu den Top 20 Prozent und 19,5 Prozent zu den Top 10.

In Bezug auf sicheres Fahren gaben dagegen 22,9 Prozent der Amerikaner an, unterdurchschnittlich zu sein, während sich 65,7 Prozent im oberen Drittel sehen. 22,8 Prozent der Top 20 angehören und sich nur 5,7 Prozent als Teil der Top 10 empfinden.

Bei den Schweden sind es dagegen 31 Prozent, die sich als unterdurchschnittlich einschätzen, während „nur“ 51 Prozent im oberen Drittel rangieren. Unter den Top 10 der Sicherheitsperformer sehen sich magere 2,2 Prozent, während sich 15,5 Prozent als Top 20 bewerten.

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Was sagt uns das?

Bezogen auf beide Völker lässt sich sagen, dass diejenigen, die ihr fahrerisches Können voraussichtlich völlig überschätzen, zumindest noch so logisch denken können, um sich nicht zu den überdurchschnittlichen Sicherheitsperformern zu zählen: 22,5 Prozent sehen sich als Top 10 in Sachen Können an, 22,9 Prozent als unterdurchschnittlich in Sachen Sicherheit – das passt.

Die Schweden hingegen sind viel weniger arrogant, wenn auch natürlich immer noch sehr, wenn sie sich in Sachen Sicherheit als durchschnittlich einschätzen, aber natürlich weiterhin glauben, dass sie zu den Besten gehören, was ihre Fahrkünste angeht. Es bleibt nur ein Funken Restzweifel, der ihnen sagt: Junge, du bist nicht unbedingt der Vorsichtigste, wenn auch natürlich schon sehr.

In Bezug auf beide Völker bleibt jedoch die abschließende Feststellung, dass sich jeder für etwas Besseres hält als Hans Durchschnitt. Und daran kann auch keine Katastrophe was ändern: Preston und Harris hatten 50 Autofahrer auf offener Straße und 50, die im Krankenhaus lagen, gefragt, ob sie sich für fähige Fahrer halten. Die Ergebnisse beider Gruppen waren fast identisch, obwohl 34 der 50 im Krankenhaus liegenden Fahrer ihren Unfall laut Polizeibericht selbst verschuldet hatten.

Was lernen wir daraus?

Solange wir uns ständig selbst überschätzen oder unseren Nebenmann weniger wertschätzen als uns selbst, werden wir nie besser als der Durchschnitt sein. Stattdessen werden wir wie die 68 Prozent nach selbstverschuldeten Unfällen im Krankenhaus liegen und allen erzählen, wie toll wir sind und dass wir einfach nur Pech hatten oder etwas Unerwartetes dazwischenkam oder – der Klassiker – wir Opfer von bösen Mächten oder Machenschaften wurden. Schuld sind also alle, nur nicht wir selbst. 

Diesem Denkmuster liegt dabei der sogenannte fundamentale Attributionsfehler zugrunde, der aussagt, dass wir Erfolg stärker auf uns selbst beziehen und Misserfolg den äußeren Umständen beimessen. Für jeden Investor ist es wichtig, zu dieser Erkenntnis zu gelangen und das Verhalten dementsprechend anzupassen. Denn oft ist nicht entscheidend zu denken, was man alles weiß, sondern zu wissen, was man nicht weiß. Das kann einen vor schwerwiegenden Fehlern bewahren.

Von der Realität verzerrtes Denken hingegen macht uns durchschnittlich und durchschnittlich anfällig für Betrug – egal, ob wir eingebildete Amerikaner oder hochnäsige Schweden sind.

Hier schreibt Walter Leonhardt – Wissenschaftler, Analyst und Autor. Walter ist Experte für Scam und alles, was im Bereich des Betrugs stattfindet. Bei Fuchs Inc. präsentiert er euch wissenswerte Insights rund um Scams.

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Risikovermeidung schützt vor Verlusten nicht – Was du dazu wissen solltest

Risikovermeidung schützt vor Verlusten nicht – Was du dazu wissen solltest

Wenn wir über risikoreiches Finanzverhalten sprechen und Leute fragen: „Was denken Sie darüber?“, behaupten sie alle, sichere Investoren zu sein. „Glücksritter? Andere, sicher, aber ich, niemals“, ist die häufigste Antwort, die man kriegt. Und wenn wir diese in Zahlen ausdrücken, ergibt das: Auf einer Risikoskala von 1-10 haben die über 65-Jährigen die geringste Risikoaversion (3,72), während die 40-49-Jährigen die höchste haben (4,90).

Wie steht es um deine Risikoaversion?

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Wenn jetzt andere einwenden, dass das Alter nicht alles ist, sage ich: richtig! Ein deutlicheres Bild zeichnet sich bei der Betrachtung der Einkommenscluster: Diejenigen, die weniger als 25.000 pro Jahr verdienen, haben die niedrigste Risikoaversion von allen (3,0), während diejenigen, die mehr als 100.000 verdienen, die höchste haben (5,40). Die Werte für diejenigen mit 50-75.000 lauten 4,46, während die von 75-100.000-Verdienern 5,17 sind.

Gleichzeitig geben ausgerechnet 56 Prozent der investmenterfahrenen Senioren an, schon mindestens einmal bis zu 10.000 Dollar durch Anlagebetrug verloren zu haben, 31 Prozent sogar mehr als zehntausend.

Wie passt das mit der geringen Risikoaversion zusammen, die selbst bei denjenigen, die im sechsstelligen Bereich verdienen, knapp über Durchschnitt liegt? Wo sind die ganzen Highrisk-Spieler mit Risikoaversion 6,0 und höher? Gibt es die nicht? 

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Was sagt uns das dann über Anlagebetrugsopfer?

