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Marktupdate: Ist Bitcoins Early Adaption wirklich schon vorbei?

Marktupdate: Ist Bitcoins Early Adaption wirklich schon vorbei?

Langsam aber sicher häufen sich die Nachrichten um die Bitcoin Adaption. Immer mehr Unternehmen tummeln sich um die Kryptowährung und Finanzprodukte rund um den Alpha-Coin. In welcher Phase der Adaption befinden wir uns mittlerweile? Was hat ein deutsches Unternehmen mit der CBDC Ghanas zu tun? Und erinnerst du dich an Arthur Hayes, Benjamin Delo und Samuel Reed?

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!


Bitcoins Adaptionsgeschwindigkeit – Nicht mehr in der Early Adoption Phase?

Das Bitcoin Netzwerk zeigt laut den Daten von Krypto-Analyst Willy Woo eine rekordverdächtige Wachstumsrate. Willy Woo erklärt zur schnell wachsenden Anzahl an Bitcoin-Nutzern:

„Die Benutzer des Bitcoin-Netzwerks wachsen jetzt so schnell wie nie zuvor. 1,2 Millionen Benutzer kamen in den letzten 30 Tagen dazu. Beinhaltet keine Off-Chain-Benutzer an Börsen, wo wir normalerweise die dreifachen Zahlen sehen. Dies entspricht dem Onboarding eines Landes von der Größe El Salvadors alle 2 Monate.“

Doch auch andere Metriken zeigen, wie es um die Adaption der ersten Kryptowährung stehen. So erklärt beispielsweise Greg King von Osprey Funds, dass die Adaption neuer Technologien ist in Phasen aufgeilt ist:

„Die S-Kurve unterteilt die globale Akzeptanz in Phasen entlang des Wachstumszyklus: Innovatoren, Early Adopters, Early Majority, Late Majority und Laggards. Das meiste Wachstum findet während der frühen und späten Majoritätsstadien statt. Bitcoin ist 12 Jahre jung und liegt auf dieser Kurve viel früher als Gold, das seit Jahrtausenden ein Nachzügler ist.“

Laut der Adoption S-Curve könnte Bitcoin sich momentan bereits in der Early Majority-Phase befinden. Das würde bedeuten, dass wir die „Early Adopters“-Phase bereits hinter uns gelassen haben. Dennoch können wir weiterhin von uns behaupten „still early“ zu sein. King erklärt:

„Wir glauben, dass sich Bitcoin jetzt in der Early Majority-Phase befindet, gemessen an der Anzahl der globalen Investoren und dem bisher investierten Gesamtbetrag.“

Bitcoin & the Adoption S-Curve
Quelle: Osprey Funds


Bank of Ghana plant CBDC mit Giesecke&Derivent

Die Bank of Ghana wird ein CBDC-Pilotprojekt für Privatkunden starten, wie die Bank angekündigt hat. Dabei setzt das Finanzinstitut auf die Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen Giesecke+Derivent. Zusammen soll so die digitale Zentralbankwährung e-Cedi entstehen.

In einem Schreiben bezüglich der Kooperation erklärt Dr. Wolfram Seidemann, CEO des Unternehmensbereichs Giesecke+Devrient Currency Technology:

„Zentralbanken auf der ganzen Welt prüfen die Einführung von digitalem Geld als gesetzliches Zahlungsmittel. Die ghanaische Regierung geht als eines der ersten afrikanischen Länder nun in eine Pilotphase. Wir sind stolz darauf, Ghana mit unserer Technologie und Expertise zu unterstützen.“

Während einer dreiteiligen Testphase findet eine Studie zum Pilotprojekt zur Untersuchung der Akzeptanz von e-Cedi bei den Endnutzern statt.


Zwei seltsame DeFi-Hacks

Von dem rekordverdächtigen Hack auf die DeFi-Plattform Poly Network, hast du sicherlich gelesen. Wenn nicht, hier die Kurzversion:

  • Am Dienstag wurde das Poly Network gehackt und um 600 Millionen US-Dollar erleichtert
  • Das Poly Network-Team bat den Hacker auf Twitter die Gelder zurück zu transferieren
  • Der Hacker wiederum erklärt auf der Blockchain: „Es wäre ein Milliarden-Hack gewesen, wenn ich die restlichen Shitcoins transferiert hätte! Habe ich das Projekt gerade gerettet? Ich bin nicht so an Geld interessiert, überlege jetzt, einige Token zurückzugeben oder hier zu lassen.“
  • Kurze Zeit später transferiert der Hacker fast die Hälfte der gestohlenen Gelder nach und nach wieder an die Plattform.
  • Das Sicherheitsunternehmen Slowmist fand Fingerabdruck, E-Mail-Adresse und IP-Adresse des Angreifers heraus.  

