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Der Fall Kasachstan – Strom & Internet als Gefahr für Bitcoin? – #ZeroFuchsGiven

Der Fall Kasachstan – Strom & Internet als Gefahr für Bitcoin? – #ZeroFuchsGiven

In dieser Ausgabe von #ZeroFuchsGiven beschäftigen wir uns mit der Entwicklung von Bitcoin im geopolitischen Kontext. Während in Kasachstan die Bitcoin-Miner leiden, schafft Spanien eine innovationsfördernde Infrastruktur – Bitcoin, the peaceful revolution?

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!


Was genau gerade in Kasachstan geschieht, dürfte für uns alle schwer zu beurteilen sein…

Ohne einen Blick auf politische Hinter- und Beweggründe zu werfen, sehen wir jedoch, dass den Minern der Zugang zum Bitcoin Netzwerk genommen wurde, was scheinbar auf das Abstellen der Internetversorgung zurückzuführen ist.

Die Hashrate ist um rund 13% gefallen, was zu der schätzungsweise 12% – 20% der aus Kasachstan kommenden Miningpower passt. Auch der Bitcoin Preis hat gelitten, was durchaus mit dem Abfall der Hashrate zusammenhängen kann, da dies einen weiteren Unsicherheitsfaktor begründet.

Interessant ist, dass darauffolgend aus bspw. Spanien die ersten Rufe kommen, ein sicheres Umfeld für Bitcoin und Kryptowährungen im eigenen Land zu schaffen. Dass dieser Ruf nun zeitgleich mit dem Ausfall in Kasachstan kommt, macht vor allem aus der Sicht von geopolitischer Spieltheorie Sinn, denn Regierungen dürften längst begriffen haben, welche entscheidende Rolle Bitcoin auch in Zukunft spielen wird.

Zwar dürften die meisten Regierungen nicht sonderlich gewillt sein, Bitcoin zu seinem weiteren Erfolg zu verhelfen, allerdings entstehen durch bloßes Nichtstun oder gar Sanktionen essenzielle Gefahren. Der Anschluss könnte verloren gehen und ganze Länder bei der nächsten technologischen Entwicklung auf der Strecke bleiben.

Es wird zunehmend auch in der öffentlichen Meinung sichtbar, dass Bitcoin durchaus in der Lage ist, die bestehenden Finanzstrukturen nachhaltig zu verändern und eine Rolle als Reservewährung einzunehmen. Und genau hier müssen Regierungen vorsorgen und die entsprechende Infrastruktur schaffen.


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Bitcoin, Strom und Internet – BiTcOiN iSt OhNe StRoM nIcHtS

Die Hashrate trägt maßgeblich zur Stabilität und Sicherheit von Bitcoin bei, weshalb solche Entwicklungen natürlich zumindest als unschön betitelt werden können.

Parallel zum Abfall der Hashrate konnten wir auch einen Kursrutsch beobachten, wobei man nicht zwangsläufig von einer vorhandenen Kausalität sprechen sollte. Schön zu sehen ist dagegen, dass das Bitcoin-Netzwerk nichtsdestotrotz normal weiter läuft und alle 10 Minuten ein neuer Block entsteht.

Mit Blick auf das Internet lässt sich sagen, dass dies immer noch einen kritischen Punkt in der reibungslosen Funktionalität Bitcoins darstellt. Zwar gibt es zunehmende Bestrebungen, sich von nationalen Internetversorgern unabhängig zu machen, wie beispielsweise über Satelliteninternet oder Netzwerkkommunikation über Radiowellen – Zum jetzigen Zeitpunkt stecken diese Entwicklungen allerdings noch in den Anfängen.

Auf lange Sicht werden sie jedoch eine weitere Festigung der Infrastruktur Bitcoins mit sich bringen. Und das ist auch gut so, denn Bitcoin zeichnet sich primär durch seine Unabhängigkeit aus. Das Netzwerk ist dabei mittlerweile so groß und resilient, dass ihm an sich nur noch wenig etwas anhaben kann. Kritische Stellen werden aktuell quasi nur noch durch die angrenzende Infrastruktur ermöglicht, also primär Stromversorgung und Netzwerkzugang.


Warum im Kosovo Bitcoin Mining-Equipment beschlagnahmt wird…

Für mich sieht das Ganze eher nach einer Verzweiflungstat gemischt mit einer Schuldumkehr aus.

