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Bitcoin vs. Ethereum: Ein ungleicher Vergleich inkl. Infografik

Bitcoin vs. Ethereum: Ein ungleicher Vergleich inkl. Infografik

Wer sich einmal eingehender mit Bitcoin beschäftigt hat, stößt bei seiner Recherche zweifelsohne auch auf Ethereum. Was für den Einsteiger wie zwei vergleichbare Kryptowährungen anmuten kann, ist in der Realität anders. Denn ein genauerer Blick auf Bitcoin vs. Ethereum macht die teils gravierenden Unterschiede deutlich. In diesem Artikel stellen wir einen Vergleich von zwei sehr verschiedenen Kryptowährungen auf und erklären, warum Bitcoin besser ist.

Übersicht der Vergleichs-Kategorien

Marktgröße

Zweifelsohne haben wir es bei dem Vergleich Bitcoin vs. Ethereum mit den beiden bekanntesten Kryptowährungen zu tun. Doch nicht nur das: Auch die Marktvolumina von Bitcoin und Ethereum sind mit Abstand die größten. Zur Zeit der Veröffentlichung dieses Vergleichs lag das Marktvolumen von Ethereum bei rund 208 Milliarden, das von Bitcoin mit doppelt so viel bei 415 Milliarden. Zum Vergleich: Auf Platz drei rangiert der Stablecoin Tether mit rund 67 Milliarden, auf Platz vier der USD Coin mit 52 Milliarden und auf Platz fünf BNB mit 48 Milliarden. Danach kommt erstmal nicht viel, denn Binance USD auf Platz sechs verfügt über gerade einmal 19 Milliarden. Also nicht mal ein Zehntel des Marktvolumens von Ethereum. (Daten von 08/22)

Was sagt das Marktvolumen aus?

Grundsätzlich beschreibt das Marktvolumen eines Anlagewertes den Gesamtwert des Assets. Also den errechneten Wert aller Einheiten, der sich aus der Anzahl der Einheiten multipliziert mit dem Preis pro Einheit ergibt. In Bitcoins Beispiel sind das rund 19 Millionen Bitcoins multipliziert mit dem aktuellen Preis von rund 22.000 US-Dollar. Man betrachtet das Marktvolumen eines Assets, um herauszufinden, wie wertvoll der Anlagewert im Gesamten ist. Außerdem nutzt man diesen Wert, um Rückschlüsse auf die Verbreitung ziehen zu können. Das bedeutet allerdings nicht, dass man in der Lage wäre, alle Einheiten eines Assets für den Preis des Marktvolumens kaufen zu können. Es ist lediglich ein errechneter Hilfswert. Zum Vergleich: Gold zum Beispiel besitzt einen Marktwert von etwas über 11 Billionen US-Dollar.

Ableitung aus den Marktvolumina von Bitcoin vs. Ethereum

Bei der Betrachtung der Marktvolumina von Bitcoin vs. Ethereum wird zuallererst ersichtlich, dass Investoren Bitcoin für doppelt so wertvoll wie Ethereum halten. Worauf diese Annahme basiert, bleibt jedoch bei dieser Betrachtung verborgen. Es ist wichtig zu verstehen, dass beim Wertvergleich das Marktvolumen herangezogen wird. Und nicht der Preis. Für viele Investoren ist dieser irreführend. Denn es wird gerne angenommen, dass besonders günstige Anlagewerte extreme Gewinne abwerfen könnten, wenn sie erst einmal so viel kosten wie beispielsweise Bitcoin. Im Beispiel von Bitcoin vs. Ethereum gibt die Betrachtung der Marktvolumina zwar einen ersten Eindruck, hilft uns jedoch nicht sonderlich bei der Ursachenforschung. Damit wir eine Vorstellung der Gründe für die unterschiedliche Bewertung erhalten, müssen wir weitere Faktoren in Betracht ziehen, die wir im Folgenden erläutern.