Am Donnerstag gab es dann den nächsten Hack, diesmal bei DAO Maker:

  • Die Crowdfunding-Plattform verliert dabei zwar „nur“ 7 Millionen US-Dollar.
  • Dafür gab es hier auch keine interessante Korrespondenz mit dem Hacker.
  • Bei DAO Maker nutzte der Angreifer einen Exploit in einer der Krypto-Wallets mit Administratorrechten aus.
  • Bei den Untersuchungen unterstützt DAO Maker das Blockchain-Forkensikunternehmen Cipher Blade.

Erinnerst du dich an Arthur Hayes, Benjamin Delo und Samuel Reed?

Arthur Hayes, Benjamin Delo und Samuel Reed waren allesamt Mitglieder der Führungsetage der Krypto-Börse BitMEX. Allerdings kam es zu einer Klage, weswegen sich BitMEX mit dem U.S. Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) geeinigt hat. Die Vorgeschichte dazu? Von ungefähr 2014 bis 2020 ermöglichte BitMEX den Kunden den Handel mit Krypto-Derivaten. Allerdings ohne ausreichende Prüfung der Kundendaten. Angeblich soll das Unternehmen kein ausreichendes Anti-Geldwäsche-Programm gehabt haben, ferner die KYC-Prozesse nicht optimal durchgeführt haben.

In einem Beitrag erklärt der amtierende Vorsitzende Rostin Behnam:

„Dieser Fall bestärkt die Erwartung, dass die Branche für digitale Vermögenswerte, da sie weiterhin einen breiteren Kreis von Marktteilnehmern berührt, ihre Verantwortung in der regulierten Finanzbranche und ihre Pflichten zur Entwicklung und Einhaltung einer Compliance-Kultur ernst nimmt. Die CFTC wird unverzüglich Maßnahmen ergreifen, wenn Aktivitäten, die sich auf die Märkte der CFTC-Rechtsprechung auswirken, Bedenken hinsichtlich des Kunden- und Verbraucherschutzes aufkommen lassen.“

Nun hat sich BitMEX bereiterklärt, 100 Millionen US-Dollar für die Beilegung der Klage zu zahlen (meine Oma fragt sich, wieso die so viel Geld übrig haben).


„Perfektion existiert“

Klar, wir sprechen über Bitcoin. Vor gar nicht allzu langer Zeit hat Fuchs Inc. über das Wyckoff Modell berichtet. Damals erklärten wir euch:

„Wie auch das Stock-to-Flow Modell von PlanB, zeigt das Wyckoff Accumulation Model den möglichen weiteren Kursverlauf von Bitcoin auf. Auf der Grundlage des Wyckoff Modells soll es mit Bitcoins Dornröschenschlaf aber bald vorbei sein, und zwar sobald der Bitcoin Preis unter 29.000 US-Dollar gefallen ist.“

Chart von Willy Woo

Wie die Chart von Krypto-Trader @CryptoCapo_ zeigt, hat das Wyckoff Accumulation Modell die Bitcoin Preisbewegungen korrekt vorausgesagt.

In den nächsten Wochen könnte es also wieder interessant werden.


Du hast Fragen ans Fuchs Inc.-Team?

Dann schreib uns eine Mail an fragen@fuchs-inc.de oder per Twitter an @TheRealAlexKo


Bitcoin zu neuen Höhen? Nicht nur das Wyckoff Model sagt Ja!

Bitcoin zu neuen Höhen? Nicht nur das Wyckoff Model sagt Ja!

Bitcoin zu neuen Höhen? Nicht nur das Wyckoff Model sagt Ja!

In unserem heutigen Marktupdate dreht sich alles um Bitcoin: Geht es mit dem Preis der Alpha-Kryptowährung nun bald wieder bergauf, so wie das Wyckoff Accumulation Model es prophezeit? Sollten wir alle nach Wyoming ziehen? Und warum gehen 44 Prozent der Fondsmanager von einem BTC Preis von unter 30k Ende des Jahres aus?

Wir wünschen viel Freude und interessante Einblicke beim Lesen unseres Marktupdates

„Gold ist begrenzt, Bitcoin ein mathematisches Wunder“

Nachdem wir zu Beginn des Jahres mit einer Serie von neuen Allzeithochs verwöhnt worden sind, war in den letzten Wochen Geduld angesagt. Ausreichend Zeit, um Fiat in Bitcoin zu transferieren. Doch langsam, aber sicher wird die Marktstimmung bullischer.

Beispielsweise bei Steve Wozniak, dem Mitbegründer des multinationalen Technologiegiganten Apple. Der amerikanische Elektronikingenieur und Philanthrop geht davon aus, dass die Alpha-Kryptowährung besser als Gold ist. Auf einer Präsentation in Mexiko erklärte er:

„Gold ist begrenzt und man muss danach suchen. Bitcoin ist das erstaunlichste mathematische Wunder.“

Zwar soll Wozniak selbst nicht in Bitcoin investiert haben, hält BTCs offensichtliche Vorteile gegenüber Gold aber für eine rekordverdächtige Entwicklung ausschlaggebend.