Entweder dass es keine Rolle spielt, wie investmenterfahren und risikoaffin man ist, sobald man über sich die Kontrolle verliert, oder dass alle Leute ihre Risikoaversion zu gering einschätzen; dass sie sich selber für das eine entscheidende Prozentpünktchen besser oder erfahrener oder schlauer betrachten als die ganze restliche Menge.

 Jeder ist etwas Besonderes oder will das zumindest sein. Vor allem, was Können und Erfahrung betrifft.

Woher wissen wir das?

Wie viele von euch sind über 40 und müssen noch arbeiten? Alle mit Ausnahme dessen, der schreibt?

Ich persönlich habe von sicheren Investments keine Ahnung, kenne dafür aber tausend Wege, die in den Abgrund führen.

Ich bin nicht risikoscheu, ich bin sicherheitsbewusst. Ich habe schon manchmal alles auf eine Karte gesetzt – und verloren. Und habe es später an anderer Stelle wieder zurückgewonnen. Denn ich gehe all-in, wenn meine Chancen auf Totalverlust gering sind und nicht, wenn meine Gewinnchancen hoch sind. Ich kenne die Karten der anderen nicht. Ich weiß auch nicht, was der Großteil der anderen Anleger tut, aber ich achte auf mein eigenes Blatt, beobachte den Markt und halte mich nicht für besser als der übrige Durchschnitt. Und deshalb gibt es zumindest eine Sache, auf die ich nicht hereinfalle: Ich lasse mich weniger verarschen. Darin bin ich ein bisschen unterdurchschnittlich. Mehr nicht.

Wer risikoscheu ist, verliert in der Not schnell den Kopf

Er gerät in Panik, denkt nur an sich selbst – und wird für andere berechenbar. Wenn man dagegen den Mut besitzt, mit sicheren Karten in der Hand Risiken einzugehen und weiß, dass man im Normalfall nicht allzu viel verlieren kann, wird man sich im Extremfall ganz anders verhalten – man macht vielleicht immer noch Verluste, weiß aber, dass die Entscheidung, groß einzusteigen, richtig war – unter gleichen oder sehr ähnlichen Umständen würde man die gleichen oder sehr ähnliche Entscheidungen treffen.

Wer das nicht tut und immer erst im Nachhinein seine Verlustwahrscheinlichkeit berechnet, verhält sich wie Captain Hindsight mit seinen drei Sidekicks Coulda, Shoulda und Woulda.

Danach weiß es jeder am besten.

 

Hier schreibt Walter Leonhardt – Wissenschaftler, Analyst und Autor. Walter ist Experte für Scam und alles, was im Bereich des Betrugs stattfindet. Bei Fuchs Inc. präsentiert er euch wissenswerte Insights rund um Scams. Diesmal basierend auf dem Forschungsbericht Financial Fraud And Fraud Susceptibility In The United StatesWalter Leonhardt hat 2020 zusammen mit BeNeLux-Betrugsexperten Frans Roest eine Forschungsarbeit über ein klassisches Bullshit-Investmentprodukt namens „binäre Optionen“ veröffentlicht.

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Swapping for freedom: Atomic Swaps durch Hashed Timelock Contracts – So funktioniert’s!

Swapping for freedom: Atomic Swaps durch Hashed Timelock Contracts – So funktioniert’s!

Swapping for freedom: Atomic Swaps durch Hashed Timelock Contracts – So funktioniert’s!

Ein zentrales Ziel von Bitcoin und Blockchain-Technologien im Allgemeinen ist die Demokratisierung unseres Geldes und Finanzsystems. Im Fokus steht hier die Dezentralität: Keine zentrale Partei soll die Erschaffung von neuer Währung oder den Handel mit dieser kontrollieren.

Dies wird durch Blockchain-Protokolle erreicht – unabhängige Miner weltweit sorgen dafür, dass niemand unberechtigt die protokollierten Guthabenstände der Blockchain modifizieren kann. Niemand hat Zugriff auf deine Bitcoins, solange du der alleinige Besitzer deiner Private Keys bist, richtig?

Wie du im Folgenden sehen wirst, war bisher die Idee mit dem Halten der eigenen Private Keys nicht immer umsetzbar. Aber zum Glück gibt es Atomic Swaps, welche dir in Zukunft erlauben werden, niemals die Kontrolle deiner Funds aus der Hand zu geben. Lasst uns das Universum rund um Atomic Swaps erkunden – los geht’s!

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Der Wunsch nach Liquidität kompromittiert die eigentliche Dezentralität

So weit, so gut. Die Realität mit den Private Keys sieht leider in der Praxis anders aus. Gerade in den Boom-Phasen möchte man dann doch gerne hin und wieder mit Bitcoins handeln, ggf. in Altcoins tauschen oder auch in Fiat/Stablecoins. Das Problem hierbei: Der Handel von Krypto findet immer noch nahezu komplett über zentralisierte Exchanges statt. Und diesen musst du nun leider wieder vertrauen.

Noch schlimmer: Viele Krypto-Nutzer vergessen die Gefahr, die davon ausgeht, Coins einer zentralen Partei anzuvertrauen. So benutzt ein großer Teil der Nutzer den Lieblingsexchange einfach als Wallet. Unabhängig davon, ob dieser Exchange vertrauenswürdig ist oder nicht: Wenn irgendwie möglich, sollte man diesem nicht vertrauen. Nicht nur, weil dieser potenziell bösartig ist. Sondern auch, weil zentralisierte Exchanges ein Lieblingsangriffsziel von Hackern sind. Und dies ist keine Sache der Geschichte, sondern passiert immer noch regelmäßig: Z.B. stahlen Hacker im September 2020 Krypto im Wert von 275 Millionen USD von der Krypto-Börse KuCoin.