Die Funktionalität von Bitcoin vs. Ethereum

Bitcoin und Ethereum sind die beiden bekanntesten und auch beliebtesten Kryptowährungen und werden von Investoren gerne in eine Schublade gesteckt. Oftmals wird angenommen, dass Währungen sich nicht wirklich unterscheiden und somit auch Bitcoin und Ethereum die gleichen Eigenschaften aufweisen. Das könnte nicht ferner von der Realität sein.

Bitcoins Funktionalität

Bitcoin war die erste Kryptowährung der heute bekannten Architektur und löste ein bis dato nicht lösbares Problem. Die Rede ist vom sogenannten Double Spending Problem. Bevor es Bitcoin gab, war es nicht möglich, ein digitales Gut kopiersicher zu machen, wodurch es mehrfach versendet (oder in diesem Fall ausgegeben) werden konnte. Erklärter Zweck von Bitcoin ist und war es, ein unabhängiges Geld zu erschaffen, das primär für genau diesen Zweck erstellt wurde. Bitcoins Anwendungsfall liegt also hauptsächlich darauf, ein perfektes Geld zu sein.

Bitcoin kaufen wie die Profis

Das klingt zwar verrückt, dennoch lässt sich ganz klar erkennen, dass der Erfolg beim Bitcoin kaufen sehr von dem Wissen über Bitcoin, seinem Ökosystem sowie der Funktionsweise des Geldsystems zusammenhängt. Ein tiefes Verständnis von Geld und seinen Mechaniken macht es in kürzester Zeit möglich, die eigenen Erfolge drastisch zu steigern. Wir haben das dazu notwendige Wissen hier zusammengestellt.

Ethereums Funktionalität

Ethereum wurde deutlich später als Bitcoin entwickelt und erschien im Jahr 2015. Die Kryptowährung wurde vordergründig aus dem Wunsch heraus entwickelt, die von Bitcoin möglich gemachte dezentrale Nutzung zu erweitern und für Anwendungsfälle abseits von Geld zu nutzen. Diese Funktionalität ist heute als Smart Contracts bekannt. Schon vor der Entwicklung von Ethereum, gab es bereits Bestrebungen, diese weiteren Funktionen auch in Bitcoin zu implementieren, was durch technische Änderungen und Konsens auch möglich gewesen wäre. Diese Vorschläge wurden jedoch nicht von der Mehrheit der Bitcoin Nutzer und Contributors geteilt. Und das aus gutem Grund: Denn Bitcoin soll in erster Linie ein perfektes Geld sein. Und je mehr Funktionalität abseits dieses Vorhabens eingebaut wird, desto fehleranfälliger wird Bitcoin letztlich.

Bitcoin vs. Ethereum – Kryptowährung ist nicht gleich Kryptowährung

Wie aus den oben beschriebenen Anwendungsfällen ersichtlich ist, spielen Bitcoin und Ethereum nicht in der gleichen Liga. Sie spielen nicht einmal das gleiche Spiel! Bitcoin ist Geld, Ethereum eine Plattform für dezentral laufenden Anwendungen. Man muss an dieser Stelle zwar auch erwähnen, dass Ethereum natürlich auch als Währung verwendet werden kann. Aus diversen Gründen ist es allerdings dafür nicht so gut geeignet wie Bitcoin. Es ist absolut kritisch, dass du diesen Unterschied verinnerlichst. Denn er hat immense Implikationen auf die Zukunft beider Kryptowährungen und sollte somit auch Einfluss auf dein Handeln haben.

Proof of Work und Proof of Stake

Die Konsensmechanismen, zu denen auch Proof of Work (PoW) und Proof of Stake (PoS) zählen, sorgen immer wieder für Verwirrung. Sie werden in den allermeisten Fällen nicht ausreichend verstanden, was leider zu fälschlichen Annahmen führt. Bei der Betrachtung von Bitcoin vs. Ethereum ist der Konsensmechanismus ein wichtiger Faktor, dem wir besondere Beachtung schenken müssen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels verwenden beide Kryptowährungen den Proof of Work Mechanismus, allerdings steht die Umstellung von Ethereum auf Proof of Stake kurz bevor.

