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Solana (SOL) Fundamentalanalyse

Solana (SOL) Fundamentalanalyse

#NamePriceMarket CapChangePrice Graph (24h)

Solana: Networks – Decentralized Applications

Solana ist eine Plattform für dezentrale Apps, wobei die Lösung des klassischen Blockchain Trilemmas (Sicherheit, Skalierbarkeit, Dezentralität) im Fokus steht. Mittels des selbst entwickelten und äußerst innovativen Proof of History Konsensus hat man technologisch eine gute Grundlage für die zukünftige, positive Entwicklung des Projekts geschaffen. Neben der positiv zu bewertenden Produktseite ist auch die Netzwerkseite gut aufgestellt. Solana weist ein starkes Team auf und hat es geschafft, viele Entwickler zum Verbessern des Codes zu animieren. Dies drückt sich auch positiv in der Produktreife aus, wobei es bereits zahlreiche auf Solana laufende Apps gibt, die teils sogar schon sehr gute Adaption erreicht haben. Abzüge gibt es hingegen beim Solana Token, welcher nicht per se schlecht oder unnütz ist, leider lässt die Tokenverteilung jedoch zu wünschen übrig.

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Projekt-Score

  • Markt
  • Produkt
  • Technologie
  • Team
  • Historie
  • Community

Marktanalyse

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Markt

  • Marktgröße
  • Wettbewerb
  • Bonus: Markteintrittsbarriere
  • Bonus: Marktpotential
Marktgröße

Solana ist ein Projekt, das gleichermaßen wie beispielsweise Ethereum als Smart Contract Network funktioniert und eine Plattform für das Entwickeln von dezentralen Applikationen bietet. Durch eine Kombination von Proof of Stake und dem eigens entwickelten Proof of History Konsensus gelingt es Solana, sehr hohe Transaktionszahlen pro Sekunde zu erreichen und das Projekt adressiert damit das weit verbreitete Problem der Skalierbarkeit, unter dem viele Blockchain Projekte leiden. Solana versucht somit, einen Vorteil über die Skalierbarkeit zu erreichen und agiert im gleichen Markt wie andere Smart Contract Plattformen. Angesichts der ständig steigenden Anzahl an dezentralen Anwendungen und der ständigen Erweiterung der Use Cases, handelt es sich hierbei um einen sehr großen Markt.

 

Wettbewerb

Zwar ist die hohe Transaktionszahl ein starkes Argument für Solana, dennoch dürfen dabei die Entwicklungen bei anderen Marktteilnehmern nicht vernachlässigt werden. Neben Solana gibt es viele weitere Smart Contract Netzwerke, wobei selbst ursprünglich schlecht skalierende Projekte wie Ethereum mittels Innovationen und 2nd Layer Solutions immer besser skalieren. Unter Berücksichtigung der Größe des Netzwerkes von beispielsweise Ethereum ist es fraglich, wie stark der antizipierte Skalierbarkeits-Vorteil tatsächlich ist und wie sich ein möglicher Vorteil in Zukunft entwickeln wird.

 

Markteintrittsbarriere

Wie es generell bei Projekten für dezentralen Applikationen der Standard ist, spielt das Netzwerk eine enorme Rolle für die weitere Adaption und das damit verbundene Wachstum. Solana kann insbesondere auf ein gutes Netzwerk der Initiatoren und Investoren zurückgreifen, betrachtet man allerdings das Ökosystem als Ganzes, kann Solana bisher keine überdurchschnittliche Markteintrittsbarriere vorweisen.

 

Marktpotenzial

Angesichts der Marktgröße und der ständig voranschreitenden Marktdurchdringung, besteht für Solana trotz des ambitionierten Wettbewerbes und der mittlerweile erlangte Größe weiterhin gutes Potenzial.

Produkt

Problemlösung

Solana setzt den Fokus klar auf die Skalierbarkeit der eigenen Plattform für dezentrale Applikationen. Insbesondere in den ersten Zügen dieser Plattformen war die mangelnde Skalierbarkeit eines der Hauptprobleme für die weitere Entwicklung und Adaption. Solana setzt dabei auf den eigens entwickelten Proof of History Konsensus und damit verbunden die autarke Skalierung der Solana Blockchain. War dieser Ansatz vor einiger Zeit noch der einzig denkbare Weg zum Erreichen besserer Skalierbarkeit, gibt es mittlerweile jedoch auch weitere Ansätze, diese Problematik aus der Welt zu schaffen. Das Vorgehen Solanas ist somit ein Ansatz zur Lösung eines wichtigen Problems, wobei die nächsten Jahre zeigen werden, ob Solana sich damit weitere Marktanteile sichern kann oder aufgrund des überlegenen Ökosystems vom Marktführer Ethereum und dessen Innovation mittels technischen Verbesserungen und 2nd Layer Lösungen in der Adaption hinterherhinken wird.

 

Produktreife

Sowohl Solanas Produkt als auch das Netzwerk sind äußerst ausgereift. Insbesondere durch die Unterstützung durch das FTX Netzwerk gibt es bereits viele und verbreitete dezentrale Apps, wie z.B. die dezentrale Exchange Serum. Auch aus technischer Perspektive ist die Reife Solanas sehr gut, was sich unter anderem auch in der Zahl der Code-Contributors ausdrückt.

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Produkt

  • Problemlösung
  • Produktreife

Technologie

Technologische Umsetzung

Zum Zeitpunkt der Analyse ist Solana aus Sicht der technologischen Umsetzung eines der besten Projekte aus denen, die wir uns bereits genauer angesehen haben. Der Code ist in Rust geschrieben und extrem sauber implementiert. Darüber hinaus glänzt er durch ein hohes Maß an Innovativität und wartet mit verschiedenen, sehr kreativen Ansätzen auf, um das blockchainspezifische Trilemma zu lösen.

 

Weiterentwicklungspotenzial/Skalierbarkeit

Viele Blockchain Projekte sehen sich mit Problemen konfrontiert, wenn es um das Vereinbaren von Sicherheit, Skalierbarkeit und Dezentralität geht. Solana schafft es durch sehr gute und innovative Technologie, dieses Trilemma auf elegante Art zu lösen und legt somit den Grundstein, das Projekt auch in Zukunft adäquat zu skalieren.

 

Besondere Sicherheit

Es konnten neben den für Blockchains als Standard angesehenen Sicherheitsmechanismen keine überdurchschnittlichen Features erkannt werden.

 

Privatsphäre

Keine besondere Privatsphäre implementiert.

Blockchainlösung

Solana läuft komplett auf einer eigenen Blockchain, die technisch mit neuen und verbesserten Lösungen daherkommt. 