Auch kann man sich nicht sicher sein, ob die Exchanges wirklich immer die eigenen Guthaben in der Reserve halten. Wer kann kontrollieren, ob diese die Guthaben nicht auch verwenden, um mit diesen zu handeln, ähnlich wie es auch Banken mit deinem Guthaben auf den Girokonten tun? Nicht ohne Grund gibt es deshalb den Proof of Keys Day.

Nichtsdestotrotz, du willst ja mit Krypto handeln. Gibt es einen Weg, wie du dies tun kannst, ohne die Kontrolle deiner Funds aus der Hand zu geben?

Cross-Chain Atomic Swaps erlauben Wallet-to-Wallet Trades

Tatsächlich gibt es die. Seit einer ganzen Weile steht eine Idee im Raum: Cross-Chain Atomic Swaps. Doch nun werden solche das erste Mal auch für eine breite Masse einfach nutzbar.

Cross-Chain Atomic Swaps ermöglichen etwas, was bisher unmöglich erschien: Den Peer-to-peer Austausch von Coins über verschiedene Blockchains hinweg (also z.B. Bitcoin zu Ethereum, Wallet zu Wallet), ohne dass eine der beiden Parteien der anderen vertrauen muss.

Technischer Kern des Ganzen sind sogenannte Hashed Timelock Contracts. Wir versuchen im Folgenden das Protokoll für Atomic Swaps in einer stark vereinfachten Weise zu skizzieren.

Das Cross-Chain Atomic Swap Protokoll

Ein Hash Lock ist eine Adresse in der Blockchain, über die nur durch einen private Key (z.B. Key von Alice) in Kombination mit einem Secret (stell Dir z.B. an dieser Stelle etwas wie ein zusätzliches Passwort vor das benötigt wird) verfügt werden kann:

Hash Lock <- Private Key + Secret

Ein Time Lock ist eine Adresse in der Blockchain, über die verfügt werden kann durch einen private Key, aber nur, wenn hinreichend viel Zeit vergangen ist.

Time Lock <- Private Key + “Enough time passed”

Stellen wir uns folgendes Szenario vor:

Alice hat BTC und möchte diese in ETH tauschen.

Bob hat ETH und möchte für diese BTC haben.

Das Protokoll ist das Folgende:

  1. Alice denkt sich ein Secret aus, aber behält dieses für sich.
  2. Alice erzeugt 2 Hashed Locked Adressen: Eine auf der Bitcoin Blockchain und eine auf der Ethereum Blockchain und zwar in folgender Weise:

Hash Lock BTC <- “Bob’s private Key” + Secret

Hask Lock ETH <- “Alice’s private Key” + Secret

Wichtig: Bob kann überprüfen, dass beide Adressen mit dem gleichen Secret geschützt sind.

  1. Alice zahlt ihre BTC in den Hash Lock ein. Bob tut das Gleiche mit seinen ETH auf der anderen Adresse.
  2. Alice claimed die ETH die Bob eingezahlt hat. Dabei muss sie das Secret verwenden, dass sie Bob bisher nicht verraten hat. Der Clou hierbei ist: Bob sieht dieses Secret während der Transaktion auf der Blockchain, da diese Public ist.
  3. Dadurch dass Bob das Secret nun kennt, kann Bob mit dem gleichen Secret + seinem private Key ebenfalls die BTC claimen.

Und wozu brauchen wir nun Time Locks? Das obige Szenario ist eine Vereinfachung der Realität. Es ist ausreichend, wenn beide Parteien sich kooperativ verhalten.

Time Locks retten unsere Funds, falls die Gegenpartei verschwindet

Was ist wenn eine der Parteien nicht kooperiert/plötzlich verschwindet? Insbesondere im Falle von Alice ist das ein Problem. Die Funds wären für Bob für immer verloren und er hätte weder BTC noch ETH.

Um dieses Problem zu lösen, werden beide Adressen mit einem Time Lock versehen. D.h. wenn Alice nicht Ihre ETH claimed, kann nach einer bestimmten Zeit Bob seine ETH selber zurückholen. Umgekehrt gilt dies ebenfalls, jedoch unter leicht modifizierten Konditionen.

Main Take Away ist: Auf magische Weise ist es nun möglich, dass Alice und Bob über Chains hinweg ihre Coins tauschen konnten, ohne dass sie in irgendeiner Weise der anderen Seite vertrauen mussten!

Wo gibt es Cross-Chain Atomic Swaps?

Zurzeit sind einige Projekte im Entstehen. Das wichtigste hierbei scheint momentan Liquality zu sein. Liquality ist (so wie es sich gehört) komplett Open Source. Unter den von uns getesteten Cross-Chain Atomic Swap Services war Liquality außerdem bisher der einzige, welcher einfach zu benutzen ist (automatisierter Market Maker) und gute Liquidität hat. Ein weiterer Vorteil von Atomic Swaps ist im Übrigen auch, dass niemand an dem Swap mitverdienen kann (wie z.B. Exchanges), da diese komplett Peer-to-peer stattfinden.

Zum Tauschen auf Liquality gibt es zwei Möglichkeiten: das Atomic Swap Interface und das noch einfacher zu benutzende Atomic Swap Wallet. Letzteres ist ein Browser-Wallet, welches neben der Tatsache ein Bitcoin Wallet zu sein, auch die kompletten Eigenschaften eines Ethereum Web 3.0 Wallets mitbringt. D.h. Du kannst es anstatt MyEtherWallet oder Metamask verwenden. Eine weitere Innovation die Liquality hierbei mit sich bringt ist die Programmierbarkeit mit der Bitcoin Blockchain in ähnlicher Weise, wie es für Ethereum Blockchains über Web 3.0 möglich ist. D.h. falls Liquality sich als Wallet durchsetzt, kannst Du Dich in Zukunft auf Webanwendung freuen, welche mit Deinen Bitcoins direkt interagieren können, ähnlich wie Du es aus der Ethereum-Welt gewohnt seid. Und da Usability von Blockchain-Technologien immer noch springender Faktor ist, ist dies ein nicht zu unterschätzender Fortschritt.