Auf der einen Seite will scheinbar auch im Kosovo die Regierung nicht dazu beitragen, dass ein dezentrales und unkontrollierbares Geld dem Fiatgeld den Rang abläuft, auf der anderen Seite finde ich es schwer vorstellbar, dass das Abstellen der Bitcoin Miner einen großen Einfluss auf die Energieversorgung des Landes haben soll.

Wie so oft können wir auch hier nur Annahmen über die wahren Beweggründe treffen, wobei auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Regierung die Absicht verfolgt, die Macht über das Mining lieber in seine Kontrolle als in die der Bürger zu bringen.



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Dann schreib uns eine Mail an fragen@fuchs-inc.de oder per Twitter an @TheRealAlexKo


#VoicesOfPlebs: Taproot Update & was das bedeutet – Cercatrova Teil II

#VoicesOfPlebs: Taproot Update & was das bedeutet – Cercatrova Teil II

Cercatrova ist Bitcoin Maximalist, Lightning Node Betreiber und „just another pleb“ – und hat mit dem Fuchs Inc.-Team über Bitcoin, den Dschungel und einiges mehr gequatscht!

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Ein dezentrales Netzwerk updaten: Gar nicht mal so leicht

Was als nächstes bei Bitcoin ansteht, ist das Taproot Update. Aber wie läuft ein Upgrade bei einem dezentralen Netzwerk überhaupt ab? Cercatrova erklärt:

„Jetzt ist die Frage ja, wie updatest du so ein dezentrales Netzwerk, wenn du erstens nicht weißt, wer eine solche Software laufen hat, wo die sich befinden und was das für Leute sind. Denn meistens läuft der größte Anteil der Bitcoin Full Nodes im Tor-Netzwerk, damit auch die IP-Adresse nicht sichtbar ist. Du hast auf der einen Seite die Node-Betreiber, die diese Rules enforcen und dann hast du auf der anderen Seite die Miner, die die Blöcke und die Transaktionen in die Blöcke packen und diese Blöcke generieren.“

Nun haben wir die Miner mit Schreibrecht auf der Blockchain und die Nodes als Speicher der Blockchain.  

„Der Code von Taproot ist eigentlich nichts anderes als diese Implementation der Schnorr Signatures als Zusatz. Also es funktioniert immer noch mit den Elliptic Curve Sigantures. Native SegWit wird immer noch unterstützt. Taproot ist einfach eine neue Funktionalität, ein neues Stück Code mit den Schnorr Signatures. Bitcoin Core selber halt solche Versionsnummern. Die aktuellste Version ist die 21.1 Version. Das findest du alles auf Bitcoin.org, dort sind die ganzen Releases drauf. Und in dieser Version ist bereits der Code von Taproot schon drin. Also mein Node, der 21.1., der hat den Taproot Code bereits drin, nur er ist noch nicht aktiviert. Sollte deine Node noch eine ältere Version haben und du möchtest jedoch die Taproot Konsensusregeln enforcen, musst du dein Node auf die Version 21.1 updaten.“

Bitcoin ist eine direkte Demokratie

Die Entscheidung für das Taproot Upgrade traf die Miner-Community. Hier einen Konsens zu haben, ist für das Weiterbestehen wichtig. Schließlich könnte es sonst zu einer Fork kommen, bei der sich das Netzwerk – wie beispielsweise bei Bitcoin Cash erlebt – in zwei Projekte aufspaltet.

„Bitcoin ist eigentlich eine direkte Demokratie. Deshalb wurde dann ein neuer Ansatz gewählt, der wurde Speedy Trial genannt. Die Miner hatten einen Zeitraum von 6 Difficultyperioden, eine Difficultyperiode dauert 2016 Blöcke, was umgerechnet ungefähr 2 Wochen sind. Man gibt also den Minern 6 mal 2 Wochen Zeit und jedes Mal, wenn eine Diffucultyperiode zu Ende ist, dann wird geschaut wie viel Prozent von den Minern signalisieren, ob Taproot aktiviert wurde oder nicht. Wenn in einer Difficultyperiode von diesen sechs 90% oder mehr der Miner signalisieren, ja wir möchten Taproot – und 90% sind bei weitem mehr als eigentlich benötigt wird, weil eigentlich werden nur 51% benötigt – dann können wir sicher sein, okay, wir haben die Mehrheit hinter uns. Dann wird das automatisch aktiviert. Das wurde dann im Code so festgelegt.“