Trust

Auffällig bei Solana ist, dass es das Netzwerk leicht macht, die Dezentralisierung voranzutreiben. Durch z.B. die einfache Möglichkeit, selbst als Validator am Netzwerk teilzunehmen (und das bei geringen Hardware-Kosten), ist zu erwarten, dass sich das Projekt weiter dezentral entwickeln wird.

Demokratisches Verfahren

Wie es bei Proof of Stake Algorithmen üblich ist, können mittels Staking Votingstimmen für z.B. Updates oder Veränderungen eingebracht werden, sodass weitere Entwicklungen demokratisiert werden.

 

Innovativität

Betrachtet man das Gesamtbild der Technologie von Solana wird deutlich, dass es sich dabei um ein hochinnovatives Blockchain Projekt handelt. Insbesondere der Ansatz zur Lösung des Trilemmas sowie der herausragende Code mit all seinen kreativen Umsetzungen schaffen eine sehr gute Grundlage, um auch in Zukunft erfolgreich sein zu können.

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Technologie

  • Technologische Umsetzung
  • Weiterentwicklungspotential
  • Bonus: Besondere Sicherheit
  • Bonus: Privatsphäre
  • Bonus: Blockchainlösung
  • Bonus: Trust
  • Bonus: Demokratisches Verf.
  • Bonus: Innovativität

Team

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Team

  • Management
  • Berater / Investoren
  • Team
Management

Solana wurde von Anatoly Yakovenko ins Leben gerufen. Yakovenko agiert als CEO, hat den bei Solana verwendeten Proof of History Ansatz entwickelt und langjährige relevante Erfahrung bei u.a. Qualcomm gesammelt. Auch der CTO, Greg Fitzgerald, hat einen primären Hintergrund bei Qualcomm als Senior Software Engineer und bringt dementsprechend relevante Voraussetzungen mit. Ergänzt wird das Management Team von COO Raj Gokal, welcher diverse Erfahrungen im Investment und Gründen mitbringt. Insgesamt tritt Solana mit einem soliden und gut ausgebildetem Management auf, das über ein hilfreiches Netzwerk verfügt.

Berater/Investoren

Solana wurde von einer Reihe an Investoren finanziert, wodurch das Projekt auf massig Ressourcen finanzieller Natur sowie einem großen Pool an Wissen zugreifen kann. Insbesondere die Unterstützung des Gründers der FTX Exchange und Alameda Research, Sam Bankman-Fried, ist dabei hervorzuheben, da dies viel Potenzial für die weitere Entwicklung der Geschäftstätigkeit mit sich bringt.

 

Team

Die Mitarbeiter Solanas fallen durch hohe Professionalität auf und die Teamgröße bietet gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum, wobei ausreichende Diversität weitere Entwicklungsvorteile erwarten lassen.

Historie

Trackrecord

Solana hat bereits im April 2018 die erste Finanzierungsrunde vollzogen und ist somit in einer Zeit gestartet, die viele Krypto Projekte vor eine große Herausforderung gestellt hat. Dennoch ist es Solana gelungen, ihr Produkt in der Zeit weiter voranzutreiben, Netzwerk und Partnerschaften aufzubauen und das Geschäft generell weiter voranzubringen. Die schwierige Zeit wurde gut überstanden und für das Schaffen vieler Mehrwerte genutzt.

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Historie

  • Bonus: Trackrecord

Community

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Community

  • Nutzer Community
  • Entwickler Community
  • Partner
Nutzer Community

Die Community von Solana ist groß und zeigt ein gutes Engagement, was sicherlich auf die vielen Angebote und große Transparenz des Projektes zurückzuführen ist. Neben der starken Präsenz auf Twitter und Telegram, werden unter anderem ein Podcast, Blogartikel, ein Discord Channel für den Austausch angeboten. Solana hat die Relevanz einer starken Community erkannt und geht mit diesem Thema durchweg sehr professionell um.

 

Entwickler Community

Die Entwickler Community ist mit fast 200 Contributors sehr aktiv. Auffällig ist dabei auch, dass bereits viele der Contributors essenzielle Teile zur Codebase beigetragen haben. Abgesehen von Bitcoin und Ethereum dürfte Solana eines der Projekte mit der aktivsten Entwickler-Base sein.

 

Partner

Im Bereich der Partner kann Solana besonders punkten. Neben typischen, operativ relevanten Partner, sind auch starke strategische Partner an Board, wie zum Beispiel die FTX Exchange mit ihrer dezentralen Börse Serum.

Token

Tokenverteilung

So gut das Projekt auch in vielen Teilbereich abschneidet, ist die initiale Tokenverteilung Solanas aus Investorensicht nicht zufriedenstellen. Gut 36% der Token gingen in insgesamt 4 Funding Runden an ausgewählte Investoren, das Team und die Foundation erhielten jeweils 12.5% und 38% bilden die Community Reserve, die von der Foundation verwaltet wird. Gerade einmal rund 1.6% wurden öffentlich zum Kauf angeboten. Die Community Reserve könnte langfristig der Community zugutekommen und somit eine breite Verteilung bei Retail Investoren sorgen, dennoch wird sich dies jedoch erst in Zukunft zeigen. Und da die Reserve von der Foundation gemanaged wird, muss bis dahin das Vertrauen darin herhalten.

 

 

Marktbedingtes Wertsteigerungspotenzial

Zum Zeitpunkt der Analyse weist Solana bereits ein verhältnismäßig großes Marktvolumen auf. Angesichts des Produkts und des Marktes, den das Projekt anspricht, kann man jedoch von weiterem, guten Wachstumspotenzial ausgehen. Dieses mag zwar geringer als bei dem ein oder anderen kleinen Projekt sein, dennoch groß genug und darüber hinaus durch das ausgereifte und sinnvolle Produkt und das große Netzwerk von weniger Unsicher geprägt.

 

Utility

Der Solana Token ist primär ein Transaktionstoken innerhalb des Solana Netzwerkes und wird dafür verwendet, um Interaktionen und Transaktionen der dezentralen Apps auf der Solana Blockchain durchführen zu können. Darüber hinaus kann der Token für Staking verwendet werden, wodurch an demokratischen Abstimmungsverfahren teilgenommen und sich gegen die Tokeninflation abgesichert werden kann. 

 

Inflationsmodell

Solana verwendet ein Modell, bei dem die Inflation bei 8% startet und sukzessive verringert wird, sodass die Inflation nach etwa 10-15 Jahren 1,5% erreicht. Die hinzukommenden Token aus der Inflation werden anteilig, je nach der Menge der gestakten Solana Token, an die Staker verteilt. Neben der Einnahme an Solana Token aus der Inflation, werden Validatoren planmäßig mittels der gezahlten Transaktionskosten vergütet. Dabei sollen letztlich 50% der Transaktionskosten verbrannt, also unwiderruflich vernichtet werden und die anderen 50% an die Validatoren ausgezahlt werden. Insgesamt hängt der tatsächliche Ertrag aus dem Staking von der Menge der gestakten Token sowie der Anzahl der Transaktionen ab und sollte sich über die Zeit bei etwa 0,5% bis 1% stabilisieren.