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Ethereum (ETH) Fundamentalanalyse

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#NamePriceMarket CapChangePrice Graph (24h)

Ethereum: Networks – Smart Contracts

Ethereum wird gerne als Blockchain 2.0 betitelt, da das Projekt das erste erfolgreiche seiner Art war und die Nutzung der Blockchain Technologie für die Verwendung von dezentralen Applikationen möglich machte. Mit der Realisierung der Nutzbarkeit von Smart Contracts markierte Ethereum einen völlig neuen Zweig in der Weiterentwicklung der von Bitcoin initiierten Technologie und konnte seitdem ein enormes Netzwerk aufbauen, das durch sein vielseitiges Ökosystem sowie die Vielzahl an beisteuernden Entwicklern bestechen kann. Nicht umsonst belegt das Projekt nach Bitcoin den zweiten Platz in der Marktkapitalisierung. Die Blockchain ist neben der von Bitcoin die wohl ausgereifteste und präsentiert sich dazu noch mit guten Code. Grundsätzlich lässt sich zu Ethereum sagen, dass das Projekt der Treiber für Innovation der Blockchain Technologie schlechthin ist und einen enormen Teil dazu beigetragen hat, dass diese Entwicklungen überhaupt erst entstehen konnten.

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Projekt-Score

  • Markt
  • Produkt
  • Technologie
  • Team
  • Historie
  • Community

Marktanalyse

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Markt

  • Marktgröße
  • Wettbewerb
  • Bonus: Markteintrittsbarriere
  • Bonus: Marktpotential
Marktgröße

Ethereum operiert nicht nur im Bereich der Smart Contract Netzwerke, Ethereum hat diesen Markt überhaupt erst möglich gemacht. Die Marktgröße für alles, was Smart Contract Netzwerke bereits ermöglichen und in Zukunft ermöglichen können, ist weiterhin gigantisch. Wir stehen trotz mittlerweile teils sehr großer Projekte immer noch am Anfang eines weiter wachsenden und auch ständig zusammenwachsenden Marktes. Insbesondere das Zusammenwachsen durch zunehmende Interoperabilität ist einer der Treiber für weitere technologische Entwicklungen und Skaleneffekte, die viele neue Anwendungsfälle mit sich bringen werden.

 

Wettbewerb

Ethereum ist nach Betrachtung des Marktvolumens und Entwicklung des Ökosystems das mit Abstand größte und bekannteste Projekt innerhalb seines Marktes. Dies führt zum einen zu Vorteilen in der Nutzung & Nutzeradaption, zum anderen ist Ethereum nach Bitcoin das Projekt, das wohl die meisten Investitionsgelder anziehen dürfte. Und dieses Kapital hilft dabei, weiterzuwachsen, neue Projekte anzuziehen und somit Innovation zu schaffen. Ethereum ist aus Betrachtung der Marktstellung seiner Konkurrenz weit voraus.

 

Markteintrittsbarriere

Auch in diesem Aspekt ist Ethereum nach Bitcoin das Projekt, das am meisten von seinem über die Jahre geschaffenen Netzwerkeffekt profitiert. Es lässt sich zwar seit einiger Zeit erkennen, dass diese Strukturen vermehrt aufweichen (durch etwa 2nd Layer Protokolle, Interoperabilitätsansätze und andere Smart Contract Netzwerke, die kompatibel mit der Ethereum Virtual Machine sind), dennoch ist der Umfang des Ethereum Ökosystems in diesem Sektor unvergleichlich und bietet weiterhin einen hervorragenden Mechanismus, um die führende Stellung weiter zu behaupten.

 

Marktpotenzial

Ethereum ist mit seinem enormen Marktvolumen selbstredend ein Schwergewicht, was als ein hemmender Einfluss auf das Marktpotenzial zu werten ist und im Vergleich zu anderen Krypto-Projekten eher für Unterdurchschnittlichkeit spricht. Bei Betrachtung des noch erschließbaren Marktes relativiert sich dieser Ausgangslage zwar nicht komplett, bringt jedoch trotzdem eine gute Portion Potenzial ins Spiel.

Produkt

Problemlösung

Mit der Entstehung von Ethereum wurde erstmals eine völlig neue Ökonomie geboren, die langfristig dazu in der Lage ist, grundlegende Zentralisierungsprobleme bisheriger Markt- und Technologieansätze zu lösen. Die Innovation des Ansatzes, festgelegte Wirkungsmechanismen in einem unkontrolliertem Rahmen zu erstellen, birgt vorher ungeahnte Potenziale. Seit dem Beginn von Ethereum hat sich jedoch auch die Technologie weiterentwickelt. Neue Ansätze sind entstanden und neue Projekte können mit mehr Erfahrungen, die andere Projekte für sie gemacht haben, ins Rennen starten. Der Problemlösungsansatz von Ethereum ist zwar immer noch sehr gut, aber nicht mehr the one and only way to go.

 

Produktreife

Ethereum ist nach Bitcoin das Projekt mit der am besten entwickelten Technologie, wobei es für Entwicklungen auf der Blockchain der Standard überhaupt ist. Es gibt kein anderes Projekt, das besser dokumentiert ist und wo mehr Informationen über die Nutzung zu finden sind, was bei vielen anderen Blockchains häufig problematisch ist. Diese ausgeprägte und teils deutlich überlegene Produktreife dürfte dabei auch einer der Treiber des Projektes an sich sein.

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Produkt

  • Problemlösung
  • Produktreife

Technologie

Technologische Umsetzung

Ethereum kann problemlos als DER Innovator im Bereich der Blockchain Technologie identifiziert werden und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Entwicklung der Technologie an dem aktuellen Punkt angelangt ist. Die Qualität des vorrangig aus der Praxis gewachsenen Codes ist hoch. Das Projekt ist sehr aktiv, wodurch die Implementierung manchmal etwas chaotisch wirkt, grundlegend ist die Umsetzung jedoch sehr sauber. 