Proof of Work

Der PoW Mechanismus ist ein ausgeklügeltes Verfahren, das auch der hauptsächliche Grund für Bitcoins Unabhängigkeit ist. In seiner Essenz sorgt er dafür, dass die Erzeugung und Nutzung von Geld nicht umsonst ist. Dies mag kontraintuitiv erscheinen, macht aufgrund der für gutes Geld notwendigen Funktionen jedoch extrem viel Sinn. Das alternative (Negativ)Beispiel wird momentan bei so gut wie allen Nationalwährungen ersichtlich. Denn diese können umsonst erschaffen werden, was letztlich zu der extremen Inflation führt, die wir jetzt zu spüren bekommen. Der PoW macht Geld also zu einem Gut, das nur durch Leistung entstehen kann. Und genau das ist ein wichtiger Treiber für die Wertigkeit Bitcoins.

Proof of Stake

Ein PoS Mechanismus verlangt auf der anderen Seite keinen Input von Leistung. Er verfügt somit aber auch nicht über die Eigenschaft, dass Geld nicht aus dem Nichts erschaffen werden kann. Die Funktionsweise ist dabei so aufgebaut, dass die Absicherung des Netzwerks nicht durch Leistung, sondern durch Vermögen funktioniert. Grundlegend verwendet dabei ein individueller Netzwerkteilnehmer sein vorhandenes Vermögen, hinterlegt es und erhält im Gegenzug Votingrechte. Je größer das Vermögen, desto mehr Rechte erhält man. Der Entfall von notwendiger Leistung sorgt zwar für Energieeinsparungen. Auf der anderen Seite wird eben durch dieses Vorgehen auch eine Zentralisierung ermöglicht, bei der darüber hinaus die Vermögendsten am meisten profitieren. Ein Zustand, den wir vom aktuellen Währungssystem kennen und der uns überhaupt erst in die aktuell schreckliche Lage gebracht hat. Die Nutzung von PoS sorgt demnach dafür, dass Ethereum überhaupt nicht mehr in der Lage ist, ein gutes Geld zu sein.

Bitcoins vs. Ethereum Konsensus – Wichtige Unterschiede

Die Betrachtung der Konsensverfahren eröffnet uns die klare Sicht darauf, dass Bitcoin und Ethereum grundlegend verschieden sind. Bitcoin ist ein unabhängiges, dezentrales Geld. Ethereum eine zu Zentralisierung tendierende Entwicklungsplattform, die als Geld ungeeignet ist. Aus diesem Grund ist es nicht sinnvoll, diese beiden Kryptowährungen miteinander zu vergleichen, da sie nicht nur unterschiedlich aufgebaut sind, sondern auch unterschiedliche Anwendungsgebiete adressieren und im Kern völlig verschieden funktionieren.

Bitcoin vs. Ethereum – die Hintergründe der Entstehung

Um ein besseres Bild von Bitcoin und Ethereum im Gesamten zu erhalten, müssen wir auch die Entstehungsgeschichten beider Assets verstehen. Sie geben Aufschluss darüber, welche Absichten verfolgt werden, welche Vor- und Nachteile es gibt und wie sich die Kryptowährungen in der Zukunft entwickeln werden. Besonders interessant ist, dass die Hintergründe sehr verschieden sind und sehr starken Einfluss auf den Fortbestand nehmen.

Bitcoins Entstehung

Um Bitcoins Entstehung ranken sich nach wie vor viele Mythen. Und in der Tat ist über den oder die Entwickler von Bitcoin nur wenig mehr bekannt, als dass das Pseudonym Satoshi Nakamoto verwendet wurde. Aus dem Verhalten von Satoshi Nakamoto sowie den Rahmenbedingungen bei der Entwicklung von Bitcoin lassen sich hingegen ein paar Erkenntnisse gewinnen.