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Token-Investment-Score

  • Tokenverteilung
  • Marktbedingtes Wertsteigerungpotenzial
  • Utility
  • Inflationsmodell

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Cardano: Einblicke in Projekt & Technologie – Interview mit Lars Brünjes

Cardano: Einblicke in Projekt & Technologie – Interview mit Lars Brünjes

Cardano: Einblicke in Projekt & Technologie – Interview mit Lars Brünjes

Cardano: Was in dem Projekt steckt – Ein Interview mit Lars Brünjes

Fuchs Inc. hat mit Lars Brünjes von Cardano gesprochen. Und zwar unter anderem über die Programmiersprachen Plutus, Marlowe und Solidity.

Wir wünschen viel Spaß bei diesem spannenden Einblick!

Um Cardano ist in der letzten Zeit ein regelrechter Hype entstanden. Nicht nur hat die native Kryptowährung ADA den momentanen Bärenmarkt im Vergleich zu vielen anderen Altcoins wesentlich besser überstanden, auch punktet das Projekt Cardano mit vielen interessanten Partnerschaften auf dem afrikanischen Kontinent. Fuchs Inc. hat mit Lars Brünjes von IOHK – Input Output Hong Kong, dem Unternehmen hinter Cardano – gesprochen. Dabei ging es unter anderem über die Programmiersprachen Plutus, Solidity und Marlowe, die die technologische Grundlage für Cardanos Erfolg liefern.

Lars Brünjes hat einen Doktortitel in Mathematik von der Universität Regensburg. Nach einem Jahr an der der University of Cambridge in Großbritannien und diversen Forschungs- und Lehrtätigkeiten, startete Lars als leitender Softwarearchitekt an mathematischer Optimierungssoftware und Webanwendungen für ein internationales IT-Unternehmen durch. Seit dem Jahr 2016 ist er nun bei IOHK tätig und ist für dieses Interview unser Spezialist für die bei Cardano verwendeten Programmiersprachen.

Cardano und die Wissenschaft

Bei Cardano basiert alles auf Forschung. Entsprechend dauern manche Entwicklungsschritte bei Cardano länger als bei anderen Krypto-Projekten. Allerdings ist es den Projektleitern wichtiger, ein Produkt im optimalen Format auf den Markt zu bringen, als schnelle Features zu produzieren.

„Unser Ansatz war immer, dass es von der Wissenschaft ausgeht und dass wir diesen sogenannten Peer-Review Prozess verfolgen, der auch in der Wissenschaft üblich ist. Dass also bevor jemand irgendeine wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht, es von Fachkollegen gelesen wird. Und wenn die Flaws finden, wird es erst gar nicht veröffentlicht. Und wir unterziehen all unsere Paper demselben Prozess und veröffentlichen diese dann in angesehenen Fachzeitschriften oder auf Konferenzen. Also gehen genau denselben Weg, den eben auch andere wissenschaftlichen Veröffentlichungen auch gehen.“

Auch die Programmiersprache Plutus ist auf diesem Wege entstanden.

„Es gibt auch eine Reihe von Veröffentlichungen, die das theoretische Modell hinter Plutus vorstellen und beleuchten und gewisse Eigenschaften beweisen. Ich würde jetzt nicht behaupten, dass man nicht auch in einem Plutusvertrag einen Bug schreiben kann, aber ich würde schon behaupten, dass es leichter ist, es richtig hinzukriegen als in Solidity. Die Sprache ist eben von Anfang an auf Sicherheit hin entworfen worden. Für viele Sachen kann man sogar automatisch beweisen, dass gewisse schlimme Dinge einfach nicht passieren können.“

Und obwohl Cardano auf den wissenschaftlichen Ansatz setzt, ist alles Open Source:

„Der Code ist für alle einsehbar. Und jetzt gerade bei diesen sogenannten Plutus Pionieren, da haben auch viele Bugs im Code gefunden und dann auch selbst Verbesserungsvorschläge eingereicht. Ich bin überzeugt davon, dass uns da geholfen wird, dass nicht alles von uns kommen muss und dass die Community sich das Tooling so zurecht baut, dass es für alle passt.“

Playground für Programmierer: Marlowe und Glow

Zunächst ging es um die Programmiersprache Marlowe, eine Programmiersprache speziell für finanzielle Verträge. Lars erklärt:

„Für die Experten ist es nicht Turing-complete, d.h. man kann keine beliebigen Programme damit schreiben, insbesondere keine endlos laufenden Verträge. Alles hat eine endliche Zeit. Und es ist sehr viel einfacher als Plutus, es ist so einfach, dass es im Prinzip auch für nicht-Programmierer gedacht ist. In Marlowe Playground z.B. gibt es ein graphisches Tool namens Blockly, da kann man sich einen Marlowe Vertrag aus solchen Blöcken zusammenklicken, wie praktisch bei einem Puzzle und es gibt verschiedene Konstruktionen.“

Damit lassen sich rund 90 Prozent aller Verträge, die es im wirklichen Leben gibt, abdecken.

„Also man kann eine große Menge von üblichen Verträgen in Marlowe abbilden. Das ist sehr mächtig, nicht so mächtig wie Plutus, aber genug um einen Großteil von real-world finanziellen Verträgen abzubilden. Und dann gibt es diese Garantien: Also dass z.B. kein Geld für immer verschwindet, in einem Marlowe Vertrag.“

Zum Cardano-Universum gehört auch die Programmiersprache Glow. Lars sagt über Glow, dass dies eine schöne Programmiersprache ist, die wesentlich sicherer und deklarativer als Solidity sei.

„Momentan läuft Glow auf einer EVM Sidechain. Aber wir planen auch für Glow einen Plutus Compiler zu schreiben, sodass es dann später auch auf Cardano Mainnet laufen könnte. Glow ist zwar nicht Haskell, aber es ist sehr schön und bietet wichtige Features: dass gewisse Dinge einfach nicht schiefgehen können, weil Glow das automatisch abfängt. Es ist aber nicht, anders als Marlowe, auf finanzielle Verträge beschränkt. Das ist mehr General Purpose, für alles Mögliche.“

Cardano in Afrika: Identity

Zu den aktuellen Projekten von Cardano gehört eine Kooperation mit der äthiopischen Regierung zur Zertifizierung von Schulleistungen auf der Blockchain. Und damit das Cardano-Ökosystem voll zum Tragen kommen kann, müssen die Anwender eben über einen Zugang zum Internet verfügen:

„Ich finde es gut, dass wir beispielsweise mit World Mobile zusammenarbeiten. Auch wenn die Blockchain noch so toll ist, wenn man kein Internet hat, hilft das halt nichts.“

Entsprechend unterhält Cardano Partnerschaften mit Firmen, die sich dem innovativen Ausbau des Internets widmen.