 

Weiterentwicklungspotential / Skalierbarkeit

Das Weiterentwicklungspotential Ethereums ist definitiv sehr groß. Die Anwendungsfälle wachsen quasi exponentiell und bauen dabei auf einer großen und aktiven Community auf. Verbesserungen werden fortlaufend diskutiert und regelmäßig implementiert. Bei einem Projekt mit der Größe Ethereums ist es dabei sehr wichtig, dass Entscheidungen mit Bedacht getroffen werden, was hier der Fall ist. Und auch die Umstellung auf einen Proof of Stake Algorithmus trägt zu weiterer Skalierbarkeit und geringeren Kosten bei.

 

Besondere Sicherheit

Es gibt keine besonderen Sicherheitsmechanismen.

 

Privatsphäre

Bei Ethereum nur im Mindestmaß gegeben.

Blockchainlösung

Ethereum ist nicht nur auf einer eigenen Blockchain implementiert, sondern auch die Grundlage für eine Vielzahl anderer Projekte. Das Ökosystem ist mittlerweile riesig und schafft damit diverse Skaleneffekte.

 

Trust

Ethereum läuft komplett ohne die Notwendigkeit für Vertrauen.

Demokratisches Verfahren

Ethereum verwendet eine gute Governance Struktur, bei der sehr ausgiebige Diskussionen jeglichen Änderungen oder Weiterentwicklungen vorangehen. Sicherlich auch durch die enorme Entwickler-Community bedingt, sorgt dies dafür, dass Ethereum wahrscheinlich das am aktivsten diskutierte Projekt im Blockchain-Space ist.

 

Innovativität

Es handelt sich bei Ethereum um ein äußerst innovatives Projekt, das den Grundstein für den Großteil der Weiterentwicklung und Innovation im Bereich Blockchain gelegt hat. So ziemlich jede Innovation, die über den Store of Value Usecase hinausgeht, wurde durch Ethereum in Gang gesetzt.

 

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Technologie

  • Technologische Umsetzung
  • Weiterentwicklungspotential
  • Bonus: Besondere Sicherheit
  • Bonus: Privatsphäre
  • Bonus: Blockchainlösung
  • Bonus: Trust
  • Bonus: Demokratisches Verf.
  • Bonus: Innovativität

Team

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Team

  • Management
  • Berater / Investoren & Team
Management

Vitalik Buterin, der Begründer von Ethereum, ist eine der bekanntesten Personen im Krypto-Space. Auch wenn die Meinungen zu ihm teils stark auseinandergehen, ist nicht zu bestreiten, dass er mit der Entwicklung und dem Vorantetreiben von Ethereum einen großen Teil zur Weiterentwicklung der Blockchaintechnologie geleistet hat und somit ein brillianter Kopf an der Weiterentwicklung von Ethereum arbeitet.

 

Berater / Investoren & Team

Das initiale Gründungsteam von Ethereum beinhaltete neben Vitalik Buterin auch weitere, heutige Blockchain Koryphäen wie Charles Hoskinson, Anthony Di Iorio und Joe Lubin. Ein klassisches Team besteht in diesem Sinne heute nicht mehr, da der Großteil der Entwicklungsarbeit an Ethereum mittlerweile von unabhängigen Contributors geschieht. Dementsprechend lassen sich bei Ethereum auch keine Berater im klassischen Sinn identifizieren, was allerdings aufgrund der Verbreitung bei den Investoren und der Anzahl an Beitragenden zum Ethereum Ökosystem keinen Nachteil darstellt.

Historie

Trackrecord

Ethereum startete im Jahr 2015 und ist damit eines der ältesten Projekte derer, die heute noch Bestand haben. Als aktuelle Nummer 2 hinter Bitcoin nach Marktvolumen kann das Projekt auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken und ist mittlerweile ein echtes Schwergewicht mit sehr guter Marktstellung. Alle vergangenen Ups and Downs konnten gemeistert werden, was für die Resilienz des Netzwerkes spricht.

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Historie

  • Bonus: Trackrecord

Community

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Community

  • Nutzer Community
  • Entwickler Community
  • Partner
Nutzer Community

Die Größe eines Projektes bringt in der Regel auch eine dementsprechend große Community mit. Ethereum kann auf genau diese zurückgreifen und ist darüber hinaus fast jedem, der sich einmal etwas intensiver mit Bitcoin beschäftigt hat, ein Begriff. Die Community ist Ethereum gegenüber loyal und am Wachstum und Erfolg des Projektes interessiert, ohne dabei sektenartig zu agieren.

 

Entwickler Community

Ethereum verfügt über die mit Abstand größte Entwicklercommunity, die dabei noch sehr divers verteilt und entwickelt ist. Die Anzahl an Commitments und Entwicklern, die Teile zur Entwicklung beitragen, ist riesig, wobei die Beiträge auch durch ihre hohe Qualität bestechen.

 

Partner

Partner im klassischen Sinne zu benennen, macht bei Ethereum nicht sonderlich viel Sinn. Man sollte viel mehr einen Blick auf das Ökosystem und die Vielzahl der Projekte werfen, die Ethereum nutzen und/oder versuchen, ihren Beitrag zum weiteren Erfolg zu leisten. Die Zahl der auf Ethereum migrierten Projekte, die dementsprechend in gewisser Weise mit Ethereum arbeiten, ist enorm groß und da Ethereum teils deren Existenzgrundlage bedingt, haben diese Projekte ein berechtigtes Interesse an einer erfolgreichen Symbiose.