Besonderes Augenmerk verdient, dass Satoshi Nakamoto bis heute seine Anonymität bewahren konnte sowie der Zeitpunkt von Bitcoins Entstehung. Der Anonymitätsaspekt ist insofern wichtig, als dass Gegnern von Bitcoin damit die Möglichkeit genommen wird, eine spezifische Entität an den Pranger zu stellen und gegen Bitcoin verwenden zu können. Wenn man nicht weiß, wer Satoshi ist, kann man auch niemanden an den Pranger stellen. Hinzu kommt, dass der Zeitpunkt von Bitcoins Start offenbar sehr bewusst gewählt wurde. Und zwar zum Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2009. Ein Bezug auf die absurden Handlungen während dieser Zeit findet sich dazu in der Bitcoin Blockchain.

Bitcoin ist nicht zu stoppen

Wusstest du schon, dass Bitcoin aufgrund seiner Eigenschaften das beste jemals verfügbare Geld ist? Und nein, es liegt weder an seiner Digitalität, noch an der oftmals angenommenen Anonymität. Finde es heraus, indem du dein Wissen über Bitcoin, Geld und Co. in nur ein paar Minuten in unserem kurzweiligen Bitcoin Quiz testest. Einige Antworten werden dich verblüffen. Zum Quiz

Ethereums Entstehung

Einige Jahre nach Bitcoins Entwicklung wurde Ethereum primär von Vitalik Buterin ins Leben gerufen. Buterin ist ein als Nerd auftretender, junger, kanadisch-russischer Softwareentwickler, der mithilfe des Thiel Fellowships die Möglichkeit hatte, das Konzept von Ethereum fertigzustellen. Er ist seitdem das Gesicht von Ethereum, besitzt über 350.000 Einheiten der Kryptowährung und ist aktiv an der Weiterentwicklung von Ethereum beschäftigt. Anders als es bei Satoshi Nakamoto der Fall ist, steht Buterin im Rampenlicht und liefert damit einen möglichen Angriffspunkt für Gegner von Ethereum. Hinzu kommt, dass ein Großteil der sich im Umlauf befindlichen Ether (70%) bereits vor dem offiziellen Start von Ethereum gemined wurden, also bereits unter den ersten Beteiligten aufgeteilt wurden, während andere ausgeschlossen waren. Ein Umstand, der nicht besonders für ein unabhängiges und dezentral kontrolliertes System spricht.

Die Notwendigkeit von Bitcoins vs. Ethereum

Wir haben bereits einige gravierende Unterschiede von Bitcoin vs. Ethereum betrachtet und konnten feststellen, dass die beiden in sich sehr unterschiedlich sind. An dieser Stelle wird es dann auch wichtig, die jeweilige Notwendigkeit zu betrachten. Denn sie gibt uns Anhaltspunkte für die Zukunftsentwicklung, die wir dann im nächsten Abschnitt betrachten.

Notwendigkeit von Bitcoin

„Geld regiert die Welt“. Was wie ein spaßiger Spruch klingt, bildet dabei auch recht gut die Realität ab. Wer viel Geld hat, kann sich viel leisten, viel erlauben und teils großen Einfluss auf zahlreiche Entwicklungen nehmen. Wer hingegen das Geld kontrolliert, kann damit so ziemlich alles machen. Die vergangenen Jahre haben nochmals sehr stark verdeutlicht, zu welchen katastrophalen Folgen ein zentral gesteuertes Geld führt. Boom und Bust Zyklen, Inflation, und schlechte Ressourcenverteilung sind nur die Spitze des Eisberges.