Vor zwei Jahren war Lars für zehn Wochen in Äthiopien und hat dort vor Ort einen Programmierkurs für Frauen unterrichtet. Dabei ging es vor allem um Haskell und Plutus.

„Ich bin stolz darauf. Das war damals unser erster Schritt, um Vertrauen mit der äthiopischen Regierung aufzubauen. Den Kurs haben wir im Zusammenhang mit dem Wissenschafts- und Kultusministerium durchgeführt und das hat jetzt letztlich dazu geführt, dass wir diesen Deal mit Äthiopien abgeschlossen haben. Das größte Blockchain Deployment in der Geschichte, mit 5 Millionen Schülern, die Identity auf Cardano bekommen.“

Eigentlich war ein weiterer Kurs im Jahr 2020 in der Mongolei geplant. Aufgrund der Corona-Problematik fand der dann aber im virtuellen Raum statt. Und um weiteren Menschen Plutus näherzubringen, führt Lars Anfang des Jahres 2022 einen Kurs in Ghana statt.

„Hier ist jetzt die Idee, die Kursstärke auf 50 aufzustocken und einen Onlinekurs dazu zu machen. So können sich Menschen hybrid von der ganzen Welt dazuschalten. Außerdem wird ein Teil der Studenten Informatikprofessoren aus Afrika sein.“

Die sollen an ihrer Universität dann die erlernten Sachen unterrichten.

Die nächsten Schritte von Cardano

Die Smart Contracts auf Cardano erwartet die Krypto-Community schon seit längerem mit Spannung.

„Natürlich kann man mathematisch beweisen, dass es nichts auf Ethereum gibt, was es nicht theoretisch auch in unserem Modell auf Cardano geben kann. Es ist einfach nur eine Frage der Zeit.“

Schon bald geht es bei Cardano in Richtung dApps.

„Vielleicht am Anfang noch nicht so sehr komfortabel, aber da wird natürlich auch mit Hochdruck dran gearbeitet. Gerade habe ich in meiner letzten Vorlesung einen UniSwap-Klon in Plutus vorgestellt, den ich programmiert hatte. Solche Sachen werden sehr bald alle möglich sein. Auf Cardano, so wie auch auf Ethereum.“

In der letzten Zeit hat sich Lars vor allem mit Vorlesungen rund um die Programmiersprachen beschäftigt. Ein lustiges Gadget, an dem Charles Hoskinson, Begründer von Cardano, und Lars arbeiten, ist ein Computerspiel:

„Charles ist ja auch ein sehr großer Computerspielfan und er hat jetzt ein Spiel entdeckt, was er aus seiner Kindheit kannte und was ihn fasziniert hatte und was jemand in Haskell implementiert hat. Und da war seine Idee, dass man das doch auch bei Plutus machen könnte. Das ist ein witziges Spiel, wo sich die Regeln ändern. Der Punkt des Spiels ist, dass ein Zug darin besteht, eine Regeländerung vorzuschlagen. Das heißt, das Spiel kann dann mutieren und auch die Voraussetzungen, unter denen man gewinnen kann, können sich ändern.“

Allerdings stehen bei Lars noch weitere Kurse auf dem Programm. Zu Atala Prism soll es im September einen Kurs geben. Dann folgen ein Marlowe-Kus und ein Glow-Kurs.

„Es gibt genug zu tun.“

Eine detaillierte Fundamentalanalyse von Cardano findest du außerdem hier. Sie ist frei zugänglich und dient als Vorführanalyse für alle unsere weiteren Fuchs Inc. Altcoin Fundamentalanalysen.

Unsere Fuchs Inc. Altcoin Analysen helfen dir dabei, zu den 0,1% zu gehören, die die Anwendung und Technolgie hinter den Projekten verstehen:

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Terra (LUNA) Fundamentalanalyse

Terra (LUNA) Fundamentalanalyse

Terra ist ein Blockchain Projekt, dass eine native Verbindung aus Stablecoins und dezentralen Anwendungen für spezielle Finanzdienstleistungen schafft. Dabei verwendet Terra einen Stablecoin Ansatz, der auf der Nutzung eines sogenannten Collateral Token (LUNA) basiert.

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# Name Price Market Cap Change Price Graph (24h)

Terra: Networks – Decentralized Financial Applications

Terra ist ein Blockchain Projekt, dass eine native Verbindung aus Stablecoins und dezentralen Anwendungen für spezielle Finanzdienstleistungen schafft. Dabei verwendet Terra einen Stablecoin Ansatz, der auf der Nutzung eines sogenannten Collateral Token (LUNA) basiert. Durch diese Umsetzung können Stablecoins erzeugt werden, die Fiatwährungen gegenüber einen stabilen Wert haben, jedoch nicht durch diese besichert werden müssen, wie es z.B. bei Tether der Fall ist. Als Resultat daraus entsteht Stablecoins und virtuelle Fiatwährungen, die sich trotzdem im Krypto-Ökosystem befinden, wodurch diverse wünschenswerte Effekte entstehen.

Abgesehen von der Möglichkeit, algorithmisch angepasste Stablecoins zu erstellen, ist das gesamte Terra Ökosystem auch auf die Verwendung von Smart Contracts und dezentralen Finanzanwendungen spezialisiert. So werden von Terra auch weitere Projekte innerhalb des Terra Ökosystems entwickelt, wodurch ein sehr sinnvolles und effizientes System aus Stablecoins und Finanzapplikationen entsteht.

Diese Analyse betrachtet Terra als Gesamtprojekt und untersucht des Weiteren den LUNA Token, da dieser die Grundlage für Terras Stablecoins bietet.

 

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Projekt-Score

  • Markt



  • Produkt



  • Technologie



  • Team



  • Historie



  • Community



Marktanalyse

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Markt

  • Marktgröße



  • Wettbewerb



  • Bonus: Markteintrittsbarriere



  • Bonus: Marktpotential



Marktgröße

Auch wenn viele Trader und auch einige Investoren primär auf der Suche nach hoher Volatilität sind, kann das für andere Marktteilnehmer oder in besonderen Situationen etwas sein, dass vermieden werden sollte. Wenn wir einen Blick auf den von Terra adressierten Markt werfen, befinden wir uns in einem Umfeld, das sich aus einem (in Fiat gemessen) stabilen Wert und einem dezentralen Netzwerk für die Entwicklung finanzspezifischer, dezentraler Applikationen zusammensetzt. Anders, als es bei klassischen Stablecoins der Fall ist, kommt das System von Terra allerdings komplett ohne die Nutzung bzw. das Hinterlegen dieser Fiatwährungen aus und schafft somit ein fiatstabiles Asset, dass sich komplett im Blockchain-Ökosystem befindet. Dies bereitet den nächsten Schritt für die weitere Adaption hin zu einer dezentral gestalteten Gesellschaft vor und adressiert dementsprechend einen großen Markt. Dies wird besonders deutlich, wenn man darüber hinaus einen Blick auf die im Netzwerk befindlichen Projekte für dezentrale Finanzen und das Abbilden synthetischer Token wirft.