Mehr Transparenz für mehr Adaption

Nun schien sich die Mining-Community recht sicher zu sein, denn ein Großteil der Miner stimmte noch vor Ablauf der Voting-Periode für Taproot. Die Frage ist auch, warum Bitcoin nicht mit einer Default-Privatsphäre daherkommt. Cercatrova erklärt, warum die Transparenz auch ein Vorteil sein kann:

„Damit die Gesellschaft, die Menschheit überhaupt das Vertrauen in ein Asset und in eine Technologie wie beispielsweise Bitcoin bekommt, muss es verifizierbar sein. Bei einer derart neuen Technologie haben viele Menschen erst einmal eine Abwehrhaltung. Deshalb ist eine gewisse (!) Transparenz auf der Main-Ebene von Bitcoin, also der Blockchain, sinnvoll, um Vertrauen aufzubauen.“

Bisher standen den Bitcoin-Nutzern Features wie Lightning Network zur Verfügung, um für mehr Anonymität zu sorgen. Doch gibt es auch hier ein Problem, das Taproot lösen wird:

„Eine gewisse Transparenz auf der Blockchain ist wichtig. Sobald du aber ein Layer weiter nach oben gehst, z.B. ins Lightning Netzwerk und dort die Anonymität herstellst, dann muss auch die Brücke von On-Chain zu Lightning Netzwerk anonym sein, oder verschleiert. Da kommt Taproot mit den Schnorr Signatures ins Spiel, denn ein Lightning Kanal ist ja nichts anderes als eine 2-of-2-Multisig.“

Durch die transparenten Daten auf der Blockchain lassen sich allerdings Rückschlüsse darauf ziehen, welche Multisig-Adressen eigentlich einen Lightning-Kanal darstellen.

„Ich behaupte, dass 90% aller 2-of-2-MultiSig Wallets Lightning-Kanäle sind. Das ist natürlich auch ein bisschen heikel, weil wenn du einen Lightning Kanal öffnest, um im Lightning Netzwerk anonyme Transaktionen zu tätigen, möchtest, dann beim Schließen des Kanals jedoch jeder wieder mitbekommt, was der Endstatus von unserem Kanal ist, dann ist das nicht wirklich zielführend. Denn dann kannst du trotzdem einige Analysen machen und mit Umwegen aussagekräftige Rückschlüsse ziehen.“

Mit Taproot kommt eine Brücke zwischen On-Chain und Lightning ins Spiel. Denn Dank den Schnorr Signatures sieht eine Transaktion mit dem Corporative Close auf der Blockchain wie eine gewöhnliche SingeleSig Transaktion aus. Ein Force Close hingegen ist auf der Chain immer noch sichtbar.

„Dann hast du einfach nur eine Adresse, wo eine Signatur benötigt wird und man sieht nicht mehr, ob es ein MultiSig war, ob mehrere Co-Signer da waren, ob irgendwie ein Script dahinter war, oder was auch immer. Und wenn wir jetzt diese anonymen MultiSig und die normalen SingleSig Tansaktionen haben, dann entsteht Anonymität – wir können keine brauchbaren Rückschlüsse mehr aus den Daten ziehen.“

Wie die Umsetzung dann klappt, sehen wir im November (Blockhöhe 709632), wenn Bitcoin Taproot wirklich live geht.


Welche Vorteile bringt uns Taproot?

Also die bestehenden Systeme oder die bestehenden Versionen, die funktionieren genau gleich weiter. Es ist einfach wie eine zusätzliche Funktionalität, die optional ist. Du musst nicht updaten, wenn du das nicht möchtest. Wenn du das aber tust, dann hast du einfach mehr Möglichkeiten. Und gerade auch mit den Schnorr Signatures, die jetzt nicht nur zur Anonymität von Lightning Netzwerken beitragen, sondern auch wirklich sehr coole Scriptsachen bauen können, gerade im Multisig-Bereich. Also warum nicht?“

Allerdings erklärt Cercatrova auch, dass viele Miner sich ihrer Verantwortung nicht bewusst sind:

„Viele beschäftigen sich auch nicht so sehr mit den technischen Themen. Eigentlich haben die Miner eine hohe Verantwortung im Netzwerk. In einem Podcast von Stephan Livera erzählte ein Gast, dass viele Miner gar nichts vom Taproot Update wussten, weil sie sich nicht so intensiv mit diesen Themen befassen. Viele Miner sehen vordergründig nur den Profit. Diese Miner haben dann links und rechts geschaut, ok dieser Pool akzeptiert das Upgrade, also mache ich das auch. Dann kommt auch der wirtschaftliche Druck hinzu: wenn du der einzige Pool bist, der Taproot nicht unterstützt, dann verlierst du auch Kunden.“

Danke, Cercatrova!

Den ersten Teil des Interviews findest du hier!



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Marktupdate 6. Mai 2021

Marktupdate 6. Mai 2021

Bitcoin: Noch viel Luft nach oben?

Was war in den letzten sieben Tagen im Bitcoin-Versum los? Krypto-Trader und Marktanalyst Michaël van de Poppe prognostiziert einen Bitcoin Preis am Ende des aktuellen Bullenzyklus von 250.000 US-Dollar (BTFD!) und Charlie Munger, stellvertretender Vorsitzender von Berkshire Hathaway, findet Bitcoins Entwicklung widerlich. Los geht’s!

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen unseres Marktupdates!

Und viele dachten, 30k wäre hoch

Zu Beginn des Jahres konnten einige Bitcoin-Investoren ihr Glück wahrscheinlich kaum fassen: Ein Allzeithoch jagte das nächste. Zwischendurch wurde die älteste Kryptowährung bei kleineren Dips wieder für tot erklärt, doch alles in allem sehen wir einen starken Aufwärtstrend, der von der wachsenden industriellen Adaption beflügelt wird. Und sehen wir uns an, wo Bitcoin vor genau einem Jahr stand – nämlich bei etwa 9.000 US-Dollar.

Zoomen wir ein wenig raus und betrachten das Gesamtbild. Krypto-Trader und Marktanalyst Michaël van de Poppe fasst das Ganze in einem Video auf seinem YouTube Kanal am 1. Mai 2021 in etwa so zusammen:

„Wenn du auf einen Bärenmarkt wetten möchtest, setzt du auf etwas, was nicht allzu oft passiert. Du setzt dann gegen den allgemeinen Markttrend. […] Gehen wir mit Bitcoin in Richtung 300.000 oder 500.000 US-Dollar? Ich denke, ja. Denn wenn wir uns die Bewertung von Gold in dieser Phase ansehen, liegen wir bei ungefähr 12 Billionen US-Dollar. Wenn wir dazu den Bitcoin Preis berechnen, haben wir einen Wert von 500.000 US-Dollar. Wenn wir also in diesem Zyklus eine Spitze für Bitcoin haben, wird diese wahrscheinlich über 250.000 USD und näher an 350.000 bis 450.000 USD liegen.“ 

Und wenn wir uns den untenstehenden Chart von CoinMarketCap ansehen, ist klar, dass die Dips for ants, die wir momentan erleben, alles andere als ein Grund zur Panik sind.

Oder, um es in Dan Helds Worten auszudrücken:

„Bitcoin isn’t a once in a lifetime opportunity. Bitcoin is a once in a human existence opportunity.”

Bitcoin-Adaption in den Niederlanden und Spanien

In den Niederlanden, genauer gesagt in Veghel, soll nun ein Penthouse für 21 Bitcoins verkauft werden. Das Maklerbüro gab an, dass Käufer bereits Interesse bekundet haben. Gegenüber NOS erklärte das Maklerbüro:

„Normalerweise ist ein Notar es gewohnt, beispielsweise in Euro zu überweisen. Dies geschieht jetzt in Bitcoins. Das ist auch für den Notar gewöhnungsbedürftig.“

Gleichzeitig gilt es herauszufinden, wann in Bezug auf die Volatilität von Bitcoin der sinnvollste Augenblick für den Verkauf ist. Letzte Woche berichtete Fuchs Inc. bereits, dass eine paradiesische Insel ganz ähnliche Vision hegt. Was wir hier sehen, ist sicherlich nur der Beginn eines großen Trends.