Der Problematiken des momentanen Geldsystems war sich auch Satoshi Nakamoto mehr als bewusst. Und genau wegen dieser Problematiken wurde Bitcoin entwickelt, wie an zahlreichen Stellen aus Bitcoins und Satoshis Vergangenheit ersichtlich wird. Wir haben es bei Bitcoin also mit einer gewollten, sinnvollen und erfolgreichen Revolution des Geldes zu tun. Von einem zentralisierten System, das einem kleinen Kreis nützt, hin zu einem System, das niemanden bevorzugt, die Kontrolle anderer Menschen mittels Geld zunichtemacht und faire Bedingungen schafft. Auch wenn es vielen Menschen noch nicht bewusst ist, besitzt Bitcoin eine sehr hohe Notwendigkeit.

Notwendigkeit von Ethereum

Ethereum auf der anderen Seite widmet sich der Erschaffung einer Plattform, die für das Entwickeln von dezentralen Applikationen genutzt werden soll. Damit schafft Ethereum keine Alternative für zentral kontrolliertes Geld, sondern eine alternative Architektur für Anwendungen. Lässt man diverse Problematiken wie das Premining, hohe Transaktionskosten und nicht komplette Dezentralität an dieser Stelle einmal außen vor, bietet Ethereum nichts anderes, als eine Entwicklungsumgebung, die sich von den vorherigen, zentralen Ansätzen unterscheidet. Wie notwendig dabei eine (teil)dezentralisierte und mitunter teurere Alternative für bereits existierende Produkte ist, bleibt allerdings vom Einzelfall abhängig und teilweise durchaus fraglich. Letztlich ist eine Blockchainlösung stark vom Anwendungsfall abhängig, wobei viele dieser Fälle keine besondere Notwendigkeit für Dezentralität aufweisen.

Notwendigkeit von Bitcoin vs. Ethereum in Vergleich

Grundsätzlich lassen sich hilfreiche Entwicklungen gut in Painkiller und Vitamine einordnen. Als Painkiller werden jene bezeichnet, die ein echtes Problem lösen. Vitamine hingegen lösen so gesehen kein wirkliches Problem, sondern schaffen einen Mehrwert. Soziale Netzwerke sind ein gängiges Beispiel für solch ein Vitamin. Übertragen wir diese Sichtweise auf Bitcoin und Ethereum, können wir Bitcoin eher in die Kategorie Painkiller einordnen, da das funktionsunfähige Geldsystem für massive Probleme an sehr vielen Enden sorgt. Ethereum lässt sich auf der anderen Seite eher in die Kategorie Vitamin einordnen, da die Plattform eine Entwicklungsumgebung für dezentralisierte Applikationen bietet, die dabei jedoch nicht immer die effizienteste Alternative ist.

Zukunftsaussichten

Eine der brennendsten Fragen für viele Anleger ist es, wie es mit sowohl Bitcoin als auch Ethereum weitergehen wird. Nach Betrachtung diverser Faktoren sind wir nun in der Lage, eine Vorstellung davon zu bekommen, welche Rolle die beiden Kryptowährungen in Zukunft spielen können.

Zukunft von Bitcoin

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Bitcoin eignet sich als Geld

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Welches Problem hat der Euro als Geld?

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Was ist zwingend notwendig, damit ein Geld Wert speichern kann?

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Sehr langfristig setzt sich eine Form von Geld

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Was hat einen inneren Wert? (Mehrfachauswahl möglich)

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Das aktuelle Geldsystem (Dollar, Euro & Co.) basiert auf:

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Welchen Wert (Kaufkraft) erreicht 1 Bitcoin, sollte Bitcoin den US-Dollar ablösen?