 

Wettbewerb

Insbesondere der Bereich der dezentralen Applikationen Netzwerke ist einer der am meisten besiedelten Sektoren innerhalb des Blockchain Ökosystems. Mit großen Playern wie Ethereum und der Binance Chain gibt es hier starke Konkurrenten, die über teils sehr große Netzwerke und viele Innovationstreiber verfügen. Terra schafft es mit seinem Fokus auf den Finanzbereich in Kombination mit dem algorithmischen Stablecoin allerdings, sich hier gut in einem Teilsegment zu positionieren. Zwar steht das Projekt zweifelsohne mit vielen starken Markteilnehmern in Konkurrenz, könnte aber von seiner individuellen Position profitieren.

 

Markteintrittsbarriere

Wie es generell bei Projekten dieser Art der Fall ist, kann auch Terra von einem Netzwerkeffekt profitieren, der besonders bei der Betrachtung des speziellen Marktsegments und der führenden Rolle darin zum Tragen kommt.

 

Marktpotenzial

Bei der immer weiter voranschreitenden Nutzung von dezentralen Finanzangeboten und den vielseitigen Lösungen Terras lässt sich definitiv gutes Marktpotenzial erkennen. Terra besitzt zwar bereits eine ansehnliche Größe, was jedoch aufgrund der totalen Größe des Zielmarktes nicht zu schwer ins Gewicht fällt.

Produkt

Problemlösung

Auf Stablecoin-Seite bietet Terra eine ansprechende Lösung für die bisherige Abhängigkeit der Stablecoin-Projekte von den entsprechenden Fiatwährungen. Die sich algorithmisch anpassende Preisstabilität passt das Angebot sinnvoll der Nachfrage an. Durch die Kombination von Terra und Luna, dem für den Wert verantwortlichen hinterlegtem Token, entsteht damit ein verbessertes Stablecoin-System, das bestens auf Inflation der Fiatwährungen reagieren kann. Gepaart mit den Angeboten für dezentrale Finanztätigkeiten durch native Protokolle wie Mirror Finance und Anchor Protocol entsteht somit ein rundes Produkt, dass sowohl Prozesse im Decentralized Finance Bereich verbessert und effizienter gestaltet, als auch neue Anwendungsbereiche erschließt.

 

Produktreife

Terra besticht durch ein sehr ausgereiftes Produkt, das nicht nur technisch besonders gut läuft, sondern auch in der Handhabung punktet. Das gesamte User Interface ist effizient umgesetzt und auch die User Experience ist überdurchschnittlich ausgereift. Die Produktreife im Allgemeinen übersteigt an vielen Stellen sogar die von Ethereum, das bereits über eine deutlich längere Historie verfügt und auf eine viel größere Anzahl an beisteuernde Entwickler zugreifen kann. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Terra zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer besser getestet und implementiert sein könnte.  Auch die Nutzung von Terra ist bereits vorangeschritten, wobei zum Beispiel die Bezahl-App Chai bereits aktiv in unter anderem Südkorea und Singapur genutzt wird.

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Produkt

  • Problemlösung



  • Produktreife



Technologie

Technologische Umsetzung

Terra baut wie auch viele andere Projekte auf die Cosmos SDK auf und ist darüber hinaus in Go implementiert. Sowohl Cosmos als auch Go eignen sich hervorragend für die technologische Umsetzung von Blockchain-Technologien und das Team von Terra hat einen sehr sauberen Code erstellt, der extrem professionell und transparent aufgesetzt ist. Die technologische Umsetzung kann als eine der besten im Krypto-Space angesehen werden.

 

Weiterentwicklungspotenzial/Skalierbarkeit

Sowohl Weiterentwicklungspotenzial als auch Skalierbarkeit sind bei Terra hoch, was vorrangig auf dem modularen Aufbau von Terra basiert. Die Technologie ist außerdem äußerst schnell und in einer allgemeinen Form aufgesetzt, die alle möglichen Arten von Stablecoins beinhaltet. Das ist ein spannender Ansatz, denn anfallende Gebühren können innerhalb Terras mit Stablecoins gezahlt werden und nicht ausschließlich mit der nativen Kryptowährung, wie es bei beispielsweise Ethereum und weiteren Projekten der Fall ist. Dieser Mechanismus könnte auch vorteilhaft für die weitere Adaption sein, die dann aufgrund des Aufbaus auch gut skalieren kann.

 

Besondere Sicherheit

Terra beinhaltet die gängigen Sicherheitsstandards und hat darüber keine besonderen Sicherheitsmechanismen implementiert.

 

Privatsphäre

Die Privatsphäre wird bei Terra standardmäßig über die Verwendung eines Pseudonyms erzielt, wie es auch bei Ethereum und Bitcoin der Fall ist. Darüber hinaus gibt es keine speziellen Privatsphäre-Features.

Blockchainlösung

Terra ist auf einer eigenen Blockchain entwickelt und adressiert eine besondere Kombination von Usecases, in dem der Fokus auf sowohl dezentrale Applikationen mittels Smart Contracts als auch Stablecoins gelegt wird. Die damit erzeugte Alleinstellung bietet ein System, das durch die Vorteile von algorithmischen Stablecoins effizient an das Fiatgeldsystem andockt.

 

Trust

Terra ist komplett vertrauensunabhängig und gut dezentralisiert.

Demokratisches Verfahren

Die Plattform legt sehr viel Wert darauf, selbst kleinste Änderungen durch demokratische Verfahren zu entscheiden.

 

Innovativität

Der Ansatz von Terra ist sehr innovativ, da der Aufbau keine zentrale Stelle für den Umtausch von Fiat in Kryptowährungen aufweist. Dies ist ein smarter Weg, da dadurch Regularien und Eingriffe von Regierungen an genau dieser Stelle umgangen werden und der Umtausch von Fiat zu virtuellem Fiat schwer unterbunden werden kann. Der Supply der Stablecoins ist nur durch spieltheoretische Mechanismen gesteuert. Terras Ziel, Kryptowährungen im Alltag nutzbar zu machen, wird darüber hinaus durch das Virtualisieren und Synthetisieren von realen Assets durch angebundene Protokolle wie Mirror Protocol und Anchor Protocol, die ebenfalls von Terra selbst stammen, zunehmend näher gebracht.