Token

Tokenverteilung

Ethereum vollzog seinen ICO im Sommer 2014 und verkaufte dabei insgesamt 60 Millionen ETH, wobei zusätzliche 20% dieser 60 Millionen (zusätzliche 12 Millionen) Ether an das Entwicklerteam gingen. Dies führt zu einer Initialverteilung der insgesamt 72 Millionen Token von 83% verkaufter ETH und 17% ETH für das Team. Bis zur Implementierung von ETH 2.0, bei der vom Proof of Work Konsensus zum Proof of Stake Konsensus gewechselt wird, sind dann in etwa 120 Millionen ETH im Umlauf, was bedeutet, dass rund 48 Millionen ETH durch Mining entstanden sind. 

Marktbedingtes Wertsteigerungspotenzial

Das Marktvolumen der ETH Token ist zwar bereits verhältnismäßig sehr groß, wie wir jedoch in der Gesamtheit dieser Analyse sehen können, ist das weitere Potenzial weiterhin vorhanden. Ethereum ist immer noch der Innovationstreiber im Blockchain Bereich und kann sich auf ein immer weiter wachsendes Netwerk stützen. Insbesondere diese Netzwerkvorteile locken viele neue Projekte an, die wiederum mehr Nutzung bringen und dadurch positiven Einfluss auf die Preisentwicklung von ETH haben.

 

Utility

ETH (Ether) ist der native Token der Ethereum Blockchain und wird als Transaktionstoken genutzt. Das bedeutet, dass Transaktionen (dazu zählen u.a. auch Interaktionen mit Smart Contracts) innerhalb der Ethereum Blockchain mit Ether bezahlt werden. Diese Verwendung des Tokens ist recht üblich, wirkt sich jedoch nicht überdurchschnittlich auf die Wertsteigerung des Tokens aus, da sie proportional zur Nutzung des Ethereum Netzwerkes steigt.

 

Inflationsmodell

Bis zum Start von Ethereum 2.0 wird eine größtenteils konstante Menge an ETH jährlich neu ausgeschüttet, was zu einem disinflationärem System führt, bei dem sich die Inflation 0% annähert, dieses aber nie erreicht. Mit dem Switch auf ETH 2.0 sollte dann mittels des Proof of Stake Konsensus eine Inflation im Bereich von etwa 1-2% erreicht werden. Die genaue Höhe der Inflation ist jedoch von der Menge an gestaketen ETH sowie den Transaktionstätigkeiten abhängig und kann von daher nicht genau bestimmt werden. Durch die dann eingebauten Token Burns kann es sogar dazu kommen, dass Ethereum über deflationäre Zeiten verfügt. Hinzu kommt, dass durch die Möglichkeit des Stakens für den einzelnen dann auch die Option besteht, die Inflation durch Staking aufzufangen.

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Token-Investment-Score

  • Tokenverteilung
  • Marktbedingtes Wertsteigerungpotenzial
  • Utility
  • Inflationsmodell

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Band Protocol (BAND) Fundamentalanalyse

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Band Protocol widmet sich einem für Blockchains sehr relevantem Problem: Oracles. Finanziert durch u.a. Sequoia Capital und Binance (Launchpad) wird daran gearbeitet, zum einen Daten aus der realen Welt trustless auf die Blockchain zu bri…

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Polygon (MATIC) Fundamentalanalyse

Polygon (MATIC) Fundamentalanalyse

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Polygon: Networks – 2nd Layer Solutions

Polygon (ehemals Matic) ist eine sogenannte 2nd Layer Lösung, die es sich zur Aufgabe macht, bestehende Blockchains performanter zu machen, wobei der Fokus dabei erstmal klar auf Ethereum liegt. Dies ist insbesondere der Entwicklung der Innovationen geschuldet, die in der Regel auf der größten Smart Contract Plattform Ethereum startet. Im Fall von Polygon wird dabei zum einen eine bessere Skalierbarkeit erreicht, andererseits ermöglicht das Projekt das Vernetzen von Blockchains über eben diese zweite Ebene. Polygon verwendet einen Proof of Stake Algorithmus, der schnelle und günstige Transaktionen möglich macht und hat durch die sogenannten Bridges eine elegante Lösung geschaffen, Tokens leicht auf Polygon zu portieren. Das Projekt kommt mit einem sauberen Produkt daher, das besonders durch seinen relevanten Usecase auffällt. Der verwendete Code besteht vorrangig aus vorher bereits existierendem Open Source Code, wobei dieser dementsprechend vielfach geprüft und solide ist.

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Projekt-Score

  • Markt
  • Produkt
  • Technologie
  • Team
  • Historie
  • Community

Marktanalyse

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Markt

  • Marktgröße
  • Wettbewerb
  • Bonus: Markteintrittsbarriere
  • Bonus: Marktpotential
Marktgröße

Polygon ist eine 2nd Layer Skalierungslösung für Ethereum, operiert somit im Bereich der Smart Contract Networks und adressiert damit einen der größten Märkte im Krypto-Space. Der Markt für Smart Contract Netzwerke und dezentrale Applikationen ist ein riesiger Markt, der viel Potenzial für die Zukunft bereithält. Polygon ist durch seine Rolle als 2nd Layer auf Ethereum zwar zum einen von Ethereum abhängig, zum anderen kann das Projekt auch vom Ökosystem Ethereums profitieren. Tokens von Projekten, die auf Ethereum laufen, können einfach auf Polygon portiert und dort dann effizienter genutzt werden, als auf der Haupt-Blockchain Ethereum. Allein die Größe von Ethereum stellt bereits einen großen Markt dar, der unter Umständen sogar noch erweitert werden kann, sollte Polygon interoperabel werden.