Globaler Shift: China verkauft, USA rüstet auf

Der Gründer und CEO von Galaxy Digital Mike Novogratz sprach in einem Interview mit CNBC über Bitcoin:

„Was wir sehen, ist, dass Asien verkauft und dann von den USA zurückgekauft wird. Wir sehen, wie neues Geld zu Kryptofonds, zu Risikofonds und zu Hedgefonds fließt.“

Und in den USA sehen wir tatsächlich eine Krypto-freundliche Stimmung bei der Regulierung. Vor allem US-Senatorin Cynthia Lummis aus Wyoming zeigt sich gegenüber dem Krypto-Bereich aufgeschlossen. Auf Twitter zeigte sich Lummis zeitweise mit dem Laseraugen-Trend – #LaserRayUntil100K. Wyoming und andere Regionen in den USA könnten nun, da andere Länder sich gegen eine Krypto-freundliche Regulierung entscheiden, einen großen Vorteil durch die Integration der innovativen Finanztechnologie sichern.

Senator Chris Rothfuss, Co-Vorsitzender des staatlichen Ausschusses für Blockchain und Finanztechnologie, erklärte gegenüber The Independent über Krypto:

„Als wir uns das ansahen, stellten wir fest, dass wir nur schreckliche Gesetze hatten, wenn es um Kryptowährung, digitale Vermögenswerte und alles in diesem Bereich ging.“

David Kinitsky, CEO der Kraken Bank, gegenüber The Independent:

„Wyoming ist führend bei der zukunftsweisenden Regulierung von Finanzdienstleistungen und teilt viele der gleichen Werte wie die Krypto-Community in Bezug auf individuelle Freiheit und Freiheit.“

Möglicherweise sehen wir hier einen US-Bundesstaat zu einem der wichtigsten Krypto-Hubs werden.

Wyckoff Modell: Bitcoin to the moon – aber wann?

Wie auch das Stock-to-Flow Modell von PlanB, zeigt das Wyckoff Accumulation Model den möglichen weiteren Kursverlauf von Bitcoin auf. Auf der Grundlage des Wyckoff Modells soll es mit Bitcoins Dornröschenschlaf aber bald vorbei sein, und zwar sobald der Bitcoin Preis unter 29.000 US-Dollar gefallen ist.

Wie wir auf dem Chart von CoinMarketCap sehen können, ist dies am 22. Juni 2021 bereits passiert. Entsprechend könnten wir uns nach dem Wyckoff Modell bereits in einem neuen Aufwärtstrend befinden.

Bis dahin muss der Bitcoin Preis aber noch eine kleine Hürde meistern: Das Unlocking des Bitcoin Investmentfonds von Grayscale Investments. Denn in wenigen Tagen gibt das Unternehmen eine nicht unerhebliche Menge BTC zum Verkauf frei – wer sichert sich diese Coins und was passiert mit dem Bitcoin Preis?

Oder wie der Krypto-Analyst Willy Woo es ausdrückt:

Die aktuelle Situation ist für einen Bitcoin-Bullenmarkt insofern einzigartig, da die normale Dynamik umgedreht wurde. Die neuen Teilnehmer, die zum Verkauf wechselten, waren gut finanzierte spekulative Wale, während die Käufer, die diese Münzen absorbiert haben, langfristig weniger kapitalisierte Inhaber waren.

Wir sind alle bullisch, oder?

Bitcoin ist in den letzten Jahren bei einigen Wall Street-Größen nicht zwangsläufig gut weggekommen. Doch in den letzten Monaten hat sich das mit der steigenden Adaption geändert. Ob Bitcoin nun besser verstanden oder der Eigenvorteil gegenüber dem Ignoranz-Nachteil abgewägt wurde, bleibt offen.

Nun hat eine Umfrage von CNBC ergeben, dass ein Großteil der Fondsmanager und Vermögensverwalter von einer längerfristigen Seitwärtsbewegung beim Bitcoin Preis ausgehen:

  • 44 Prozent sehen den Bitcoin Preis bis Ende des Jahres unter 30.000 US-Dollar
  • 25 Prozent vermuten, dass der Bitcoin Preis bis auf 45.000 US-Dollar steigen wird
  • Und weitere 25 Prozent rechnen mit einem BTC Preis von 55.000 US-Dollar
  • Ganze 6 Prozent halten einen Bitcoin Pries von 60.000 US-Dollar für möglich

Fraglich ist nun, wer genau befragt wurde – schließlich sind Umfragen nur so nützlich, wie sie qualitativ hochwertig sind.

 

Du hast Fragen ans Fuchs Inc.-Team?

Dann schreib uns eine Mail an fragen@fuchs-inc.de oder per Twitter an @TheRealAlexKo

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