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Technologie

  • Technologische Umsetzung



  • Weiterentwicklungspotential



  • Bonus: Besondere Sicherheit



  • Bonus: Privatsphäre



  • Bonus: Blockchainlösung



  • Bonus: Trust



  • Bonus: Demokratisches Verf.



  • Bonus: Innovativität




Team

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Team

  • Management



  • Berater / Investoren



  • Team



Management

Mit den beiden Gründern von Terraform Labs, Daniel Hyunsung und Do Kwon, sind zwei gründungserfahrene Founder an der Spitze des Unternehmens. Do Kwon hat darüber hinaus einen Abschluss in Computer Science von der Stanford Universität und Daniel Hyunsung vielseitige Erfahrung in den für Terra relevanten Bereichen.

Berater/Investoren

Terra wurde von der Blockchain Firma Terraform Labs ins Leben gerufen, welche ein Teil der Terra Alliance ist. Die Terra Alliance besteht aus insgesamt 15 e-Commerce Unternehmen im asiatischen Raum. Neben diesem vielversprechenden und gut vernetztem Hintergrund sind darüber hinaus sowohl einige im Krypto-Space bekannte Größen, wie z.B. Binance, Huobi und OKEx als auch diverse Venture Capital Geber in Terra investiert.

 

Team

Terra verfügt über ein recht großes und ausgereiftes Team, das an einigen Stellen jedoch etwas diverser aufgestellt sein könnte.

Historie

Trackrecord

Terra startete im Januar 2018, wobei der Mainnet Launch im April 2019 geschah, nachdem Terra am Anfang des Jahres 2019 sich durch private Token Verkäufe finanzierte. Mit dem Start im Januar 2019 begann das Projekt zu einer Zeit, in der ein starker und langanhaltender Bärenmarkt begann. Trotzdem war das Projekt in der Lage, stark aus dieser schwierigen Marktphase hervorzutreten und hat die Zeit genutzt, ein gutes Produkt zu entwickeln.

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Historie

  • Bonus: Trackrecord



Community

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Community

  • Nutzer Community



  • Entwickler Community



  • Partner



Nutzer Community

Terra kann auf eine große und solide Community zugreifen, die sich insbesondere durch die ebenfalls von Terralabs initiierten Protokolle Mirror Protocol und Anchor Protocol immer weiter vergrößert. Terra verfügt außerdem über eine professionelle und transparente Kommunikation, was auch zu einer gewissen Professionalität innerhalb der Gefolgschaft führt.

 

Entwickler Community

Die Anzahl der Entwickler, die an der Weiterentwicklung von Terra arbeiten ist zwar klein, allerdings extrem gut und transparent. Da die Blockchain von Terra auf der Cosmos SDK aufbaut, spielt die Anzahl der Entwickler auch keine enorm wichtige Rolle, da das Framework bereits sehr ausgiebig getestet und entwickelt ist und Terra sich dabei auf einen speziellen Usecase fokussiert, der mit den bisherigen Entwicklern gut abgedeckt wird.

 

Partner

Terra partnert mit einigen relevanten Projekten innerhalb des Blockchain-/Krypto-Ökosystems, wobei es dabei keine Partnerschaften gibt, die eine enorme Hebelwirkung auf die Adaption oder Weiterentwicklung des Projekts liefern.

Token

Tokenverteilung

Die initiale Tokenverteilung der LUNA Token ist für den normalen Investors verhältnismäßig schlecht abgelaufen, da gerade einmal 4% des anfänglichen Angebots für diese Gruppe auf Exchanges verfügbar gemacht wurde. 26% der Tokens wurden über private Sales veräußert, 10% der Tokens gingen an Terraform Labs. Jeweils 20% der Token gingen an die Terra Alliance, das Team und für die Stabilitätsreserven.

 

Marktbedingtes Wertsteigerungspotenzial

Der Markt für Stablecoins ist riesig und die populärsten Stablecoins nehmen nicht ohne Grund obere Ränge der Marktkapitalisierungen ein. Wird darüber hinaus die enorme Größe für dezentrale Finanzapplikationen mit in Betracht gezogen, ergibt sich für sowohl UST als auch den hier betrachteten LUNA Token ein großes marktbedingtes und durch den Wettbewerb validiertes Wertsteigerungspotenzial.

 

Utility

Die Hauptfunktion von LUNA ist das Sicherstellen der Wertabbildung des Terra Stablecoins UST. Durch zunehmende Nachfrage an UST, die zum einen durch den sinnvollen Algorithmus und zum anderen durch das Angebot der dezentralen Finanzdienstleistungen angeschoben wird, entsteht gleichermaßen ein Wertsteigerungsmechanismus für den LUNA Token. Durch dieses Konstrukt steigt der Wert parallel zur Verwendung des UST Tokens.

Der LUNA Token kann und sollte aus Profitperspektive gestaked werden, was das Terra Protokoll nicht nur anbietet, sondern auch incentiviert. Weitere Funktionen von Luna sind das Verwenden als Zahlungsmittel für Transaktionen und das Voten für Protokolländerungen. Die Kombination der Nutzungsmöglichkeiten Terras hat dabei einen positiven Einfluss auf die Wertentwicklung.

 

Inflationsmodell

Anders als bei der Großzahl anderer Token ist die Menge von LUNA an die Nutzung des Stablecoins UST gekoppelt. Je größer die Nachfrage nach UST, desto stärker sinkt die Menge der LUNA Token. Sinkt hingegen die Nachfrage nach UST, steigt die Menge an LUNA an. Neben diesem Mechanismus ist die maximale Menge an LUNA darüber hinaus auf 1 Milliarde begrenzt. Würde die Menge an LUNA diese Marke durch sehr geringe Nachfrage nach UST überschreiten, werden die zusätzlichen LUNAs verbrannt. Wir haben es bei LUNA also mit einem begrenzten Angebot zu tun, das sich bei starker UST Nachfrage sogar deflationär entwickeln kann. Auch die Vergütung für Staking wird dementsprechend nicht aus einer Inflation bezogen, sondern durch Netzwerkkosten finanziert.

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Token-Investment-Score

  • Tokenverteilung



  • Marktbedingtes Wertsteigerungpotenzial



  • Utility



  • Inflationsmodell



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Ethereum (ETH) Fundamentalanalyse

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# Name Price Market Cap Change Price Graph (24h)

Ethereum: Networks – Smart Contracts

Ethereum wird gerne als Blockchain 2.0 betitelt, da das Projekt das erste erfolgreiche seiner Art war und die Nutzung der Blockchain Technologie für die Verwendung von dezentralen Applikationen möglich machte. Mit der Realisierung der Nutzbarkeit von Smart Contracts markierte Ethereum einen völlig neuen Zweig in der Weiterentwicklung der von Bitcoin initiierten Technologie und konnte seitdem ein enormes Netzwerk aufbauen, das durch sein vielseitiges Ökosystem sowie die Vielzahl an beisteuernden Entwicklern bestechen kann. Nicht umsonst belegt das Projekt nach Bitcoin den zweiten Platz in der Marktkapitalisierung. Die Blockchain ist neben der von Bitcoin die wohl ausgereifteste und präsentiert sich dazu noch mit guten Code. Grundsätzlich lässt sich zu Ethereum sagen, dass das Projekt der Treiber für Innovation der Blockchain Technologie schlechthin ist und einen enormen Teil dazu beigetragen hat, dass diese Entwicklungen überhaupt erst entstehen konnten.