 

Wettbewerb

Die Skalierungsproblematiken von Ethereum sind vielen Nutzern und auch Entwicklern ein Dorn im Auge und 2nd Layer Lösungen sind dabei ein Ansatz, dieses Problem zu beheben. Zum aktuellen Zeitpunkt ist Polygon das wohl größte und am schnellsten wachsende 2nd Layer Projekt in einem sich gerade entwickelnden Markt und könnte sich insbesondere durch die zukünftige Bereitstellung von Interoperabilität noch stärker vom Wettbewerb abheben.

 

Markteintrittsbarriere

Polygon bietet eine gute Lösung und rasantes Wachstum, was sich positiv auf den Netzwerkeffekt auswirkt, der bei der Betrachtung der Markteintrittsbarriere eine entscheidende Rolle spielt. Reine 2nd Layer Projekte verfügen naturgemäß zwar nicht über einen sonderlichen Schutz vor neuen Wettbewerbern, durch die Integration von Interoperabilität änder sich das im Fall von Polygon jedoch. Entscheidend ist, wie schnell hier ein großes Ökosystem aufgebaut werden kann, wobei Polygon auf einem guten Weg dorthin ist.

 

Marktpotenzial

Bei Betrachtung der Größe von Ethereum, des Marktes für Smart Contract Networks im Allgemeinen, des verhältnismäßig mittleren Marktvolumens und des Mehrwerts durch die Skalierungsfunktion von Polygon, verfügt das Projekt über ein gutes Marktpotenzial.

Produkt

Problemlösung

Insbesondere Ethereum, aber auch andere frühe Blockchains für Smart Contract Netzwerke haben teils immer noch massive Schwierigkeiten mit Skalierbarkeit und Interoperabilität. Spätere Projekte im gleichen Bereich konnten zwar aus vielen „Fehlern“ der ersten Projekte lernen, haben aber aufgrund der Natur von Blockchains Schwierigkeiten damit, eine Verbindung ohne notwendiges Vertrauen zu den früheren, meist größeren Playern herzustellen. Polygon bietet für diese wichtige Herausforderung eine beeindruckende Lösung, indem mit einem 2nd Layer Ansatz gearbeitet wird, der zum einen Skalierbarkeit für die Blockchains mit Skalierungsproblemen bietet und zum anderen eine Andockstation für andere Smart Contract Netzwerke bereitstellt, wodurch Interoperabilität geschaffen wird.

 

Produktreife

Polygon liefert ein ausgereiftes Produkt, das sehr gut funktioniert und ein elegantes User Interface bereitstellt. Mittlerweile haben viele weitere Projekte erkannt, dass Polygon sich hervorragend als skalierbare Lösung innerhalb des Ethereum Netzwerkes eignet und beginnen, verstärkt auf Polygon zu migrieren. Auch viele neue Projekte starten direkt auf Polygon, da das Netzwerk erstklassig funktioniert und dennoch die Ökosystemvorteile Ethereum mit sich bringt. Diese Adaption macht die Nutzbarkeit von Polygon noch stärker deutlich. 

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Produkt

  • Problemlösung
  • Produktreife

Technologie

Technologische Umsetzung

Polygons Lösung ist auf Peppermint aufgebaut, welches eine spezielle Variante von Tendermint ist. Die Technologie basiert sehr stark auf Open Source Code, der von vielen Projekten als Standard genutzt wird. Ein prominenter Vertreter ist zum Beispiel das Blockchain Projekt Cosmos. Die Basis des Codes ist in Go implementiert und durch die großteilige Verwendung von Open Source Code zwar keine Neuerfindung, dafür jedoch sehr solide. Hervorzuheben sind insbesondere die Plasma- und Proof of Stake Bridge, die es extrem einfach und schnell machen, Tokens von bspw. Ethereum auf Polygon zu portieren.

 

Weiterentwicklungspotential / Skalierbarkeit

Der Code von Polygon ist flexibel gebaut und zu 100% kompatibel zur Ethereum Virtual Machine. Durch das Verwenden der gleichen Programmiersprache im Hintergrund ist das Migrieren von Smart Contracs einfach und Polygon kann dadurch einfach mit Ethereum skalieren. Hinzu kommt, dass Polygon eine Sidechain von Ethereum ist, die extrem schnell und kostengünstig funktioniert. Wie es bei einer 2nd Layer Skalierungslösung auch sein sollte, ist die Skalierbarkeit des Projektes sehr hoch und wird noch interessanter, sobald mehr Chains angeschlossen sind.

 

Besondere Sicherheit

Die Sicherheit ist im gleichen Maße wie bei beispielsweise Ethereum gegeben, wobei keine besonderen Sicherheitsmechanismen implementiert wurden.

 

Privatsphäre

Es sind keine besonderen Privacy Features implementiert.

Blockchainlösung

Polygon ist eine eigene Blockchainlösung, die als Sidechain von Ethereum funktioniert. Der verwendete Proof of Stake Mechanismus macht das Projekt skalierbar und die Kompabilität zu Ethereum bietet darüber hinaus großes Potenzial.

 

Trust

Das Netzwerk funktioniert komplett vertrauensunabhängig und jeder kann einen eigenen Node betreiben. Die eingebaute Staking-Möglichkeit erhöht die Sicherheit noch zusätzlich.

Demokratisches Verfahren

Polygon bietet einen demokratischen Ansatz und verwendet das Governance Tool der Cosmos SDK, wobei MATICs, der Token Polygons, zum Abstimmen verwendet werden können. 

 

Innovativität

Der von Polygon verwendete Code ist definitiv State of the Art, wobei die Technologie an sich ist nicht besonders innovativ ist, da die Basis stark aus vielfach erprobten Open Source Code besteht. Was jedoch für Innovativität bei dem Projekt sorgt, ist der äußerst sinnvolle Usecase, der es ermöglicht, einfach und umkompliziert von bspw. Ethereum auf Polygon zu switchen und dabei die Vorteile eines kostengünstigen und hochperformanten Netzwerkes zu nutzen. 