In Spanien sehen wir eine andere Art der Bitcoin-Adaption. Hier hat sich Biziondo, ein spanisches Unternehmen aus der Gesundheitsbranche, für Bitcoin als Zahlungsoption entschieden. General Manager von Biziondo, David Izquierdo, erklärt gegenüber Forbes Negocios:

„Es ist klar, dass die Bitcoin-Revolution bereits in einem wirtschaftlichen Kontext begonnen hat, in dem 2020 60% des weltweiten Geldes von europäischen, US-amerikanischen und japanischen Zentralbanken gedruckt wurden. Dies wird unweigerlich in etwa zwei bis fünf Jahren zu einer finanziellen Katastrophe führen.“

Und um sich auf diesen Ernstfall vorzubereiten, gilt Bitcoin ab dem 1. Juni 2021 als offizielles Zahlungsmittel. Izquierdo sagt:

„Auf dem Gebiet der Privatmedizin wird eine neue Philosophie gefördert, in der die Bürger die Macht haben, sich selbstständig zu regulieren. Nachdem ich diese Technologie Hunderte von Stunden lang studiert habe, habe ich mich persönlich entschlossen, Blockchain-Technologie und digitale Währungen ins Unternehmen zu integrieren.“

Der Krypto Mining-Hardware Markt könnte um 2,80 Mrd. USD steigen

Wie aus einer Analyse von TechNavio hervorgeht, wird der Krypto Mining-Hardware Markt von 2020-2024 um 7%, also 2,80 Milliarden US-Dollar steigen. TechNavio geht davon aus, dass der Mining-Markt in der Zukunft aufgrund der größer werdenden Nachfrage weiter wachsen wird.

Zwar gibt es immer noch Kritik am Stromverbrauch des Minings, doch könnte sich das mit zunehmendem Fokus auf erneuerbare Energien durch die Mining Unternehmen bald ändern. Zu den stärksten Unternehmen der Branche zählt TechNavio Advanced Micro Devices, ASICminer, Baikal Miner, Bitfury, BitMain, Canaan, Cynosure Technologies, Halong Mining, INNOSILICON und Shenzhen MicroBT. Für diversifizierter Portfolios dürfte sich auch ein Blick auf Mining Aktien lohnen.

Eine wahrhaft widerliche Entwicklung…

Schließen wir dieses Marktupdate mit einem unterhaltsamen Zitat von Charlie Munger, dem stellvertretenden Vorsitzenden von Berkshire Hathaway an. Bei einer Hauptversammlung von Berkshire Hathaway erklärte der 97-Jährige, dass er den Erfolg von Bitcoin hasse. Grund für seine Missgunst ist das fragwürdige Image der Kryptowährungen. Schließlich sollen die ja hauptsächlich von Kriminellen genutzt werden. Fundierte Zahlen bekamen die Zuhörer zu dieser Aussage nicht, allerdings hilft uns ein Report von Chainalysis hier weiter.

Das Unternehmen berichtete kürzlich, dass im Jahr 2019 2,1% des gesamten Krypto-Transaktionsvolumens (Überweisungen im Wert von rund 21,4 Mrd. USD) in Bezug mit illegalen Aktivitäten stand. 2020 waren es sogar nur noch 0,34%. Nun lässt sich streiten, welche Analysen in Bezug auf die illegale Konnotation der digitalen Währungen vertrauenswürdig ist. Was sich aber kaum diskutieren lässt ist, dass Fiatwährungen in Bezug auf Verbrechen keine Kinder der Traurigkeit sind. Ferner lassen sich illegale Aktivitäten sicherlich auch gänzlich ohne eine Währung abwickeln. Noch interessanter wäre es an dieser Stelle zu definieren, was denn illegale Aktivitäten sind und in welchem moralischen Rahmen wir uns hier bewegen. Munger meint:

„Ich denke, ich sollte bescheiden sagen, dass die ganze verdammte Entwicklung widerlich ist und den Interessen der Zivilisation widerspricht.“

Angesichts der Tatsache, dass der Großteil des Vermögens von Berkshire Hathaway und somit auch von Munger auf dem exzessiven Gelddrucken der Zentralbanken basiert, ist es durchaus nachvollziehbar, dass er Bitcoins Entwicklung hasst. 

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