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Projekt-Score

  • Markt



  • Produkt



  • Technologie



  • Team



  • Historie



  • Community



Marktanalyse

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Markt

  • Marktgröße



  • Wettbewerb



  • Bonus: Markteintrittsbarriere



  • Bonus: Marktpotential



Marktgröße

Ethereum operiert nicht nur im Bereich der Smart Contract Netzwerke, Ethereum hat diesen Markt überhaupt erst möglich gemacht. Die Marktgröße für alles, was Smart Contract Netzwerke bereits ermöglichen und in Zukunft ermöglichen können, ist weiterhin gigantisch. Wir stehen trotz mittlerweile teils sehr großer Projekte immer noch am Anfang eines weiter wachsenden und auch ständig zusammenwachsenden Marktes. Insbesondere das Zusammenwachsen durch zunehmende Interoperabilität ist einer der Treiber für weitere technologische Entwicklungen und Skaleneffekte, die viele neue Anwendungsfälle mit sich bringen werden.

 

Wettbewerb

Ethereum ist nach Betrachtung des Marktvolumens und Entwicklung des Ökosystems das mit Abstand größte und bekannteste Projekt innerhalb seines Marktes. Dies führt zum einen zu Vorteilen in der Nutzung & Nutzeradaption, zum anderen ist Ethereum nach Bitcoin das Projekt, das wohl die meisten Investitionsgelder anziehen dürfte. Und dieses Kapital hilft dabei, weiterzuwachsen, neue Projekte anzuziehen und somit Innovation zu schaffen. Ethereum ist aus Betrachtung der Marktstellung seiner Konkurrenz weit voraus.

 

Markteintrittsbarriere

Auch in diesem Aspekt ist Ethereum nach Bitcoin das Projekt, das am meisten von seinem über die Jahre geschaffenen Netzwerkeffekt profitiert. Es lässt sich zwar seit einiger Zeit erkennen, dass diese Strukturen vermehrt aufweichen (durch etwa 2nd Layer Protokolle, Interoperabilitätsansätze und andere Smart Contract Netzwerke, die kompatibel mit der Ethereum Virtual Machine sind), dennoch ist der Umfang des Ethereum Ökosystems in diesem Sektor unvergleichlich und bietet weiterhin einen hervorragenden Mechanismus, um die führende Stellung weiter zu behaupten.

 

Marktpotenzial

Ethereum ist mit seinem enormen Marktvolumen selbstredend ein Schwergewicht, was als ein hemmender Einfluss auf das Marktpotenzial zu werten ist und im Vergleich zu anderen Krypto-Projekten eher für Unterdurchschnittlichkeit spricht. Bei Betrachtung des noch erschließbaren Marktes relativiert sich dieser Ausgangslage zwar nicht komplett, bringt jedoch trotzdem eine gute Portion Potenzial ins Spiel.

Produkt

Problemlösung

Mit der Entstehung von Ethereum wurde erstmals eine völlig neue Ökonomie geboren, die langfristig dazu in der Lage ist, grundlegende Zentralisierungsprobleme bisheriger Markt- und Technologieansätze zu lösen. Die Innovation des Ansatzes, festgelegte Wirkungsmechanismen in einem unkontrolliertem Rahmen zu erstellen, birgt vorher ungeahnte Potenziale. Seit dem Beginn von Ethereum hat sich jedoch auch die Technologie weiterentwickelt. Neue Ansätze sind entstanden und neue Projekte können mit mehr Erfahrungen, die andere Projekte für sie gemacht haben, ins Rennen starten. Der Problemlösungsansatz von Ethereum ist zwar immer noch sehr gut, aber nicht mehr the one and only way to go.

 

Produktreife

Ethereum ist nach Bitcoin das Projekt mit der am besten entwickelten Technologie, wobei es für Entwicklungen auf der Blockchain der Standard überhaupt ist. Es gibt kein anderes Projekt, das besser dokumentiert ist und wo mehr Informationen über die Nutzung zu finden sind, was bei vielen anderen Blockchains häufig problematisch ist. Diese ausgeprägte und teils deutlich überlegene Produktreife dürfte dabei auch einer der Treiber des Projektes an sich sein.

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Produkt

  • Problemlösung



  • Produktreife



Technologie

Technologische Umsetzung

Ethereum kann problemlos als DER Innovator im Bereich der Blockchain Technologie identifiziert werden und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Entwicklung der Technologie an dem aktuellen Punkt angelangt ist. Die Qualität des vorrangig aus der Praxis gewachsenen Codes ist hoch. Das Projekt ist sehr aktiv, wodurch die Implementierung manchmal etwas chaotisch wirkt, grundlegend ist die Umsetzung jedoch sehr sauber. 

 

Weiterentwicklungspotential / Skalierbarkeit

Das Weiterentwicklungspotential Ethereums ist definitiv sehr groß. Die Anwendungsfälle wachsen quasi exponentiell und bauen dabei auf einer großen und aktiven Community auf. Verbesserungen werden fortlaufend diskutiert und regelmäßig implementiert. Bei einem Projekt mit der Größe Ethereums ist es dabei sehr wichtig, dass Entscheidungen mit Bedacht getroffen werden, was hier der Fall ist. Und auch die Umstellung auf einen Proof of Stake Algorithmus trägt zu weiterer Skalierbarkeit und geringeren Kosten bei.

 

Besondere Sicherheit

Es gibt keine besonderen Sicherheitsmechanismen.

 

Privatsphäre

Bei Ethereum nur im Mindestmaß gegeben.

Blockchainlösung

Ethereum ist nicht nur auf einer eigenen Blockchain implementiert, sondern auch die Grundlage für eine Vielzahl anderer Projekte. Das Ökosystem ist mittlerweile riesig und schafft damit diverse Skaleneffekte.

 

Trust

Ethereum läuft komplett ohne die Notwendigkeit für Vertrauen.

Demokratisches Verfahren

Ethereum verwendet eine gute Governance Struktur, bei der sehr ausgiebige Diskussionen jeglichen Änderungen oder Weiterentwicklungen vorangehen. Sicherlich auch durch die enorme Entwickler-Community bedingt, sorgt dies dafür, dass Ethereum wahrscheinlich das am aktivsten diskutierte Projekt im Blockchain-Space ist.