 

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Technologie

  • Technologische Umsetzung
  • Weiterentwicklungspotential
  • Bonus: Besondere Sicherheit
  • Bonus: Privatsphäre
  • Bonus: Blockchainlösung
  • Bonus: Trust
  • Bonus: Demokratisches Verf.
  • Bonus: Innovativität

Team

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Team

  • Management
  • Berater / Investoren
  • Team
Management

Die einzelnen Personen des Managements von Polygon verfügen über solide Hintergründe und Erfahrungen, dennoch sticht niemand sonderlich heraus, wie es bei manch anderen Projekten der Fall ist.

 

Berater / Investoren

Polygon vollzog seine Finanzierung über das Binance Launchpad, was grundsätzlich bereits für eine gewisse Güte des Projektes spricht. Hinzu kommt, dass Binance somit ein berechtigtes Interesse an dem Erfolg von Polygon erhält. Außerdem können einige relevante und namhafte Berater präsentiert werden, die über Beteiligungen längerfristig an das Projekt gebunden sind.

 

Team

Das Team von Polygon macht einen guten Eindruck, ist vergleichsweise jedoch noch nicht sonderlich groß und etabliert, was auch an dem jungen Alter und starken Wachstum liegt. Der Aufbau eines nachhaltig soliden Teams ist aktuell noch eine wichtige Herausforderung.

Historie

Trackrecord

Anfangs noch als „Matic“ bekannt, veröffentlichte das heutige Polygon das erste Whitepaper bereits im Jahr 2017. Rund eineinhalb Jahre später wurde dann im April 2019 mittels IEO über Binance Geld für die Entwicklung eingesammelt. Polygon startete zu einer Zeit, in der viele Projekte mit dem anhaltenden Bärenmarkt zu kämpfen hatten, war aber dennoch in der Lage, ein starkes Produkt aus dieser Zeit hervorzubringen, was sehr für die Fähigkeiten des Teams und der Klasse des Projektes spricht.

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Historie

  • Bonus: Trackrecord

Community

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Community

  • Nutzer Community
  • Entwickler Community
  • Partner
Nutzer Community

Die Community ist so rasant gewachsen, wie das Projekt selbst. Polygon bestitzt neben einem sinnvollen und nützlichem Produkt mittlerweile auch ein großes Marktvolumen, was dafür sorgt, dass das Projekt bei vielen auf dem Radar erscheint. Die Nutzer von Polygon sind mit der Lösung sehr zufrieden und tragen aktiv dazu bei, das Netzwerk auszubauen.

 

Entwickler Community

Die Entwickler Community von Polygon ist mit aktuell 16 Contributors zwar sehr klein, jedoch ist dies in diesem Fall nicht überdurchschnittlich besorgniserregend. Grund dafür ist, dass durch die starke Verwendung von Open Source Code dieser bereits vielfach bis ins kleinste Detail gecheckt wurde und daher nicht erneut so intensiv untersucht werden muss.

 

Partner

Polygon kann einige strategisch sinnvolle Partnerschaften aufweisen, wobei es dabei keine gibt, welche das Projekt maßgeblich und überdurchschnittlich schnell zum Erfolg führen kann.

Token

Tokenverteilung

Insgesamt wurden  im April 2019 bei dem IEO 19% der insgesamt 10 Milliarden Token an Investoren verkauft. Diese öffentliche Finanzierungsrunde folgte zwei kleinen privaten Finanzierungsrunden, bei der bereits 3,8% der Tokens verkauft wurden. Insgesamt landeten somit rund 23% der Token bei Investoren. Das Team behielt insgesamt 16% der Tokens und schüttet weitere 4% an die Berater aus. Annähernd 22% verbleiben in der Foundation, rund 23% werden für das Voranbringen des Ökosystems genutzt und 12% für Staking Rewards vorgehalten. Diese Verteilung mag für early Stakeholders und die Verwendung für den Ausbau des Projekts zwar attraktiv sein, ist aber eher als unterdurchschnittlich fair bzw. attraktiv für den Investoren anzusehen.

 

Marktbedingtes Wertsteigerungspotenzial

Der MATIC Token hat durch das kürzlich starke Wachstum mittlerweile ein bereits ansehnliches Marktvolumen erlangt (aktuell ca. $10 Mrd.). Der potenzielle Markt für den MATIC Token ist als äußerst groß einzuschätzen und basierend auf dem bereits erreichten Marktvolumen des MATIC Tokens ist das marktbedingte Wertsteigerungspotenzial als gut, jedoch nicht mehr als stark überdurchschnittlich zu bewerten.

 

Utility

Der MATIC Token dient primär als Transaktionstoken innerhalb des Polygon Netzwerkes und erfüllt darüberhinaus keine weiteren Funktionalitäten wie bspw. Governance. Dies führt dazu, dass die Utility nur Werteinfluss erhält, wenn die Zahl der Nutzer und damit die Zahl der Transaktionen steigen und MATIC somit stärker nachgefragt wird.

 

Inflationsmodell

Der MATIC Bestand ist auf insgesamt 10 Mrd. begrenzt, wobei bereits am Anfang des Projektes 12% der Gesamtmenge für das Bereitstellen von Staking Rewards reserviert wurden. Momentan verfügt MATIC über eine Inflationsrate von 19%, die durch die hohen Staking Rewards einfach wieder gut gemacht werden können. Längerfristig wird das Angebot an MATICs in einem deflationären System enden, was in der limitierten Gesamtmenge begründet ist. Die Kombination aus Limitation und anfänglichem Staking macht insofern Sinn, dass insbesondere zu Beginn die Adaption gefördert werden kann, während man keine Einschnitte bei der dem deflationären Aufbau des Projektes machen muss.

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Token-Investment-Score

  • Tokenverteilung
  • Marktbedingtes Wertsteigerungpotenzial
  • Utility
  • Inflationsmodell

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