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Bitcoins Nachteile sind, dass (Mehrfachauswahl möglich)

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Bitcoin unterscheidet sich von dem Großteil der Altcoins (Mehrfachauswahl möglich)

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Mit dem klaren Fokus Bitcoins darauf, das marode Geldsystem zu revolutionieren und durch seinen überaus disruptiven Charakter, ist Bitcoin auf dem besten Weg das Fiatgeldsystem in den kommenden Jahren abzulösen. Entsprechende Entwicklungen sind bereits zu beobachten. Die ersten Nationen beginnen, Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel anzuerkennen, Bitcoins Rolle für den internationalen Handel nimmt weiter zu und weltweit agierende Unternehmen integrieren Bitcoin als Zahlungsmittel und fangen mit Bitcoin Mining an. Aufgrund seiner Beschaffenheit kann Bitcoin dabei im Grunde nur gewinnen und ist nicht aufzuhalten. Bitcoin greift also nach dem Status der Weltreservewährung, was ein unfassbar großen Markt repräsentiert. Und in der Welt der Kryptowährungen ist Bitcoin dabei recht konkurrenzlos, da keine andere Kryptowährungen ein vergleichbares Maß an Dezentralität in Kombination mit der enormen Netzwerkgröße aufweisen kann.

Zukunft von Ethereum

Wie aus den vorangestellten Vergleichspunkten schon ersichtlich geworden ist, gilt für Ethereum ein komplett anderes Szenario. Seine Beschaffenheit ist anders als die von Bitcoin. Wodurch Ethereum auch überhaupt nicht in der Lage ist, mit Bitcoin zu konkurrieren. Ethereum ist hingegen mit mehreren Problematiken konfrontiert, die für den weiteren Erfolg kritische Ausgänge nehmen können. Zum einen ist der adressierte Markt viel fragmentierter, was deutlich mehr Raum für Ethereum-Konkurrenten und -Alternativen schafft.

Ethereums Anwendungsfall ist außerdem viel stärker durch technologische Entwicklungen geprägt, womit Ethereum nur eine raffinierte Entwicklung vom Aussterben entfernt ist. Die Zahl der Konkurrenten ist bereits massiv und diverse Portierungsmöglichkeiten zwischen den Blockchains schaffen eine Grundlage, Ethereums Netzwerkgröße anzuzapfen und von außen zu unterwandern. Neben dem Markt- und Konkurrenz-Problem, fällt allerdings noch eine andere Herausforderung ins Gewicht. Und zwar die Fragestellung, inwiefern die durch Ethereum möglichen Verwendungszwecke die voll-zentralisierten Lösungen sinnvoll ablösen. Insbesondere durch den recht hohen Grad an Zentralisierung in Kombination mit den Limitationen einer Blockchain, bleibt die weitere Entwicklung durchaus fraglich.

Das Fazit zu Bitcoin vs. Ethereum

Unser Vergleich von Bitcoin vs. Ethereum zeigt deutlich, dass beide Währungen sich stark unterscheiden und an sich nicht verglichen werden können. Dennoch ist dieser ungleiche Vergleich notwendig. Denn er adressiert in den meisten Fällen eine Thematik, von der viele Investoren nicht einmal wissen, dass sie sie nicht wissen. Dabei ist es jedoch absolut kritisch, die im Artikel ausgeführten Unterschiede zu kennen, da sie eine enorme Auswirkung auf das eigene Investmentverhalten haben. Nur wer den Kern der Funktionalitäten, Notwendigkeiten und Hintergründe kennt, kann dies sinnvoll in seine Investmentstrategie einbeziehen.

Die Informationen aus dieser Übersicht repräsentieren nur einen kleinen Teil dessen, was für den Erfolg mit Bitcoin berücksichtigt werden muss. Denn nur zu wissen, dass Bitcoin bessere Eigenschaften als Ethereum aufweist, reicht noch nicht aus, um langfristig Gewinne zu erzielen. Der Schlüssel zum Erfolg ist es, Bitcoins Notwendigkeit im Kern zu verstehen, Fehlern zu entgehen und sicher zu handeln. Die Anleitung dazu findest du hier.

Infografik

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Eine Infografik über die größten Fehler beim Bitcoin kaufen

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