 

Innovativität

Es handelt sich bei Ethereum um ein äußerst innovatives Projekt, das den Grundstein für den Großteil der Weiterentwicklung und Innovation im Bereich Blockchain gelegt hat. So ziemlich jede Innovation, die über den Store of Value Usecase hinausgeht, wurde durch Ethereum in Gang gesetzt.

 

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Technologie

  • Technologische Umsetzung



  • Weiterentwicklungspotential



  • Bonus: Besondere Sicherheit



  • Bonus: Privatsphäre



  • Bonus: Blockchainlösung



  • Bonus: Trust



  • Bonus: Demokratisches Verf.



  • Bonus: Innovativität




Team

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Team

  • Management



  • Berater / Investoren & Team



Management

Vitalik Buterin, der Begründer von Ethereum, ist eine der bekanntesten Personen im Krypto-Space. Auch wenn die Meinungen zu ihm teils stark auseinandergehen, ist nicht zu bestreiten, dass er mit der Entwicklung und dem Vorantetreiben von Ethereum einen großen Teil zur Weiterentwicklung der Blockchaintechnologie geleistet hat und somit ein brillianter Kopf an der Weiterentwicklung von Ethereum arbeitet.

 

Berater / Investoren & Team

Das initiale Gründungsteam von Ethereum beinhaltete neben Vitalik Buterin auch weitere, heutige Blockchain Koryphäen wie Charles Hoskinson, Anthony Di Iorio und Joe Lubin. Ein klassisches Team besteht in diesem Sinne heute nicht mehr, da der Großteil der Entwicklungsarbeit an Ethereum mittlerweile von unabhängigen Contributors geschieht. Dementsprechend lassen sich bei Ethereum auch keine Berater im klassischen Sinn identifizieren, was allerdings aufgrund der Verbreitung bei den Investoren und der Anzahl an Beitragenden zum Ethereum Ökosystem keinen Nachteil darstellt.

Historie

Trackrecord

Ethereum startete im Jahr 2015 und ist damit eines der ältesten Projekte derer, die heute noch Bestand haben. Als aktuelle Nummer 2 hinter Bitcoin nach Marktvolumen kann das Projekt auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken und ist mittlerweile ein echtes Schwergewicht mit sehr guter Marktstellung. Alle vergangenen Ups and Downs konnten gemeistert werden, was für die Resilienz des Netzwerkes spricht.

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Historie

  • Bonus: Trackrecord



Community

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Community

  • Nutzer Community



  • Entwickler Community



  • Partner



Nutzer Community

Die Größe eines Projektes bringt in der Regel auch eine dementsprechend große Community mit. Ethereum kann auf genau diese zurückgreifen und ist darüber hinaus fast jedem, der sich einmal etwas intensiver mit Bitcoin beschäftigt hat, ein Begriff. Die Community ist Ethereum gegenüber loyal und am Wachstum und Erfolg des Projektes interessiert, ohne dabei sektenartig zu agieren.

 

Entwickler Community

Ethereum verfügt über die mit Abstand größte Entwicklercommunity, die dabei noch sehr divers verteilt und entwickelt ist. Die Anzahl an Commitments und Entwicklern, die Teile zur Entwicklung beitragen, ist riesig, wobei die Beiträge auch durch ihre hohe Qualität bestechen.

 

Partner

Partner im klassischen Sinne zu benennen, macht bei Ethereum nicht sonderlich viel Sinn. Man sollte viel mehr einen Blick auf das Ökosystem und die Vielzahl der Projekte werfen, die Ethereum nutzen und/oder versuchen, ihren Beitrag zum weiteren Erfolg zu leisten. Die Zahl der auf Ethereum migrierten Projekte, die dementsprechend in gewisser Weise mit Ethereum arbeiten, ist enorm groß und da Ethereum teils deren Existenzgrundlage bedingt, haben diese Projekte ein berechtigtes Interesse an einer erfolgreichen Symbiose.

Token

Tokenverteilung

Ethereum vollzog seinen ICO im Sommer 2014 und verkaufte dabei insgesamt 60 Millionen ETH, wobei zusätzliche 20% dieser 60 Millionen (zusätzliche 12 Millionen) Ether an das Entwicklerteam gingen. Dies führt zu einer Initialverteilung der insgesamt 72 Millionen Token von 83% verkaufter ETH und 17% ETH für das Team. Bis zur Implementierung von ETH 2.0, bei der vom Proof of Work Konsensus zum Proof of Stake Konsensus gewechselt wird, sind dann in etwa 120 Millionen ETH im Umlauf, was bedeutet, dass rund 48 Millionen ETH durch Mining entstanden sind. 

Marktbedingtes Wertsteigerungspotenzial

Das Marktvolumen der ETH Token ist zwar bereits verhältnismäßig sehr groß, wie wir jedoch in der Gesamtheit dieser Analyse sehen können, ist das weitere Potenzial weiterhin vorhanden. Ethereum ist immer noch der Innovationstreiber im Blockchain Bereich und kann sich auf ein immer weiter wachsendes Netwerk stützen. Insbesondere diese Netzwerkvorteile locken viele neue Projekte an, die wiederum mehr Nutzung bringen und dadurch positiven Einfluss auf die Preisentwicklung von ETH haben.

 

Utility

ETH (Ether) ist der native Token der Ethereum Blockchain und wird als Transaktionstoken genutzt. Das bedeutet, dass Transaktionen (dazu zählen u.a. auch Interaktionen mit Smart Contracts) innerhalb der Ethereum Blockchain mit Ether bezahlt werden. Diese Verwendung des Tokens ist recht üblich, wirkt sich jedoch nicht überdurchschnittlich auf die Wertsteigerung des Tokens aus, da sie proportional zur Nutzung des Ethereum Netzwerkes steigt.

 

Inflationsmodell

Bis zum Start von Ethereum 2.0 wird eine größtenteils konstante Menge an ETH jährlich neu ausgeschüttet, was zu einem disinflationärem System führt, bei dem sich die Inflation 0% annähert, dieses aber nie erreicht. Mit dem Switch auf ETH 2.0 sollte dann mittels des Proof of Stake Konsensus eine Inflation im Bereich von etwa 1-2% erreicht werden. Die genaue Höhe der Inflation ist jedoch von der Menge an gestaketen ETH sowie den Transaktionstätigkeiten abhängig und kann von daher nicht genau bestimmt werden. Durch die dann eingebauten Token Burns kann es sogar dazu kommen, dass Ethereum über deflationäre Zeiten verfügt. Hinzu kommt, dass durch die Möglichkeit des Stakens für den einzelnen dann auch die Option besteht, die Inflation durch Staking aufzufangen.

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Token-Investment-Score

  • Tokenverteilung



  • Marktbedingtes Wertsteigerungpotenzial



  • Utility



  • Inflationsmodell



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